Konsekutiven Masterstudiengang Digital Humanities
Wahlpflichtbereich IV – Sprache und Literatur – Wintersemester 2026/2027
GSW-MA-DH-WP-SL 1
(Grundlagen fachspezifischer Digital Humanities – Sprache und Literatur)
- Seminar – [Meier-Vieracker] Text- und Netzwerkanalysen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Digitale Werkzeuge haben in den letzten Jahren das Methodenspektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften massiv erweitert. Sie erlauben es, z.B. Text- oder Social-Media-Daten in sehr großem Umfang aufzubereiten und auszuwerten und damit vielfältige, quantitativ orientierte Forschungsfragen zu adressieren. Gerade in gegenwärtigen digitalen Gesellschaften, in denen öffentliche Diskurse maßgeblich über digitale Medien und Plattformen vermittelt werden, haben diese Methoden großes gesellschaftsdiagnostisches Potenzial.
Im transdisziplinären Seminar werden wir uns mit ausgewählten Studien beschäftigen, in denen Methoden der digitalen Netzwerk- und Textanalyse zum Einsatz kommen, und ihre Nutzung eigenen empirischen Fallstudien, z.B. zu politischer Kommunikation, selbst erproben.
Das Seminar richtet sich an Studierende der Linguistik, der Digital Humanities und der Soziologie. Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Erwartet wird aber die Bereitschaft, sich unter Anleitung in digitale Tools einzuarbeiten.
- Seminar – [Lange] Linguistics goes to the movies
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Einschreibung ab 09.10.2026, 10 Uhr bei OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/001 In Präsenz - Beschreibung
- Linguists have more fun at the movies – after this course, you will be able to spot and enjoy the linguistically relevant aspects even in films that consist mainly of car chases. This course will introduce you to different aspects of language use in film, or telecinematic discourse. We will investigate how specific ways of using language(s) shape our perception of movie characters, for example nonstandard dialects, switching between different languages, politeness and impoliteness, swearing, and other expressive devices that are abundant in a good film plot.
- Seminar – [Lange] Language: The first 20 years
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Einschreibung ab 09.10.2026, 10 Uhr bei OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/004 In Präsenz - Beschreibung
- This course will follow our linguistic development from our very first experience with language up to adolescence. We will chart the fascinating and highly complex progress of first language acquisition, a process that comes so naturally to children but is still a mystery in many respects. Some of us grow up in a multilingual environment and may acquire several languages. Later, the impact of the peer group kicks in and gives rise to a range of distinct youth styles: We will treat the linguistic choices of Jocks and Burnouts, Nerd Girls and Frat Boys, street gangs and young urban professionals. Finally, we will inquire into the status or stability of the language in our youth over time.
- Vorlesung – [Feddern] Die römische Liebeselegie
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Diese latinistische Vorlesung wird einen Überblick über die römische Liebeselegie geben. Folglich wird der Schwerpunkt auf den Elegien von Tibull, Properz und v.a. Ovid liegen. Wichtige Aspekte werden hierbei die Genese, die Entwicklung und das Fortleben dieser Gattung sowie das Verhältnis zwischen Fakten und Fiktionen und nicht zuletzt ihr Sitz im Leben im antiken Rom sein. Auch die Frage nach dem Einsatz im heutigen Unterricht werden wir ebenso thematisieren wie problematisieren.
Das Programm sowie bibliographische Hinweise werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. - Literatur
- Das Programm sowie bibliographische Hinweise werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
- Vorlesung – [Baumann] Menschen, Mächte, Märchen: Mythen der Antike
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde POT/0351 In Präsenz - Beschreibung
- Die antiken Mythen sind ganz besondere Erzählungen. Schaut man auf die Texte und Bilder, die uns aus der griechisch-römischen Antike erhalten sind, sind die Mythen scheinbar einfach da: Sie begegnen uns schon in den frühesten Texten, der Ilias und der Odyssee, und werden in allen Formen und Epochen der antiken Literatur ebenso weitergesponnen wie in den vielfältigen und faszinierenden Medien der Bildkunst, ohne dass wir sicher sagen könnten, wo genau ihr Ursprung liegt. Gleichzeitig macht jede einzelne Erzählung, jedes neue Aufgreifen und Anschließen an die mythische Tradition immer etwas ganz Eigenes aus diesen Geschichten. Die Mythen sind also zugleich gegeben und doch auch stets erfunden, und diese Kette des Weitergebens und Forterzählens reicht bist zu uns heute, die wir uns von diesen „Stories“ immer noch und immer wieder begeistern lassen.
