Bachelor SLK
Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
SLK-BA-Aqua-FA1
(Fremdsprachen A1)
- Sprachlernseminar – Italienisch A1
- Lehrperson
-
- Anna Maria Voria
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz Donnerstag 6. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz - Beschreibung
- Der Kurs richtet sich an Studierende des Fachbachelors, des Lehramts und der Master EuroS sowie Literatur und Kultur im gesellschaftlichen Wandel (LiKWa), die über keine Vorkenntnisse des Italienischen verfügen. Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundkenntnisse der italienischen Sprache: Ziel ist das Erlangen der sprachlichen Basiskompetenz in alltäglichen Situationen durch Entwicklung des Hör- und Leseverstehens sowie der Sprech- und Schreibfertigkeit. Die Veranstaltung findet in präsenz statt. Für die Teilnahme an dem Kurs, ist die Einschreibung über Opal notwendig. Da werden Sie auch weitere Materialien und Aktualisierungen finden. Der erste Termin findet am 15.10.2024 statt.
- Literatur
- Lehrwerk: Daniela Piotti, Giulia de Savorgnani, Elena Carrara, 2016, Universitalia 2.0. A1/A2, München, Hueber Verlag
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch A1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Aneignung der Grundkenntnisse der russischen Sprache, Vermittlung von grammatischen Grundstrukturen, Befähigung zur Kommunikation im Alltag.
- Literatur
- Monika Brosch, Galina Burdukowa, Natalia Ossipova-Joos: Jasno! A1-A2: Russisch für Anfänger (Lehrbuch + Arbeitsbuch + Schreibtrainer).
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch A1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Aneignung der Grundkenntnisse der russischen Sprache, Vermittlung von grammatischen Grundstrukturen, Befähigung zur Kommunikation im Alltag.
- Literatur
- Monika Brosch, Galina Burdukowa, Natalia Ossipova-Joos: Jasno! A1-A2: Russisch für Anfänger (Lehrbuch + Arbeitsbuch + Schreibtrainer).
- Sprachlernseminar – [Hajduk-Veljkovic] Obersorbisch A1
- Lehrperson
-
- Lubina Hajduk-Veljkovic
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/003 In Präsenz - Beschreibung
- Ohne Vorkenntnisse (4 Semesterwochenstunden)
Aneignung der Grundkenntnisse der Obersorbischen Sprache, Vermittlung von grammatischen Grundstrukturen, Befähigung zur Kommunikation im Alltag.
Leistungsnachweis: mündliche und schriftliche Leistungskontrolle (Klausur), semesterbegleitende Lösung der digitalen Lernaufgaben im dazugehörigen Moodle-Kurs - Literatur
-
- Gramatika. Tabulki a přehlady za wučbu serbšćiny; wudawaćel: Domowina – Zwjazk Łužiskich Serbow z.t., Rěčny centrum WITAJ, Budyšin 2019
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Bitte bei der App "quizlet" ein Nutzerkonto erstellen (Smartphone oder Computer), es wird zum Vokabellernen genutzt.
- Bitte beim Selbstlernprogramm "SOL - Sorbisch online lernen" (https://sprachkurs.sorbischlernen.de) registrieren, das Programm wird gezielt zur Vertiefung für die Selbstlernphasen genutzt.
- Sprachlernseminar – [Hajduk-Veljkovic] Obersorbisch A1
- Lehrperson
-
- Lubina Hajduk-Veljkovic
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 5
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 4. Doppelstunde – Virtuell - Beschreibung
- Ohne Vorkenntnisse (4 Semesterwochenstunden)
Aneignung der Grundkenntnisse der Obersorbischen Sprache, Vermittlung von grammatischen Grundstrukturen, Befähigung zur Kommunikation im Alltag.
Leistungsnachweis: mündliche und schriftliche Leistungskontrolle (Klausur), semesterbegleitende Lösung der digitalen Lernaufgaben im dazugehörigen Moodle-Kurs - Literatur
-
- Gramatika. Tabulki a přehlady za wučbu serbšćiny; wudawaćel: Domowina – Zwjazk Łužiskich Serbow z.t., Rěčny centrum WITAJ, Budyšin 2019
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Bitte bei der App "quizlet" ein Nutzerkonto erstellen (Smartphone oder Computer), es wird zum Vokabellernen genutzt.
- Bitte beim Selbstlernprogramm "SOL - Sorbisch online lernen" (https://sprachkurs.sorbischlernen.de) registrieren, das Programm wird gezielt zur Vertiefung für die Selbstlernphasen genutzt.
- Sprachlernseminar – [Atzenbeck] Tschechisch A1
- Lehrperson
-
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- Ziel des Sprachlernseminars ist die Herausbildung aktiver und passiver Kompetenzen im gesprochenen und geschriebenen Tschechisch auf dem Niveau A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Es werden Grundkenntnisse der Grammatik der tschechischen Sprache anhand alltagstypischer Kommunikationssituationen vermittelt und geübt.
- Literatur
-
- Holá, Lída: Čeština expres 1. Akropolis, 2011
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Atzenbeck] Tschechisch A1
- Lehrperson
-
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/0133 In Präsenz - Beschreibung
- Ziel des Sprachlernseminars ist die Herausbildung aktiver und passiver Kompetenzen im gesprochenen und geschriebenen Tschechisch auf dem Niveau A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Es werden Grundkenntnisse der Grammatik der tschechischen Sprache anhand alltagstypischer Kommunikationssituationen vermittelt und geübt.
