Konsekutiven Masterstudiengang Digital Humanities
Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
GSW-MA-DH 1.1
(Grundlagen und anwendungsorientierte Methoden der Digital Humanities)
- Vorlesung – Ringvorlesung - Grundlagen und anwendungsorientierte Methoden der Digital Humanities
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde OSL 2 In Präsenz - Beschreibung
- 20.10.2026 Mario Baumann (SLK) Der heilige Klang der Antike: Sinnliche Archäologie am Beispiel eines digitalen Modells der Hagia Sophia //
27.10.2026 Angela Dreßen (PhF) Das Semantic Web und kunsthistorische Forschungsdaten (Arbeitstitel) //
03.11.2026 Orit Halpern (SLK) planetary AI //
10.11.2026 Anne-Marie Lachmund (SLK) KI und Schule - Auf dem Weg zu einer neuen Aufgaben- und Prüfungskultur / oder KI und Unterrichtsplanung //
17.11.2026 Simon Meier-Vieracker, Jan Langenhorst (SLK) Keywords: Quantitative Methoden der kontrastiven Textanalyse //
24.11.2026 Natalja Menold (PhF) Umfragen im Zeitalter von KI //
01.12.2026 Anja Binanzer, Marie Hempel (SLK) Experimentelle Mehrsprachigkeitsforschung //
08.12.2026 Andreas Spengler (EW) Bildung und (Post-)Digitalität – Medienpädagogische Perspektiven //
15.12.2026 Martin Munke (SLUB) Digital Humanities und Citizen Science - Kollaborative Forschung unter den Bedingungen der Digitalität //
05.01.2027 Jacob Franke und Martin Zavesky (SKD) SKD Digital //
12.01.2027 Ilja Labischinski, Svetlana Yakutina (SMB) Künstliche Intelligenz und koloniale Provenienz: Erfahrungen aus einem Pilotprojekt zur KI-gestützten Transkription //
19.01.2027 Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) Archivschätze digital erschließen. Das Firmenarchiv Margarethenhütte als kulturwissenschaftliche Fundgrube... //
26.01.2027 Simon Razniewski (ScaDS.AI) Epistemic Twins: Reconstructing What Large Language Models Know
02.02.2027 Kay-Michael Würzner (SLUB)
- Kolloquium – [Weidensdorfer] Programmieren für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Wer die Vorzüge der Digitalisierung voll auskosten möchte, muss programmieren können. Bereits grundlegende Programmierkenntnisse erweitern die Möglichkeiten geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschungstätigkeit im Umgang mit digitalen Daten enorm.
Das Seminar vermittelt Kenntnisse in der Programmiersprache Python und richtet sich speziell an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Digital Humanities, die keine oder wenige Vorkenntnisse mitbringen. Wir lernen teils flexibel von zuhause aus anhand eigens dafür konzipierter, abwechslungsreicher Inhalte, teils in Präsenzsitzungen, in denen das Erlernte rekapituliert und offene Fragen geklärt werden. Wir schauen uns alle notwendigen Basics sowie ausgewählte für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen relevante Aufbautechniken an. Dabei integrieren wir generative KI wie chatGPT oder GitHub Copilot in unseren Workflow. Ein gemeinsamer Hackathon, in dem wir uns kollaborativ einem Programmierprojekt widmen, rundet das Seminar ab. Ein eigener Laptop muss mitgebracht werden. - Literatur
-
- Weisser, Martin (2022): Python-Programmierung für Germanist:innen: ein Lehr- und Arbeitsbuch (= Narr Studienbücher). Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Andresen, Melanie (2024): Computerlinguistische Methoden für die Digital Humanities: Eine Einführung für Geisteswissenschaftler:innen. Tübingen: Narr Francke Attempto.
GSW-MA-DH 2.1
(Grundlagen der Mensch-Computer Interaktion)
- Vorlesung – [TBA] Grundlagen der Mensch-Computer Interaktion
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Inhalte des Moduls sind der grundlegende Ablauf der Mensch-Computer-Interaktion für audio-visuelle Medien, insbesondere des User-Centered Design Prozesses, Methoden zur Durchführung der Kontext- und Aufgabenanalyse und zum Erheben von Anforderungen der Benutzenden, auch unter Berücksichtigung assistiver Technologien.
Weitere Inhalte umfassen das Interface-, Navigations- und Informationsdesign für verschiedene Geräte und Interaktionstechniken sowie deren Implementierung in graphischen Benutzungsoberflächen.
Darauf aufbauend sind Inhalte die grundlegenden Verfahren zur Bewertung von Benutzungsoberflächen, insbesondere heuristische und empirische Verfahren und Methoden, um Evaluationen durchzuführen.
- Übung – Grundlagen der Mensch-Computer Interaktion
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Übung zur Vorlesung
GSW-MA-DH 2.2
(Grundlagen des Anforderungs- und Testmanagements)
- Vorlesung – [Wendt] Requirements Engineering und Testen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Vorlesungen und Übungen adressieren inhaltlich zwei wichtige Teilgebiete des Software Engineering:
Requirements Engineering (Dr. Karsten Wendt)
Testen in Kooperation mit Rene Spengler (T-Systems Multimedia Solutions GmbH)
Zwischen beiden Teilen der Lehrveranstaltung besteht ein starker inhaltlicher Zusammenhang: Requirements Management muss den gesamten Lebenszyklus begleiten und auch Testmanagement startet mit dem Beginn des Prozesses. Beide Aktivitäten werden während der gesamten Lebensdauer eines Softwareprodukts kontinuierlich fortgeführt.
- Übung – Requirements Engineering und Testen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Übung zur Vorlesung
GSW-MA-DH 2.3
(Programmieren für geistes- und sozialwissenschaftliche Projekte)
- Kolloquium – [Weidensdorfer] Programmieren für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Wer die Vorzüge der Digitalisierung voll auskosten möchte, muss programmieren können. Bereits grundlegende Programmierkenntnisse erweitern die Möglichkeiten geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschungstätigkeit im Umgang mit digitalen Daten enorm.
Das Seminar vermittelt Kenntnisse in der Programmiersprache Python und richtet sich speziell an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Digital Humanities, die keine oder wenige Vorkenntnisse mitbringen. Wir lernen teils flexibel von zuhause aus anhand eigens dafür konzipierter, abwechslungsreicher Inhalte, teils in Präsenzsitzungen, in denen das Erlernte rekapituliert und offene Fragen geklärt werden. Wir schauen uns alle notwendigen Basics sowie ausgewählte für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen relevante Aufbautechniken an. Dabei integrieren wir generative KI wie chatGPT oder GitHub Copilot in unseren Workflow. Ein gemeinsamer Hackathon, in dem wir uns kollaborativ einem Programmierprojekt widmen, rundet das Seminar ab. Ein eigener Laptop muss mitgebracht werden. - Literatur
-
- Weisser, Martin (2022): Python-Programmierung für Germanist:innen: ein Lehr- und Arbeitsbuch (= Narr Studienbücher). Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Andresen, Melanie (2024): Computerlinguistische Methoden für die Digital Humanities: Eine Einführung für Geisteswissenschaftler:innen. Tübingen: Narr Francke Attempto.
GSW-MA-DH 3.1
(Anwendungen der Digital Humanities)
- Seminar – Digitale Edition
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar befasst sich mit den grundlegenden Methoden und Herausforderungen der Digitalen Edition im Kontext der Digital Humanities. Die Verfügbarmachung historischer Quellen für Forschung, Lehre und eine interessierte Öffentlichkeit stellt eine zentrale Herausforderung dar. Ziel des Seminars ist es, den gesamten Workflow von der Bilddigitalisierung bis zur publizierbaren, digital angereicherten Textedition praktisch zu vermitteln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Erschließung von vormodernen Handschriften auch mit Unterstützung durch generative KI. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars werden Sie in der Lage sein,
- die Prinzipien und Standards der Digitalen Edition zu verstehen und praktisch anzuwenden,
- historische Handschriften, inklusive solcher in der Kurrentschrift, digital zu erschließen, zu transkribieren und zu verifizieren (auch auf der Basis von Optical Character Recognition (OCR),
- Texte in einem TEI-konformen XML-Format zu kodieren und mit umfassenden Metadaten sowie linguistischen Informationen anzureichern,
- Grundlagen der Verknüpfung und Relationierung von Quellen und Wissen im Kontext des Wikiversums, insbesondere unter Nutzung von WikiData, zu verstehen und anzuwenden,
- KI-Agents zur Unterstützung für die genannten Prozesse zu entwickeln und zu nutzen.
