Bachelor SLK (alt) Germanistik (Teilfach)
Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
SLK-BA-G-1B-LIT-1
(Basismodul: Literatur und Kultur/Neuere deutsche Literatur)
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 1
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 2
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 3
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 4
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Einführungskurs – [NDL – Gerigk] - Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BAR/SCHÖ/E In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung führt in Arbeitsgebiete und Zugänge der Neueren deutschen Literaturwissenschaft ein. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gattungsanalyse von Epik – Dramatik – Lyrik. Vermittelt werden übergreifend Orientierungswissen und methodische Kompetenz, u.a. bezogen auf Literaturgeschichte, Literaturtheorie, literarische Medialität sowie Intermedialität. Konzepte wie Fiktionalität, Autorschaft und Kanonbildung zählen ebenfalls zu den systematisch-historischen Grundlagen, ergänzt um Ausblicke auf die erweiterte „Lesbarkeit der Kultur“.
- Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 5
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 6
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 7
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde ABS/2-06 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Tutorium – [NDL – Meiß] - Tutorium NdL 1
- Lehrperson
-
- Pascal Hagen Meiß
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Meiß] - Tutorium NdL 2
- Lehrperson
-
- Pascal Hagen Meiß
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Renner] - Tutorium NdL 3
- Lehrperson
-
- Elisa Renner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Renner] - Tutorium NdL 4
- Lehrperson
-
- Elisa Renner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Schmalfuß] - Tutorium NdL 5
- Lehrperson
-
- Leni Fabienne Schmalfuß
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
SLK-BA-G-1B-SPR-1
(Basismodul: Sprache und Kultur/Sprachsystem und Sprachgeschichte)
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 1. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
SLK-BA-G-1B-SPR-2
(Basismodul: Sprache und Kultur/Kommunikation und Praxis)
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 1. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
SLK-BA-G-1B-LIT-1-ERW
(Erweitertes Basismodul: Literatur und Kultur/Neuere deutsche Literatur)
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 1
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 2
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 3
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 4
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Anhand eines Rahmenthemas führt die Übung als Trainingsprogramm grundlegend in das wissenschaftliche Arbeiten für Germanist:innen ein. Die Verschränkung von Themenfindung, -eingrenzung und Recherche, das Bibliographieren, die verschiedenen Techniken des Lesens und Auswertens von Forschungsliteratur, das Exzerpieren, die Argumentation und das Zitieren, Aufbau und Gliederung werden als Arbeitsschritte zum Abfassen einer ersten Hausarbeit erarbeitet und an Beispielen dezidiert eingeübt. Neben fundamentalen Fragen, was Wissenschaft ist, was Wissenschaftssprache, begleiten uns regelmäßig schreibdidaktische Übungen ebenso wie das Kennenlernen von Argumentationsketten und -schemata, Zeit-/Arbeitsplan und Materialsuche, Formulierungs- und Redigiertechniken, Layout und Textgestaltung, Fachsprachen und Hilfsmitteln, Schreibblockaden und deren Überwindung. Es wird ein Reader mit Quellen und Forschungsliteratur online via OPAL bereitgestellt.
- Einführungskurs – [NDL – Gerigk] - Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BAR/SCHÖ/E In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung führt in Arbeitsgebiete und Zugänge der Neueren deutschen Literaturwissenschaft ein. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gattungsanalyse von Epik – Dramatik – Lyrik. Vermittelt werden übergreifend Orientierungswissen und methodische Kompetenz, u.a. bezogen auf Literaturgeschichte, Literaturtheorie, literarische Medialität sowie Intermedialität. Konzepte wie Fiktionalität, Autorschaft und Kanonbildung zählen ebenfalls zu den systematisch-historischen Grundlagen, ergänzt um Ausblicke auf die erweiterte „Lesbarkeit der Kultur“.
- Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 5
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 6
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 7
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde ABS/2-06 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Tutorium – [NDL – Meiß] - Tutorium NdL 1
- Lehrperson
-
- Pascal Hagen Meiß
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Meiß] - Tutorium NdL 2
- Lehrperson
-
- Pascal Hagen Meiß
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Renner] - Tutorium NdL 3
- Lehrperson
-
- Elisa Renner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Renner] - Tutorium NdL 4
- Lehrperson
-
- Elisa Renner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Schmalfuß] - Tutorium NdL 5
- Lehrperson
-
- Leni Fabienne Schmalfuß
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
SLK-BA-G-2V-LIT
(Vertiefungsmodul: Literatur und Kultur)
- Seminar – [NDL – Bothe] - Joseph Conrad: Heart of Darkness (in der NdL)
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Mit Joseph Conrads Erzählung "Heart of Darkness" perspektiviert das komparatistisch angelegte Seminar zentrale Diskurse der interkulturellen Literaturwissenschaft. Die Bewertungen dieses (post-)kolonialen Klassikers reichen von einer angeblich durch Conrad gelungenen Exhibitionierung eines widerwärtigen belgischen Kolonialismus, über die Ansicht, Conrad sei ein übler Rassist gewesen, bis hin zu einer Sichtweise, der Text sei eigentlich eine neutrale enthnographische Studie. Zu Beginn setzen wir uns intensiv mit Conrads Text auseinander, lesen ausgewählte Forschungspositionen und widmen uns anschließend vor allem anhand von literarischen Texten der Rezeptionsgeschichte von "Heart of Darkness" in der neueren deutschen Literatur (u.a. von Kafka, Thomas Mann, über Christa Wolf, Lukas Bärfuss, Hans Christoph Buch bis hin zu Dorothee Elmiger). Unsere Lektüren werden dabei von wissensgeschichtlichen (Darwin), philosophischen (Hegel) und Texten zum historischen Kontext digressiv begleitet. Je nach Interessen der Seminarteilnehmer:innen, kann das Seminar auch Verfilmungen von Werner Herzog oder Francis Ford Coppola ("Apocalypse Now") aufnehmen.
- Literatur
- Die fünfte Auflage der Norton Critical Edition wird zur Anschaffung empfohlen (Conrad, Joseph, and Paul B. Armstrong. Heart of Darkness: Authoritative Text, Backgrounds and Contexts, Criticism. Fifth edition. Norton Critical Edition. New York: W. W. Norton & Company, 2016). Ein Reader mit Primärtexten und Forschungsliteratur wird in der ersten Vorlesungswoche via OPAL bereitgestellt. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft "Heart of Darkness" im Original sowie englischsprachige Sekundärliteratur zu lesen.
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Autofiktion
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Angesichts der medienkulturellen Gegenwart hat sich Literatur und danach auch die Forschung mit zwei Bezugsgrößen literarischer Kommunikation und deren Verhältnis verstärkt auseinandergesetzt: Autorschaft und Fiktionalität. Das Seminar untersucht Spielarten des Autofiktionalen und geht von der Annahme aus, dass die neuere Gattungspraxis (para-)textuell auf ein Umfeld reagiert, in dem mediale Selbstinszenierung – als fingierte Authentizität oder ,ehrliche Erfindung‘ (Hoppe) – allgegenwärtig ist. Autobiografisches Schreiben bildet den klassischen Ausgangspunkt, den die in vielfachem Sinne selbstreflexiven Erzählwerke nutzen, um sich größere Freiheiten zu nehmen. Der Roman „Hoppe“ (2012) von Felicitas Hoppe demonstriert dieses Grundprinzip auf andere Weise als die erinnerte und erzählte „Herkunft“ (2019) von Saša Stanišić. Andere Texte experimentieren damit, wie inszenierte Autorschaft im digitalen Zeitalter funktioniert (Clemens Setz „Bot. Gespräch ohne Autor“) oder welche Rolle ihr innerhalb des Literaturbetriebs zukommt: Dazu hat Thomas Glavinic einen satirischen Roman mit dem schönen Titel „Das bin doch ich“ (2007) veröffentlicht. Zusätzliche Beispiele, u.a. von Wolf Haas, zeigen ebenfalls, dass ,AutorInnen als Figuren‘ einen Komplex eröffnet, der zeitgenössische (Medien-)Kultur exemplarisch reflektiert.
- Literatur
- Zum Einstieg in die Sekundärliteratur vgl. Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Auto(r)fiktion. Literarische Verfahren der Selbstkonstruktion (Aisthesis 2013).
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Fontane: Genres & Medien
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Jüngere Sammelbände und Handbücher zeigen auf, dass Fontane mit den Medien seiner Zeit praktisch vertraut war: der Massenpresse, der Telegrafie oder den populären Reiseschriften in einer zunehmend vernetzten Welt. Die Seminar-Lektüren verfolgen mediale Perspektiven anhand bestimmter Gattungen im fontaneschen Gesamtwerk. Das kann die besondere Funktion sein, die Gespenstisches – etwa der Chinesenspuk in „Effi Briest“ – für den realistischen Roman oder für das novellistische Erzählen („Unterm Birnbaum“, vgl. Storms Schimmelreiter) erfüllt. Als eine Art Kommunikationsmedium für das Zeitgeschehen gestaltet sich der nicht erfundene, aber ,sagenhafte‘ See, nach dem „Der Stechlin“ (1898) benannt ist. Anhand der Erzählung „Unterm Birnbaum“ (1888) soll das Krimi-Genre im 19. Jahrhundert beleuchtet werden, neben Günter Eichs späterer Adaption des Textes als Hörspiel aus dem Jahr 1951. Fontane schrieb in einer Epoche mit lebhaftem Interesse am Historischen (vgl. „Vor dem Sturm“ 1878); in seinen genrespezifischen Fiktionen wird auch der damals sich abzeichnende medientechnische und sozialgeschichtliche Wandel, d.h. die Beobachtung des eigenen Zeitalters, greifbar, vor allem wenn – weiter gefasst – mediale Phänomene in den Vordergrund rücken. Behandelt wird im skizzierten Kontext außerdem Fontanes Beitrag zur Reiseliteratur.
- Literatur
- Zur Forschungslage vgl. Peer Trilcke (Hg.): Fontanes Medien (de Gruyter 2022); Rolf Parr u.a. (Hg.): Theodor Fontane Handbuch (de Gruyter 2023).
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Kraul, Brust, Schmetterling: Ein literarischer Schwimmkurs
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Zum Auftakt seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne eröffnete Matthias Lilienthal vor seinem Theaterhaus als Protest gegen den Verfall öffentlicher Infrastruktur ein temporäres Schwimmbad: Die Bühne wird zur Badeanstalt, der Sprung ins Wasser zum politischen Akt. Daran anschließend lässt sich nach den Bedeutungen des Schwimmens für Kultur und Gesellschaft fragen, sowie nach den Reflexions- und Erfahrungsräumen, die die Bewegung im Wasser uns eröffnet. Als Körper- und Kulturtechnik hat das Schwimmen eine beachtliche Literaturgeschichte geschrieben. Schon die antike Liebessage von Hero und Leander baut darauf auf, dass Leander schwimmend eine Meeresenge überwindet. Das Seminar untersucht vor diesem Hintergrund künstlerische Darstellungen und Reflexionen des Schwimmens – in Seen, Meeren und Bädern – in literarischen Texten und Filmen ab der Jahrhundertwende um 1800 bis in die Gegenwart. Gelesen werden unter anderem Texte von: Franz Grillparzer, Robert Musil, Bertolt Brecht, Marion Poschmann und Caroline Wahl.
- Literatur
- Zur Vorbereitung: Charles Sprawson. Schwimmen - eine Kulturgeschichte. Hg. v. John von Düffel.
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Postmigrantische Gegenwartsliteratur
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Verwendung des Begriffes ‚postmigrantisch‘ geht im deutschsprachigen Raum auf das Theater zurück: Ab 2008 als Intendantin des Theaters Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg sowie ab 2013 als Leiterin des Maxim Gorki Theaters verschaffte Shermin Langhoff ihm breitere Aufmerksamkeit. Als ein Dilemma des Begriffs beschreibt Langhoff: „einerseits der Drang nach Emanzipation und Kenntlichmachung und andererseits der Wunsch nach Auflösung des Andersseins, nach Anerkennung jenseits des Spezifikums.“ Auch in der Soziologie hat der Begriff, als ‚postmigrantisches Paradigma‘, eine umfassende Theoretisierung erfahren. Das Seminar fragt mit Blick auf ausgewählte literarische Texte nach seiner literaturwissenschaftlichen Tragweite für die Erforschung der Gegenwartsliteratur sowie nach den Fallstricken einer entsprechenden Korpusbildung.