Die Vorlesung wird dieses große Feld anschaulich erschließen, indem sie zwei Ziele verfolgt: Sie wird zum einen die bunte Vielfalt der antiken Mythen vorstellen, von den großen und bekannten Helden wie Herakles oder den Kämpfern des trojanischen Krieges bis hin zu viel weniger bekannten, vermeintlich „kleineren“ Figuren, die dennoch integraler Bestandteil des mythischen Kosmos sind. Dabei werden wir Wesen von unterschiedlichster Art – Menschen, Heroen, Götter, aber auch Tiere, Mischwesen usw. – kennenlernen, von ihrem Charakter und ihren Taten erfahren und nicht zuletzt ihre Partnerschaften und Verwandtschaftsbeziehungen erforschen, über die wie in einem riesigen Netz alle Figuren des Mythos miteinander verbunden sind. Zweitens geht die Vorlesung der Frage nach, wie und warum eigentlich in den konkreten Texten und Bildern Mythen erzählt werden: Wie „funktionieren“ zum Beispiel Bilddarstellungen des Trojanischen Krieges? Oder was bedeutet es, wenn Euripides aus dem Medea-Stoff eine Tragödie macht, und wie hat diese Version mit ihrer starken Protagonistin auf das antike Publikum gewirkt? Warum erzählt der Philosoph Platon eigentlich so viele Mythen, obwohl es doch im philosophischen Diskurs um das nüchterne Abwägen von Argumenten gehen sollte? Und was geschieht, wenn Ovid in seinen berühmten Metamorphosen eine gewaltige Zahl von einzelnen Mythen zu einem großen Epos verwebt? Anhand von solchen Fragen wird die Vorlesung ein ebenso eingehendes wie unterhaltsames Panorama des antiken Mythenerzählens von den frühesten Anfängen im archaischen Griechenland bis in die christliche Spätantike zeigen, in der es unter den Vorzeichen der neuen Religion zu besonders spannenden Transformationen der traditionellen Geschichten kommt.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen.
- Seminar – [Baumann] Wissenschaftliche Perspektiven: Die Antike in Dresden
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Dresden ist eine Stadt, in der die Antike in besonderer Weise präsent ist. Das gilt natürlich für die allseits bekannten Institutionen und Monumente, die griechisch-römische Kunstwerke präsentieren (wie etwa die Skulpturensammlung der SKD im Zwinger) oder sich in Architektur oder Ausstattung mit der Antike auseinandersetzen (der Große Garten mit seiner intensiven Antikerezeption ist hierfür ein schlagendes Beispiel). Es gibt aber auch andere, oft weniger beachtete Spuren und Linien, die Dresden mit der Antike verbinden, etwa die vielen lateinischen Inschriften im Stadtbild, die Handschriften und frühen Drucke antiker Texte in der SLUB sowie natürlich das Weitertragen der Antike, das Lehrende und Studierende an der TU Dresden leisten. All dies nimmt das Seminar zum Anlass, diesem reichen Schatz an Antikebezügen in Dresden nachzuspüren und gemeinsam ein Format der Darstellung und Vermittlung zu entwickeln, um den besagten Schatz gewissermaßen zu heben und das Thema „Die Antike in Dresden“ kreativ für ein breiteres Publikum zu erschließen. Dabei sind Sie alle herzlich eingeladen, Ihre eigenen Impulse einzubringen: Sowohl die konkreten Gegenstände als auch die Form der Präsentation können von Ihnen definiert und gestaltet werden – vom klassischen Reader über interaktive digitale Aufbereitungen bis hin zur Live-Stadtführung ist hier alles denkbar. Entsprechendes Interesse in der Gruppe vorausgesetzt, besteht auch die Möglichkeit, die Ergebnisse des Seminars bei der nächsten Langen Nacht der Wissenschaften (Ausgabe 2027) vorzustellen.