GSW-MA-DH 3.2
(Vernetzte Anwendungen der Digital Humanities)
- Seminar – Digitale Edition
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar befasst sich mit den grundlegenden Methoden und Herausforderungen der Digitalen Edition im Kontext der Digital Humanities. Die Verfügbarmachung historischer Quellen für Forschung, Lehre und eine interessierte Öffentlichkeit stellt eine zentrale Herausforderung dar. Ziel des Seminars ist es, den gesamten Workflow von der Bilddigitalisierung bis zur publizierbaren, digital angereicherten Textedition praktisch zu vermitteln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Erschließung von vormodernen Handschriften auch mit Unterstützung durch generative KI. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars werden Sie in der Lage sein,
- die Prinzipien und Standards der Digitalen Edition zu verstehen und praktisch anzuwenden,
- historische Handschriften, inklusive solcher in der Kurrentschrift, digital zu erschließen, zu transkribieren und zu verifizieren (auch auf der Basis von Optical Character Recognition (OCR),
- Texte in einem TEI-konformen XML-Format zu kodieren und mit umfassenden Metadaten sowie linguistischen Informationen anzureichern,
- Grundlagen der Verknüpfung und Relationierung von Quellen und Wissen im Kontext des Wikiversums, insbesondere unter Nutzung von WikiData, zu verstehen und anzuwenden,
- KI-Agents zur Unterstützung für die genannten Prozesse zu entwickeln und zu nutzen.
GSW-MA-DH-WP-GG 1
(Grundlagen fachspezifischer Digital Humanities – Gesellschaft und Ge-schichte)
- Seminar – [Halpern] AI and Society
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 3 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz - Beschreibung
- Welcome! Our role will be to examine the histories, theories, and social impact of artificial intelligence.
Today, we take it as almost natural that everywhere we go we can access “information” and interact with the environment. Shopping. Financial Transactions. Work. Are all mediated (in many places in the world) by machines. Increasingly, we assume ourselves (for better or worse) to be part of large, interconnected, and constantly evolving and learning networks. We expect our search engines to change their recommendations according to our searches, we assume that our consumer behaviors will be immediately responded to and fulfilled in ever faster and more accelerated manners, we expect fast fashion, fast downloads, and increased personalization. We have even come to believe that “smart” cities and grids, and AI infrastructures will help us better respond to catastrophes and manage large agglomerations of populations under rapidly changing security, economic, and environmental conditions. AI is seen as integral to our imagined extra-terrestrial future, and to our fantasies of a geoengineering that will save us from climate change. Whether we believe AI is the next step in “disaster capitalism” and extreme neo-liberalism and neo-colonialism, or whether we believe AI will finally set the market free and permit endless prosperity, health, and eternal growth, both points of view share in the faith that computing is ubiquitous, that the future of computation will no longer be about planning or representation, and that systems can autonomously evolve through constant reflexive analysis of data.
How did we come to believe these things? How has human survival come to be equated with increased computational penetration into the environment? How have technological and natural evolution become co-extensive? And how and why and for whom does the dream of governance without representation, or even programming (as in computer programming), serve?
This course will engage these questions. To get to better understanding of these issues, we will actually study many things that you may not consider “artificial” intelligence. We will examine histories of cybernetics, the social and human sciences, and the biological and natural sciences in order to understand how we came to see the computational management of the planet as a necessary and natural thing. The narrative of this course is that concepts of environment and ecology merged with those of computation and cognition to produce our contemporary discourse of AI. The course is roughly partitioned into three sections: Evolution, Intelligence, and Ecology. These categories are of course all contested, and quite slippery. But this is part of the challenge of this course. Collectively we will struggle to develop theories, narratives, and methods by which to engage contemporary discourses of AI, and to challenge them with alternative histories, vocabularies, and practices. We will also engage with lab visits at AI research centers and actual play with Large Language Models, in order to better understand the technology and its impacts on society.
- Seminar – [Munke] Klemperers Tagebücher digital – Analysieren, Visualisieren und Kuratieren
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tagebuch von Victor Klemperer, das er von 1918 bis 1959 durchgängig führte, ist für den Zeitraum 1933 bis 1945 eines der umfangreichsten Zeugnisse zur Verfolgung im Nationalsozialismus und zum Holocaust. Seine Tagebücher bieten daher vielfältige Zugänge zur digitalen Aufarbeitung, ethischen Reflexion und digitalen Darstellung von Zeugnissen zur Shoah.
Im Seminar werden die Tagebücher mit verschiedenen Methoden der Digital Humanities analysiert, um am Ende, wenn möglich, in ein städtisches Projekt zur Erinnerungsarbeit in Dresden einzufließen. Das Seminar folgt dabei dem chronologischen Vorgehen bei einem digitalen Erschließungsprojekt. Nach einer Einführung in die historische Thematik und der ethischen Reflexion über Quellen aus der Zeit des Holocaust, wird u.a. mit automatisierter Handschriftentexterkennung gearbeitet. Anschließend werden Methoden der Named Entity Recognition, Stilometrie, sowie der Sentiments- und Emotionsanalyse auf die Tagebücher angewendet. Nach dem Fokus auf die Erschließung und Analyse stehen die Visualisierung und die Publikationsmöglichkeiten bis hin zur digitalen Ausstellung im Vordergrund. Abschließend werden Möglichkeiten der Umsetzung eines RAG-Chatbots erprobt.
Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit Stefan Leicht (Zentrum für Holocaust-Studien) aus dem DFG-Projekt H-Diaries statt. - Literatur
- Klemperer Online. Tagebücher 1918–1959 (Datenbank, Zugang über SLUB-Login)
- Übung – [Kästner] Quellenarbeit mit generativer KI - eine Annäherung
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BZW/A152 In Präsenz - Beschreibung
- Wir testen in dieser Veranstaltung praktische Workflows zur Quellen- und Textanalyse, zum KI-gestützten und individuell abgesicherten Herausarbeiten von Fragestellungen und Perspektiven für künftige eigene Forschungen ebenso wie für die systematische Arbeit an laufenden eigenen Forschungs- oder Schreibprojekten. Das Format ist als Experiment für uns alle gedacht, bei dem wir gemeinsam voneinander lernen.
Interessierte machen sich im Vorfeld bitte selbstständig mit den Grundlagen (Basics!) der Nutzung von Obsidian und Zotero sowie den Cowork-Features verschiedener LLM vertraut. Für den Kurs wird zudem die Nutzung von Anthropic Claude Pro empfohlen (Abo nötig), das ist aber keine zwingende Voraussetzung.
Bitte bringen Sie nach Möglichkeit ein eigenes quellengestütztes Forschungs- oder Schreibprojekt mit in den Kurs. Wer noch nach Projekten sucht, dem kann aber auch im Kurs geholfen werden.
- Übung – [Thoß] Orte der Präsenz des NS in Dresden - Quellen, Interpretation und digitale Kartierung
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HAIT (TIL-110) In Präsenz bis HAIT (TIL-110) In Präsenz bis HAIT (TIL-110) In Präsenz bis HAIT (TIL-110) In Präsenz - Beschreibung
- Einordnung von und Umgang mit Quellen; Kritik und Interpretation; Grundlagen räumlicher Darstellung; Grundzüge Forschungsdatenmanagement. Alles wird in der digitalen Forschungsumgebung IDOHIST ausgeführt
- Seminar – [Meier-Vieracker] Text- und Netzwerkanalysen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Digitale Werkzeuge haben in den letzten Jahren das Methodenspektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften massiv erweitert. Sie erlauben es, z.B. Text- oder Social-Media-Daten in sehr großem Umfang aufzubereiten und auszuwerten und damit vielfältige, quantitativ orientierte Forschungsfragen zu adressieren. Gerade in gegenwärtigen digitalen Gesellschaften, in denen öffentliche Diskurse maßgeblich über digitale Medien und Plattformen vermittelt werden, haben diese Methoden großes gesellschaftsdiagnostisches Potenzial.
