Die katholische Kirche ist, so formuliert es Lumen Gentium, Zeichen und Werkzeug göttlichen Heils in der Welt und bildet als solches eine komplexe Einheit menschlicher und göttlicher Elemente. Die Vorlesung soll dazu dienen, dieses Selbstverständnis einerseits in seinen biblischen und theologiegeschichtlichen Grundlagen zu verstehen und den darin enthaltenen Anspruch andererseits mit den Herausforderungen, die sich der Kirche heute stellen, zu konfrontieren. Dabei werden die Themenfelder Macht und Missbrauch, Geschlechtergerechtigkeit und Säkularisierung ebenso behandelt wie der Reformprozess des Synodalen Weges.
Kann man mit einem kantischen Moralkodex im postapokalyptischen Chaos zurechtkommen oder überleben nur diejenigen, die auf Selbstbehauptung setzen? Darüber streiten Lucy McLean und Cooper Howard in der Serie „Fallout“. Bin ich verpflichtet, mein Kind zu opfern, wenn ich dadurch die ganze Menschheit retten kann? Vor diese Frage ist Joel Miller, Protagonist in „The last of us“ gestellt. In der Situation nach dem Untergang, wenn die geltende Ordnung zusammengebrochen ist, treten ethische Fragen in besonderer Grundsätzlichkeit hervor – die postapokalyptische Situation ist so ein Explorationsraum für ethische Selbstvergewisserung und Orientierungssuche im Hier und Jetzt. Unter dieser Maßgabe sollen in dem Seminar ethische Fragen im Spiegel post-apokalyptischer Serien behandelt werden.
Ist Gott wirklich Mensch geworden? Und von einer Jungfrau geboren worden? Ist Jesus wirklich zur Sühne für unsere Sünden gestorben und wurde von den Toten auferweckt? Ist Gott ein Mann? Und kann nur ein Mann Christus repräsentieren? Führt der Weg zum Heil nur durch Christus? Sind Christen nur ihren Nächsten zur Nächstenliebe verpflichtet? Ist die Hölle leer? Diese und weitere Fragen sollen in dem Seminar bedacht und diskutiert werden.
Die katholische Kirche ist, so formuliert es Lumen Gentium, Zeichen und Werkzeug göttlichen Heils in der Welt und bildet als solches eine komplexe Einheit menschlicher und göttlicher Elemente. Die Vorlesung soll dazu dienen, dieses Selbstverständnis einerseits in seinen biblischen und theologiegeschichtlichen Grundlagen zu verstehen und den darin enthaltenen Anspruch andererseits mit den Herausforderungen, die sich der Kirche heute stellen, zu konfrontieren. Dabei werden die Themenfelder Macht und Missbrauch, Geschlechtergerechtigkeit und Säkularisierung ebenso behandelt wie der Reformprozess des Synodalen Weges.