Lehramt an Grundschulen (Staatsexamen)
Bildungswissenschaften – Wintersemester 2026/2027
EW-SEGS-BW 1
(Orientierungswissen Erziehungswissenschaft)
- Seminar – Bildung und Subjektivität
- Lehrperson
-
- Dr. Konstantinos Masmanidis
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde MS1 314 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar richtet den Fokus auf die Bildung des Subjekts als Prozess von Autonomieentwicklung und sozialer Anerkennung. Basierend auf den klassischen Subjektkonzepten bei Kant, Fichte und Hegel werden bildungstheoretische Dimensionen von Selbstbildung und Mündigkeit analysiert. Zugleich werden postmoderne Kritiken (Foucault, Derrida, Butler) einbezogen, die normative Bildungsmodelle infrage stellen und alternative Formen relationaler Subjektivität und Bildungsprozesse aufzeigen. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen und Möglichkeiten in der Praxis der Subjekt- und Autonomiebildung zu reflektieren.
- Vorlesung – Einführung in die Schulpädagogik (1)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anne Piezunka
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 150
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag, jede gerade Woche 6. Doppelstunde HSZ 002 In Präsenz - Beschreibung
- Lehrveranstaltung startet am 13.10 und findet immer in der geraden Woche statt.
- Vorlesung – Einführung in die Schulpädagogik (2)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anne Piezunka
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 150
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag, jede ungerade Woche 6. Doppelstunde HSZ 002 In Präsenz - Beschreibung
- Die Lehrveranstaltung startet am 20.10 und findet immer in der ungeraden Woche statt.
- Vorlesung – Grundfragen der Allgemeinen Erziehungswissenschaft (I)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Carsten Heinze
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 190
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag, jede ungerade Woche 6. Doppelstunde TRE MATH In Präsenz - Beschreibung
- Auf der Grundlage der Auseinandersetzung mit der Handlungslogik pädagogischer Praxis sowie der Verdeutlichung möglicher operativer Grundformen pädagogischen Handelns sollen in der Vorlesung die Voraussetzungen dafür erarbeitet werden, die speziellen Ausprägungen des Pädagogischen und dessen ethische Grundlagen im künftigen Berufsfeld kritisch beurteilen zu können. Ausgehend von der Reflexion des professionellen Selbstverständnisses im Kontext der Bestimmung des Verhältnisses von Theorie und Praxis wird in der Vorlesung der Frage nachgegangen, wie erziehungs- und bildungstheoretisch auf das pädagogische Paradoxon reagiert werden kann, durch pädagogisches Handeln beim Menschen mit Mitteln der Fremdbestimmung Handlungsmöglichkeiten der Selbstbestimmung anzubahnen. Die in der Vorlesung erarbeiteten erziehungs- und bildungstheoretischen Zugänge werden in ihrer Bedeutung für das pädagogische Handeln in der Schule diskutiert und dessen Grenzen anhand ausgewählter Problemstellungen verdeutlicht (z.B. Pädagogik und Gewalt, Teilhabe und Verletzlichkeit, Bildung und Fremdheit).
- Literatur
- Die Literatur wird in der Vorlesung angegeben.
- Vorlesung – Grundfragen der Allgemeinen Erziehungswissenschaft (II)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Carsten Heinze
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 190
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag, jede gerade Woche 6. Doppelstunde TRE MATH In Präsenz - Beschreibung
- Auf der Grundlage der Auseinandersetzung mit der Handlungslogik pädagogischer Praxis sowie der Verdeutlichung möglicher operativer Grundformen pädagogischen Handelns sollen in der Vorlesung die Voraussetzungen dafür erarbeitet werden, die speziellen Ausprägungen des Pädagogischen und dessen ethische Grundlagen im künftigen Berufsfeld kritisch beurteilen zu können. Ausgehend von der Reflexion des professionellen Selbstverständnisses im Kontext der Bestimmung des Verhältnisses von Theorie und Praxis wird in der Vorlesung der Frage nachgegangen, wie erziehungs- und bildungstheoretisch auf das pädagogische Paradoxon reagiert werden kann, durch pädagogisches Handeln beim Menschen mit Mitteln der Fremdbestimmung Handlungsmöglichkeiten der Selbstbestimmung anzubahnen. Die in der Vorlesung erarbeiteten erziehungs- und bildungstheoretischen Zugänge werden in ihrer Bedeutung für das pädagogische Handeln in der Schule diskutiert und dessen Grenzen anhand ausgewählter Problemstellungen verdeutlicht (z.B. Pädagogik und Gewalt, Teilhabe und Verletzlichkeit, Bildung und Fremdheit).