Studierende aller Fachrichtungen sind, Begeisterung für die Antike vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Seminar – [Bartels] Sprachwissenschaft in und für Minderheitensprachen (am Beispiel des Sorbischen)
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- Sprachwissenschaft in und für Minderheitensprachen (am Beispiel des Sorbischen)
Die Veranstaltung bietet einen Einblick in ausgewählte Arbeitsfelder der Sprachwissenschaft, die in und für Minderheitensprachen besonders relevant sind, da sie der Dokumentation, Förderung und Revitalisierung von (bedrohten) Sprachen dienen. Ausgangspunkt werden die beiden Internet-Sprachportale niedersorbisch.de und obersorbisch.de (bzw. dolnoserbski.de, hornjoserbsce.de) sein. Neben grundlegenden Informationen zu Klein- bzw. Minderheitensprachen sowie zu Sorben und Sorbisch werden unter anderem folgende Themen behandelt: Dokumentation von Schriftsprache und Dialekten, Wortschatz und Lexikografie, Aspekte von Soziolinguistik und Korpuslinguistik, Entwicklung digitaler Ressourcen (zum Beispiel einer sorbischen Vorlesefunktion), Eigennamen. – Kenntnisse im Sorbischen sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. Es ist eine Tagesexkursion ins sorbische Siedlungsgebiet (Ober- und/oder Niederlausitz) geplant, um das im Seminar Thematisierte vor Ort zu vertiefen.
- Seminar – [Langenhorst] Linguistik in Zeiten von KI
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde REC/C118 In Präsenz - Beschreibung
- Der Siegeszug von ChatGPT, Claude und Co. hat verändert, wie wir auf Informationen zugreifen und wie wir Informationen bewerten. Diese KIs des Typs der Large Language Models bringen zunehmend auch die akademische Lehre und Forschung durcheinander. Im Seminar werden die grundlegenden Implikationen dieser Technologien für speziell linguistische und allgemeiner geisteswissenschaftliche Forschung thematisiert. Im ersten Teil des Seminars werden die technischen Grundlagen der maschinellen Erstellung von Texten besprochen und anschließend diskutiert, welchen Stellenwert diese Texte im Vergleich zu von Menschen verfassten haben oder haben sollten. Außerdem ist die Anwendung der KI-Modelle Thema: Wie werden solche Großen Sprachmodelle aktuell in der Forschung, insbesondere zur Textanalyse, eingesetzt? Im anschließenden zweiten Teil des Seminars sollen die Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit selbst mit KI als Werkzeug für und Gegenstand von angewandter Forschung experimentieren.
- Seminar – [Langenhorst] Sprachdaten analysieren. Eine Einführung in quantitative Methoden der Sprachwissenschaft.
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde REC/D016 In Präsenz - Beschreibung
- Quantitative Ansätze erlauben es, Sprachgebrauch systematisch und mit einem – zumindest im Idealfall – möglichst geringen Anteil interpretativer Willkür vonseiten der Forschenden zu analysieren. Das Seminar soll Studierenden darum ein grundlegendes Verständnis quantitativer Methoden zur Auswertung von Sprachdaten, insbesondere Korpusdaten, vermitteln. Einerseits sollen möglicherweise bereits vorhandene Kenntnisse über die Werkzeuge der Korpusanalyse weiter ausgebaut werden, andererseits soll ein Fundament an statistischen Grundkenntnissen gelegt werden, das auch für die Befassung mit Fragestellungen aus anderen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Feldern von Nutzen ist. Das vermittelte Wissen soll zur Durchführung eigener Studien befähigen und zur kritischen Beurteilung fremder sowie eigener Ergebnisse ermächtigen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch wenn Erfahrungen in z.B. korpuslinguistischer Arbeit von Vorteil sein können. Über das Semester sind regelmäßig kleinere Aufgaben zu bearbeiten, in denen in erster Linie der Umgang mit der Statistik-Programmiersprache R und der zugehörigen Entwicklungsumgebung RStudio eingeübt wird. Das Tempo kann dem Kenntnisstand Lernenden angepasst werden. - Literatur
- Winter, Bodo (2020): Statistics for Linguists: An Introduction Using R. New York: Routledge, Taylor & Francis.