Im transdisziplinären Seminar werden wir uns mit ausgewählten Studien beschäftigen, in denen Methoden der digitalen Netzwerk- und Textanalyse zum Einsatz kommen, und ihre Nutzung eigenen empirischen Fallstudien, z.B. zu politischer Kommunikation, selbst erproben.
Das Seminar richtet sich an Studierende der Linguistik, der Digital Humanities und der Soziologie. Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Erwartet wird aber die Bereitschaft, sich unter Anleitung in digitale Tools einzuarbeiten.
- Seminar – [Lorenz-Spreen] Introduction to Computational Social Sciences
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Social media generates new types of data for quantifying human behavior, but also raises interesting research questions about the interaction between technology and society. In this course, we will learn the basics of computational social science and apply its methods in hands-on exercises to real-world data science problems from social media and other sources.
The first part will be more theoretical to establish the tools and vocabulary needed for application, starting with descriptive statistics over dynamical processes to network science, but also data collection from social media and field experiments conducted online. We will learn how to collect text data from sources such as newspapers, parliamentary minutes or social media, and how to pre-process it for natural language processing, such as sentiment analysis.
We will then have the tools to move on to applied examples ranging from social network data to text data to experimental data, covering topics like political polarization, misinformation, public-health and human mobility. We will learn how to use data science to describe these different datasets using the same language and what conclusions can be drawn from these descriptions in terms of research questions.
Finally, we will go beyond description and learn about causality, simulation models of social systems that allow mechanistic understanding. In summary, this course will provide a toolbox to describe different types of social systems, as well as a family of modeling approaches that can go beyond individual-level statistics and describe collective processes.
GSW-MA-DH-WP-GG 2
(Vertiefung fachspezifischer Digital Humanities – Gesellschaft und Geschichte)
- Seminar – [Halpern] AI and Society
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 3 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz - Beschreibung
- Welcome! Our role will be to examine the histories, theories, and social impact of artificial intelligence.
Today, we take it as almost natural that everywhere we go we can access “information” and interact with the environment. Shopping. Financial Transactions. Work. Are all mediated (in many places in the world) by machines. Increasingly, we assume ourselves (for better or worse) to be part of large, interconnected, and constantly evolving and learning networks. We expect our search engines to change their recommendations according to our searches, we assume that our consumer behaviors will be immediately responded to and fulfilled in ever faster and more accelerated manners, we expect fast fashion, fast downloads, and increased personalization. We have even come to believe that “smart” cities and grids, and AI infrastructures will help us better respond to catastrophes and manage large agglomerations of populations under rapidly changing security, economic, and environmental conditions. AI is seen as integral to our imagined extra-terrestrial future, and to our fantasies of a geoengineering that will save us from climate change. Whether we believe AI is the next step in “disaster capitalism” and extreme neo-liberalism and neo-colonialism, or whether we believe AI will finally set the market free and permit endless prosperity, health, and eternal growth, both points of view share in the faith that computing is ubiquitous, that the future of computation will no longer be about planning or representation, and that systems can autonomously evolve through constant reflexive analysis of data.
How did we come to believe these things? How has human survival come to be equated with increased computational penetration into the environment? How have technological and natural evolution become co-extensive? And how and why and for whom does the dream of governance without representation, or even programming (as in computer programming), serve?
This course will engage these questions. To get to better understanding of these issues, we will actually study many things that you may not consider “artificial” intelligence. We will examine histories of cybernetics, the social and human sciences, and the biological and natural sciences in order to understand how we came to see the computational management of the planet as a necessary and natural thing. The narrative of this course is that concepts of environment and ecology merged with those of computation and cognition to produce our contemporary discourse of AI. The course is roughly partitioned into three sections: Evolution, Intelligence, and Ecology. These categories are of course all contested, and quite slippery. But this is part of the challenge of this course. Collectively we will struggle to develop theories, narratives, and methods by which to engage contemporary discourses of AI, and to challenge them with alternative histories, vocabularies, and practices. We will also engage with lab visits at AI research centers and actual play with Large Language Models, in order to better understand the technology and its impacts on society.
- Seminar – [Munke] Klemperers Tagebücher digital – Analysieren, Visualisieren und Kuratieren
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tagebuch von Victor Klemperer, das er von 1918 bis 1959 durchgängig führte, ist für den Zeitraum 1933 bis 1945 eines der umfangreichsten Zeugnisse zur Verfolgung im Nationalsozialismus und zum Holocaust. Seine Tagebücher bieten daher vielfältige Zugänge zur digitalen Aufarbeitung, ethischen Reflexion und digitalen Darstellung von Zeugnissen zur Shoah.
Im Seminar werden die Tagebücher mit verschiedenen Methoden der Digital Humanities analysiert, um am Ende, wenn möglich, in ein städtisches Projekt zur Erinnerungsarbeit in Dresden einzufließen. Das Seminar folgt dabei dem chronologischen Vorgehen bei einem digitalen Erschließungsprojekt. Nach einer Einführung in die historische Thematik und der ethischen Reflexion über Quellen aus der Zeit des Holocaust, wird u.a. mit automatisierter Handschriftentexterkennung gearbeitet. Anschließend werden Methoden der Named Entity Recognition, Stilometrie, sowie der Sentiments- und Emotionsanalyse auf die Tagebücher angewendet. Nach dem Fokus auf die Erschließung und Analyse stehen die Visualisierung und die Publikationsmöglichkeiten bis hin zur digitalen Ausstellung im Vordergrund. Abschließend werden Möglichkeiten der Umsetzung eines RAG-Chatbots erprobt.
Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit Stefan Leicht (Zentrum für Holocaust-Studien) aus dem DFG-Projekt H-Diaries statt. - Literatur
- Klemperer Online. Tagebücher 1918–1959 (Datenbank, Zugang über SLUB-Login)
- Übung – [Kästner] Quellenarbeit mit generativer KI - eine Annäherung
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BZW/A152 In Präsenz - Beschreibung
- Wir testen in dieser Veranstaltung praktische Workflows zur Quellen- und Textanalyse, zum KI-gestützten und individuell abgesicherten Herausarbeiten von Fragestellungen und Perspektiven für künftige eigene Forschungen ebenso wie für die systematische Arbeit an laufenden eigenen Forschungs- oder Schreibprojekten. Das Format ist als Experiment für uns alle gedacht, bei dem wir gemeinsam voneinander lernen.
Interessierte machen sich im Vorfeld bitte selbstständig mit den Grundlagen (Basics!) der Nutzung von Obsidian und Zotero sowie den Cowork-Features verschiedener LLM vertraut. Für den Kurs wird zudem die Nutzung von Anthropic Claude Pro empfohlen (Abo nötig), das ist aber keine zwingende Voraussetzung.
Bitte bringen Sie nach Möglichkeit ein eigenes quellengestütztes Forschungs- oder Schreibprojekt mit in den Kurs. Wer noch nach Projekten sucht, dem kann aber auch im Kurs geholfen werden.
- Übung – [Thoß] Orte der Präsenz des NS in Dresden - Quellen, Interpretation und digitale Kartierung
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HAIT (TIL-110) In Präsenz bis HAIT (TIL-110) In Präsenz bis HAIT (TIL-110) In Präsenz bis HAIT (TIL-110) In Präsenz - Beschreibung
- Einordnung von und Umgang mit Quellen; Kritik und Interpretation; Grundlagen räumlicher Darstellung; Grundzüge Forschungsdatenmanagement. Alles wird in der digitalen Forschungsumgebung IDOHIST ausgeführt
- Seminar – [Meier-Vieracker] Text- und Netzwerkanalysen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Digitale Werkzeuge haben in den letzten Jahren das Methodenspektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften massiv erweitert. Sie erlauben es, z.B. Text- oder Social-Media-Daten in sehr großem Umfang aufzubereiten und auszuwerten und damit vielfältige, quantitativ orientierte Forschungsfragen zu adressieren. Gerade in gegenwärtigen digitalen Gesellschaften, in denen öffentliche Diskurse maßgeblich über digitale Medien und Plattformen vermittelt werden, haben diese Methoden großes gesellschaftsdiagnostisches Potenzial.