- Literatur
- Gelesen werden u.a. Texte von Fatma Aydemir, Saša Stanišić, Dinçer Güçyeter und Mithu Sanyal.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Märchenwelten
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar widmet sich der Gestaltung fiktionaler Welten in Volksmärchen, Kunstmärchen, Märchenverfilmungen und Märchenparodien.
Mit je unterschiedlichem methodischem Instrumentarium sollen zum einen die Gestaltung und Ordnung der fiktionalen Räume und zum anderen Figuren und Figurengruppierungen als Akteur:innen in diesen Räumen analytisch erschlossen werden. Im Vergleich der Märchenräume und -figuren werden zudem Strategien und Konventionen identifiziert, die Märchenstoffe bis in die Gegenwart – nicht nur für kindliche Leser:innen und Rezipient:innen – attraktiv halten.
Gegenstand des Seminars sind:
• Märchen-TEXTE: Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm / Hans Christian Andersen: „Die kleine Meerjungfrau“, „Das hässliche junge Entlein“, „Im Entenhof“ / Wilhelm Hauff: „Das tote Herz“ / Novalis: „Hyazinth und Rosenblütchen“
• Märchen-TRANSFORMATIONEN: Wolfgang Amadeus Mozart/Emanuel Schikaneder: „Die Zauberflöte“ / „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (Václav Vorlíček, ČSSR/DDR 1973) / „Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“ (Ngo The Chau, D 2019)
• Märchen-PARODIEN: „Shrek“ (USA 2001-2010), Walter Moers: „Ensel und Krete“
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Texte und Filme unerlässlich.
Genauere Informationen, Lektürehinweise sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie für Ihre Studienjahresplanung, dass dieses Seminar nur im Wintersemester 2026/27, nicht aber im Sommersemester 2027 angeboten wird.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Einführung in die Filmanalyse
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/1.03 In Präsenz - Beschreibung
- In der Konkurrenz der Künste etablieren sich die audiovisuellen Medien zunehmend als Leitmedien unserer Kultur. Der Film als Generator von Bildern erzählt Geschichten, die Welt deuten, Welt-Bilder und Mythen schaffen. Indem er dabei jedoch in der Regel seine eigene Materialität, seinen Inszenierungscharakter und die hinter ihm stehenden Institutionen unsichtbar zu machen bestrebt ist, gelingt es dem Film zugleich, den Eindruck zu schaffen, er zeige nicht Bilder der Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit selbst. In unserer medial geprägten Wirklichkeit treten filmische Wahrnehmungen darum zugleich zunehmend in eine Konkurrenzbeziehung zu anderen, nicht medial vermittelten Wahrnehmungsformen.
Ziel des Seminars ist eine Einführung in die Filmanalyse, die Kompetenzen im Umgang mit dem Zeichensystem der Filmkunst schulen soll. Es geht also zunächst um die Aneignung geeigneter Kategorien zur Beschreibung von filmischen Darstellungsstrategien; darauf aufbauend sollen Formen und Konventionen des filmischen ‚Erzählens’ analysiert werden. Die Auswahl der Filme soll dabei zugleich einen Einblick in filmische Genres und in die Entwicklung des Mediums Film ermöglichen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Filme unerlässlich.
Genauere Informationen sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Als einführende Lektüre, die im Buch-Semesterapparat der SLUB zu finden ist, wird empfohlen: - Literatur
-
- Knut Hickethier: Film- und Fernsehanalyse. 4., aktualis. u. erw. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 2007.
- Michaela Krützen: Dramaturgie des Films. Wie Hollywood erzählt. Frankfurt a. Main: Fischer 2006.
SLK-BA-G-3A-LIT
(Ausbaumodul: Literatur und Kultur)
- Seminar – [ÄDL - Dröse] - Heinrich Wittenwiler: Der Ring
- Lehrperson
-
- Dr. Albrecht Dröse
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48, ABS, BSS In Präsenz - Beschreibung
- Der ‚Ring‘ Heinrich Wittenwilers (um 1400) erzählt die Geschichte der aufopferungsvollen Werbung des Bauernburschen Bertschi Triefnas um die hässliche Mätzli Rüerenzumph, die einigen Hindernissen unterliegt. Die Hochzeit, die die beiden endlich feiern, eskaliert zu einer Fressorgie, die anschließende Prügelei zwischen den Bauern zu einer Art Weltkrieg. In dieses Geschehen sind aber immer wieder auch lehrhafte Passagen inseriert, die mit einem geradezu enzyklopädischen Anspruch die Wissensliteratur des späten Mittelalters (Minnediskurs, Ehedidaxe, Haushaltslehre, Kriegslehre usw.) in die Handlung einspeisen. Der ‚Ring‘ wird deshalb für gewöhnlich als satirische Lehrdichtung bezeichnet, ein Etikett, das die irritierende Widersprüchlichkeit des Textes jedoch eher verdeckt. Denn einerseits betreibt Wittenwiler mit einer erstaunlichen Gelehrsamkeit die Vermittlung von Normen und Orientierungen, andererseits führt er auf der narrativen Ebene deren Verkehrung vor Augen. Diese ambivalente und rätselhafte Verschränkung von Weisheit und Ignoranz, von Komik und Didaxe soll das Seminar genauer in den Blick nehmen.
- Literatur
- Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text, Übersetzung, Kommentar. Nach der Münchener Handschrift herausgegeben und erläutert von Werner Röcke, unter Mitarbeit von Annika Goldenbaum. Mit einem Abdruck des Textes nach Edmund Wießner. Berlin [u. a.] 2012 (de Gruyter Texte).
- Seminar – [NDL – Bothe] - Joseph Conrad: Heart of Darkness (in der NdL)
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Mit Joseph Conrads Erzählung "Heart of Darkness" perspektiviert das komparatistisch angelegte Seminar zentrale Diskurse der interkulturellen Literaturwissenschaft. Die Bewertungen dieses (post-)kolonialen Klassikers reichen von einer angeblich durch Conrad gelungenen Exhibitionierung eines widerwärtigen belgischen Kolonialismus, über die Ansicht, Conrad sei ein übler Rassist gewesen, bis hin zu einer Sichtweise, der Text sei eigentlich eine neutrale enthnographische Studie. Zu Beginn setzen wir uns intensiv mit Conrads Text auseinander, lesen ausgewählte Forschungspositionen und widmen uns anschließend vor allem anhand von literarischen Texten der Rezeptionsgeschichte von "Heart of Darkness" in der neueren deutschen Literatur (u.a. von Kafka, Thomas Mann, über Christa Wolf, Lukas Bärfuss, Hans Christoph Buch bis hin zu Dorothee Elmiger). Unsere Lektüren werden dabei von wissensgeschichtlichen (Darwin), philosophischen (Hegel) und Texten zum historischen Kontext digressiv begleitet. Je nach Interessen der Seminarteilnehmer:innen, kann das Seminar auch Verfilmungen von Werner Herzog oder Francis Ford Coppola ("Apocalypse Now") aufnehmen.
- Literatur
- Die fünfte Auflage der Norton Critical Edition wird zur Anschaffung empfohlen (Conrad, Joseph, and Paul B. Armstrong. Heart of Darkness: Authoritative Text, Backgrounds and Contexts, Criticism. Fifth edition. Norton Critical Edition. New York: W. W. Norton & Company, 2016). Ein Reader mit Primärtexten und Forschungsliteratur wird in der ersten Vorlesungswoche via OPAL bereitgestellt. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft "Heart of Darkness" im Original sowie englischsprachige Sekundärliteratur zu lesen.
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Autofiktion
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Angesichts der medienkulturellen Gegenwart hat sich Literatur und danach auch die Forschung mit zwei Bezugsgrößen literarischer Kommunikation und deren Verhältnis verstärkt auseinandergesetzt: Autorschaft und Fiktionalität. Das Seminar untersucht Spielarten des Autofiktionalen und geht von der Annahme aus, dass die neuere Gattungspraxis (para-)textuell auf ein Umfeld reagiert, in dem mediale Selbstinszenierung – als fingierte Authentizität oder ,ehrliche Erfindung‘ (Hoppe) – allgegenwärtig ist. Autobiografisches Schreiben bildet den klassischen Ausgangspunkt, den die in vielfachem Sinne selbstreflexiven Erzählwerke nutzen, um sich größere Freiheiten zu nehmen. Der Roman „Hoppe“ (2012) von Felicitas Hoppe demonstriert dieses Grundprinzip auf andere Weise als die erinnerte und erzählte „Herkunft“ (2019) von Saša Stanišić. Andere Texte experimentieren damit, wie inszenierte Autorschaft im digitalen Zeitalter funktioniert (Clemens Setz „Bot. Gespräch ohne Autor“) oder welche Rolle ihr innerhalb des Literaturbetriebs zukommt: Dazu hat Thomas Glavinic einen satirischen Roman mit dem schönen Titel „Das bin doch ich“ (2007) veröffentlicht. Zusätzliche Beispiele, u.a. von Wolf Haas, zeigen ebenfalls, dass ,AutorInnen als Figuren‘ einen Komplex eröffnet, der zeitgenössische (Medien-)Kultur exemplarisch reflektiert.
- Literatur
- Zum Einstieg in die Sekundärliteratur vgl. Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Auto(r)fiktion. Literarische Verfahren der Selbstkonstruktion (Aisthesis 2013).
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Fontane: Genres & Medien
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Jüngere Sammelbände und Handbücher zeigen auf, dass Fontane mit den Medien seiner Zeit praktisch vertraut war: der Massenpresse, der Telegrafie oder den populären Reiseschriften in einer zunehmend vernetzten Welt. Die Seminar-Lektüren verfolgen mediale Perspektiven anhand bestimmter Gattungen im fontaneschen Gesamtwerk. Das kann die besondere Funktion sein, die Gespenstisches – etwa der Chinesenspuk in „Effi Briest“ – für den realistischen Roman oder für das novellistische Erzählen („Unterm Birnbaum“, vgl. Storms Schimmelreiter) erfüllt. Als eine Art Kommunikationsmedium für das Zeitgeschehen gestaltet sich der nicht erfundene, aber ,sagenhafte‘ See, nach dem „Der Stechlin“ (1898) benannt ist. Anhand der Erzählung „Unterm Birnbaum“ (1888) soll das Krimi-Genre im 19. Jahrhundert beleuchtet werden, neben Günter Eichs späterer Adaption des Textes als Hörspiel aus dem Jahr 1951. Fontane schrieb in einer Epoche mit lebhaftem Interesse am Historischen (vgl. „Vor dem Sturm“ 1878); in seinen genrespezifischen Fiktionen wird auch der damals sich abzeichnende medientechnische und sozialgeschichtliche Wandel, d.h. die Beobachtung des eigenen Zeitalters, greifbar, vor allem wenn – weiter gefasst – mediale Phänomene in den Vordergrund rücken. Behandelt wird im skizzierten Kontext außerdem Fontanes Beitrag zur Reiseliteratur.
- Literatur
- Zur Forschungslage vgl. Peer Trilcke (Hg.): Fontanes Medien (de Gruyter 2022); Rolf Parr u.a. (Hg.): Theodor Fontane Handbuch (de Gruyter 2023).
- Vorlesung – [NDL – Koch, L.] - Narrative der Kultur
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Lars Koch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde – Virtuell - Beschreibung
- Der Mensch als „homo narrans“ ist auf die Kulturtechnik des Erzählens angewiesen, um sich zur Wirklichkeit in ein Verhältnis zu setzen. Das Erzählen wird ihm dabei zu einem Medium, um sich aus dem Absolutismus der Wirklichkeit zu emanzipieren. Von dieser Grundüberlegung ausgehend, fragt die Vorlesung nach unterschiedlichen Narrationstypen und der Herstellung von sozialem Sinn in unterschiedlichen Narrativen. In einem methodenorientierten Teil wird es darum gehen, die Leistungsfähigkeit einer Narratologie der Kultur zu diskutieren. Daran anschließend rekonstruiert die Vorlesung materialorientiert zentrale Narrative der Kultur – allen voran das der Apokalypse, der Rettung, des Verfalls, des Fortschritts und der Feindschaft – und fragt nach den politischen Kontexten und Konsequenzen ihrer spektakulären (Re-)inszenierung in unterschiedlichen historischen Situationen und differierenden Medienkonstellationen.
