Master Geschichte [2026]
Wahlpflichtmodule Modulgruppe Geschichte – Wintersemester 2026/2027
PHF-MA-HIST-PDVM
(Projektdesign Vormoderne)
- Kolloquium – [GE FN - Ziegler] Neue Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Hannes Ziegler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 7. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Hauptseminar – [GE FN - Ziegler] Emotionen in der Frühen Neuzeit: Theorie und Geschichte
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Hannes Ziegler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Kolloquium – [Ge SLG Rutz] Landesgeschichtliches Kolloquium
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Andreas Rutz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Kolloquium dient der Diskussion aktueller Forschungen zur Sächsischen und Vergleichenden Landesgeschichte, etwa Abschlussarbeiten, Dissertationen oder anderen Projekten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf methodischen und konzeptionellen Aspekten. Zu fragen ist nach den Herausforderungen und Chancen für die Landesgeschichte, einerseits mit Blick auf aktuelle methodische Trends und Konjunkturen der Geisteswissenschaften und andererseits hinsichtlich derzeit sich vollziehender gesellschaftlicher Umbrüche und Entwicklungen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern vor Ort ist dafür entscheidend und wird durch entsprechende Gastvorträge und gemeinsame Diskussionsrunden unterstrichen.
- Literatur
- Werner Freitag u. a. (Hrsg.), Handbuch Landesgeschichte, Berlin/Boston 2018; Sigrid Hirbodian / Christian Jörg / Sabine Klapp (Hrsg.), Methoden und Wege der Landesgeschichte (Landesgeschichte 1), Ostfildern 2015.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
PHF-MA-HIST-PDM
(Projektdesign Moderne)
- Kolloquium – [Ge NNG - Ellerbrock] Kolloquium zur Neueren und Neuesten Geschichte
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Dagmar Ellerbrock
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Hauptseminar – [Ge NNG - Zloch] Fußball in Europa im 20. und 21. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- Dr. Stephanie Zloch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Hauptseminar – [Ge SLG Rutz] Frauen im DEFA-Film [mit Filmreihe in der SLUB]
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Andreas Rutz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz - Beschreibung
- Seit den 1970er-Jahren wurden in Kinofilmen der DDR alternative Lebensmodelle diskutiert. Sie zeigten gerade für Frauen andere, emanzipiertere Perspektiven auf. Ein Grund für diese auffällige Konzentration waren die Restriktionen der staatlichen Zensur- und Kulturpolitik der DDR: „Frauen durften immer ein bißchen verrückter, ein bißchen phantasievoller, ein bißchen ausgeflippter, ein bißchen ärmer, ein bißchen magerer, ein bißchen alles-ein-bißchen-mehr sein als Männer. Männern hat man es übler genommen, wenn sie nicht Helden waren, Frauen durften das eher“, so die Drehbuchautorin Regine Kühn im Rückblick. Zugleich spiegelt die Aufmerksamkeit für weibliche Lebensgeschichten eine größere Sensibilisierung für Fragen der Gleichberechtigung und Emanzipation, wie sie auch in der Bundesrepublik und anderen Ländern zu konstatieren ist. Im Filmschaffen der DDR waren es interessanterweise zunächst eher Männer, die den Blick auf den Alltag von Frauen warfen. In den 1980er-Jahren traten dann auch verschiedene Regisseurinnen und Drehbuchautorinnen auf, die mit ihren Filmen und Reportagen die Situation von Frauen kritisch reflektierten.
Das Hauptseminar nutzt die Filme als Quellen zur Geschlechtergeschichte der DDR, denn Filme sind ein „Spiegel der bestehenden Gesellschaft“, wie der Journalist und Filmtheoretiker Siegfried Kracauer bereits 1928 bemerkte. Sie können Aufschluss über die in einer Gesellschaft relevanten Diskurse und Praktiken geben, sind Teil zeitgenössischer Aushandlungs- und Aneignungsprozesse. Wie jede andere Quelle erfordern sie eine Interpretation, die in den historischen und hier auch den künstlerisch-filmischen Kontext eingebettet sein muss.
Im Seminar werden neben den Filmen vor allem Forschungsliteratur und zeitgenössische Quellen diskutiert. Parallel wird ab dem 14. Oktober im Klemperer-Saal die von ISGV und SLUB organisierte Filmreihe „SIE. Frauen im DDR-Film“ gezeigt, die es uns ermöglicht, verschiedene Filme auf der großen Leinwand zu sehen.
Zum Programm der Filmreihe: https://www.isgv.de/aktuelles/veranstaltungen/details/sie-frauen-im-ddr-film - Literatur
- Frauenbilder in den DDR-Medien (Schriftenreihe Medienberatung 2), hrsg. v. der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 21997; Gräf, Christel: Waren Ostfrauen wirklich anders? Zur Darstellung von Frauen im DEFA-Gegenwartsfilm, in: Der geteilte Himmel. Höhepunkte des DEFA-Kinos 1946–1992, hrsg. v. Filmarchiv Austria, 2 Bde., Wien 2001, hier Bd. 2, S. 107-117; Kaminsky, Anna: Frauen in der DDR, Berlin 22017; Klauss, Cornelia / Schenk, Ralf (Hrsg.): Sie. Regisseurinnen der DEFA und ihre Filme, Berlin 2019.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Kolloquium – [Ge SLG Rutz] Landesgeschichtliches Kolloquium
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Andreas Rutz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Kolloquium dient der Diskussion aktueller Forschungen zur Sächsischen und Vergleichenden Landesgeschichte, etwa Abschlussarbeiten, Dissertationen oder anderen Projekten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf methodischen und konzeptionellen Aspekten. Zu fragen ist nach den Herausforderungen und Chancen für die Landesgeschichte, einerseits mit Blick auf aktuelle methodische Trends und Konjunkturen der Geisteswissenschaften und andererseits hinsichtlich derzeit sich vollziehender gesellschaftlicher Umbrüche und Entwicklungen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern vor Ort ist dafür entscheidend und wird durch entsprechende Gastvorträge und gemeinsame Diskussionsrunden unterstrichen.
- Literatur
- Werner Freitag u. a. (Hrsg.), Handbuch Landesgeschichte, Berlin/Boston 2018; Sigrid Hirbodian / Christian Jörg / Sabine Klapp (Hrsg.), Methoden und Wege der Landesgeschichte (Landesgeschichte 1), Ostfildern 2015.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Hauptseminar – [Ge TG - Meiske] Reparieren, Tunen, Hacken. Technikaneignung im transregionalen Vergleich
- Lehrperson
-
- Dr. Martin Meiske
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BZW/A255/U In Präsenz
- Kolloquium – [Ge TG - Meiske] Forschen und Schreiben in der Technik- und Wirtschaftsgeschichte
- Lehrperson
-
- Dr. Martin Meiske
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Hauptseminar – [Ge HAIT – Ganzenmüller] Wie erschließt man sich historische Orte zur deutschen Diktaturgeschichte? Methoden und Praxis des reflektierten Gedenkstättenbesuchs
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde am vereinbarten Ort In Präsenz