Im transdisziplinären Seminar werden wir uns mit ausgewählten Studien beschäftigen, in denen Methoden der digitalen Netzwerk- und Textanalyse zum Einsatz kommen, und ihre Nutzung eigenen empirischen Fallstudien, z.B. zu politischer Kommunikation, selbst erproben.
Das Seminar richtet sich an Studierende der Linguistik, der Digital Humanities und der Soziologie. Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Erwartet wird aber die Bereitschaft, sich unter Anleitung in digitale Tools einzuarbeiten.
- Seminar – [Lorenz-Spreen] Introduction to Computational Social Sciences
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Social media generates new types of data for quantifying human behavior, but also raises interesting research questions about the interaction between technology and society. In this course, we will learn the basics of computational social science and apply its methods in hands-on exercises to real-world data science problems from social media and other sources.
The first part will be more theoretical to establish the tools and vocabulary needed for application, starting with descriptive statistics over dynamical processes to network science, but also data collection from social media and field experiments conducted online. We will learn how to collect text data from sources such as newspapers, parliamentary minutes or social media, and how to pre-process it for natural language processing, such as sentiment analysis.
We will then have the tools to move on to applied examples ranging from social network data to text data to experimental data, covering topics like political polarization, misinformation, public-health and human mobility. We will learn how to use data science to describe these different datasets using the same language and what conclusions can be drawn from these descriptions in terms of research questions.
Finally, we will go beyond description and learn about causality, simulation models of social systems that allow mechanistic understanding. In summary, this course will provide a toolbox to describe different types of social systems, as well as a family of modeling approaches that can go beyond individual-level statistics and describe collective processes.
GSW-MA-DH-WP-KB 1
(Grundlagen fachspezifischer Digital Humanities – Kunst und Bild)
- Seminar – [Baumann] Wissenschaftliche Perspektiven: Die Antike in Dresden
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Dresden ist eine Stadt, in der die Antike in besonderer Weise präsent ist. Das gilt natürlich für die allseits bekannten Institutionen und Monumente, die griechisch-römische Kunstwerke präsentieren (wie etwa die Skulpturensammlung der SKD im Zwinger) oder sich in Architektur oder Ausstattung mit der Antike auseinandersetzen (der Große Garten mit seiner intensiven Antikerezeption ist hierfür ein schlagendes Beispiel). Es gibt aber auch andere, oft weniger beachtete Spuren und Linien, die Dresden mit der Antike verbinden, etwa die vielen lateinischen Inschriften im Stadtbild, die Handschriften und frühen Drucke antiker Texte in der SLUB sowie natürlich das Weitertragen der Antike, das Lehrende und Studierende an der TU Dresden leisten. All dies nimmt das Seminar zum Anlass, diesem reichen Schatz an Antikebezügen in Dresden nachzuspüren und gemeinsam ein Format der Darstellung und Vermittlung zu entwickeln, um den besagten Schatz gewissermaßen zu heben und das Thema „Die Antike in Dresden“ kreativ für ein breiteres Publikum zu erschließen. Dabei sind Sie alle herzlich eingeladen, Ihre eigenen Impulse einzubringen: Sowohl die konkreten Gegenstände als auch die Form der Präsentation können von Ihnen definiert und gestaltet werden – vom klassischen Reader über interaktive digitale Aufbereitungen bis hin zur Live-Stadtführung ist hier alles denkbar. Entsprechendes Interesse in der Gruppe vorausgesetzt, besteht auch die Möglichkeit, die Ergebnisse des Seminars bei der nächsten Langen Nacht der Wissenschaften (Ausgabe 2027) vorzustellen.
Studierende aller Fachrichtungen sind, Begeisterung für die Antike vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Seminar – [Pittroff] Iconclass to Medeival Glass – Metadaten-Modellierung und -Management als Konzept für eine Medienstation im Meißner Dom
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis OSL 1 und Meißen In Präsenz bis OSL 1 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis – Virtuell - Beschreibung
- Montag, 26.10.2026, 5 DS (Präsenz) OSL 1
09:20 – 12:40 Uhr Einführung
13:00 – ca. 18 Uhr Exkursion Dom zu Meißen
Dienstag, 27.10.2026, 2 DS (Präsenz) OSL 1
09:20 – 12:40 Uhr Gruppenarbeit
Montag, 30.11.2026, 4 DS (Präsenz) OSL 2
09:20 – 16:20 Uhr Gruppenarbeit
Dienstag, 01.12.2026, 2 DS (Präsenz) OSL 2
09:20 – 12:40 Uhr Gruppenarbeit
Montag, 14.12.2026, 1 DS (online)
09:20 – 10:40 Uhr Abschlusspräsentationen
Willkommen in der fiktiven Agentur Corpus Vitrearum Data Spaces! Gemeinsam haben wir den Auftrag, die frisch restaurierten mittelalterlichen Glasmalereien des Meißner Doms durch eine mediale Präsentation den begeisterten Besuchern näher zu bringen.
Im Blockseminar beginnen wir mit einer Exkursion zum Meißner Dom und der Beschäftigung mit den Objekten des kulturellen Erbes vor Ort. Anschließend bauen wir Wissen rund um (Bild-)Metadaten und Datenmodellierung auf. Auf dieser Grundlage werden wir im zweiten Block in Gruppen Konzepte für die mediale Präsentation auf der Grundlage von nachhaltigem Forschungsdatenmanagement erstellen.
Die Abschlusspräsentation erfolgt online im letzten Block vor geneigtem Publikum unter Teilnahme der Öffentlichkeitsarbeit des Meißner Doms.
- Seminar – [Schankweiler] Bildkulturen in den Sozialen Medien – Praktiken, Ästhetiken, Methoden
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz
- Seminar – [Dreßen] Von 3D Objekten zu immersiven Raumkonstruktionen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis – Virtuell bis – Virtuell – In Präsenz – In Präsenz – In Präsenz bis – Virtuell - Beschreibung
- Ziel des Seminars ist die Erstellung von 3D Objekten und einer Virtual Reality Ausstellung. Dreidimensionale Gegenstände und Räume spielen eine immer größere Rolle im Bereich des Kulturgüterschutzes, des Ausstellungswesens und der historischen Rekonstruktion. Im Seminar werden in Theorie und Praxis verschiedene Methoden und Techniken besprochen und erprobt, wobei der Schwerpunkt auf der Erstellung von 3D Objekten und Virtual Reality Räumen liegen wird.
Im Opal-Kurs werden in Kürze mehr Informationen zum Seminarablauf und zur Ausstellungskonzeption bekannt gegeben.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende aus den MA-Programmen für Digital Humanities und der Kunstgeschichte. Der Kurs besteht aus zwei bis drei Onlinesitzungen und einer ca. dreitägigen Blockeinheit in Dresden im Januar 2027 (voraussichtlich 21.1.-23.1.27). Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Jeh nach Größe der Seminargruppe bekommen Studierende mit einer Prüfungsleistungen bevorzugt Zugriff auf eventuelle Software-Lizenzen.
Prüfungsleistung: Die Prüfungsleistung besteht in der Kreierung und Konzeption von 3D Objekten und Ausstellungen in Virtual Reality Räumen und der Erstellung eines kurzen schriftliche Exposés.