- Seminar – [NDL – Koch, L.] - Lars von Trier und seine Filme
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Lars Koch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag, jede gerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Lars von Trier zählt zu den international bekanntesten und umstrittensten Regisseuren des europäischen Gegenwartskinos. Seine Filme verbinden formale Experimente mit einer radikalen Auseinandersetzung mit Moral, Geschlecht, Körper, Religion und Gewalt. Das Seminar will in Form von close screenings die spezifische Ästhetik seiner Filme rekonstruieren und danach fragen, wie seine Filme diskursiv, aber eben auch über ihre filmische Form politisch werden. Dabei stehen Fragen nach Autorschaft und Provokation, Empathie und Manipulation sowie nach den Grenzen des Darstellbaren im Mittelpunkt.
Das Seminar hat zwei Zielsetzungen: Einerseits geht es darum, am Material zu erproben, was es heißt, Filme wissenschaftlich zu rezipieren, zu analysieren und zu debattieren. Andererseits soll sich über die Beschäftigung mit Lars von Triers Werk eine kleine Geschichte des europäischen Autorenkinos seit den 1980er Jahren entfalten, die von Dogme 95 bis zu digitalen und seriellen Erzählformen reicht.
Content Note: Der Filmemacher Lars von Trier steht für eine Ästhetik der Drastik. Zu seinen Stilmitteln gehören explizite Darstellungen von psychischer und physischer Gewalt und Nacktheit. Thematisch geht es ihm immer wieder um die filmische Erkundung individueller wie kollektiver Schmerzpunkte. Von Triers Filme wollen das Publikum herausfordern, operieren manchmal manipulativ und zielen auf eine intensive ästhetische Erfahrung ab.
- Seminar – [NDL – Stricker] - Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung (Lektüreseminar) I
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BSS/E41 In Präsenz - Beschreibung
- Mit "Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung", das im September 2026 druckfrisch in deutscher Übersetzung erscheint, legt Charles Taylor, einer der heraus-ragendsten Philosophen der Gegenwart, ein umfangreiches Buch über die deutsche Romantik und ihre Auswirkungen auf die internationale, nachromantische Dichtung vor. Den Kern der bis heute andauernden Wirkmacht der Romantik erkennt er in dem Projekt, Entfrem-dungserfahrungen und dem Verlust metaphysischer Ordnungen mit der dichterischen Herstellung einer neuartigen Beziehung zur Welt zu begegnen – einer Beziehung, in der, sei es auch nur flüchtig, eine innige Verbindung von Mensch und Natur spürbar wird. Die Transfor¬mationen der Idee einer solchen Verbindung zeigt Taylor in einem Parcours durch die inter¬nationale Lyrik der letzten zwei Jahrhunderte, von Goethe, Hölderlin und Novalis über Baudelaire und Rilke bis hin zu T.S. Eliot und Czeslaw Miłosz auf. Diesem Parcours wollen wir im Seminar folgen und dabei nicht nur die poetologischen Entwicklungen der Lyrik von der Romantik bis zur Moderne kennenlernen, sondern auch verstehen, was die Romantik mit unserer Gegenwart verbindet. Zu diesem Zweck werden wir einerseits Taylors allgemeine Über¬legungen zu den sprachphilosophischen und erkenntnis¬theoretischen Implikationen der Romantik nachvoll¬ziehen und andererseits seine exemplarischen Gedichtlektüren daraufhin befragen, inwieweit sie unseren hermeneutischen Horizont erweitern und uns kanonische Texte der (nach-)romantischen Tradition neu erschließen.
Referenztext: - Literatur
-
- Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Berlin: Suhrkamp (erscheint 30.09.2026).
- [Englischsprachige Originalausgabe: Charles Taylor: Cosmic Connections. Poetry in the Age of Disenchantment. Cambridge, Mass.: Belknap Press 2024.]
- Seminar – [NDL – Stricker] - Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung (Lektüreseminar) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde BSS/E41 In Präsenz - Beschreibung
- Mit "Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung", das im September 2026 druckfrisch in deutscher Übersetzung erscheint, legt Charles Taylor, einer der heraus-ragendsten Philosophen der Gegenwart, ein umfangreiches Buch über die deutsche Romantik und ihre Auswirkungen auf die internationale, nachromantische Dichtung vor. Den Kern der bis heute andauernden Wirkmacht der Romantik erkennt er in dem Projekt, Entfrem-dungserfahrungen und dem Verlust metaphysischer Ordnungen mit der dichterischen Herstellung einer neuartigen Beziehung zur Welt zu begegnen – einer Beziehung, in der, sei es auch nur flüchtig, eine innige Verbindung von Mensch und Natur spürbar wird. Die Transfor¬mationen der Idee einer solchen Verbindung zeigt Taylor in einem Parcours durch die inter¬nationale Lyrik der letzten zwei Jahrhunderte, von Goethe, Hölderlin und Novalis über Baudelaire und Rilke bis hin zu T.S. Eliot und Czeslaw Miłosz auf. Diesem Parcours wollen wir im Seminar folgen und dabei nicht nur die poetologischen Entwicklungen der Lyrik von der Romantik bis zur Moderne kennenlernen, sondern auch verstehen, was die Romantik mit unserer Gegenwart verbindet. Zu diesem Zweck werden wir einerseits Taylors allgemeine Über¬legungen zu den sprachphilosophischen und erkenntnis¬theoretischen Implikationen der Romantik nachvoll¬ziehen und andererseits seine exemplarischen Gedichtlektüren daraufhin befragen, inwieweit sie unseren hermeneutischen Horizont erweitern und uns kanonische Texte der (nach-)romantischen Tradition neu erschließen.
Referenztext: - Literatur
-
- Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Berlin: Suhrkamp (erscheint 30.09.2026).
- [Englischsprachige Originalausgabe: Charles Taylor: Cosmic Connections. Poetry in the Age of Disenchantment. Cambridge, Mass.: Belknap Press 2024.]
- Seminar – [NDL – Stricker] - Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung (Lektüreseminar) III
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Mit "Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung", das im September 2026 druckfrisch in deutscher Übersetzung erscheint, legt Charles Taylor, einer der heraus-ragendsten Philosophen der Gegenwart, ein umfangreiches Buch über die deutsche Romantik und ihre Auswirkungen auf die internationale, nachromantische Dichtung vor. Den Kern der bis heute andauernden Wirkmacht der Romantik erkennt er in dem Projekt, Entfrem-dungserfahrungen und dem Verlust metaphysischer Ordnungen mit der dichterischen Herstellung einer neuartigen Beziehung zur Welt zu begegnen – einer Beziehung, in der, sei es auch nur flüchtig, eine innige Verbindung von Mensch und Natur spürbar wird. Die Transfor¬mationen der Idee einer solchen Verbindung zeigt Taylor in einem Parcours durch die inter¬nationale Lyrik der letzten zwei Jahrhunderte, von Goethe, Hölderlin und Novalis über Baudelaire und Rilke bis hin zu T.S. Eliot und Czeslaw Miłosz auf. Diesem Parcours wollen wir im Seminar folgen und dabei nicht nur die poetologischen Entwicklungen der Lyrik von der Romantik bis zur Moderne kennenlernen, sondern auch verstehen, was die Romantik mit unserer Gegenwart verbindet. Zu diesem Zweck werden wir einerseits Taylors allgemeine Über¬legungen zu den sprachphilosophischen und erkenntnis¬theoretischen Implikationen der Romantik nachvoll¬ziehen und andererseits seine exemplarischen Gedichtlektüren daraufhin befragen, inwieweit sie unseren hermeneutischen Horizont erweitern und uns kanonische Texte der (nach-)romantischen Tradition neu erschließen.
Referenztext: - Literatur
-
- Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Berlin: Suhrkamp (erscheint 30.09.2026).
- [Englischsprachige Originalausgabe: Charles Taylor: Cosmic Connections. Poetry in the Age of Disenchantment. Cambridge, Mass.: Belknap Press 2024.]
- Seminar – [NDL – Stricker] - ›Sprachspiele‹ und ›Automatensprache‹ (Sprachlernszenen) I
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Der Boom sprachgenerativer Künstlicher Intelligenz wirft mit neuer Dringlichkeit die Frage auf, was es eigentlich heißt, sprechen zu können. In der philosophischen Tradition gehört es zu den Wesensmerkmalen des Menschen, ein »sprachbegabtes Wesen« (ein »language animal«, wie Charles Taylor sagt) zu sein. Wird dieses ausgezeichnete Vermögen des Menschen heute zu Recht auch Maschinen zugesprochen? Oder überspielt die gängige Gleichsetzung der stochas¬tischen Verfahren von Large Language Models mit der leiblich und zwischenmenschlich verankerten Rede des Menschen einen nach wie vor bestehenden Wesens¬unter¬schied? Diesen und anderen Fragen in Bezug auf das Verhältnis von »Sprachspielen« (Ludwig Wittgenstein), mittels derer Menschen sprechen lernen, und der »Automatensprache« (Claudia Hamm), auf die Computer trainiert werden, wollen wir in Form einer Auseinandersetzung mit literarischen Texten über das Erlernen einer Sprache nachgehen.
Das Seminar widmet sich dem Erlernen von Sprache mithin nicht aus der Perspektive der empirischen Sprach¬erwerbs¬forschung, sondern nimmt es in der ästhetisch vermittelten Form litera¬rischer Sprachlernszenen in den Blick. Diese Sprachlernszenen machen nicht nur vielfältigen philoso¬phischen, pädagogischen, politischen und ästhetischen Implika¬tionen des Sprechen-Lernens erfahrbar, sondern reflektieren auch, inwieweit der reale Sprach¬erwerb selbst ›szenischen‹ Charakter hat, insoweit das Erlernen einer Sprache ein nicht bloß kognitiver, sondern verkörperter und beziehungshafter Prozess ist.
Im Mittelpunkt des Seminars steht neben einigen theoretischen Texten, die uns das Rüstzeug für eine Verhältnisbestimmung von Menschen- und Maschinensprache liefern, eine eingehende Lektüre von Richard Powers’ Roman Galatea 2.2 (1995). Dieser Roman über einen Schriftsteller, der einem Computer das Lesen beibringt, erscheint rückblickend wie eine Antizipation der Entwicklungen der jüngeren KI-Forschung. Seine Reflexionen über den Stellenwert von Literatur im Zeitalter der technischen Modellierung des Sprachvermögens sind von ungeahnter Aktualität. - Literatur
-
- Akzente 70/71 (2023/24): Automatensprache. Hrsg. von Claudia Hamm.
- Powers, Richard: Galatea 2.2. Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Frankfurt a.M.: Fischer 2000.
- Taylor, Charles: Das sprachbegabte Tier. Grundzüge des menschlichen Sprachvermögens. Berlin: Suhrkamp 2017.
- Wittgenstein, Ludwig: Philosophische Untersuchungen. In: ders.: Werke Bd. 1. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1984, S. 225-580.
- Seminar – [NDL – Stricker] - ›Sprachspiele‹ und ›Automatensprache‹ (Sprachlernszenen) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Der Boom sprachgenerativer Künstlicher Intelligenz wirft mit neuer Dringlichkeit die Frage auf, was es eigentlich heißt, sprechen zu können. In der philosophischen Tradition gehört es zu den Wesensmerkmalen des Menschen, ein »sprachbegabtes Wesen« (ein »language animal«, wie Charles Taylor sagt) zu sein. Wird dieses ausgezeichnete Vermögen des Menschen heute zu Recht auch Maschinen zugesprochen? Oder überspielt die gängige Gleichsetzung der stochas¬tischen Verfahren von Large Language Models mit der leiblich und zwischenmenschlich verankerten Rede des Menschen einen nach wie vor bestehenden Wesens¬unter¬schied? Diesen und anderen Fragen in Bezug auf das Verhältnis von »Sprachspielen« (Ludwig Wittgenstein), mittels derer Menschen sprechen lernen, und der »Automatensprache« (Claudia Hamm), auf die Computer trainiert werden, wollen wir in Form einer Auseinandersetzung mit literarischen Texten über das Erlernen einer Sprache nachgehen.