- Literatur
-
- Holá, Lída: Čeština expres 1. Akropolis, 2011
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Woch] Polnisch A1
- Lehrperson
-
- Małgorzata Woch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Vorkenntnisse: keine
Aneignung der Grundkenntnisse zur Phonetik/Phonologie der polnischen Sprache (Übungsschwerpunkt), Vermittlung der grammatischen Grundstrukturen: Konjugationsgruppen im Präsens, Deklination der Substantive und der Adjektive, Pluralbildung; Befähigung zur Kommunikation im Alltag.
Achtung! Für eine ausführliche, individuelle Beratung zur Teilnahme am SLS Polnisch A1 kontaktieren Sie bitte die Sprachlektorin per E-Mail noch vor der ersten Lehrveranstaltung. - Literatur
- Iwona Stempek, Anna Stelmach, Sylwia Dawidek, Aneta Szymkiewicz. Polski, krok po kroku 1. Kraków 2013.
- Sprachlernseminar – [Woch] Polnisch A1
- Lehrperson
-
- Małgorzata Woch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Modul „Polnisch A1” richtet sich an Studierende ohne Vorkenntnisse der polnischen Sprache. Der Kurs bietet einen lexikalischen und grammatischen Spracherwerb, der dem Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entspricht, sowie ein Training der Fertigkeiten Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen an.
Inhalt:
• Kennenlernen, Hobby, Familie, Essen, Zahlen 1-1000, Alltag, Einkaufen, Wohnung, Wegbeschreibung, Wetter, Uhrzeiten
• drei Verbkonjugationen, Substantiv und Adjektiv (Singular und Plural) in Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Instrumental und Lokativ.
Die erste LV Polnisch A1 im WiSe 26/27 beginnt am Dienstag, den 13.10.26 um 14.50 Uhr im Raum W48/102. Im Verhinderungsfall bitte unbedingt die Lektorin per E-Mail kontaktieren. - Literatur
-
- • Buch (Podręcznik studenta): Małgorzata Małolepsza, Aneta Szymkiewicz, „Hurra!!! Po polsku 1”, ISBN: 978-83-67351-22-5 (die neuste Ausgabe vom 2024)
- • Übungsheft (Zeszyt ćwiczeń): Małgorzata Małolepsza, Aneta Szymkiewicz, „Hurra!!! Po polsku 1”, ISBN: 978-83-67351-23-2 (
SLK-BA-Aqua-FA2
(Fremdsprachen A2)
- Sprachlernseminar – Italienisch A2
- Lehrperson
-
- Anna Maria Voria
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz Donnerstag 5. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz - Beschreibung
- Voraussetzungen für diesen Kurs sind Kenntnisse des Italienischen auf dem Niveau A1 des GER. In dieser Lehrveranstaltung werden die Grundkenntnisse der italienischen Sprache vertieft. Die Entwicklung des Hör-und Leseverstehens sowie der Sprech- und Schreibfertigkeit zielt auf eine zunehmend selbständige und differenzierte Kompetenz in unterschiedlichen Kontexten.
- Literatur
- Lehrwerk Daniela Piotti, Giulia de Savorgnani, Elena Carrara, 2016, Universitalia 2.0. A1/A2. München, Hueber Verlag
SLK-BA-Aqua-FB1
(Fremdsprachen B1)
- Sprachlernseminar – Italiano B1.1
- Lehrperson
-
- Anna Maria Voria
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz - Beschreibung
- Ziel des Kurses ist der Erwerb von Kenntnissen des Italienischen auf dem Niveau B1.1 des GER. In der Lehrveranstaltung werden die vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen und Schreiben) durch kommunikative Handlungen systematisch in steiler Progression weiterentwickelt - eine regelmäßige aktive Teilnahme ist daher unentbehrlich. Der Kurs setzt voraus, dass die Lehrveranstaltung „Italienisch A2“ erfolgreich besucht und die Endprüfung bestanden worden ist.
- Literatur
- Lehrwerk Daniela Piotti, Giulia de Savorgnani, Elena Carrara, 2018, Universitalia 2.0. B1/B2. München, Hueber Verlag
- Sprachlernseminar – Italiano B1.2
- Lehrperson
-
- Anna Maria Voria
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz Freitag 2. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Per frequentare il corso è necessario aver superato l’esame finale del corso Italienisch B1.1 o disporre di conoscenze equivalenti, da accertare in un colloquio con la docente.
In questo corso si mirerà a rafforzare e potenziare le conoscenze fin qui acquisite. Grazie ad un intenso esercizio delle abilità di comprensione e produzione orale e scritta, le studentesse e gli studenti potranno raggiungere un livello adeguato di autonomia linguistica, avranno l’opportunità di ampliare in maniera significativa il loro vocabolario e di apprendere nuove strutture morfosintattiche. - Literatur
- Lehrwerk Daniela Piotti, Giulia de Savorgnani, Elena Carrara, 2018, Universitalia 2.0. B1/B2. München, Hueber Verlag
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch B1.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Vorkenntnisse: Russisch (mind. A2)
Im Kurs werden grammatische Kenntnisse der russischen Sprache vermittelt und anhand der kommunikativen Aufgaben geübt. - Literatur
-
- Monika Brosch, Galina Burdukowa, Natalia Ossipova-Joos: Jasno! A1-A2; B1: Russisch für Anfänger (Lehrbuch + 2 Audio-CDs, Arbeitsbuch mit Audio-CD). Klett Sprachen
- Ernst-Georg Kirschbaum: Grammatik der russischen Sprache. Cornelsen, Volk und Wissen, Berlin 2008
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch B1.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Diese Veranstaltung beinhaltet den Aufbau und die Festigung der lexikalischen Kenntnisse und die Weiterentwicklung der Ausdrucksfähigkeiten (mündlich und schriftlich) zu den Themen aus dem Alltagsleben, anhand landeskundlich orientierter Texte werden auch die kommunikativen Kompetenzen im Leseverstehen gefestigt.