GSW-MA-DH-WP-KB 2
(Vertiefung fachspezifischer Digital Humanities – Kunst und Bild)
- Seminar – [Baumann] Wissenschaftliche Perspektiven: Die Antike in Dresden
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Dresden ist eine Stadt, in der die Antike in besonderer Weise präsent ist. Das gilt natürlich für die allseits bekannten Institutionen und Monumente, die griechisch-römische Kunstwerke präsentieren (wie etwa die Skulpturensammlung der SKD im Zwinger) oder sich in Architektur oder Ausstattung mit der Antike auseinandersetzen (der Große Garten mit seiner intensiven Antikerezeption ist hierfür ein schlagendes Beispiel). Es gibt aber auch andere, oft weniger beachtete Spuren und Linien, die Dresden mit der Antike verbinden, etwa die vielen lateinischen Inschriften im Stadtbild, die Handschriften und frühen Drucke antiker Texte in der SLUB sowie natürlich das Weitertragen der Antike, das Lehrende und Studierende an der TU Dresden leisten. All dies nimmt das Seminar zum Anlass, diesem reichen Schatz an Antikebezügen in Dresden nachzuspüren und gemeinsam ein Format der Darstellung und Vermittlung zu entwickeln, um den besagten Schatz gewissermaßen zu heben und das Thema „Die Antike in Dresden“ kreativ für ein breiteres Publikum zu erschließen. Dabei sind Sie alle herzlich eingeladen, Ihre eigenen Impulse einzubringen: Sowohl die konkreten Gegenstände als auch die Form der Präsentation können von Ihnen definiert und gestaltet werden – vom klassischen Reader über interaktive digitale Aufbereitungen bis hin zur Live-Stadtführung ist hier alles denkbar. Entsprechendes Interesse in der Gruppe vorausgesetzt, besteht auch die Möglichkeit, die Ergebnisse des Seminars bei der nächsten Langen Nacht der Wissenschaften (Ausgabe 2027) vorzustellen.
Studierende aller Fachrichtungen sind, Begeisterung für die Antike vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Seminar – [Pittroff] Iconclass to Medeival Glass – Metadaten-Modellierung und -Management als Konzept für eine Medienstation im Meißner Dom
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis OSL 1 und Meißen In Präsenz bis OSL 1 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis OSL 2 In Präsenz bis – Virtuell - Beschreibung
- Montag, 26.10.2026, 5 DS (Präsenz) OSL 1
09:20 – 12:40 Uhr Einführung
13:00 – ca. 18 Uhr Exkursion Dom zu Meißen
Dienstag, 27.10.2026, 2 DS (Präsenz) OSL 1
09:20 – 12:40 Uhr Gruppenarbeit
Montag, 30.11.2026, 4 DS (Präsenz) OSL 2
09:20 – 16:20 Uhr Gruppenarbeit
Dienstag, 01.12.2026, 2 DS (Präsenz) OSL 2
09:20 – 12:40 Uhr Gruppenarbeit
Montag, 14.12.2026, 1 DS (online)
09:20 – 10:40 Uhr Abschlusspräsentationen
Willkommen in der fiktiven Agentur Corpus Vitrearum Data Spaces! Gemeinsam haben wir den Auftrag, die frisch restaurierten mittelalterlichen Glasmalereien des Meißner Doms durch eine mediale Präsentation den begeisterten Besuchern näher zu bringen.
Im Blockseminar beginnen wir mit einer Exkursion zum Meißner Dom und der Beschäftigung mit den Objekten des kulturellen Erbes vor Ort. Anschließend bauen wir Wissen rund um (Bild-)Metadaten und Datenmodellierung auf. Auf dieser Grundlage werden wir im zweiten Block in Gruppen Konzepte für die mediale Präsentation auf der Grundlage von nachhaltigem Forschungsdatenmanagement erstellen.
Die Abschlusspräsentation erfolgt online im letzten Block vor geneigtem Publikum unter Teilnahme der Öffentlichkeitsarbeit des Meißner Doms.
- Seminar – [Schankweiler] Bildkulturen in den Sozialen Medien – Praktiken, Ästhetiken, Methoden
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz
- Seminar – [Dreßen] Von 3D Objekten zu immersiven Raumkonstruktionen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis – Virtuell bis – Virtuell – In Präsenz – In Präsenz – In Präsenz bis – Virtuell - Beschreibung
- Ziel des Seminars ist die Erstellung von 3D Objekten und einer Virtual Reality Ausstellung. Dreidimensionale Gegenstände und Räume spielen eine immer größere Rolle im Bereich des Kulturgüterschutzes, des Ausstellungswesens und der historischen Rekonstruktion. Im Seminar werden in Theorie und Praxis verschiedene Methoden und Techniken besprochen und erprobt, wobei der Schwerpunkt auf der Erstellung von 3D Objekten und Virtual Reality Räumen liegen wird.
Im Opal-Kurs werden in Kürze mehr Informationen zum Seminarablauf und zur Ausstellungskonzeption bekannt gegeben.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende aus den MA-Programmen für Digital Humanities und der Kunstgeschichte. Der Kurs besteht aus zwei bis drei Onlinesitzungen und einer ca. dreitägigen Blockeinheit in Dresden im Januar 2027 (voraussichtlich 21.1.-23.1.27). Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Jeh nach Größe der Seminargruppe bekommen Studierende mit einer Prüfungsleistungen bevorzugt Zugriff auf eventuelle Software-Lizenzen.
Prüfungsleistung: Die Prüfungsleistung besteht in der Kreierung und Konzeption von 3D Objekten und Ausstellungen in Virtual Reality Räumen und der Erstellung eines kurzen schriftliche Exposés.
GSW-MA-DH-WP-SB 1
(Grundlagen fachspezifischer Digital Humanities – Schule und Bildung)
- Vorlesung – Medienbildung
- Lehrpersonen
-
- Prof. Dr. Thomas Köhler
- Dr. Nadine Schaarschmidt
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde POT 081 Hybrid - Beschreibung
- Digitaler Raum: Zu finden via https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/40832532482/CourseNode/1690252112252225006
Achtung: Zoom-Link kann wechseln - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Diplom-Studiengänge für Ingenieurstudenten (Nichttechnisches Wahlpflichtfach)
- Studiengang für Medieninformatik (Nebenfach Berufspädagogik)
- Seniorenakademie
- Graduiertenprogramm
- Zertifikatskurs Medienpädagogik und Mediendidaktik
- Studium Generale (für Hörer/innen anderer Fakultäten)
- Angebot für geflüchtete Studierende (flexibles Austauschstudium)
- Übung – Medienbildung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Thomas Köhler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – – Virtuell - Beschreibung
- Inhalte der Übung (und damit des gleichnamigen Moduls) sind theoretische und handlungspraktische Erwerb von Grundlagen der Medienbildung. Die Übung vermittelt die Grundlagen für die weiterführende Auseinandersetzung mit digitalen Medien im jeweiligen Fachunterricht (sofern zutreffend im nachgeordneten Seminar). Grundlage der Umsetzung ist ein weitgehend selbst gesteuertes Lernen unter Verwendung der in OPAL bereitgestellten Lerninhalte für das "Unterrichten mit digitalen Medien in Sachsen" und die gemeinschaftliche Bearbeitung von Aufgaben mit Studierenden und bereits im Lehramt tätigen Lehrkräften in der zugehörigen Online Community.
- Literatur
- Wird via OPAL bereitgestellt.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Diplom-Studiengänge für Ingenieurstudenten (Nichttechnisches Wahlpflichtfach)
- Studiengang für Medieninformatik (Nebenfach Berufspädagogik)
- Seniorenakademie
- Graduiertenprogramm
- Zertifikatskurs Medienpädagogik und Mediendidaktik
- Studium Generale (für Hörer/innen anderer Fakultäten)
- Angebot für geflüchtete Studierende (flexibles Austauschstudium)
GSW-MA-DH-WP-SL 1
(Grundlagen fachspezifischer Digital Humanities – Sprache und Literatur)
- Seminar – [Meier-Vieracker] Text- und Netzwerkanalysen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Digitale Werkzeuge haben in den letzten Jahren das Methodenspektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften massiv erweitert. Sie erlauben es, z.B. Text- oder Social-Media-Daten in sehr großem Umfang aufzubereiten und auszuwerten und damit vielfältige, quantitativ orientierte Forschungsfragen zu adressieren. Gerade in gegenwärtigen digitalen Gesellschaften, in denen öffentliche Diskurse maßgeblich über digitale Medien und Plattformen vermittelt werden, haben diese Methoden großes gesellschaftsdiagnostisches Potenzial.