Das Seminar widmet sich dem Erlernen von Sprache mithin nicht aus der Perspektive der empirischen Sprach¬erwerbs¬forschung, sondern nimmt es in der ästhetisch vermittelten Form litera¬rischer Sprachlernszenen in den Blick. Diese Sprachlernszenen machen nicht nur vielfältigen philoso¬phischen, pädagogischen, politischen und ästhetischen Implika¬tionen des Sprechen-Lernens erfahrbar, sondern reflektieren auch, inwieweit der reale Sprach¬erwerb selbst ›szenischen‹ Charakter hat, insoweit das Erlernen einer Sprache ein nicht bloß kognitiver, sondern verkörperter und beziehungshafter Prozess ist.
Im Mittelpunkt des Seminars steht neben einigen theoretischen Texten, die uns das Rüstzeug für eine Verhältnisbestimmung von Menschen- und Maschinensprache liefern, eine eingehende Lektüre von Richard Powers’ Roman Galatea 2.2 (1995). Dieser Roman über einen Schriftsteller, der einem Computer das Lesen beibringt, erscheint rückblickend wie eine Antizipation der Entwicklungen der jüngeren KI-Forschung. Seine Reflexionen über den Stellenwert von Literatur im Zeitalter der technischen Modellierung des Sprachvermögens sind von ungeahnter Aktualität. - Literatur
-
- Akzente 70/71 (2023/24): Automatensprache. Hrsg. von Claudia Hamm.
- Powers, Richard: Galatea 2.2. Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Frankfurt a.M.: Fischer 2000.
- Taylor, Charles: Das sprachbegabte Tier. Grundzüge des menschlichen Sprachvermögens. Berlin: Suhrkamp 2017.
- Wittgenstein, Ludwig: Philosophische Untersuchungen. In: ders.: Werke Bd. 1. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1984, S. 225-580.
- Seminar – [NDL – Stricker] - Literatur und Psychoanalyse (Freud-Lektüren) I
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch, jede gerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/133 In Präsenz - Beschreibung
- Die Psychoanalyse ist, so könnte man ironischerweise sagen, aus dem modernen Bewusstsein nicht wegzudenken, sei es auch, dass manche sie vielleicht gern daraus verdrängen würden. Nicht nur sind Begriffe wie das »Unbewusste«, die »Verdrängung«, der »Ödipuskomplex«, die »Urszene« oder der »Freud’sche Versprecher« längst fester Bestandteil des Alltagsvokabulars und prägen auf diese Weise unser heutiges Selbstverständnis. Psychoanalytische Konzepte und Verfahren gehören darüber hinaus zum etablierten Kanon literatur- und kultur¬wissen-schaft¬licher Methodenparadigmen.
In diesem Seminar wollen wir uns anhand einiger grundlegender Texte des Diskursbegründers Sigmund Freud (1856-1939) mit zentralen Konzepten der Psychoanalyse vertraut machen. Dabei steht die Psychoanalyse nicht als therapeutische Behandlungsmethode, sondern als eine Kulturtheorie und Lektürepraxis im Fokus. Einerseits lässt sich beobachten, wie Freud selbst entscheidende Einsichten aus der Auseinandersetzung mit literarischen Texten gewinnt (bspw. Sophokles’ König Ödipus, Shakespeares Hamlet oder E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann), sodass man geradezu von einer Geburt der Psychoanalyse aus dem Geiste der Literatur sprechen könnte. Umgekehrt werden wir gemeinsam untersuchen, inwieweit sich Erkenntnisse psycho¬analytischer Theorie¬bildung für die eigene hermeneutische Beschäftigung mit literarischen Texten fruchtbar machen lassen.
Zur Einführung: - Literatur
- Freud, Sigmund: »Der Dichter und das Phantasieren.« Schriften zur Kunst und Kultur. Hrsg. von Oliver Jahraus. Stuttgart: Reclam 2010.
- Seminar – [NDL – Stricker] - Literatur und Psychoanalyse (Freud-Lektüren) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch, jede ungerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/133 In Präsenz - Beschreibung
- Die Psychoanalyse ist, so könnte man ironischerweise sagen, aus dem modernen Bewusstsein nicht wegzudenken, sei es auch, dass manche sie vielleicht gern daraus verdrängen würden. Nicht nur sind Begriffe wie das »Unbewusste«, die »Verdrängung«, der »Ödipuskomplex«, die »Urszene« oder der »Freud’sche Versprecher« längst fester Bestandteil des Alltagsvokabulars und prägen auf diese Weise unser heutiges Selbstverständnis. Psychoanalytische Konzepte und Verfahren gehören darüber hinaus zum etablierten Kanon literatur- und kultur¬wissen-schaft¬licher Methodenparadigmen.
In diesem Seminar wollen wir uns anhand einiger grundlegender Texte des Diskursbegründers Sigmund Freud (1856-1939) mit zentralen Konzepten der Psychoanalyse vertraut machen. Dabei steht die Psychoanalyse nicht als therapeutische Behandlungsmethode, sondern als eine Kulturtheorie und Lektürepraxis im Fokus. Einerseits lässt sich beobachten, wie Freud selbst entscheidende Einsichten aus der Auseinandersetzung mit literarischen Texten gewinnt (bspw. Sophokles’ König Ödipus, Shakespeares Hamlet oder E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann), sodass man geradezu von einer Geburt der Psychoanalyse aus dem Geiste der Literatur sprechen könnte. Umgekehrt werden wir gemeinsam untersuchen, inwieweit sich Erkenntnisse psycho¬analytischer Theorie¬bildung für die eigene hermeneutische Beschäftigung mit literarischen Texten fruchtbar machen lassen.
Zur Einführung: - Literatur
- Freud, Sigmund: »Der Dichter und das Phantasieren.« Schriften zur Kunst und Kultur. Hrsg. von Oliver Jahraus. Stuttgart: Reclam 2010.
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Kraul, Brust, Schmetterling: Ein literarischer Schwimmkurs
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Zum Auftakt seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne eröffnete Matthias Lilienthal vor seinem Theaterhaus als Protest gegen den Verfall öffentlicher Infrastruktur ein temporäres Schwimmbad: Die Bühne wird zur Badeanstalt, der Sprung ins Wasser zum politischen Akt. Daran anschließend lässt sich nach den Bedeutungen des Schwimmens für Kultur und Gesellschaft fragen, sowie nach den Reflexions- und Erfahrungsräumen, die die Bewegung im Wasser uns eröffnet. Als Körper- und Kulturtechnik hat das Schwimmen eine beachtliche Literaturgeschichte geschrieben. Schon die antike Liebessage von Hero und Leander baut darauf auf, dass Leander schwimmend eine Meeresenge überwindet. Das Seminar untersucht vor diesem Hintergrund künstlerische Darstellungen und Reflexionen des Schwimmens – in Seen, Meeren und Bädern – in literarischen Texten und Filmen ab der Jahrhundertwende um 1800 bis in die Gegenwart. Gelesen werden unter anderem Texte von: Franz Grillparzer, Robert Musil, Bertolt Brecht, Marion Poschmann und Caroline Wahl.
- Literatur
- Zur Vorbereitung: Charles Sprawson. Schwimmen - eine Kulturgeschichte. Hg. v. John von Düffel.
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Postmigrantische Gegenwartsliteratur
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Verwendung des Begriffes ‚postmigrantisch‘ geht im deutschsprachigen Raum auf das Theater zurück: Ab 2008 als Intendantin des Theaters Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg sowie ab 2013 als Leiterin des Maxim Gorki Theaters verschaffte Shermin Langhoff ihm breitere Aufmerksamkeit. Als ein Dilemma des Begriffs beschreibt Langhoff: „einerseits der Drang nach Emanzipation und Kenntlichmachung und andererseits der Wunsch nach Auflösung des Andersseins, nach Anerkennung jenseits des Spezifikums.“ Auch in der Soziologie hat der Begriff, als ‚postmigrantisches Paradigma‘, eine umfassende Theoretisierung erfahren. Das Seminar fragt mit Blick auf ausgewählte literarische Texte nach seiner literaturwissenschaftlichen Tragweite für die Erforschung der Gegenwartsliteratur sowie nach den Fallstricken einer entsprechenden Korpusbildung.
- Literatur
- Gelesen werden u.a. Texte von Fatma Aydemir, Saša Stanišić, Dinçer Güçyeter und Mithu Sanyal.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Märchenwelten
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar widmet sich der Gestaltung fiktionaler Welten in Volksmärchen, Kunstmärchen, Märchenverfilmungen und Märchenparodien.
Mit je unterschiedlichem methodischem Instrumentarium sollen zum einen die Gestaltung und Ordnung der fiktionalen Räume und zum anderen Figuren und Figurengruppierungen als Akteur:innen in diesen Räumen analytisch erschlossen werden. Im Vergleich der Märchenräume und -figuren werden zudem Strategien und Konventionen identifiziert, die Märchenstoffe bis in die Gegenwart – nicht nur für kindliche Leser:innen und Rezipient:innen – attraktiv halten.
Gegenstand des Seminars sind:
• Märchen-TEXTE: Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm / Hans Christian Andersen: „Die kleine Meerjungfrau“, „Das hässliche junge Entlein“, „Im Entenhof“ / Wilhelm Hauff: „Das tote Herz“ / Novalis: „Hyazinth und Rosenblütchen“
• Märchen-TRANSFORMATIONEN: Wolfgang Amadeus Mozart/Emanuel Schikaneder: „Die Zauberflöte“ / „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (Václav Vorlíček, ČSSR/DDR 1973) / „Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“ (Ngo The Chau, D 2019)
• Märchen-PARODIEN: „Shrek“ (USA 2001-2010), Walter Moers: „Ensel und Krete“
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Texte und Filme unerlässlich.
Genauere Informationen, Lektürehinweise sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie für Ihre Studienjahresplanung, dass dieses Seminar nur im Wintersemester 2026/27, nicht aber im Sommersemester 2027 angeboten wird.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Einführung in die Filmanalyse
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/1.03 In Präsenz - Beschreibung
- In der Konkurrenz der Künste etablieren sich die audiovisuellen Medien zunehmend als Leitmedien unserer Kultur. Der Film als Generator von Bildern erzählt Geschichten, die Welt deuten, Welt-Bilder und Mythen schaffen. Indem er dabei jedoch in der Regel seine eigene Materialität, seinen Inszenierungscharakter und die hinter ihm stehenden Institutionen unsichtbar zu machen bestrebt ist, gelingt es dem Film zugleich, den Eindruck zu schaffen, er zeige nicht Bilder der Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit selbst. In unserer medial geprägten Wirklichkeit treten filmische Wahrnehmungen darum zugleich zunehmend in eine Konkurrenzbeziehung zu anderen, nicht medial vermittelten Wahrnehmungsformen.
Ziel des Seminars ist eine Einführung in die Filmanalyse, die Kompetenzen im Umgang mit dem Zeichensystem der Filmkunst schulen soll. Es geht also zunächst um die Aneignung geeigneter Kategorien zur Beschreibung von filmischen Darstellungsstrategien; darauf aufbauend sollen Formen und Konventionen des filmischen ‚Erzählens’ analysiert werden. Die Auswahl der Filme soll dabei zugleich einen Einblick in filmische Genres und in die Entwicklung des Mediums Film ermöglichen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Filme unerlässlich.
Genauere Informationen sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Als einführende Lektüre, die im Buch-Semesterapparat der SLUB zu finden ist, wird empfohlen: - Literatur
-
- Knut Hickethier: Film- und Fernsehanalyse. 4., aktualis. u. erw. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 2007.
- Michaela Krützen: Dramaturgie des Films. Wie Hollywood erzählt. Frankfurt a. Main: Fischer 2006.
