Das Seminar untersucht die theoretischen Grundlagen des Subjektbegriffs und seine praktische Relevanz für Bildungs- und Erziehungsprozesse. Im Zentrum steht die Frage, wie Bildung zur emanzipatorischen Subjektwerdung beitragen kann – ein Prozess, der sowohl individuelle Selbstbestimmung als auch gesellschaftliche Einbettung umfasst. Die historische Entwicklung von Kant über Fichte zu Hegel dient als Rahmen, um Widersprüche, Fortschritte und aktuelle Debatten zu analysieren.
Im Rahmen der Ergänzungsstudien oder des Studium Generale bietet das Projekt allen Studierenden der TUD die Möglichkeit, über ein Jahr ein Kind im Grundschulalter einmal wöchentlich zu betreuen. Vor allem informelles Lernen steht dabei im Mittelpunkt. Das Begleitseminar bietet neben regelmäßigen Reflexionen anwendungsorientiertes Grundlagenwissen (Kindeswohl, Erziehung, Rolle o.ä.). Die Einschreibung ins Projekt ist nur im Wintersemester möglich.
Zuordnungen
Nicht modular
Studium Generale (für Hörer/innen anderer Fakultäten)
In diesem Seminar entdecken, gestalten und reflektieren Sie innovative digitale Medienformate für den Unterricht. Sie lernen, mit überschaubarem technischem Aufwand selbst digitale Lernanwendungen zu entwickeln und didaktisch sinnvoll einzusetzen. Wir leiten Sie schrittweise dabei an, geeignete Lernanlässe zu identifizieren, kreative Prototypen zu konzipieren und diese digital umzusetzen.
EGS-SEBS-SB-2 (SO 2023) (Internationalisierung und interkulturelle Bildung)
Das gemeinsame Schaffen in einem multikulturellen Umfeld, geprägt von der kulturellen Vielfalt der Lehrenden und Lernenden, stellt eine der größten Herausforderungen der Bildung im 21. Jahrhundert dar. Haben Sie bereits Erfahrungen mit kultureller Diversität in Teamarbeit gesammelt oder möchten Sie diese Erfahrungen sammeln? Dann sind Sie herzlich eingeladen, an einem Workshop im Ausland teilzunehmen und eigene innovative Unterrichtsideen und Artefakte kollaborativ zu entwickeln.
Im Vorfeld der Exkursion werden Ihre Erfahrungen, Meinungen und Anregungen zum Thema Kollaboration und Diversität gesammelt, praktische Beispiele im SLUB Makerspace gezeigt. Anschließend werden ausgewählte Projekte in einem internationalen Workshop praktisch umgesetzt. In der ersten Sitzung werden die Literatur, der Ablauf (zwei Sitzungen plus Exkursion) und die Prüfungsleistungen (bis zu 5 ECTS: ein benotetes Lernportfolio) besprochen.