- Literatur
-
- Monika Brosch, Galina Burdukowa, Natalia Ossipova-Joos: Jasno! A1-A2, B1: Russisch für Anfänger (Lehrbuch + 2 Audio-CDs, Arbeitsbuch mit Audio-CD). Klett Sprachen
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Hajduk-Veljkovic] Obersorbisch B1.1
- Lehrperson
-
- Lubina Hajduk-Veljkovic
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 5
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde W48/003 In Präsenz - Beschreibung
- Vorkenntnisse: Obersorbisch A2
Das Ziel dieser Seminare ist die Erweiterung der kommunikativen Kompetenzen im freien Sprechen, Nacherzählen und in Alltagssituationen. Erweiterung und Vertiefung der bereits erworbenen grammatischen Kenntnisse sowie der lexikalischen Felder entsprechend dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen, Stufe B1.
Leistungsnachweis: mündliche und schriftliche Leistungskontrolle (Klausur), semesterbegleitende Lösung der digitalen Lernaufgaben im dazugehörigen Moodle-Kurs - Literatur
-
- Gramatika. Tabulki a přehlady za wučbu serbšćiny; wudawaćel: Domowina – Zwjazk Łužiskich Serbow z.t., Rěčny centrum WITAJ, Budyšin 2019
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Hajduk-Veljkovic] Obersorbisch B1.1
- Lehrperson
-
- Lubina Hajduk-Veljkovic
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 5
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 6. Doppelstunde – Virtuell - Beschreibung
- Vorkenntnisse: Obersorbisch A2
Das Ziel dieser Seminare ist die Erweiterung der kommunikativen Kompetenzen im freien Sprechen, Nacherzählen und in Alltagssituationen. Erweiterung und Vertiefung der bereits erworbenen grammatischen Kenntnisse sowie der lexikalischen Felder entsprechend dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen, Stufe B1.
Leistungsnachweis: mündliche und schriftliche Leistungskontrolle (Klausur), semesterbegleitende Lösung der digitalen Lernaufgaben im dazugehörigen Moodle-Kurs - Literatur
-
- Gramatika. Tabulki a přehlady za wučbu serbšćiny; wudawaćel: Domowina – Zwjazk Łužiskich Serbow z.t., Rěčny centrum WITAJ, Budyšin 2019
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Atzenbeck] Tschechisch B1.1
- Lehrperson
-
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
- Ziel des Sprachlernseminars ist die Herausbildung aktiver und passiver Kompetenzen im gesprochenen und geschriebenen Tschechisch auf dem Niveau B1.1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Es werden erweiterte Kenntnisse der Grammatik, Lexik und Syntax der tschechischen Sprache vermittelt sowie erweiterte kommunikative Kompetenzen aufgebaut, sodass sie sowohl in allgemeinsprachlichen als auch studienbezogenen Kontexten angewendet werden können.
- Literatur
-
- Holá, Lída: Čeština expres 2. Akropolis, 2014
- Holá, Lída: Čeština expres 3. Akropolis, 2019
- Holá, Lída: Česky krok za krokem 2. Akropolis, 2014
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Atzenbeck] Tschechisch B1.1
- Lehrperson
-
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
- Ziel des Sprachlernseminars ist die Herausbildung aktiver und passiver Kompetenzen im gesprochenen und geschriebenen Tschechisch auf dem Niveau B1.1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Es werden erweiterte Kenntnisse der Grammatik, Lexik und Syntax der tschechischen Sprache vermittelt sowie erweiterte kommunikative Kompetenzen aufgebaut, sodass sie sowohl in allgemeinsprachlichen als auch studienbezogenen Kontexten angewendet werden können.
- Literatur
-
- Holá, Lída: Čeština expres 2. Akropolis, 2014
- Holá, Lída: Čeština expres 3. Akropolis, 2019
- Holá, Lída: Česky krok za krokem 2. Akropolis, 2014
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Woch] Polnisch B1.1
- Lehrperson
-
- Małgorzata Woch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Modul „Polnisch B1” richtet sich an Studierende, die das Modul „Polnisch A2“ erfolgreich abgeschlossen haben oder das Sprachniveau bereits beherrschen. Der Kurs bietet einen lexikalischen und grammatischen Spracherwerb, der dem Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entspricht, sowie ein Training der Fertigkeiten Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen an.
Inhalt:
• Charakter, Biografie, Bildung, Arbeitsmarkt, Reisen, Touristik in Polen, Verkehrsmittel, Schicksal
• Präposition, Substantive verbaler Herkunft, Pronomen, Imperativ
Achtung! Für eine individuelle Beratung zur Teilnahme am SLS Polnisch B1.1 kontaktieren Sie bitte die Sprachlektorin per E-Mail noch vor der ersten Lehrveranstaltung.