SLK-BA-G-3A-SPR
(Ausbaumodul: Sprache und Kultur)
- Seminar – [GLS - Lasch] - Digitale Edition
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar befasst sich mit den grundlegenden Methoden und Herausforderungen der Digitalen Edition im Kontext der Digital Humanities. Die Verfügbarmachung historischer Quellen für Forschung, Lehre und eine interessierte Öffentlichkeit stellt eine zentrale Herausforderung dar. Ziel des Seminars ist es, den gesamten Workflow von der Bilddigitalisierung bis zur publizierbaren, digital angereicherten Textedition praktisch zu vermitteln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Erschließung von vormodernen Handschriften auch mit Unterstützung durch generative KI. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars werden Sie in der Lage sein,
- die Prinzipien und Standards der Digitalen Edition zu verstehen und praktisch anzuwenden,
- historische Handschriften, inklusive solcher in der Kurrentschrift, digital zu erschließen, zu transkribieren und zu verifizieren (auch auf der Basis von Optical Character Recognition (OCR),
- Texte in einem TEI-konformen XML-Format zu kodieren und mit umfassenden Metadaten sowie linguistischen Informationen anzureichern,
- Grundlagen der Verknüpfung und Relationierung von Quellen und Wissen im Kontext des Wikiversums, insbesondere unter Nutzung von WikiData, zu verstehen und anzuwenden,
- KI-Agents zur Unterstützung für die genannten Prozesse zu entwickeln und zu nutzen.
- Seminar – [GLS - Lasch] - Grönland, Surinam, Südafrika: Postkoloniale linguistische Studien
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Im 18. und 19. Jahrhundert etablierte die Herrnhuter Brüdergemeine (Moravian Church) ein globales Netzwerk von Missionsstationen – unter anderem in der Arktis (Grönland/Labrador), in der Karibik und Südamerika (Surinam) sowie im südlichen Afrika (Genadendal/Mamre). Die Missionarinnen und Missionare hinterließen umfangreiche Text- und Wissensarchive: von handschriftlichen Diarien, Reiseberichten und Lebensläufen bis hin zu Wörterbüchern, Grammatiken, Bibelübersetzungen und Gesangbüchern in indigenen, kreolischen und Kontaktsprachen (u. a. Kalaallisut, Sranantongo, Khoisan-Sprachen, frühe Varietäten des Afrikaans). Das Seminar widmet sich der sprach- und diskursgeschichtlichen Analyse dieser Quellen aus einer postkolonial-linguistischen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen folgende Schwerpunkte: Wie wurden indigene und kreolisierte Sprachen von europäischen Akteuren erfasst, verschriftlicht und normiert? Welche Sprachkontaktphänomene und Übersetzungsprozesse spiegeln sich in den Texten wider? Auf welche Weise prägten missionarische Narrationen die europäische Wahrnehmung des „Anderen“ und wie wurden lokale Narrative, Agency und Benennungspraktiken überformt oder überschrieben? Das erwartet Sie:
- Sie setzen sich mit den Konzepten des Postkolonialismus, der postkolonialen Sprachwissenschaft und der Missionsgeschichte auseinander.
- Sie sind in der Lage, historische Quellen kritisch auf koloniale Deutungsmuster, Sprachideologien, Machtasymmetrien und Spuren indigener Wissensbestände hin zu analysieren.
- Sie erproben digitale Methoden zur Erschließung historischer Handschriften und Drucke und lernen, digitale Werkzeuge reflektiert in linguistischen Fragestellungen einzusetzen.
- Sie entwickeln Fragestellungen zu Sprach- und Diskursphänomenen in mindestens einem der drei Zielräume (Grönland, Surinam oder Südafrika).
- Vorlesung – [GLS - Lasch] - Konstruktionsdidaktik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung "Konstruktionsdidkatik" schließt an die Vorlesungen "Konstruktionsgrammatik" (WiSe 2025) und "Grammatik in der Schule" (SoSe 2026) an und nimmt auch Anregungen aus dem Seminar "Morphologie" (SoSe 2026) auf. Die Vorlesung bietet die Möglichkeit zur theoriegeleiteten Auffrischung des Grammatikwissens aus funktionaler und kognitionslinguistischer Perspektive auf der einen Seite. Hauptgegenstand der Vorlesung ist aber auf der anderen Seite die Entwicklung von konkretem Unterrichtsmaterial auf der Basis der Prämissen von framesemantisch orientierter Konstruktionsgrammatik und Konstruktionsdidaktik.
- Literatur
- Standardliteratur für eine Grammatikvorlesung zu empfehlen, ist schwierig - aber Sie sollten eine aktuelle Ausgabe der DUDEN-Grammatik (Bd. 4 der DUDEN-Reihe) Ihr eigen nennen und sich mit dem grammatischen Informationsportal des IDS (https://grammis.ids-mannheim.de/) vertraut machen.
- Seminar – [GLS - Zhang] - Framesemantik
- Lehrperson
-
- Dr. Bin Zhang
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar führt in die Framesemantik als kognitiv fundierte Bedeutungstheorie ein, wie sie von Charles Fillmore in den 1970er und 1980er Jahren begründet wurde, und untersucht ihre Anwendung in aktuellen linguistischen Fragestellungen. Ausgangspunkt ist die Grundannahme, dass die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke nicht isoliert, sondern relativ zu strukturierten Wissensrahmen, sogenannten Frames, verstanden werden muss. Im Zentrum stehen zunächst die theoretischen Grundlagen des Frame-Begriffs sowie seine Abgrenzung zu verwandten Konzepten wie Skripten und Schemata, bevor das Verhältnis von Framesemantik und Konstruktionsgrammatik, insbesondere die Frage des Frame-to-Form-Mapping, vertieft wird. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung lexikalischer und grammatischer Frames sowie auf der praktischen Arbeit mit der FrameNet-Datenbank als lexikografischem Ressourcenmodell, deren Aufbau und Annotationspraxis exemplarisch nachvollzogen werden. Darüber hinaus werden Anwendungsfelder der Framesemantik in der kontrastiven und typologischen Linguistik, der Metaphernanalyse, der Diskurslinguistik sowie in der Sprachdidaktik diskutiert, wobei stets auch die Grenzen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Frame-Konzepts kritisch reflektiert werden. Die Studierenden sollen am Ende des Seminars in der Lage sein, die theoretischen Grundannahmen der Framesemantik eigenständig darzustellen, Frame-Analysen an authentischem Sprachmaterial durchzuführen, mit der FrameNet-Datenbank zu recherchieren und zu annotieren sowie den Nutzen framesemantischer Ansätze für eigene Forschungsfragen, etwa im Bereich Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, kritisch zu bewerten.
- Seminar – [GLS - Zhang] - Multimodalität
- Lehrperson
-
- Dr. Bin Zhang
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar behandelt Multimodalität als Forschungsparadigma, das Kommunikation nicht auf verbalsprachliche Mittel beschränkt, sondern das Zusammenspiel verschiedener semiotischer Ressourcen wie Sprache, Gestik, Mimik, Blick, Bild, Layout und Prosodie in den Blick nimmt. Ausgehend von den theoretischen Grundlagen der systemisch-funktionalen Multimodalitätstheorie sowie Ansätzen der interaktionalen Linguistik werden die unterschiedlichen semiotischen Ressourcen und ihr Zusammenwirken vergleichend betrachtet. Darüber hinaus wird Multimodalität in digitalen und medialen Kontexten, etwa in sozialen Medien, Erklärvideos oder Werbung, sowie ihre Bedeutung für den Fremdsprachenunterricht und die Sprachdidaktik thematisiert, wobei auch die Reichweite und methodischen Grenzen multimodaler Analysen kritisch diskutiert werden. Nach Abschluss des Seminars sollen die Studierenden zentrale Theorien und Modelle der Multimodalitätsforschung erläutern, multimodale Daten wie Video- und Bild-Text-Kombinationen systematisch beschreiben und transkribieren, geeignete Analysetools für multimodale Fragestellungen auswählen und anwenden sowie die Relevanz multimodaler Ansätze für die eigene Fachrichtung, etwa die Sprachlehr- und -lernforschung, reflektieren können.
SLK-BA-G-3S-LIT
(Spezialisierungsmodul: Literatur und Kultur)
- Seminar – [ÄDL - Dröse] - Heinrich Wittenwiler: Der Ring
- Lehrperson
-
- Dr. Albrecht Dröse
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48, ABS, BSS In Präsenz - Beschreibung
- Der ‚Ring‘ Heinrich Wittenwilers (um 1400) erzählt die Geschichte der aufopferungsvollen Werbung des Bauernburschen Bertschi Triefnas um die hässliche Mätzli Rüerenzumph, die einigen Hindernissen unterliegt. Die Hochzeit, die die beiden endlich feiern, eskaliert zu einer Fressorgie, die anschließende Prügelei zwischen den Bauern zu einer Art Weltkrieg. In dieses Geschehen sind aber immer wieder auch lehrhafte Passagen inseriert, die mit einem geradezu enzyklopädischen Anspruch die Wissensliteratur des späten Mittelalters (Minnediskurs, Ehedidaxe, Haushaltslehre, Kriegslehre usw.) in die Handlung einspeisen. Der ‚Ring‘ wird deshalb für gewöhnlich als satirische Lehrdichtung bezeichnet, ein Etikett, das die irritierende Widersprüchlichkeit des Textes jedoch eher verdeckt. Denn einerseits betreibt Wittenwiler mit einer erstaunlichen Gelehrsamkeit die Vermittlung von Normen und Orientierungen, andererseits führt er auf der narrativen Ebene deren Verkehrung vor Augen. Diese ambivalente und rätselhafte Verschränkung von Weisheit und Ignoranz, von Komik und Didaxe soll das Seminar genauer in den Blick nehmen.
- Literatur
- Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text, Übersetzung, Kommentar. Nach der Münchener Handschrift herausgegeben und erläutert von Werner Röcke, unter Mitarbeit von Annika Goldenbaum. Mit einem Abdruck des Textes nach Edmund Wießner. Berlin [u. a.] 2012 (de Gruyter Texte).
- Seminar – [GLS - Lasch] - Grönland, Surinam, Südafrika: Postkoloniale linguistische Studien
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Im 18. und 19. Jahrhundert etablierte die Herrnhuter Brüdergemeine (Moravian Church) ein globales Netzwerk von Missionsstationen – unter anderem in der Arktis (Grönland/Labrador), in der Karibik und Südamerika (Surinam) sowie im südlichen Afrika (Genadendal/Mamre). Die Missionarinnen und Missionare hinterließen umfangreiche Text- und Wissensarchive: von handschriftlichen Diarien, Reiseberichten und Lebensläufen bis hin zu Wörterbüchern, Grammatiken, Bibelübersetzungen und Gesangbüchern in indigenen, kreolischen und Kontaktsprachen (u. a. Kalaallisut, Sranantongo, Khoisan-Sprachen, frühe Varietäten des Afrikaans). Das Seminar widmet sich der sprach- und diskursgeschichtlichen Analyse dieser Quellen aus einer postkolonial-linguistischen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen folgende Schwerpunkte: Wie wurden indigene und kreolisierte Sprachen von europäischen Akteuren erfasst, verschriftlicht und normiert? Welche Sprachkontaktphänomene und Übersetzungsprozesse spiegeln sich in den Texten wider? Auf welche Weise prägten missionarische Narrationen die europäische Wahrnehmung des „Anderen“ und wie wurden lokale Narrative, Agency und Benennungspraktiken überformt oder überschrieben? Das erwartet Sie:
- Sie setzen sich mit den Konzepten des Postkolonialismus, der postkolonialen Sprachwissenschaft und der Missionsgeschichte auseinander.
- Sie sind in der Lage, historische Quellen kritisch auf koloniale Deutungsmuster, Sprachideologien, Machtasymmetrien und Spuren indigener Wissensbestände hin zu analysieren.
- Sie erproben digitale Methoden zur Erschließung historischer Handschriften und Drucke und lernen, digitale Werkzeuge reflektiert in linguistischen Fragestellungen einzusetzen.
- Sie entwickeln Fragestellungen zu Sprach- und Diskursphänomenen in mindestens einem der drei Zielräume (Grönland, Surinam oder Südafrika).