Im transdisziplinären Seminar werden wir uns mit ausgewählten Studien beschäftigen, in denen Methoden der digitalen Netzwerk- und Textanalyse zum Einsatz kommen, und ihre Nutzung eigenen empirischen Fallstudien, z.B. zu politischer Kommunikation, selbst erproben.
Das Seminar richtet sich an Studierende der Linguistik, der Digital Humanities und der Soziologie. Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Erwartet wird aber die Bereitschaft, sich unter Anleitung in digitale Tools einzuarbeiten.
- Seminar – [Lange] Linguistics goes to the movies
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Einschreibung ab 09.10.2026, 10 Uhr bei OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/001 In Präsenz - Beschreibung
- Linguists have more fun at the movies – after this course, you will be able to spot and enjoy the linguistically relevant aspects even in films that consist mainly of car chases. This course will introduce you to different aspects of language use in film, or telecinematic discourse. We will investigate how specific ways of using language(s) shape our perception of movie characters, for example nonstandard dialects, switching between different languages, politeness and impoliteness, swearing, and other expressive devices that are abundant in a good film plot.
- Seminar – [Lange] Language: The first 20 years
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Einschreibung ab 09.10.2026, 10 Uhr bei OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/004 In Präsenz - Beschreibung
- This course will follow our linguistic development from our very first experience with language up to adolescence. We will chart the fascinating and highly complex progress of first language acquisition, a process that comes so naturally to children but is still a mystery in many respects. Some of us grow up in a multilingual environment and may acquire several languages. Later, the impact of the peer group kicks in and gives rise to a range of distinct youth styles: We will treat the linguistic choices of Jocks and Burnouts, Nerd Girls and Frat Boys, street gangs and young urban professionals. Finally, we will inquire into the status or stability of the language in our youth over time.
- Vorlesung – [Feddern] Die römische Liebeselegie
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Diese latinistische Vorlesung wird einen Überblick über die römische Liebeselegie geben. Folglich wird der Schwerpunkt auf den Elegien von Tibull, Properz und v.a. Ovid liegen. Wichtige Aspekte werden hierbei die Genese, die Entwicklung und das Fortleben dieser Gattung sowie das Verhältnis zwischen Fakten und Fiktionen und nicht zuletzt ihr Sitz im Leben im antiken Rom sein. Auch die Frage nach dem Einsatz im heutigen Unterricht werden wir ebenso thematisieren wie problematisieren.
Das Programm sowie bibliographische Hinweise werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. - Literatur
- Das Programm sowie bibliographische Hinweise werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
- Vorlesung – [Baumann] Menschen, Mächte, Märchen: Mythen der Antike
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde POT/0351 In Präsenz - Beschreibung
- Die antiken Mythen sind ganz besondere Erzählungen. Schaut man auf die Texte und Bilder, die uns aus der griechisch-römischen Antike erhalten sind, sind die Mythen scheinbar einfach da: Sie begegnen uns schon in den frühesten Texten, der Ilias und der Odyssee, und werden in allen Formen und Epochen der antiken Literatur ebenso weitergesponnen wie in den vielfältigen und faszinierenden Medien der Bildkunst, ohne dass wir sicher sagen könnten, wo genau ihr Ursprung liegt. Gleichzeitig macht jede einzelne Erzählung, jedes neue Aufgreifen und Anschließen an die mythische Tradition immer etwas ganz Eigenes aus diesen Geschichten. Die Mythen sind also zugleich gegeben und doch auch stets erfunden, und diese Kette des Weitergebens und Forterzählens reicht bist zu uns heute, die wir uns von diesen „Stories“ immer noch und immer wieder begeistern lassen.
Die Vorlesung wird dieses große Feld anschaulich erschließen, indem sie zwei Ziele verfolgt: Sie wird zum einen die bunte Vielfalt der antiken Mythen vorstellen, von den großen und bekannten Helden wie Herakles oder den Kämpfern des trojanischen Krieges bis hin zu viel weniger bekannten, vermeintlich „kleineren“ Figuren, die dennoch integraler Bestandteil des mythischen Kosmos sind. Dabei werden wir Wesen von unterschiedlichster Art – Menschen, Heroen, Götter, aber auch Tiere, Mischwesen usw. – kennenlernen, von ihrem Charakter und ihren Taten erfahren und nicht zuletzt ihre Partnerschaften und Verwandtschaftsbeziehungen erforschen, über die wie in einem riesigen Netz alle Figuren des Mythos miteinander verbunden sind. Zweitens geht die Vorlesung der Frage nach, wie und warum eigentlich in den konkreten Texten und Bildern Mythen erzählt werden: Wie „funktionieren“ zum Beispiel Bilddarstellungen des Trojanischen Krieges? Oder was bedeutet es, wenn Euripides aus dem Medea-Stoff eine Tragödie macht, und wie hat diese Version mit ihrer starken Protagonistin auf das antike Publikum gewirkt? Warum erzählt der Philosoph Platon eigentlich so viele Mythen, obwohl es doch im philosophischen Diskurs um das nüchterne Abwägen von Argumenten gehen sollte? Und was geschieht, wenn Ovid in seinen berühmten Metamorphosen eine gewaltige Zahl von einzelnen Mythen zu einem großen Epos verwebt? Anhand von solchen Fragen wird die Vorlesung ein ebenso eingehendes wie unterhaltsames Panorama des antiken Mythenerzählens von den frühesten Anfängen im archaischen Griechenland bis in die christliche Spätantike zeigen, in der es unter den Vorzeichen der neuen Religion zu besonders spannenden Transformationen der traditionellen Geschichten kommt.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen.
- Seminar – [Baumann] Wissenschaftliche Perspektiven: Die Antike in Dresden
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Dresden ist eine Stadt, in der die Antike in besonderer Weise präsent ist. Das gilt natürlich für die allseits bekannten Institutionen und Monumente, die griechisch-römische Kunstwerke präsentieren (wie etwa die Skulpturensammlung der SKD im Zwinger) oder sich in Architektur oder Ausstattung mit der Antike auseinandersetzen (der Große Garten mit seiner intensiven Antikerezeption ist hierfür ein schlagendes Beispiel). Es gibt aber auch andere, oft weniger beachtete Spuren und Linien, die Dresden mit der Antike verbinden, etwa die vielen lateinischen Inschriften im Stadtbild, die Handschriften und frühen Drucke antiker Texte in der SLUB sowie natürlich das Weitertragen der Antike, das Lehrende und Studierende an der TU Dresden leisten. All dies nimmt das Seminar zum Anlass, diesem reichen Schatz an Antikebezügen in Dresden nachzuspüren und gemeinsam ein Format der Darstellung und Vermittlung zu entwickeln, um den besagten Schatz gewissermaßen zu heben und das Thema „Die Antike in Dresden“ kreativ für ein breiteres Publikum zu erschließen. Dabei sind Sie alle herzlich eingeladen, Ihre eigenen Impulse einzubringen: Sowohl die konkreten Gegenstände als auch die Form der Präsentation können von Ihnen definiert und gestaltet werden – vom klassischen Reader über interaktive digitale Aufbereitungen bis hin zur Live-Stadtführung ist hier alles denkbar. Entsprechendes Interesse in der Gruppe vorausgesetzt, besteht auch die Möglichkeit, die Ergebnisse des Seminars bei der nächsten Langen Nacht der Wissenschaften (Ausgabe 2027) vorzustellen.