Die erste LV Polnisch B1.1 im WiSe 26/27 beginnt am Dienstag, den 13.10.26 um 11.10 Uhr im Raum W48/002. Im Verhinderungsfall bitte unbedingt die Lektorin per E-Mail kontaktieren. - Literatur
- Fortführung des Buches: Iwona Stempek, Anna Stelmach, Sylwia Dawidek, Aneta Szymkiewicz. „Polski, krok po kroku 1”. Kraków 2020. ISBN: 8393073103 danach „Polski, krok po kroku 2”, ISBN 978-83-930731-1-5
- Sprachlernseminar – [Woch] Polnisch B1.1
- Lehrperson
-
- Małgorzata Woch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Modul „Polnisch B1” richtet sich an Studierende, die das Modul „Polnisch A2“ erfolgreich abgeschlossen haben oder das Sprachniveau bereits beherrschen. Der Kurs bietet einen lexikalischen und grammatischen Spracherwerb, der dem Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entspricht, sowie ein Training der Fertigkeiten Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen an.
Inhalt:
• Charakter, Biografie, Bildung, Arbeitsmarkt, Reisen, Touristik in Polen, Verkehrsmittel, Schicksal
• Präposition, Substantive verbaler Herkunft, Pronomen, Imperativ
Achtung! Für eine individuelle Beratung zur Teilnahme am SLS Polnisch B1.1 kontaktieren Sie bitte die Sprachlektorin per E-Mail noch vor der ersten Lehrveranstaltung.
Die erste LV Polnisch B1.1 im WiSe 26/27 beginnt am Dienstag, den 13.10.26 um 11.10 Uhr im Raum W48/002. Im Verhinderungsfall bitte unbedingt die Lektorin per E-Mail kontaktieren.
Achtung! Für eine individuelle Beratung zur Teilnahme am SLS Polnisch B1.1 kontaktieren Sie bitte die Sprachlektorin per E-Mail noch vor der ersten Lehrveranstaltung. - Literatur
- Fortführung des Buches: Iwona Stempek, Anna Stelmach, Sylwia Dawidek, Aneta Szymkiewicz. „Polski, krok po kroku 1”. Kraków 2020. ISBN: 8393073103 danach „Polski, krok po kroku 2”, ISBN 978-83-930731-1-5
SLK-BA-Aqua-FB2
(Fremdsprachen B2)
- Sprachlernseminar – Italiano B2.1 - Le strutture della lingua e del testo
- Lehrperson
-
- Enrico Serena
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz Donnerstag 3. Doppelstunde BSS/0E41 In Präsenz - Beschreibung
- Per frequentare il corso è necessario aver superato l’esame finale “Italiano B1.2” o disporre di conoscenze equivalenti, da accertare in un colloquio con il docente. Nel corso, incentrato sul potenziamento della competenza testuale e morfosintattica, oltre che di quella metalinguistica, si approfondiranno alcuni fenomeni che caratterizzano la sintassi della frase semplice e di quella complessa. Ci si focalizzerà inoltre sugli elementi costitutivi del testo scritto e di specifiche tipologie testuali (in particolare il testo regolativo, il testo descrittivo, il testo narrativo). Saranno infine introdotti alcuni elementi di geografia italiana, come preparazione ai percorsi di approfondimento previsti nei semestri successivi.
- Literatur
- Libri di testo: 1) Piantoni M., Bozzone Costa R., Ghezzi C., 2017, Nuovo Contatto B2, Torino, Loescher; 2) Balboni P., 2022, Geografia italiana per stranieri: territorio, abitanti, economia, Atene, Edilingua; 3) Camerini V., 2016, Le avventure di Pinocchio, Milano, Gribaudo (versione ridotta del testo di Collodi)
- Sprachlernseminar – Italiano B2.2 - Espressione orale e scritta
- Lehrperson
-
- Enrico Serena
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz Freitag 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Nel corso sarà esercitata la capacità di esprimersi in forma orale e scritta in diversi registri linguistici, raggiungendo un livello di competenza B2 del Quadro comune europeo. Obiettivo del corso è permettere allo studente/alla studentessa di sviluppare nell’orale una nuova e più alta capacità di argomentare, di interagire in contesti e su argomenti diversi, con una maggiore naturalezza e fluenza, una più ampia capacità di gestire la conversazione, una buona accuratezza nelle scelte lessicali e nell'uso della grammatica. Nello scritto si lavorerà su un’ampia scelta di tipologie testuali (in particolare testo argomentativo, testo narrativo, testo espositivo) con l'obiettivo di arrivare a scrivere testi di generi diversi (racconto personale, presentazione di dati statistici, messaggio su un blog, ecc.) che siano caratterizzati da chiarezza, buona strutturazione, accuratezza lessicale e correttezza grammaticale. Particolare attenzione sarà riservata all’approfondimento di aspetti della cultura italiana contemporanea. Si proseguirà infine il percorso sulla geografia italiana cominciato nel semestre precedente.
- Literatur
- Libri di testo: 1) Piantoni M., Bozzone Costa R., Ghezzi C., 2017, Nuovo Contatto B2, Torino, Loescher; 2) Balboni P., 2022, Geografia italiana per stranieri: territorio, abitanti, economia, Atene, Edilingua; 3) Un romanzo a scelta tra quelli consigliati dal docente.