- Seminar – [NDL – Bothe] - Joseph Conrad: Heart of Darkness (in der NdL)
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Mit Joseph Conrads Erzählung "Heart of Darkness" perspektiviert das komparatistisch angelegte Seminar zentrale Diskurse der interkulturellen Literaturwissenschaft. Die Bewertungen dieses (post-)kolonialen Klassikers reichen von einer angeblich durch Conrad gelungenen Exhibitionierung eines widerwärtigen belgischen Kolonialismus, über die Ansicht, Conrad sei ein übler Rassist gewesen, bis hin zu einer Sichtweise, der Text sei eigentlich eine neutrale enthnographische Studie. Zu Beginn setzen wir uns intensiv mit Conrads Text auseinander, lesen ausgewählte Forschungspositionen und widmen uns anschließend vor allem anhand von literarischen Texten der Rezeptionsgeschichte von "Heart of Darkness" in der neueren deutschen Literatur (u.a. von Kafka, Thomas Mann, über Christa Wolf, Lukas Bärfuss, Hans Christoph Buch bis hin zu Dorothee Elmiger). Unsere Lektüren werden dabei von wissensgeschichtlichen (Darwin), philosophischen (Hegel) und Texten zum historischen Kontext digressiv begleitet. Je nach Interessen der Seminarteilnehmer:innen, kann das Seminar auch Verfilmungen von Werner Herzog oder Francis Ford Coppola ("Apocalypse Now") aufnehmen.
- Literatur
- Die fünfte Auflage der Norton Critical Edition wird zur Anschaffung empfohlen (Conrad, Joseph, and Paul B. Armstrong. Heart of Darkness: Authoritative Text, Backgrounds and Contexts, Criticism. Fifth edition. Norton Critical Edition. New York: W. W. Norton & Company, 2016). Ein Reader mit Primärtexten und Forschungsliteratur wird in der ersten Vorlesungswoche via OPAL bereitgestellt. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft "Heart of Darkness" im Original sowie englischsprachige Sekundärliteratur zu lesen.
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Autofiktion
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Angesichts der medienkulturellen Gegenwart hat sich Literatur und danach auch die Forschung mit zwei Bezugsgrößen literarischer Kommunikation und deren Verhältnis verstärkt auseinandergesetzt: Autorschaft und Fiktionalität. Das Seminar untersucht Spielarten des Autofiktionalen und geht von der Annahme aus, dass die neuere Gattungspraxis (para-)textuell auf ein Umfeld reagiert, in dem mediale Selbstinszenierung – als fingierte Authentizität oder ,ehrliche Erfindung‘ (Hoppe) – allgegenwärtig ist. Autobiografisches Schreiben bildet den klassischen Ausgangspunkt, den die in vielfachem Sinne selbstreflexiven Erzählwerke nutzen, um sich größere Freiheiten zu nehmen. Der Roman „Hoppe“ (2012) von Felicitas Hoppe demonstriert dieses Grundprinzip auf andere Weise als die erinnerte und erzählte „Herkunft“ (2019) von Saša Stanišić. Andere Texte experimentieren damit, wie inszenierte Autorschaft im digitalen Zeitalter funktioniert (Clemens Setz „Bot. Gespräch ohne Autor“) oder welche Rolle ihr innerhalb des Literaturbetriebs zukommt: Dazu hat Thomas Glavinic einen satirischen Roman mit dem schönen Titel „Das bin doch ich“ (2007) veröffentlicht. Zusätzliche Beispiele, u.a. von Wolf Haas, zeigen ebenfalls, dass ,AutorInnen als Figuren‘ einen Komplex eröffnet, der zeitgenössische (Medien-)Kultur exemplarisch reflektiert.
- Literatur
- Zum Einstieg in die Sekundärliteratur vgl. Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Auto(r)fiktion. Literarische Verfahren der Selbstkonstruktion (Aisthesis 2013).
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Fontane: Genres & Medien
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Jüngere Sammelbände und Handbücher zeigen auf, dass Fontane mit den Medien seiner Zeit praktisch vertraut war: der Massenpresse, der Telegrafie oder den populären Reiseschriften in einer zunehmend vernetzten Welt. Die Seminar-Lektüren verfolgen mediale Perspektiven anhand bestimmter Gattungen im fontaneschen Gesamtwerk. Das kann die besondere Funktion sein, die Gespenstisches – etwa der Chinesenspuk in „Effi Briest“ – für den realistischen Roman oder für das novellistische Erzählen („Unterm Birnbaum“, vgl. Storms Schimmelreiter) erfüllt. Als eine Art Kommunikationsmedium für das Zeitgeschehen gestaltet sich der nicht erfundene, aber ,sagenhafte‘ See, nach dem „Der Stechlin“ (1898) benannt ist. Anhand der Erzählung „Unterm Birnbaum“ (1888) soll das Krimi-Genre im 19. Jahrhundert beleuchtet werden, neben Günter Eichs späterer Adaption des Textes als Hörspiel aus dem Jahr 1951. Fontane schrieb in einer Epoche mit lebhaftem Interesse am Historischen (vgl. „Vor dem Sturm“ 1878); in seinen genrespezifischen Fiktionen wird auch der damals sich abzeichnende medientechnische und sozialgeschichtliche Wandel, d.h. die Beobachtung des eigenen Zeitalters, greifbar, vor allem wenn – weiter gefasst – mediale Phänomene in den Vordergrund rücken. Behandelt wird im skizzierten Kontext außerdem Fontanes Beitrag zur Reiseliteratur.
- Literatur
- Zur Forschungslage vgl. Peer Trilcke (Hg.): Fontanes Medien (de Gruyter 2022); Rolf Parr u.a. (Hg.): Theodor Fontane Handbuch (de Gruyter 2023).
- Seminar – [NDL – Koch, L.] - Lars von Trier und seine Filme
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Lars Koch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag, jede gerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Lars von Trier zählt zu den international bekanntesten und umstrittensten Regisseuren des europäischen Gegenwartskinos. Seine Filme verbinden formale Experimente mit einer radikalen Auseinandersetzung mit Moral, Geschlecht, Körper, Religion und Gewalt. Das Seminar will in Form von close screenings die spezifische Ästhetik seiner Filme rekonstruieren und danach fragen, wie seine Filme diskursiv, aber eben auch über ihre filmische Form politisch werden. Dabei stehen Fragen nach Autorschaft und Provokation, Empathie und Manipulation sowie nach den Grenzen des Darstellbaren im Mittelpunkt.
Das Seminar hat zwei Zielsetzungen: Einerseits geht es darum, am Material zu erproben, was es heißt, Filme wissenschaftlich zu rezipieren, zu analysieren und zu debattieren. Andererseits soll sich über die Beschäftigung mit Lars von Triers Werk eine kleine Geschichte des europäischen Autorenkinos seit den 1980er Jahren entfalten, die von Dogme 95 bis zu digitalen und seriellen Erzählformen reicht.
Content Note: Der Filmemacher Lars von Trier steht für eine Ästhetik der Drastik. Zu seinen Stilmitteln gehören explizite Darstellungen von psychischer und physischer Gewalt und Nacktheit. Thematisch geht es ihm immer wieder um die filmische Erkundung individueller wie kollektiver Schmerzpunkte. Von Triers Filme wollen das Publikum herausfordern, operieren manchmal manipulativ und zielen auf eine intensive ästhetische Erfahrung ab.
- Seminar – [NDL – Stricker] - Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung (Lektüreseminar) I
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BSS/E41 In Präsenz - Beschreibung
- Mit "Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung", das im September 2026 druckfrisch in deutscher Übersetzung erscheint, legt Charles Taylor, einer der heraus-ragendsten Philosophen der Gegenwart, ein umfangreiches Buch über die deutsche Romantik und ihre Auswirkungen auf die internationale, nachromantische Dichtung vor. Den Kern der bis heute andauernden Wirkmacht der Romantik erkennt er in dem Projekt, Entfrem-dungserfahrungen und dem Verlust metaphysischer Ordnungen mit der dichterischen Herstellung einer neuartigen Beziehung zur Welt zu begegnen – einer Beziehung, in der, sei es auch nur flüchtig, eine innige Verbindung von Mensch und Natur spürbar wird. Die Transfor¬mationen der Idee einer solchen Verbindung zeigt Taylor in einem Parcours durch die inter¬nationale Lyrik der letzten zwei Jahrhunderte, von Goethe, Hölderlin und Novalis über Baudelaire und Rilke bis hin zu T.S. Eliot und Czeslaw Miłosz auf. Diesem Parcours wollen wir im Seminar folgen und dabei nicht nur die poetologischen Entwicklungen der Lyrik von der Romantik bis zur Moderne kennenlernen, sondern auch verstehen, was die Romantik mit unserer Gegenwart verbindet. Zu diesem Zweck werden wir einerseits Taylors allgemeine Über¬legungen zu den sprachphilosophischen und erkenntnis¬theoretischen Implikationen der Romantik nachvoll¬ziehen und andererseits seine exemplarischen Gedichtlektüren daraufhin befragen, inwieweit sie unseren hermeneutischen Horizont erweitern und uns kanonische Texte der (nach-)romantischen Tradition neu erschließen.
Referenztext: - Literatur
-
- Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Berlin: Suhrkamp (erscheint 30.09.2026).
- [Englischsprachige Originalausgabe: Charles Taylor: Cosmic Connections. Poetry in the Age of Disenchantment. Cambridge, Mass.: Belknap Press 2024.]
- Seminar – [NDL – Stricker] - Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung (Lektüreseminar) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde BSS/E41 In Präsenz - Beschreibung
- Mit "Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung", das im September 2026 druckfrisch in deutscher Übersetzung erscheint, legt Charles Taylor, einer der heraus-ragendsten Philosophen der Gegenwart, ein umfangreiches Buch über die deutsche Romantik und ihre Auswirkungen auf die internationale, nachromantische Dichtung vor. Den Kern der bis heute andauernden Wirkmacht der Romantik erkennt er in dem Projekt, Entfrem-dungserfahrungen und dem Verlust metaphysischer Ordnungen mit der dichterischen Herstellung einer neuartigen Beziehung zur Welt zu begegnen – einer Beziehung, in der, sei es auch nur flüchtig, eine innige Verbindung von Mensch und Natur spürbar wird. Die Transfor¬mationen der Idee einer solchen Verbindung zeigt Taylor in einem Parcours durch die inter¬nationale Lyrik der letzten zwei Jahrhunderte, von Goethe, Hölderlin und Novalis über Baudelaire und Rilke bis hin zu T.S. Eliot und Czeslaw Miłosz auf. Diesem Parcours wollen wir im Seminar folgen und dabei nicht nur die poetologischen Entwicklungen der Lyrik von der Romantik bis zur Moderne kennenlernen, sondern auch verstehen, was die Romantik mit unserer Gegenwart verbindet. Zu diesem Zweck werden wir einerseits Taylors allgemeine Über¬legungen zu den sprachphilosophischen und erkenntnis¬theoretischen Implikationen der Romantik nachvoll¬ziehen und andererseits seine exemplarischen Gedichtlektüren daraufhin befragen, inwieweit sie unseren hermeneutischen Horizont erweitern und uns kanonische Texte der (nach-)romantischen Tradition neu erschließen.
Referenztext: - Literatur
-
- Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Berlin: Suhrkamp (erscheint 30.09.2026).
- [Englischsprachige Originalausgabe: Charles Taylor: Cosmic Connections. Poetry in the Age of Disenchantment. Cambridge, Mass.: Belknap Press 2024.]