GSW-MA-DH-WP-SL 2
(Vertiefung fachspezifischer Digital Humanities – Sprache und Literatur)
- Seminar – [Meier-Vieracker] Text- und Netzwerkanalysen
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Digitale Werkzeuge haben in den letzten Jahren das Methodenspektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften massiv erweitert. Sie erlauben es, z.B. Text- oder Social-Media-Daten in sehr großem Umfang aufzubereiten und auszuwerten und damit vielfältige, quantitativ orientierte Forschungsfragen zu adressieren. Gerade in gegenwärtigen digitalen Gesellschaften, in denen öffentliche Diskurse maßgeblich über digitale Medien und Plattformen vermittelt werden, haben diese Methoden großes gesellschaftsdiagnostisches Potenzial.
Im transdisziplinären Seminar werden wir uns mit ausgewählten Studien beschäftigen, in denen Methoden der digitalen Netzwerk- und Textanalyse zum Einsatz kommen, und ihre Nutzung eigenen empirischen Fallstudien, z.B. zu politischer Kommunikation, selbst erproben.
Das Seminar richtet sich an Studierende der Linguistik, der Digital Humanities und der Soziologie. Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Erwartet wird aber die Bereitschaft, sich unter Anleitung in digitale Tools einzuarbeiten.
- Seminar – [Lange] Linguistics goes to the movies
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Einschreibung ab 09.10.2026, 10 Uhr bei OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/001 In Präsenz - Beschreibung
- Linguists have more fun at the movies – after this course, you will be able to spot and enjoy the linguistically relevant aspects even in films that consist mainly of car chases. This course will introduce you to different aspects of language use in film, or telecinematic discourse. We will investigate how specific ways of using language(s) shape our perception of movie characters, for example nonstandard dialects, switching between different languages, politeness and impoliteness, swearing, and other expressive devices that are abundant in a good film plot.
- Seminar – [Lange] Language: The first 20 years
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Einschreibung ab 09.10.2026, 10 Uhr bei OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/004 In Präsenz - Beschreibung
- This course will follow our linguistic development from our very first experience with language up to adolescence. We will chart the fascinating and highly complex progress of first language acquisition, a process that comes so naturally to children but is still a mystery in many respects. Some of us grow up in a multilingual environment and may acquire several languages. Later, the impact of the peer group kicks in and gives rise to a range of distinct youth styles: We will treat the linguistic choices of Jocks and Burnouts, Nerd Girls and Frat Boys, street gangs and young urban professionals. Finally, we will inquire into the status or stability of the language in our youth over time.
- Vorlesung – [Feddern] Die römische Liebeselegie
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Diese latinistische Vorlesung wird einen Überblick über die römische Liebeselegie geben. Folglich wird der Schwerpunkt auf den Elegien von Tibull, Properz und v.a. Ovid liegen. Wichtige Aspekte werden hierbei die Genese, die Entwicklung und das Fortleben dieser Gattung sowie das Verhältnis zwischen Fakten und Fiktionen und nicht zuletzt ihr Sitz im Leben im antiken Rom sein. Auch die Frage nach dem Einsatz im heutigen Unterricht werden wir ebenso thematisieren wie problematisieren.
Das Programm sowie bibliographische Hinweise werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. - Literatur
- Das Programm sowie bibliographische Hinweise werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
- Vorlesung – [Baumann] Menschen, Mächte, Märchen: Mythen der Antike
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde POT/0351 In Präsenz - Beschreibung
- Die antiken Mythen sind ganz besondere Erzählungen. Schaut man auf die Texte und Bilder, die uns aus der griechisch-römischen Antike erhalten sind, sind die Mythen scheinbar einfach da: Sie begegnen uns schon in den frühesten Texten, der Ilias und der Odyssee, und werden in allen Formen und Epochen der antiken Literatur ebenso weitergesponnen wie in den vielfältigen und faszinierenden Medien der Bildkunst, ohne dass wir sicher sagen könnten, wo genau ihr Ursprung liegt. Gleichzeitig macht jede einzelne Erzählung, jedes neue Aufgreifen und Anschließen an die mythische Tradition immer etwas ganz Eigenes aus diesen Geschichten. Die Mythen sind also zugleich gegeben und doch auch stets erfunden, und diese Kette des Weitergebens und Forterzählens reicht bist zu uns heute, die wir uns von diesen „Stories“ immer noch und immer wieder begeistern lassen.