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch B2.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Es werden Sprachkenntnisse auf dem Niveau des Moduls Sprachpraxis Russisch B1 vorausgesetzt.
Der Kurs soll Fähigkeiten in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation zu landeskundlichen Themen vermitteln. Anhand von ausgewählten Texten werden die dafür relevanten sprachlichen Fähigkeiten und die kommunikativen Fertigkeiten weiterentwickelt. - Literatur
-
- Ernst-Georg Kirschbaum: Grammatik der russischen Sprache. Cornelsen, Volk und Wissen, Berlin 2008
- Хавронина, С.А. Русский язык в упражнениях. Учебное пособие (для говорящих на немецком языке)./С.А. Хавронина, А.И. Широченская. М.: Русский язык. Курсы. 2009.
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch B2.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Es werden Sprachkenntnisse auf dem Niveau des Moduls Sprachpraxis Russisch B1 vorausgesetzt.
Der Kurs soll Fähigkeiten in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation zu landeskundlichen Themen vermitteln. Anhand von ausgewählten Texten werden die dafür relevanten sprachlichen Fähigkeiten und die kommunikativen Fertigkeiten weiterentwickelt. - Literatur
-
- Ernst-Georg Kirschbaum: Grammatik der russischen Sprache. Cornelsen, Volk und Wissen, Berlin 2008
- Хавронина, С.А. Русский язык в упражнениях. Учебное пособие (для говорящих на немецком языке) /С.А. Хавронина, А.И. Широченская. М.: Русский язык. Курсы. 2009.
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Hajduk-Veljkovic] Obersorbisch B2.1
- Lehrperson
-
- Lubina Hajduk-Veljkovic
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde W48/003 In Präsenz - Beschreibung
- Vorkenntnisse: Obersorbisch B1.2
Das Ziel dieser Seminare ist die Erweiterung der kommunikativen Kompetenzen im freien Sprechen, Nacherzählen und in Alltagssituationen. Erweiterung und Vertiefung der bereits erworbenen grammatischen Kenntnisse sowie der lexikalischen Felder entsprechend dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen, Stufe B2.
Leistungsnachweis: mündliche und schriftliche Leistungskontrolle (Klausur), semesterbegleitende Lösung der digitalen Lernaufgaben im dazugehörigen Moodle-Kurs - Literatur
- Gramatika. Tabulki a přehlady za wučbu serbšćiny; wudawaćel: Domowina – Zwjazk Łužiskich Serbow z.t., Rěčny centrum WITAJ, Budyšin 2019
- Sprachlernseminar – [Hajduk-Veljkovic] Obersorbisch B2.1
- Lehrperson
-
- Lubina Hajduk-Veljkovic
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 5
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 5. Doppelstunde – Virtuell - Beschreibung
- Vorkenntnisse: Obersorbisch B1.2
Das Ziel dieser Seminare ist die Erweiterung der kommunikativen Kompetenzen im freien Sprechen, Nacherzählen und in Alltagssituationen. Erweiterung und Vertiefung der bereits erworbenen grammatischen Kenntnisse sowie der lexikalischen Felder entsprechend dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen, Stufe B2.
Leistungsnachweis: mündliche und schriftliche Leistungskontrolle (Klausur), semesterbegleitende Lösung der digitalen Lernaufgaben im dazugehörigen Moodle-Kurs - Literatur
-
- Gramatika. Tabulki a přehlady za wučbu serbšćiny; wudawaćel: Domowina – Zwjazk Łužiskich Serbow z.t., Rěčny centrum WITAJ, Budyšin 2019
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Atzenbeck] Tschechisch B2.1
- Lehrperson
-
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 8
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde W48/0002/U In Präsenz - Beschreibung
- Ziel des Sprachlernseminars ist die Herausbildung aktiver und passiver Kompetenzen im gesprochenen und geschriebenen Tschechisch auf dem Niveau B2.1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Im Vordergrund stehen komplexere grammatische Strukturen, spezifische Textarten und ausführliche Kommunikation zu komplexen Sachverhalten, sodass mündliche und schriftliche Fertigkeiten im akademischen sowie berufsorientierten Kontext gewährleistet werden.
- Literatur
-
- Holá, Lída: Čeština expres 4. Akropolis, 2019
- Maidlová, Jana/Nekula, Marek: Tschechisch kommunikativ 2. Schmetterling Verlag, 2013. Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Atzenbeck] Tschechisch B2.1
- Lehrperson
-
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 8
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BSS/0117 In Präsenz - Beschreibung
- Ziel des Sprachlernseminars ist die Herausbildung aktiver und passiver Kompetenzen im gesprochenen und geschriebenen Tschechisch auf dem Niveau B2.1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Im Vordergrund stehen komplexere grammatische Strukturen, spezifische Textarten und ausführliche Kommunikation zu komplexen Sachverhalten, sodass mündliche und schriftliche Fertigkeiten im akademischen sowie berufsorientierten Kontext gewährleistet werden.