- Literatur
- Die Literatur wird in der Vorlesung angegeben.
EW-SEGS-BW 3
(Schulpraktische Studien: Blockpraktikum A)
- Praktikum – Einführungsveranstaltung Blockpraktikum A (Grundschule)
- Lehrperson
-
- Maria Melchior-Tunc
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HSZ 301 In Präsenz bis HSZ 304 In Präsenz
- Praktikum – Auswertungsveranstaltung Blockpraktikum A (Grundschule)
- Lehrperson
-
- Maria Melchior-Tunc
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis (MS1 323) In Präsenz bis (MS1 323) In Präsenz bis (MS1 323) In Präsenz bis (MS1 323) In Präsenz bis In Präsenz
EW-SEGS-BW 5
(Bildungswissenschaftliche Anwendungsfelder)
- Seminar – Bildung und Subjektivität
- Lehrperson
-
- Dr. Konstantinos Masmanidis
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde MS1 314 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar richtet den Fokus auf die Bildung des Subjekts als Prozess von Autonomieentwicklung und sozialer Anerkennung. Basierend auf den klassischen Subjektkonzepten bei Kant, Fichte und Hegel werden bildungstheoretische Dimensionen von Selbstbildung und Mündigkeit analysiert. Zugleich werden postmoderne Kritiken (Foucault, Derrida, Butler) einbezogen, die normative Bildungsmodelle infrage stellen und alternative Formen relationaler Subjektivität und Bildungsprozesse aufzeigen. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen und Möglichkeiten in der Praxis der Subjekt- und Autonomiebildung zu reflektieren.
- Seminar – Bildungsutopien
- Lehrperson
-
- Dr. Konstantinos Masmanidis
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde MS1 314 In Präsenz - Beschreibung
- Bildung wird im gegenwärtigen Diskurs oft auf messbare Kompetenzen und ökonomische Nützlichkeit reduziert. Doch zu allen Zeiten wurden der Prozess der Menschwerdung und das Ziel des Lernens von Philosoph:innen und Pädagog:innen radikal anders entworfen. Es wird der Frage nachgegangen, wie ein Bildungsprozess aussähe, wenn er völlig frei von Fremdbestimmung und reiner Zweckerfüllung ablaufen würde.
In diesem Seminar werden zentrale bildungsphilosophische Utopien im historischen Längsschnitt diskutiert. Die tiefere Frage nach dem eigentlichen Bildungsziel wird dabei in den Fokus gerückt: von Platons gerechter Seelenformung über Rousseaus natürliches Kind und Illichs selbstbestimmte Lernnetzwerke bis hin zu aktuellen Debatten um die „Kultur der Digitalität“.
- Seminar – Bildung und Anerkennung
- Lehrperson
-
- Dr. Konstantinos Masmanidis
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde MS1 324 In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar soll der Begriff Anerkennung und seine zentrale Rolle im Bildungsprozess näher betrachtet werden. Anerkennung spielt eine fundamentale Rolle in der Entwicklung von Individuen, insbesondere in Bildungseinrichtungen. Dabei soll auf zwei bedeutende theoretische Ansätze eingegangen werden: die Anerkennungstheorie von Axel Honneth sowie die bildlungsphilosophische Perspektive von Krassimir Stojanov.
Axel Honneth identifiziert in seiner Theorie drei Formen der Anerkennung: emotionale Zuwendung (Liebe), rechtliche Anerkennung (Rechte) und soziale Wertschätzung (Solidarität). Diese Formen der Anerkennung wirken auf das Selbstbewusstsein und die Identitätsentwicklung des Einzelnen ein. Im Bildungskontext zeigt sich Anerkennung nicht nur in Form von sozialer und rechtlicher Unterstützung, sondern auch in der Wertschätzung der individuellen Leistung und Persönlichkeit der Lernenden.