Die Vorlesung wird dieses große Feld anschaulich erschließen, indem sie zwei Ziele verfolgt: Sie wird zum einen die bunte Vielfalt der antiken Mythen vorstellen, von den großen und bekannten Helden wie Herakles oder den Kämpfern des trojanischen Krieges bis hin zu viel weniger bekannten, vermeintlich „kleineren“ Figuren, die dennoch integraler Bestandteil des mythischen Kosmos sind. Dabei werden wir Wesen von unterschiedlichster Art – Menschen, Heroen, Götter, aber auch Tiere, Mischwesen usw. – kennenlernen, von ihrem Charakter und ihren Taten erfahren und nicht zuletzt ihre Partnerschaften und Verwandtschaftsbeziehungen erforschen, über die wie in einem riesigen Netz alle Figuren des Mythos miteinander verbunden sind. Zweitens geht die Vorlesung der Frage nach, wie und warum eigentlich in den konkreten Texten und Bildern Mythen erzählt werden: Wie „funktionieren“ zum Beispiel Bilddarstellungen des Trojanischen Krieges? Oder was bedeutet es, wenn Euripides aus dem Medea-Stoff eine Tragödie macht, und wie hat diese Version mit ihrer starken Protagonistin auf das antike Publikum gewirkt? Warum erzählt der Philosoph Platon eigentlich so viele Mythen, obwohl es doch im philosophischen Diskurs um das nüchterne Abwägen von Argumenten gehen sollte? Und was geschieht, wenn Ovid in seinen berühmten Metamorphosen eine gewaltige Zahl von einzelnen Mythen zu einem großen Epos verwebt? Anhand von solchen Fragen wird die Vorlesung ein ebenso eingehendes wie unterhaltsames Panorama des antiken Mythenerzählens von den frühesten Anfängen im archaischen Griechenland bis in die christliche Spätantike zeigen, in der es unter den Vorzeichen der neuen Religion zu besonders spannenden Transformationen der traditionellen Geschichten kommt.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen.
- Seminar – [Baumann] Wissenschaftliche Perspektiven: Die Antike in Dresden
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
- Dresden ist eine Stadt, in der die Antike in besonderer Weise präsent ist. Das gilt natürlich für die allseits bekannten Institutionen und Monumente, die griechisch-römische Kunstwerke präsentieren (wie etwa die Skulpturensammlung der SKD im Zwinger) oder sich in Architektur oder Ausstattung mit der Antike auseinandersetzen (der Große Garten mit seiner intensiven Antikerezeption ist hierfür ein schlagendes Beispiel). Es gibt aber auch andere, oft weniger beachtete Spuren und Linien, die Dresden mit der Antike verbinden, etwa die vielen lateinischen Inschriften im Stadtbild, die Handschriften und frühen Drucke antiker Texte in der SLUB sowie natürlich das Weitertragen der Antike, das Lehrende und Studierende an der TU Dresden leisten. All dies nimmt das Seminar zum Anlass, diesem reichen Schatz an Antikebezügen in Dresden nachzuspüren und gemeinsam ein Format der Darstellung und Vermittlung zu entwickeln, um den besagten Schatz gewissermaßen zu heben und das Thema „Die Antike in Dresden“ kreativ für ein breiteres Publikum zu erschließen. Dabei sind Sie alle herzlich eingeladen, Ihre eigenen Impulse einzubringen: Sowohl die konkreten Gegenstände als auch die Form der Präsentation können von Ihnen definiert und gestaltet werden – vom klassischen Reader über interaktive digitale Aufbereitungen bis hin zur Live-Stadtführung ist hier alles denkbar. Entsprechendes Interesse in der Gruppe vorausgesetzt, besteht auch die Möglichkeit, die Ergebnisse des Seminars bei der nächsten Langen Nacht der Wissenschaften (Ausgabe 2027) vorzustellen.