- Literatur
-
- Holá, Lída: Čeština expres 4. Akropolis, 2019
- Maidlová, Jana/Nekula, Marek: Tschechisch kommunikativ 2. Schmetterling Verlag, 2013. Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Woch] Polnisch B2.1
- Lehrperson
-
- Małgorzata Woch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Modul „Polnisch B2.1” richtet sich an Studierende, die das Modul „Polnisch B1.2“ erfolgreich abgeschlossen haben oder das Sprachniveau bereits beherrschen. Der Kurs bietet einen lexikalischen und grammatischen Spracherwerb, der dem Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entspricht, sowie ein Training der Fertigkeiten Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen an.
Inhalt:
• Schicksal, polnische Geschichte, Politik und Gesellschaft, Haushaltsgeräte, Natur und Ökologie, Emotionen, Kunst
• Imperativ, Bewegungsverben, Bindewort, Konditional, Partizipien
Achtung! Die erste LV Polnisch B2.1 im WiSe 26/27 beginnt am Dienstag, den 13.10.26 um 13.00 Uhr im Raum W48/102. Im Verhinderungsfall bitte unbedingt die Lektorin per E-Mail kontaktieren. - Literatur
-
- • Iwona Stempek, Anna Stelmach „Polski, krok po kroku 2”, ISBN 978-83-930731-1-5
- • Buch (Podręcznik studenta): Agnieszka Dixon, Agnieszka Jasińska, „Hurra!!! Po polsku 2”, ISBN: 978-83-963530-9-2 (die neuste Ausgabe vom 2024)
- • Übungsheft (Zeszyt ćwiczeń): Agnieszka Dixon, Agnieszka Jasińska, „Hurra!!! Po polsku 2”, ISBN: 978-83-67351-00-3 (die neuste Ausgabe vom 2024)
- Sprachlernseminar – [Woch] Polnisch B2.1
- Lehrperson
-
- Małgorzata Woch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Modul „Polnisch B2.1” richtet sich an Studierende, die das Modul „Polnisch B1.2“ erfolgreich abgeschlossen haben oder das Sprachniveau bereits beherrschen. Der Kurs bietet einen lexikalischen und grammatischen Spracherwerb, der dem Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entspricht, sowie ein Training der Fertigkeiten Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen an.
Inhalt:
• Schicksal, polnische Geschichte, Politik und Gesellschaft, Haushaltsgeräte, Natur und Ökologie, Emotionen, Kunst
• Imperativ, Bewegungsverben, Bindewort, Konditional, Partizipien
Achtung! Die erste LV Polnisch B2.1 im WiSe 26/27 beginnt am Dienstag, den 13.10.26 um 13.00 Uhr im Raum W48/102. Im Verhinderungsfall bitte unbedingt die Lektorin per E-Mail kontaktieren. - Literatur
-
- • Iwona Stempek, Anna Stelmach „Polski, krok po kroku 2”, ISBN 978-83-930731-1-5
- • Buch (Podręcznik studenta): Agnieszka Dixon, Agnieszka Jasińska, „Hurra!!! Po polsku 2”, ISBN: 978-83-963530-9-2 (die neuste Ausgabe vom 2024)
- • Übungsheft (Zeszyt ćwiczeń): Agnieszka Dixon, Agnieszka Jasińska, „Hurra!!! Po polsku 2”, ISBN: 978-83-67351-00-3 (die neuste Ausgabe vom 2024)
SLK-BA-Aqua-FC11
(Fremdsprachen C1.1)
- Sprachlernseminar – Italiano C1.1 - Lingua, cultura e intercultura I
- Lehrperson
-
- Enrico Serena
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 7. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz Freitag 4. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Partendo da conoscenze dell'italiano pari al livello B2.2 del Quadro comune europeo di riferimento delle lingue, il corso si propone di portare i/le partecipanti a un livello di competenza C1.1. Il lavoro sulla lingua partirà da testi orali e scritti e da sequenze video con attività che pongono al centro l’apprendente e danno spazio alle capacità di interagire e negoziare, con una messa in gioco creativa e strategica delle risorse cognitive disponibili e un uso autentico e vivo della lingua. Centrale sarà il lavoro di ripresa e di consolidamento delle più complesse strutture grammaticali, come pure quello di arricchimento quantitativo e qualitativo del lessico. Ampio spazio avrà infine l’elaborazione di testi scritti (elaborare un testo sulla base di dati statistici, scrivere vari tipi di lettere formali, scrivere un articolo di giornale, prendere appunti e riassumere una lezione accademica, etc.). Particolare attenzione sarà riservata all’approfondimento di aspetti della cultura italiana contemporanea.
- Literatur
- Libri di testo: 1) Piantoni M., Bozzone Costa R., Scaramelli E., Ghezzi C., 2016, Nuovo Contatto C1, Torino, Loescher; 2) Balboni P., 2022, Geografia italiana per stranieri: territorio, abitanti, economia, Atene, Edilingua; 3) Un saggio a scelta tra quelli consigliati dal docente; 4) materiali forniti dal docente.
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch C1.1.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Der Kurs dient der Vertiefung der kommunikativen Kompetenzen im Lesen und Hören, im freien Sprechen und Schreiben.
На занятиях курса рассматривается также большое количество устойчивых выражений и конструкций, которые активно используются в разговорной речи, часто встречаются в кинофильмах, теле- и радиопрограммах, в журналах, в интернет-общении.
Literaturhinweise folgen zu Semesterbeginn.