- Seminar – [NDL – Stricker] - Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung (Lektüreseminar) III
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Mit "Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung", das im September 2026 druckfrisch in deutscher Übersetzung erscheint, legt Charles Taylor, einer der heraus-ragendsten Philosophen der Gegenwart, ein umfangreiches Buch über die deutsche Romantik und ihre Auswirkungen auf die internationale, nachromantische Dichtung vor. Den Kern der bis heute andauernden Wirkmacht der Romantik erkennt er in dem Projekt, Entfrem-dungserfahrungen und dem Verlust metaphysischer Ordnungen mit der dichterischen Herstellung einer neuartigen Beziehung zur Welt zu begegnen – einer Beziehung, in der, sei es auch nur flüchtig, eine innige Verbindung von Mensch und Natur spürbar wird. Die Transfor¬mationen der Idee einer solchen Verbindung zeigt Taylor in einem Parcours durch die inter¬nationale Lyrik der letzten zwei Jahrhunderte, von Goethe, Hölderlin und Novalis über Baudelaire und Rilke bis hin zu T.S. Eliot und Czeslaw Miłosz auf. Diesem Parcours wollen wir im Seminar folgen und dabei nicht nur die poetologischen Entwicklungen der Lyrik von der Romantik bis zur Moderne kennenlernen, sondern auch verstehen, was die Romantik mit unserer Gegenwart verbindet. Zu diesem Zweck werden wir einerseits Taylors allgemeine Über¬legungen zu den sprachphilosophischen und erkenntnis¬theoretischen Implikationen der Romantik nachvoll¬ziehen und andererseits seine exemplarischen Gedichtlektüren daraufhin befragen, inwieweit sie unseren hermeneutischen Horizont erweitern und uns kanonische Texte der (nach-)romantischen Tradition neu erschließen.
Referenztext: - Literatur
-
- Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Berlin: Suhrkamp (erscheint 30.09.2026).
- [Englischsprachige Originalausgabe: Charles Taylor: Cosmic Connections. Poetry in the Age of Disenchantment. Cambridge, Mass.: Belknap Press 2024.]
- Seminar – [NDL – Stricker] - ›Sprachspiele‹ und ›Automatensprache‹ (Sprachlernszenen) I
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Der Boom sprachgenerativer Künstlicher Intelligenz wirft mit neuer Dringlichkeit die Frage auf, was es eigentlich heißt, sprechen zu können. In der philosophischen Tradition gehört es zu den Wesensmerkmalen des Menschen, ein »sprachbegabtes Wesen« (ein »language animal«, wie Charles Taylor sagt) zu sein. Wird dieses ausgezeichnete Vermögen des Menschen heute zu Recht auch Maschinen zugesprochen? Oder überspielt die gängige Gleichsetzung der stochas¬tischen Verfahren von Large Language Models mit der leiblich und zwischenmenschlich verankerten Rede des Menschen einen nach wie vor bestehenden Wesens¬unter¬schied? Diesen und anderen Fragen in Bezug auf das Verhältnis von »Sprachspielen« (Ludwig Wittgenstein), mittels derer Menschen sprechen lernen, und der »Automatensprache« (Claudia Hamm), auf die Computer trainiert werden, wollen wir in Form einer Auseinandersetzung mit literarischen Texten über das Erlernen einer Sprache nachgehen.
Das Seminar widmet sich dem Erlernen von Sprache mithin nicht aus der Perspektive der empirischen Sprach¬erwerbs¬forschung, sondern nimmt es in der ästhetisch vermittelten Form litera¬rischer Sprachlernszenen in den Blick. Diese Sprachlernszenen machen nicht nur vielfältigen philoso¬phischen, pädagogischen, politischen und ästhetischen Implika¬tionen des Sprechen-Lernens erfahrbar, sondern reflektieren auch, inwieweit der reale Sprach¬erwerb selbst ›szenischen‹ Charakter hat, insoweit das Erlernen einer Sprache ein nicht bloß kognitiver, sondern verkörperter und beziehungshafter Prozess ist.
Im Mittelpunkt des Seminars steht neben einigen theoretischen Texten, die uns das Rüstzeug für eine Verhältnisbestimmung von Menschen- und Maschinensprache liefern, eine eingehende Lektüre von Richard Powers’ Roman Galatea 2.2 (1995). Dieser Roman über einen Schriftsteller, der einem Computer das Lesen beibringt, erscheint rückblickend wie eine Antizipation der Entwicklungen der jüngeren KI-Forschung. Seine Reflexionen über den Stellenwert von Literatur im Zeitalter der technischen Modellierung des Sprachvermögens sind von ungeahnter Aktualität. - Literatur
-
- Akzente 70/71 (2023/24): Automatensprache. Hrsg. von Claudia Hamm.
- Powers, Richard: Galatea 2.2. Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Frankfurt a.M.: Fischer 2000.
- Taylor, Charles: Das sprachbegabte Tier. Grundzüge des menschlichen Sprachvermögens. Berlin: Suhrkamp 2017.
- Wittgenstein, Ludwig: Philosophische Untersuchungen. In: ders.: Werke Bd. 1. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1984, S. 225-580.
- Seminar – [NDL – Stricker] - ›Sprachspiele‹ und ›Automatensprache‹ (Sprachlernszenen) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Der Boom sprachgenerativer Künstlicher Intelligenz wirft mit neuer Dringlichkeit die Frage auf, was es eigentlich heißt, sprechen zu können. In der philosophischen Tradition gehört es zu den Wesensmerkmalen des Menschen, ein »sprachbegabtes Wesen« (ein »language animal«, wie Charles Taylor sagt) zu sein. Wird dieses ausgezeichnete Vermögen des Menschen heute zu Recht auch Maschinen zugesprochen? Oder überspielt die gängige Gleichsetzung der stochas¬tischen Verfahren von Large Language Models mit der leiblich und zwischenmenschlich verankerten Rede des Menschen einen nach wie vor bestehenden Wesens¬unter¬schied? Diesen und anderen Fragen in Bezug auf das Verhältnis von »Sprachspielen« (Ludwig Wittgenstein), mittels derer Menschen sprechen lernen, und der »Automatensprache« (Claudia Hamm), auf die Computer trainiert werden, wollen wir in Form einer Auseinandersetzung mit literarischen Texten über das Erlernen einer Sprache nachgehen.
Das Seminar widmet sich dem Erlernen von Sprache mithin nicht aus der Perspektive der empirischen Sprach¬erwerbs¬forschung, sondern nimmt es in der ästhetisch vermittelten Form litera¬rischer Sprachlernszenen in den Blick. Diese Sprachlernszenen machen nicht nur vielfältigen philoso¬phischen, pädagogischen, politischen und ästhetischen Implika¬tionen des Sprechen-Lernens erfahrbar, sondern reflektieren auch, inwieweit der reale Sprach¬erwerb selbst ›szenischen‹ Charakter hat, insoweit das Erlernen einer Sprache ein nicht bloß kognitiver, sondern verkörperter und beziehungshafter Prozess ist.
Im Mittelpunkt des Seminars steht neben einigen theoretischen Texten, die uns das Rüstzeug für eine Verhältnisbestimmung von Menschen- und Maschinensprache liefern, eine eingehende Lektüre von Richard Powers’ Roman Galatea 2.2 (1995). Dieser Roman über einen Schriftsteller, der einem Computer das Lesen beibringt, erscheint rückblickend wie eine Antizipation der Entwicklungen der jüngeren KI-Forschung. Seine Reflexionen über den Stellenwert von Literatur im Zeitalter der technischen Modellierung des Sprachvermögens sind von ungeahnter Aktualität. - Literatur
-
- Akzente 70/71 (2023/24): Automatensprache. Hrsg. von Claudia Hamm.
- Powers, Richard: Galatea 2.2. Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Frankfurt a.M.: Fischer 2000.
- Taylor, Charles: Das sprachbegabte Tier. Grundzüge des menschlichen Sprachvermögens. Berlin: Suhrkamp 2017.
- Wittgenstein, Ludwig: Philosophische Untersuchungen. In: ders.: Werke Bd. 1. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1984, S. 225-580.
- Seminar – [NDL – Stricker] - Literatur und Psychoanalyse (Freud-Lektüren) I
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch, jede gerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/133 In Präsenz - Beschreibung
- Die Psychoanalyse ist, so könnte man ironischerweise sagen, aus dem modernen Bewusstsein nicht wegzudenken, sei es auch, dass manche sie vielleicht gern daraus verdrängen würden. Nicht nur sind Begriffe wie das »Unbewusste«, die »Verdrängung«, der »Ödipuskomplex«, die »Urszene« oder der »Freud’sche Versprecher« längst fester Bestandteil des Alltagsvokabulars und prägen auf diese Weise unser heutiges Selbstverständnis. Psychoanalytische Konzepte und Verfahren gehören darüber hinaus zum etablierten Kanon literatur- und kultur¬wissen-schaft¬licher Methodenparadigmen.
In diesem Seminar wollen wir uns anhand einiger grundlegender Texte des Diskursbegründers Sigmund Freud (1856-1939) mit zentralen Konzepten der Psychoanalyse vertraut machen. Dabei steht die Psychoanalyse nicht als therapeutische Behandlungsmethode, sondern als eine Kulturtheorie und Lektürepraxis im Fokus. Einerseits lässt sich beobachten, wie Freud selbst entscheidende Einsichten aus der Auseinandersetzung mit literarischen Texten gewinnt (bspw. Sophokles’ König Ödipus, Shakespeares Hamlet oder E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann), sodass man geradezu von einer Geburt der Psychoanalyse aus dem Geiste der Literatur sprechen könnte. Umgekehrt werden wir gemeinsam untersuchen, inwieweit sich Erkenntnisse psycho¬analytischer Theorie¬bildung für die eigene hermeneutische Beschäftigung mit literarischen Texten fruchtbar machen lassen.
Zur Einführung: - Literatur
- Freud, Sigmund: »Der Dichter und das Phantasieren.« Schriften zur Kunst und Kultur. Hrsg. von Oliver Jahraus. Stuttgart: Reclam 2010.
- Seminar – [NDL – Stricker] - Literatur und Psychoanalyse (Freud-Lektüren) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch, jede ungerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/133 In Präsenz - Beschreibung
- Die Psychoanalyse ist, so könnte man ironischerweise sagen, aus dem modernen Bewusstsein nicht wegzudenken, sei es auch, dass manche sie vielleicht gern daraus verdrängen würden. Nicht nur sind Begriffe wie das »Unbewusste«, die »Verdrängung«, der »Ödipuskomplex«, die »Urszene« oder der »Freud’sche Versprecher« längst fester Bestandteil des Alltagsvokabulars und prägen auf diese Weise unser heutiges Selbstverständnis. Psychoanalytische Konzepte und Verfahren gehören darüber hinaus zum etablierten Kanon literatur- und kultur¬wissen-schaft¬licher Methodenparadigmen.
In diesem Seminar wollen wir uns anhand einiger grundlegender Texte des Diskursbegründers Sigmund Freud (1856-1939) mit zentralen Konzepten der Psychoanalyse vertraut machen. Dabei steht die Psychoanalyse nicht als therapeutische Behandlungsmethode, sondern als eine Kulturtheorie und Lektürepraxis im Fokus. Einerseits lässt sich beobachten, wie Freud selbst entscheidende Einsichten aus der Auseinandersetzung mit literarischen Texten gewinnt (bspw. Sophokles’ König Ödipus, Shakespeares Hamlet oder E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann), sodass man geradezu von einer Geburt der Psychoanalyse aus dem Geiste der Literatur sprechen könnte. Umgekehrt werden wir gemeinsam untersuchen, inwieweit sich Erkenntnisse psycho¬analytischer Theorie¬bildung für die eigene hermeneutische Beschäftigung mit literarischen Texten fruchtbar machen lassen.
Zur Einführung: - Literatur
- Freud, Sigmund: »Der Dichter und das Phantasieren.« Schriften zur Kunst und Kultur. Hrsg. von Oliver Jahraus. Stuttgart: Reclam 2010.
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Kraul, Brust, Schmetterling: Ein literarischer Schwimmkurs
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Zum Auftakt seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne eröffnete Matthias Lilienthal vor seinem Theaterhaus als Protest gegen den Verfall öffentlicher Infrastruktur ein temporäres Schwimmbad: Die Bühne wird zur Badeanstalt, der Sprung ins Wasser zum politischen Akt. Daran anschließend lässt sich nach den Bedeutungen des Schwimmens für Kultur und Gesellschaft fragen, sowie nach den Reflexions- und Erfahrungsräumen, die die Bewegung im Wasser uns eröffnet. Als Körper- und Kulturtechnik hat das Schwimmen eine beachtliche Literaturgeschichte geschrieben. Schon die antike Liebessage von Hero und Leander baut darauf auf, dass Leander schwimmend eine Meeresenge überwindet. Das Seminar untersucht vor diesem Hintergrund künstlerische Darstellungen und Reflexionen des Schwimmens – in Seen, Meeren und Bädern – in literarischen Texten und Filmen ab der Jahrhundertwende um 1800 bis in die Gegenwart. Gelesen werden unter anderem Texte von: Franz Grillparzer, Robert Musil, Bertolt Brecht, Marion Poschmann und Caroline Wahl.