Studierende aller Fachrichtungen sind, Begeisterung für die Antike vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Seminar – [Bartels] Sprachwissenschaft in und für Minderheitensprachen (am Beispiel des Sorbischen)
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- Sprachwissenschaft in und für Minderheitensprachen (am Beispiel des Sorbischen)
Die Veranstaltung bietet einen Einblick in ausgewählte Arbeitsfelder der Sprachwissenschaft, die in und für Minderheitensprachen besonders relevant sind, da sie der Dokumentation, Förderung und Revitalisierung von (bedrohten) Sprachen dienen. Ausgangspunkt werden die beiden Internet-Sprachportale niedersorbisch.de und obersorbisch.de (bzw. dolnoserbski.de, hornjoserbsce.de) sein. Neben grundlegenden Informationen zu Klein- bzw. Minderheitensprachen sowie zu Sorben und Sorbisch werden unter anderem folgende Themen behandelt: Dokumentation von Schriftsprache und Dialekten, Wortschatz und Lexikografie, Aspekte von Soziolinguistik und Korpuslinguistik, Entwicklung digitaler Ressourcen (zum Beispiel einer sorbischen Vorlesefunktion), Eigennamen. – Kenntnisse im Sorbischen sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. Es ist eine Tagesexkursion ins sorbische Siedlungsgebiet (Ober- und/oder Niederlausitz) geplant, um das im Seminar Thematisierte vor Ort zu vertiefen.
- Seminar – [Langenhorst] Linguistik in Zeiten von KI
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde REC/C118 In Präsenz - Beschreibung
- Der Siegeszug von ChatGPT, Claude und Co. hat verändert, wie wir auf Informationen zugreifen und wie wir Informationen bewerten. Diese KIs des Typs der Large Language Models bringen zunehmend auch die akademische Lehre und Forschung durcheinander. Im Seminar werden die grundlegenden Implikationen dieser Technologien für speziell linguistische und allgemeiner geisteswissenschaftliche Forschung thematisiert. Im ersten Teil des Seminars werden die technischen Grundlagen der maschinellen Erstellung von Texten besprochen und anschließend diskutiert, welchen Stellenwert diese Texte im Vergleich zu von Menschen verfassten haben oder haben sollten. Außerdem ist die Anwendung der KI-Modelle Thema: Wie werden solche Großen Sprachmodelle aktuell in der Forschung, insbesondere zur Textanalyse, eingesetzt? Im anschließenden zweiten Teil des Seminars sollen die Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit selbst mit KI als Werkzeug für und Gegenstand von angewandter Forschung experimentieren.
- Seminar – [Langenhorst] Sprachdaten analysieren. Eine Einführung in quantitative Methoden der Sprachwissenschaft.
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde REC/D016 In Präsenz - Beschreibung
- Quantitative Ansätze erlauben es, Sprachgebrauch systematisch und mit einem – zumindest im Idealfall – möglichst geringen Anteil interpretativer Willkür vonseiten der Forschenden zu analysieren. Das Seminar soll Studierenden darum ein grundlegendes Verständnis quantitativer Methoden zur Auswertung von Sprachdaten, insbesondere Korpusdaten, vermitteln. Einerseits sollen möglicherweise bereits vorhandene Kenntnisse über die Werkzeuge der Korpusanalyse weiter ausgebaut werden, andererseits soll ein Fundament an statistischen Grundkenntnissen gelegt werden, das auch für die Befassung mit Fragestellungen aus anderen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Feldern von Nutzen ist. Das vermittelte Wissen soll zur Durchführung eigener Studien befähigen und zur kritischen Beurteilung fremder sowie eigener Ergebnisse ermächtigen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch wenn Erfahrungen in z.B. korpuslinguistischer Arbeit von Vorteil sein können. Über das Semester sind regelmäßig kleinere Aufgaben zu bearbeiten, in denen in erster Linie der Umgang mit der Statistik-Programmiersprache R und der zugehörigen Entwicklungsumgebung RStudio eingeübt wird. Das Tempo kann dem Kenntnisstand Lernenden angepasst werden. - Literatur
- Winter, Bodo (2020): Statistics for Linguists: An Introduction Using R. New York: Routledge, Taylor & Francis.
GSW-MA-DH-WP-SL 2
(Vertiefung fachspezifischer Digital Humanities – Sprache und Literatur)
- Seminar – [Meier-Vieracker] Text- und Netzwerkanalysen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Digitale Werkzeuge haben in den letzten Jahren das Methodenspektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften massiv erweitert. Sie erlauben es, z.B. Text- oder Social-Media-Daten in sehr großem Umfang aufzubereiten und auszuwerten und damit vielfältige, quantitativ orientierte Forschungsfragen zu adressieren. Gerade in gegenwärtigen digitalen Gesellschaften, in denen öffentliche Diskurse maßgeblich über digitale Medien und Plattformen vermittelt werden, haben diese Methoden großes gesellschaftsdiagnostisches Potenzial.
Im transdisziplinären Seminar werden wir uns mit ausgewählten Studien beschäftigen, in denen Methoden der digitalen Netzwerk- und Textanalyse zum Einsatz kommen, und ihre Nutzung eigenen empirischen Fallstudien, z.B. zu politischer Kommunikation, selbst erproben.
Das Seminar richtet sich an Studierende der Linguistik, der Digital Humanities und der Soziologie. Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Erwartet wird aber die Bereitschaft, sich unter Anleitung in digitale Tools einzuarbeiten.
- Seminar – [Lange] Linguistics goes to the movies
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Einschreibung ab 09.10.2026, 10 Uhr bei OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/001 In Präsenz - Beschreibung
- Linguists have more fun at the movies – after this course, you will be able to spot and enjoy the linguistically relevant aspects even in films that consist mainly of car chases. This course will introduce you to different aspects of language use in film, or telecinematic discourse. We will investigate how specific ways of using language(s) shape our perception of movie characters, for example nonstandard dialects, switching between different languages, politeness and impoliteness, swearing, and other expressive devices that are abundant in a good film plot.
- Seminar – [Lange] Language: The first 20 years
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Einschreibung ab 09.10.2026, 10 Uhr bei OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/004 In Präsenz - Beschreibung
- This course will follow our linguistic development from our very first experience with language up to adolescence. We will chart the fascinating and highly complex progress of first language acquisition, a process that comes so naturally to children but is still a mystery in many respects. Some of us grow up in a multilingual environment and may acquire several languages. Later, the impact of the peer group kicks in and gives rise to a range of distinct youth styles: We will treat the linguistic choices of Jocks and Burnouts, Nerd Girls and Frat Boys, street gangs and young urban professionals. Finally, we will inquire into the status or stability of the language in our youth over time.
- Vorlesung – [Feddern] Die römische Liebeselegie
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Diese latinistische Vorlesung wird einen Überblick über die römische Liebeselegie geben. Folglich wird der Schwerpunkt auf den Elegien von Tibull, Properz und v.a. Ovid liegen. Wichtige Aspekte werden hierbei die Genese, die Entwicklung und das Fortleben dieser Gattung sowie das Verhältnis zwischen Fakten und Fiktionen und nicht zuletzt ihr Sitz im Leben im antiken Rom sein. Auch die Frage nach dem Einsatz im heutigen Unterricht werden wir ebenso thematisieren wie problematisieren.
Das Programm sowie bibliographische Hinweise werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. - Literatur
- Das Programm sowie bibliographische Hinweise werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
- Vorlesung – [Baumann] Menschen, Mächte, Märchen: Mythen der Antike
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde POT/0351 In Präsenz - Beschreibung
- Die antiken Mythen sind ganz besondere Erzählungen. Schaut man auf die Texte und Bilder, die uns aus der griechisch-römischen Antike erhalten sind, sind die Mythen scheinbar einfach da: Sie begegnen uns schon in den frühesten Texten, der Ilias und der Odyssee, und werden in allen Formen und Epochen der antiken Literatur ebenso weitergesponnen wie in den vielfältigen und faszinierenden Medien der Bildkunst, ohne dass wir sicher sagen könnten, wo genau ihr Ursprung liegt. Gleichzeitig macht jede einzelne Erzählung, jedes neue Aufgreifen und Anschließen an die mythische Tradition immer etwas ganz Eigenes aus diesen Geschichten. Die Mythen sind also zugleich gegeben und doch auch stets erfunden, und diese Kette des Weitergebens und Forterzählens reicht bist zu uns heute, die wir uns von diesen „Stories“ immer noch und immer wieder begeistern lassen.