- Seminar – Bildungsgerechtigkeit
- Lehrperson
-
- Dr. Konstantinos Masmanidis
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde MS1 324 In Präsenz - Beschreibung
- Was bedeutet Bildungsgerechtigkeit? Nach Krassimir Stojanov wird die Kategorie der Bildungsgerechtigkeit zwischen Philosophie, Bildungstheorie und Erziehungswissenschaft verortet. Bildungsgerechtigkeit wird in bildungspolitischen Diskussionen, oft als „Leistungsgerechtigkeit“ oder „Begabungsgerechtigkeit“ interpretiert, was sich allerdings als problematisch erweist. Im Seminar wird ein Verständnis von Bildungsgerechtigkeit dargestellt, dessen Kernaussage darin besteht, dass Kinder und Jugendliche zur individuellen Autonomie befähigt werden sollen.
- Seminar – Pädagogik ohne Strafe? Restorative Justice in der pädagogischen Praxis
- Lehrperson
-
- Miriam Moch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde MS1 325 In Präsenz - Beschreibung
- Der Restorative Justice Approach ist eine alternative Betrachtungs- und Umgangsweise, um Konflikten zu begegnen. Dabei werden der Aufbau und Erhalt nachhaltiger, positiver Beziehungen und die Verbesserung des Schul- und Lernklimas als Alternative zu strafendem Verhalten in den Mittelpunkt gerückt. Aus unterschiedlichen indigenen Gemeinschaften kommend und im internationalen Raum bereits verbreitet, findet der Ansatz auch zunehmend in Deutschland Anklang.
Im Seminar wird die Philosophie des Restorative Justice Ansatzes vorgestellt und ihm naheliegende Begriffe wie Dialog, Gemeinschaft und Strafe beleuchtet. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten und Herausforderungen Restorative Justice für die pädagogische Praxis hat.
- Seminar – Insta, TikTok, Snapchat & Co - Wie und warum nutzen Jugendliche die digitalen Netzwerke?
- Lehrperson
-
- Dr. Jana Riedel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde MS1 177 In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar widmen wir uns dem Medienkonsum von Jugendlichen aus Sicht der Mediennutzungsforschung. Wir beschäftigen uns mit Nutzungsmotiven und Mediennutzungstheorien und werden durch eigene Forschungsleistungen einen Einblick in die Motivation von Jugendlichen zur Nutzung ausgewählter Social-Media-Tools erhalten. Jede:r Teilnehmer:in wird ein eigenes Interview mit der Zielgruppe (aus dem eigenen Bekanntenkreis) konzipieren, durchführen und auswerten. Die Forschungstätigkeit wird im Rahmen einer Seminararbeit dokumentiert.
- Literatur
- Schweiger, W. (2007). Theorien der Mediennutzung. Eine Einführung. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-90408-5
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zertifikatskurs Medienpädagogik und Mediendidaktik
- Seminar – Mediensozialisation im Kontext von Sexualität & Beziehungen
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde MS1 322 In Präsenz
- Seminar – Forschungsmethoden - Lernmaterial mit Schüler:innen entwicklen und erproben
- Lehrpersonen
-
- Dr. Marlis Pesch
- Prof. Dr. Anke Langner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde HSZ 0E05 In Präsenz
- Seminar – Forschen an der Universitätsschule - Schule der Zukunft
- Lehrpersonen
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- Prof. Dr. Anke Langner
- Hannah Bartels
- Wiebke Lydia Bergjürgen
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis (MS1 323) In Präsenz bis (MS1 323) In Präsenz bis (MS1 323) In Präsenz bis (MS1 323) In Präsenz bis (MS1 323) In Präsenz bis (MS1 323) In Präsenz - Beschreibung
- Wie kann eine Schule der Zukunft aussehen? Und wie kann der Weg dahin gestaltet werden? Im Seminar setzten wir uns mit dem Konzept und der Begleitforschung der Universitätsschule Dresden und anderen Versuchs- und Pilotschulen auseinander. Im Setting einer Projektarbeit wird überlegt, wie Innovation in Schule aussehen kann. Über die drei Blöcke hinweg sollen gemeinsam eigene Schul- und Forschungskonzepte einer Schule der Zukunft entstehen und Lernen im Projekt erfahrbar gemacht werden.
1. Block: 06.11.26 und 07.11.262. Block: 11.12.26 und 12.12.263. Block: 22.01.27 und 23.01.27