- Literatur
- Zur Vorbereitung: Charles Sprawson. Schwimmen - eine Kulturgeschichte. Hg. v. John von Düffel.
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Postmigrantische Gegenwartsliteratur
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Verwendung des Begriffes ‚postmigrantisch‘ geht im deutschsprachigen Raum auf das Theater zurück: Ab 2008 als Intendantin des Theaters Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg sowie ab 2013 als Leiterin des Maxim Gorki Theaters verschaffte Shermin Langhoff ihm breitere Aufmerksamkeit. Als ein Dilemma des Begriffs beschreibt Langhoff: „einerseits der Drang nach Emanzipation und Kenntlichmachung und andererseits der Wunsch nach Auflösung des Andersseins, nach Anerkennung jenseits des Spezifikums.“ Auch in der Soziologie hat der Begriff, als ‚postmigrantisches Paradigma‘, eine umfassende Theoretisierung erfahren. Das Seminar fragt mit Blick auf ausgewählte literarische Texte nach seiner literaturwissenschaftlichen Tragweite für die Erforschung der Gegenwartsliteratur sowie nach den Fallstricken einer entsprechenden Korpusbildung.
- Literatur
- Gelesen werden u.a. Texte von Fatma Aydemir, Saša Stanišić, Dinçer Güçyeter und Mithu Sanyal.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Märchenwelten
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar widmet sich der Gestaltung fiktionaler Welten in Volksmärchen, Kunstmärchen, Märchenverfilmungen und Märchenparodien.
Mit je unterschiedlichem methodischem Instrumentarium sollen zum einen die Gestaltung und Ordnung der fiktionalen Räume und zum anderen Figuren und Figurengruppierungen als Akteur:innen in diesen Räumen analytisch erschlossen werden. Im Vergleich der Märchenräume und -figuren werden zudem Strategien und Konventionen identifiziert, die Märchenstoffe bis in die Gegenwart – nicht nur für kindliche Leser:innen und Rezipient:innen – attraktiv halten.
Gegenstand des Seminars sind:
• Märchen-TEXTE: Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm / Hans Christian Andersen: „Die kleine Meerjungfrau“, „Das hässliche junge Entlein“, „Im Entenhof“ / Wilhelm Hauff: „Das tote Herz“ / Novalis: „Hyazinth und Rosenblütchen“
• Märchen-TRANSFORMATIONEN: Wolfgang Amadeus Mozart/Emanuel Schikaneder: „Die Zauberflöte“ / „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (Václav Vorlíček, ČSSR/DDR 1973) / „Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“ (Ngo The Chau, D 2019)
• Märchen-PARODIEN: „Shrek“ (USA 2001-2010), Walter Moers: „Ensel und Krete“
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Texte und Filme unerlässlich.
Genauere Informationen, Lektürehinweise sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie für Ihre Studienjahresplanung, dass dieses Seminar nur im Wintersemester 2026/27, nicht aber im Sommersemester 2027 angeboten wird.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Einführung in die Filmanalyse
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/1.03 In Präsenz - Beschreibung
- In der Konkurrenz der Künste etablieren sich die audiovisuellen Medien zunehmend als Leitmedien unserer Kultur. Der Film als Generator von Bildern erzählt Geschichten, die Welt deuten, Welt-Bilder und Mythen schaffen. Indem er dabei jedoch in der Regel seine eigene Materialität, seinen Inszenierungscharakter und die hinter ihm stehenden Institutionen unsichtbar zu machen bestrebt ist, gelingt es dem Film zugleich, den Eindruck zu schaffen, er zeige nicht Bilder der Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit selbst. In unserer medial geprägten Wirklichkeit treten filmische Wahrnehmungen darum zugleich zunehmend in eine Konkurrenzbeziehung zu anderen, nicht medial vermittelten Wahrnehmungsformen.
Ziel des Seminars ist eine Einführung in die Filmanalyse, die Kompetenzen im Umgang mit dem Zeichensystem der Filmkunst schulen soll. Es geht also zunächst um die Aneignung geeigneter Kategorien zur Beschreibung von filmischen Darstellungsstrategien; darauf aufbauend sollen Formen und Konventionen des filmischen ‚Erzählens’ analysiert werden. Die Auswahl der Filme soll dabei zugleich einen Einblick in filmische Genres und in die Entwicklung des Mediums Film ermöglichen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Filme unerlässlich.
Genauere Informationen sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Als einführende Lektüre, die im Buch-Semesterapparat der SLUB zu finden ist, wird empfohlen: - Literatur
-
- Knut Hickethier: Film- und Fernsehanalyse. 4., aktualis. u. erw. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 2007.
- Michaela Krützen: Dramaturgie des Films. Wie Hollywood erzählt. Frankfurt a. Main: Fischer 2006.
SLK-BA-G-3S-SPR
(Spezialisierungsmodul: Sprache und Kultur)
- Seminar – [GLS - Lasch] - Digitale Edition
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar befasst sich mit den grundlegenden Methoden und Herausforderungen der Digitalen Edition im Kontext der Digital Humanities. Die Verfügbarmachung historischer Quellen für Forschung, Lehre und eine interessierte Öffentlichkeit stellt eine zentrale Herausforderung dar. Ziel des Seminars ist es, den gesamten Workflow von der Bilddigitalisierung bis zur publizierbaren, digital angereicherten Textedition praktisch zu vermitteln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Erschließung von vormodernen Handschriften auch mit Unterstützung durch generative KI. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars werden Sie in der Lage sein,
- die Prinzipien und Standards der Digitalen Edition zu verstehen und praktisch anzuwenden,
- historische Handschriften, inklusive solcher in der Kurrentschrift, digital zu erschließen, zu transkribieren und zu verifizieren (auch auf der Basis von Optical Character Recognition (OCR),
- Texte in einem TEI-konformen XML-Format zu kodieren und mit umfassenden Metadaten sowie linguistischen Informationen anzureichern,
- Grundlagen der Verknüpfung und Relationierung von Quellen und Wissen im Kontext des Wikiversums, insbesondere unter Nutzung von WikiData, zu verstehen und anzuwenden,
- KI-Agents zur Unterstützung für die genannten Prozesse zu entwickeln und zu nutzen.
- Seminar – [GLS - Lasch] - Grönland, Surinam, Südafrika: Postkoloniale linguistische Studien
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Im 18. und 19. Jahrhundert etablierte die Herrnhuter Brüdergemeine (Moravian Church) ein globales Netzwerk von Missionsstationen – unter anderem in der Arktis (Grönland/Labrador), in der Karibik und Südamerika (Surinam) sowie im südlichen Afrika (Genadendal/Mamre). Die Missionarinnen und Missionare hinterließen umfangreiche Text- und Wissensarchive: von handschriftlichen Diarien, Reiseberichten und Lebensläufen bis hin zu Wörterbüchern, Grammatiken, Bibelübersetzungen und Gesangbüchern in indigenen, kreolischen und Kontaktsprachen (u. a. Kalaallisut, Sranantongo, Khoisan-Sprachen, frühe Varietäten des Afrikaans). Das Seminar widmet sich der sprach- und diskursgeschichtlichen Analyse dieser Quellen aus einer postkolonial-linguistischen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen folgende Schwerpunkte: Wie wurden indigene und kreolisierte Sprachen von europäischen Akteuren erfasst, verschriftlicht und normiert? Welche Sprachkontaktphänomene und Übersetzungsprozesse spiegeln sich in den Texten wider? Auf welche Weise prägten missionarische Narrationen die europäische Wahrnehmung des „Anderen“ und wie wurden lokale Narrative, Agency und Benennungspraktiken überformt oder überschrieben? Das erwartet Sie:
- Sie setzen sich mit den Konzepten des Postkolonialismus, der postkolonialen Sprachwissenschaft und der Missionsgeschichte auseinander.
- Sie sind in der Lage, historische Quellen kritisch auf koloniale Deutungsmuster, Sprachideologien, Machtasymmetrien und Spuren indigener Wissensbestände hin zu analysieren.
- Sie erproben digitale Methoden zur Erschließung historischer Handschriften und Drucke und lernen, digitale Werkzeuge reflektiert in linguistischen Fragestellungen einzusetzen.
- Sie entwickeln Fragestellungen zu Sprach- und Diskursphänomenen in mindestens einem der drei Zielräume (Grönland, Surinam oder Südafrika).
- Seminar – [GLS - Zhang] - Framesemantik
- Lehrperson
-
- Dr. Bin Zhang
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar führt in die Framesemantik als kognitiv fundierte Bedeutungstheorie ein, wie sie von Charles Fillmore in den 1970er und 1980er Jahren begründet wurde, und untersucht ihre Anwendung in aktuellen linguistischen Fragestellungen. Ausgangspunkt ist die Grundannahme, dass die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke nicht isoliert, sondern relativ zu strukturierten Wissensrahmen, sogenannten Frames, verstanden werden muss. Im Zentrum stehen zunächst die theoretischen Grundlagen des Frame-Begriffs sowie seine Abgrenzung zu verwandten Konzepten wie Skripten und Schemata, bevor das Verhältnis von Framesemantik und Konstruktionsgrammatik, insbesondere die Frage des Frame-to-Form-Mapping, vertieft wird. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung lexikalischer und grammatischer Frames sowie auf der praktischen Arbeit mit der FrameNet-Datenbank als lexikografischem Ressourcenmodell, deren Aufbau und Annotationspraxis exemplarisch nachvollzogen werden. Darüber hinaus werden Anwendungsfelder der Framesemantik in der kontrastiven und typologischen Linguistik, der Metaphernanalyse, der Diskurslinguistik sowie in der Sprachdidaktik diskutiert, wobei stets auch die Grenzen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Frame-Konzepts kritisch reflektiert werden. Die Studierenden sollen am Ende des Seminars in der Lage sein, die theoretischen Grundannahmen der Framesemantik eigenständig darzustellen, Frame-Analysen an authentischem Sprachmaterial durchzuführen, mit der FrameNet-Datenbank zu recherchieren und zu annotieren sowie den Nutzen framesemantischer Ansätze für eigene Forschungsfragen, etwa im Bereich Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, kritisch zu bewerten.
- Seminar – [GLS - Zhang] - Multimodalität
- Lehrperson
-
- Dr. Bin Zhang
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar behandelt Multimodalität als Forschungsparadigma, das Kommunikation nicht auf verbalsprachliche Mittel beschränkt, sondern das Zusammenspiel verschiedener semiotischer Ressourcen wie Sprache, Gestik, Mimik, Blick, Bild, Layout und Prosodie in den Blick nimmt. Ausgehend von den theoretischen Grundlagen der systemisch-funktionalen Multimodalitätstheorie sowie Ansätzen der interaktionalen Linguistik werden die unterschiedlichen semiotischen Ressourcen und ihr Zusammenwirken vergleichend betrachtet. Darüber hinaus wird Multimodalität in digitalen und medialen Kontexten, etwa in sozialen Medien, Erklärvideos oder Werbung, sowie ihre Bedeutung für den Fremdsprachenunterricht und die Sprachdidaktik thematisiert, wobei auch die Reichweite und methodischen Grenzen multimodaler Analysen kritisch diskutiert werden. Nach Abschluss des Seminars sollen die Studierenden zentrale Theorien und Modelle der Multimodalitätsforschung erläutern, multimodale Daten wie Video- und Bild-Text-Kombinationen systematisch beschreiben und transkribieren, geeignete Analysetools für multimodale Fragestellungen auswählen und anwenden sowie die Relevanz multimodaler Ansätze für die eigene Fachrichtung, etwa die Sprachlehr- und -lernforschung, reflektieren können.