- Sprachlernseminar – [Atzenbeck] Tschechisch C1.1
- Lehrperson
-
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde W48/0002/U In Präsenz - Beschreibung
- Ziel des Sprachlernseminars ist die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen in der tschechischen Sprache auf dem Niveau C1.1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Im Vordergrund stehen mündliche und schriftliche Produktion von Texten mit einem breiten Themenspektrum, strukturierte Referate sowie die Erarbeitung eigener sprachlich angemessener Argumentationen. Die Themenwahl orientiert sich u.a. an den Studien- und Forschungsinteressen der Studierenden.
- Literatur
- Ergänzende Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben. Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Übung – [Atzenbeck] Tschechisch C1.1
- Lehrperson
-
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde W48/0002/U In Präsenz - Beschreibung
- Ziel des Sprachlernseminars ist die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen in der tschechischen Sprache auf dem Niveau C1.1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Im Vordergrund stehen mündliche und schriftliche Produktion von Texten mit einem breiten Themenspektrum, strukturierte Referate sowie die Erarbeitung eigener sprachlich angemessener Argumentationen. Die Themenwahl orientiert sich u.a. an den Studien- und Forschungsinteressen der Studierenden.
- Literatur
- Ergänzende Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben. Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
SLK-BA-Aqua-FC12
(Fremdsprachen C1.2)
- Sprachlernseminar – Italiano C1.2 – Lingua, cultura e intercultura II
- Lehrperson
-
- Enrico Serena
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/0E41 In Präsenz - Beschreibung
- Il corso si rivolge a studentesse e studenti che abbiano già concluso il modulo C1.1 o che siano in possesso di conoscenze linguistiche equivalenti da accertare in un colloquio con il docente. Nel corso si lavorerà al potenziamento delle abilità linguistiche con un focus particolare su quella di mediazione e si approfondiranno strutture dell’italiano in parte già trattate nei semestri precedenti; si affronteranno inoltre in dettaglio, e in un’ottica inter- e transculturale, alcuni snodi della più recente storia italiana.
- Literatur
- Materiali di riferimento: 1) Piantoni M., Bozzone Costa R., Scaramelli E., Ghezzi C., 2016, Nuovo Contatto C1, Torino, Loescher; 2) Balboni P., 2020, Storia italiana per stranieri: dall’antica Roma ai giorni nostri, Atene, Edilingua; 3) Un saggio o romanzo a scelta tra quelli consigliati dal docente; 4) materiali forniti dal docente.
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch C1.2
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Es werden Sprachkenntnisse auf dem Niveau des Moduls Sprachpraxis Russisch C 1.1(!) vorausgesetzt.
Auf der Grundlage von ausgewählten Texten werden die sprachlichen Fähigkeiten und die kommunikativen Fertigkeiten im Lesen/Übersetzen weiterentwickelt. Die Themenwahl orientiert sich an Bedürfnissen des praktischen Spracherwerbs insgesamt und an Wünschen der Studierenden.
Literaturhinweise folgen zu Semesterbeginn.
SLK-BA-Aqua-BKÜ
(Basiskompetenzen – Überblick)
- Sprachlernseminar – Italienisch - Italiano – Conversazione/tandem (EB)
- Lehrperson
-
- Anna Maria Voria
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz - Beschreibung
- Il corso, che si rivolge a studentesse e studenti che abbiano superato l’esame finale del corso “Italienisch B1.1” o che dispongano di conoscenze equivalenti, offre l’opportunità di esercitare e potenziare le abilità di comprensione, produzione e interazione orale attraverso la discussione su temi di cultura e attualità. Il corso, che è aperto anche a studenti e studentesse provenienti dall’Italia e interessati a uno scambio con colleghe e colleghi tedeschi, potrà essere accreditato nell’Ergänzungsbereich del Lehramt e nei moduli “Basiskompetenzen” e “Freie Auswahl” del settore AQua del Bachelor
- Sprachlernseminar – Italienisch - Il linguaggio politico italiano (EB)
- Lehrperson
-
- Enrico Serena
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Oggetto di attenzione del corso, consigliato a partire dal livello B2, saranno le caratteristiche del linguaggio politico italiano, con particolare attenzione al lessico, alle strutture linguistiche e alle strategie comunicative utilizzate. Attraverso l’analisi di discorsi ufficiali, comizi, interventi parlamentari, comunicati, articoli di stampa e altri testi su temi politici, si esamineranno le modalità con cui vengono presentati temi, posizioni e argomentazioni. Ci si soffermerà sul rapporto tra lingua e persuasione, sull’uso di metafore e formule ricorrenti, sulle strategie retoriche e sulle modalità con cui il linguaggio politico si rivolge a diversi destinatari. Adottando una prospettiva diacronica si vedrà come il linguaggio politico italiano si è evoluto nelle varie fasi della storia della Repubblica, dal “politichese” della cosiddetta Prima Repubblica alla lingua dei partiti populisti e sovranisti di oggi. Obiettivo del corso è sviluppare la capacità di comprendere e analizzare testi di carattere politico, ampliare il lessico specialistico e acquisire gli strumenti linguistici necessari per discutere e argomentare su temi di carattere politico. Il corso, aperto a studentesse e studenti Erasmus, potrà essere accreditato nell’Ergänzungsbereich del Lehramt e nei moduli “Basiskompetenzen” e “Freie Auswahl” del settore AQua del Bachelor.