Studierende aller Fachrichtungen sind, Begeisterung für die Antike vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Seminar – [Bartels] Sprachwissenschaft in und für Minderheitensprachen (am Beispiel des Sorbischen)
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- Sprachwissenschaft in und für Minderheitensprachen (am Beispiel des Sorbischen)
Die Veranstaltung bietet einen Einblick in ausgewählte Arbeitsfelder der Sprachwissenschaft, die in und für Minderheitensprachen besonders relevant sind, da sie der Dokumentation, Förderung und Revitalisierung von (bedrohten) Sprachen dienen. Ausgangspunkt werden die beiden Internet-Sprachportale niedersorbisch.de und obersorbisch.de (bzw. dolnoserbski.de, hornjoserbsce.de) sein. Neben grundlegenden Informationen zu Klein- bzw. Minderheitensprachen sowie zu Sorben und Sorbisch werden unter anderem folgende Themen behandelt: Dokumentation von Schriftsprache und Dialekten, Wortschatz und Lexikografie, Aspekte von Soziolinguistik und Korpuslinguistik, Entwicklung digitaler Ressourcen (zum Beispiel einer sorbischen Vorlesefunktion), Eigennamen. – Kenntnisse im Sorbischen sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. Es ist eine Tagesexkursion ins sorbische Siedlungsgebiet (Ober- und/oder Niederlausitz) geplant, um das im Seminar Thematisierte vor Ort zu vertiefen.
- Seminar – [Langenhorst] Linguistik in Zeiten von KI
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde REC/C118 In Präsenz - Beschreibung
- Der Siegeszug von ChatGPT, Claude und Co. hat verändert, wie wir auf Informationen zugreifen und wie wir Informationen bewerten. Diese KIs des Typs der Large Language Models bringen zunehmend auch die akademische Lehre und Forschung durcheinander. Im Seminar werden die grundlegenden Implikationen dieser Technologien für speziell linguistische und allgemeiner geisteswissenschaftliche Forschung thematisiert. Im ersten Teil des Seminars werden die technischen Grundlagen der maschinellen Erstellung von Texten besprochen und anschließend diskutiert, welchen Stellenwert diese Texte im Vergleich zu von Menschen verfassten haben oder haben sollten. Außerdem ist die Anwendung der KI-Modelle Thema: Wie werden solche Großen Sprachmodelle aktuell in der Forschung, insbesondere zur Textanalyse, eingesetzt? Im anschließenden zweiten Teil des Seminars sollen die Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit selbst mit KI als Werkzeug für und Gegenstand von angewandter Forschung experimentieren.
- Seminar – [Langenhorst] Sprachdaten analysieren. Eine Einführung in quantitative Methoden der Sprachwissenschaft.
- Lehrperson
-
- Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde REC/D016 In Präsenz - Beschreibung
- Quantitative Ansätze erlauben es, Sprachgebrauch systematisch und mit einem – zumindest im Idealfall – möglichst geringen Anteil interpretativer Willkür vonseiten der Forschenden zu analysieren. Das Seminar soll Studierenden darum ein grundlegendes Verständnis quantitativer Methoden zur Auswertung von Sprachdaten, insbesondere Korpusdaten, vermitteln. Einerseits sollen möglicherweise bereits vorhandene Kenntnisse über die Werkzeuge der Korpusanalyse weiter ausgebaut werden, andererseits soll ein Fundament an statistischen Grundkenntnissen gelegt werden, das auch für die Befassung mit Fragestellungen aus anderen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Feldern von Nutzen ist. Das vermittelte Wissen soll zur Durchführung eigener Studien befähigen und zur kritischen Beurteilung fremder sowie eigener Ergebnisse ermächtigen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch wenn Erfahrungen in z.B. korpuslinguistischer Arbeit von Vorteil sein können. Über das Semester sind regelmäßig kleinere Aufgaben zu bearbeiten, in denen in erster Linie der Umgang mit der Statistik-Programmiersprache R und der zugehörigen Entwicklungsumgebung RStudio eingeübt wird. Das Tempo kann dem Kenntnisstand Lernenden angepasst werden. - Literatur
- Winter, Bodo (2020): Statistics for Linguists: An Introduction Using R. New York: Routledge, Taylor & Francis.