Die Vorlesung wird dieses große Feld anschaulich erschließen, indem sie zwei Ziele verfolgt: Sie wird zum einen die bunte Vielfalt der antiken Mythen vorstellen, von den großen und bekannten Helden wie Herakles oder den Kämpfern des trojanischen Krieges bis hin zu viel weniger bekannten, vermeintlich „kleineren“ Figuren, die dennoch integraler Bestandteil des mythischen Kosmos sind. Dabei werden wir Wesen von unterschiedlichster Art – Menschen, Heroen, Götter, aber auch Tiere, Mischwesen usw. – kennenlernen, von ihrem Charakter und ihren Taten erfahren und nicht zuletzt ihre Partnerschaften und Verwandtschaftsbeziehungen erforschen, über die wie in einem riesigen Netz alle Figuren des Mythos miteinander verbunden sind. Zweitens geht die Vorlesung der Frage nach, wie und warum eigentlich in den konkreten Texten und Bildern Mythen erzählt werden: Wie „funktionieren“ zum Beispiel Bilddarstellungen des Trojanischen Krieges? Oder was bedeutet es, wenn Euripides aus dem Medea-Stoff eine Tragödie macht, und wie hat diese Version mit ihrer starken Protagonistin auf das antike Publikum gewirkt? Warum erzählt der Philosoph Platon eigentlich so viele Mythen, obwohl es doch im philosophischen Diskurs um das nüchterne Abwägen von Argumenten gehen sollte? Und was geschieht, wenn Ovid in seinen berühmten Metamorphosen eine gewaltige Zahl von einzelnen Mythen zu einem großen Epos verwebt? Anhand von solchen Fragen wird die Vorlesung ein ebenso eingehendes wie unterhaltsames Panorama des antiken Mythenerzählens von den frühesten Anfängen im archaischen Griechenland bis in die christliche Spätantike zeigen, in der es unter den Vorzeichen der neuen Religion zu besonders spannenden Transformationen der traditionellen Geschichten kommt.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen.
- Seminar – [Baumann] Wissenschaftliche Perspektiven: Die Antike in Dresden
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Dresden ist eine Stadt, in der die Antike in besonderer Weise präsent ist. Das gilt natürlich für die allseits bekannten Institutionen und Monumente, die griechisch-römische Kunstwerke präsentieren (wie etwa die Skulpturensammlung der SKD im Zwinger) oder sich in Architektur oder Ausstattung mit der Antike auseinandersetzen (der Große Garten mit seiner intensiven Antikerezeption ist hierfür ein schlagendes Beispiel). Es gibt aber auch andere, oft weniger beachtete Spuren und Linien, die Dresden mit der Antike verbinden, etwa die vielen lateinischen Inschriften im Stadtbild, die Handschriften und frühen Drucke antiker Texte in der SLUB sowie natürlich das Weitertragen der Antike, das Lehrende und Studierende an der TU Dresden leisten. All dies nimmt das Seminar zum Anlass, diesem reichen Schatz an Antikebezügen in Dresden nachzuspüren und gemeinsam ein Format der Darstellung und Vermittlung zu entwickeln, um den besagten Schatz gewissermaßen zu heben und das Thema „Die Antike in Dresden“ kreativ für ein breiteres Publikum zu erschließen. Dabei sind Sie alle herzlich eingeladen, Ihre eigenen Impulse einzubringen: Sowohl die konkreten Gegenstände als auch die Form der Präsentation können von Ihnen definiert und gestaltet werden – vom klassischen Reader über interaktive digitale Aufbereitungen bis hin zur Live-Stadtführung ist hier alles denkbar. Entsprechendes Interesse in der Gruppe vorausgesetzt, besteht auch die Möglichkeit, die Ergebnisse des Seminars bei der nächsten Langen Nacht der Wissenschaften (Ausgabe 2027) vorzustellen.
Studierende aller Fachrichtungen sind, Begeisterung für die Antike vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Seminar – [Bartels] Sprachwissenschaft in und für Minderheitensprachen (am Beispiel des Sorbischen)
- Lehrperson
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- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- Sprachwissenschaft in und für Minderheitensprachen (am Beispiel des Sorbischen)
Die Veranstaltung bietet einen Einblick in ausgewählte Arbeitsfelder der Sprachwissenschaft, die in und für Minderheitensprachen besonders relevant sind, da sie der Dokumentation, Förderung und Revitalisierung von (bedrohten) Sprachen dienen. Ausgangspunkt werden die beiden Internet-Sprachportale niedersorbisch.de und obersorbisch.de (bzw. dolnoserbski.de, hornjoserbsce.de) sein. Neben grundlegenden Informationen zu Klein- bzw. Minderheitensprachen sowie zu Sorben und Sorbisch werden unter anderem folgende Themen behandelt: Dokumentation von Schriftsprache und Dialekten, Wortschatz und Lexikografie, Aspekte von Soziolinguistik und Korpuslinguistik, Entwicklung digitaler Ressourcen (zum Beispiel einer sorbischen Vorlesefunktion), Eigennamen. – Kenntnisse im Sorbischen sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. Es ist eine Tagesexkursion ins sorbische Siedlungsgebiet (Ober- und/oder Niederlausitz) geplant, um das im Seminar Thematisierte vor Ort zu vertiefen.
- Seminar – [Langenhorst] Linguistik in Zeiten von KI
- Lehrperson
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- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde REC/C118 In Präsenz - Beschreibung
- Der Siegeszug von ChatGPT, Claude und Co. hat verändert, wie wir auf Informationen zugreifen und wie wir Informationen bewerten. Diese KIs des Typs der Large Language Models bringen zunehmend auch die akademische Lehre und Forschung durcheinander. Im Seminar werden die grundlegenden Implikationen dieser Technologien für speziell linguistische und allgemeiner geisteswissenschaftliche Forschung thematisiert. Im ersten Teil des Seminars werden die technischen Grundlagen der maschinellen Erstellung von Texten besprochen und anschließend diskutiert, welchen Stellenwert diese Texte im Vergleich zu von Menschen verfassten haben oder haben sollten. Außerdem ist die Anwendung der KI-Modelle Thema: Wie werden solche Großen Sprachmodelle aktuell in der Forschung, insbesondere zur Textanalyse, eingesetzt? Im anschließenden zweiten Teil des Seminars sollen die Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit selbst mit KI als Werkzeug für und Gegenstand von angewandter Forschung experimentieren.
- Seminar – [Langenhorst] Sprachdaten analysieren. Eine Einführung in quantitative Methoden der Sprachwissenschaft.
- Lehrperson
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- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
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- Einschreibung über
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- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde REC/D016 In Präsenz - Beschreibung
- Quantitative Ansätze erlauben es, Sprachgebrauch systematisch und mit einem – zumindest im Idealfall – möglichst geringen Anteil interpretativer Willkür vonseiten der Forschenden zu analysieren. Das Seminar soll Studierenden darum ein grundlegendes Verständnis quantitativer Methoden zur Auswertung von Sprachdaten, insbesondere Korpusdaten, vermitteln. Einerseits sollen möglicherweise bereits vorhandene Kenntnisse über die Werkzeuge der Korpusanalyse weiter ausgebaut werden, andererseits soll ein Fundament an statistischen Grundkenntnissen gelegt werden, das auch für die Befassung mit Fragestellungen aus anderen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Feldern von Nutzen ist. Das vermittelte Wissen soll zur Durchführung eigener Studien befähigen und zur kritischen Beurteilung fremder sowie eigener Ergebnisse ermächtigen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch wenn Erfahrungen in z.B. korpuslinguistischer Arbeit von Vorteil sein können. Über das Semester sind regelmäßig kleinere Aufgaben zu bearbeiten, in denen in erster Linie der Umgang mit der Statistik-Programmiersprache R und der zugehörigen Entwicklungsumgebung RStudio eingeübt wird. Das Tempo kann dem Kenntnisstand Lernenden angepasst werden. - Literatur
- Winter, Bodo (2020): Statistics for Linguists: An Introduction Using R. New York: Routledge, Taylor & Francis.