- Seminar – [RILK - Tiller] - Fakt und Fiktion in historischen und literarischen Gewalterzählungen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Elisabeth Tiller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/2-09 In Präsenz - Beschreibung
- In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dagmar Ellerbrock, Neuere und neueste Geschichte, Institut für Geschichte.
„There is no longer any such thing as fiction or nonfiction; there's only narrative."
— E. L. Doctorow, False Documents (1977)
Dieses Master-Seminar will Studierende der Geschichte und der Italianistik bzw. der SLK-Philologien zur interdisziplinären Diskussion der Themen Fakten, Fiktionen und Geschichtsschreibung zusammenbringen. Im Mittelpunkt wird dabei das Zusammenwirken von Faktendiskursivierung und Fiktionsbildung stehen, das kommunikative Erfordernis also, historische und Gegenwartsereignisse als Erzählungen zugänglich zu machen und zu archivieren, die narrativen Regeln folgen und mehr oder minder intensiv fiktional ausgebildet sind. Dies berührt Theoriediskussion der Geschichtswissenschaften und der Philologien gleichermaßen und lädt dazu ein, sich der Phänomenlage aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven gemeinsam anzunähern. Als Beispiel dienen Rekurse auf Gewaltereignisse des 20./21. Jahrhunderts wie koloniale Machtausübung, faschistische/nazistische Gewalt, terroristische Anschläge, Kriegsereignisse etc., die im deutschsprachigen und italienischen Kontext sowohl historiographisch als auch literarisch verarbeitet wurden.
Doctorows Diktum, es gebe „keine Fiktion oder Sachliteratur mehr, sondern nur noch Erzählung(en)", markiert dabei eine Extremposition, an der sich die Disziplinen reiben. Wir werden theoretische Texte und Positionen sichten, die z.B. mit Hayden White für die Ununterscheidbarkeit von Historiographie und (fiktionaler) Erzählung plädieren, und geschichtswissenschaftliche Standpunkte diskutieren, welche die Eigenlogik des Faktischen verteidigen: die Bindung an Quellen, die Zurechenbarkeit von Aussagen zu Urheber:innen, die Grenzen dessen, was verantwortbar erzählt werden kann. Gerade an Gewaltereignissen – wo es um Täterschaft, Opfer und moralische Zurechnung geht – wird diese Spannung besonders greifbar. Das Seminar nutzt sie produktiv, indem es literarische Texte und geschichtstheoretische bzw. historiographische Positionen im Wechsel liest und so die jeweiligen disziplinären Erkenntnisinteressen gegeneinander profiliert.
Einschreibung via OPAL.
- Seminar – [RILK - Tiller] - Risorgimento
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Elisabeth Tiller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde W48/0002 In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar wird die Entwicklung zwischen Wiener Kongress 1814/15 und der Einlösung der italienischen Einheit 1861/1871 in den Blick nehmen: den von Aufständen (u.a. Mazzini, Garibaldi) begleiteten, durch Geheimgesellschaften, politische Bewegungen und Politiker (Cavour, Gioberti, d’Azeglio u.a.) vorangetriebenen Weg bis zur Ausrufung des italienischen Staates und der italienischen Monarchie. Damit wird erstmals seit der Spätantike auf der italienischen Halbinsel die so lange beschworene politische Einheit aus eigener Kraft hergestellt. Literarische Texte (Foscolo, Leopardi, Pellico, Manzoni, d’Azeglio, Nievo u.a.), die zwischen 1815 und 1870 entstehen, begleiten die Einheitsbewegung, ebenso Hervorbringungen in Musik (Verdi u.a.) und Kunst (Fattori, Hayez u.a.) – denen jeweils kulturelle und politische Dynamiken entwachsen. Das Seminar diskutiert diese ästhetische Rahmung des Risorgimento, die sich als künstlerische Diskussion der Ereignisse in Literatur und Film bis heute erstreckt.
Einschreibung via OPAL.
- Vorlesung – [RILK - Tiller] - Florenz im 15./16. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Elisabeth Tiller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde W48/0001 In Präsenz - Beschreibung
- Die Ausbildung einer umfassenden kulturellen Neuorientierung Europas, die man schließlich unter dem Stichwort „Renaissance“ zusammengefasst hat, ist auf der italienischen Halbinsel seit den 1330er Jahren nachzuweisen. Besonders eindrucksvoll, weil von beachtlicher Dynamik und kultureller Reichweite, lässt sich dieser frühneuzeitliche Umbruch im 15. und 16. Jahrhundert in Florenz beobachten. Die von ihren Kaufleuten und Banken bereits um 1400 enorm profitierende Republik Florenz gerät seit der Machtübernahme durch die Medici 1434 auch in eine politisch prägnante Position. Bahnbrechende Innovationen in Architektur, Malerei und Bildhauerei, bald auch in Bereichen wie Mathematik, Kartographie und politischer Theorie, prägen das vom Aufbruch gekennzeichnete kulturelle Klima in der Stadt. Künstler und Kunst aus Florenz werden durch die Kunstpolitik der Medici bald in ganz Europa begehrt. Florentiner Seereisende wie Amerigo Vespucci berichten aus der sich weitenden Welt, zuhause werden politische Akteure wie Machiavelli ins Gelehrtendasein gezwungen. Die urbanistischen Neuprägungen des Zeitraums überformen schließlich das Gesicht der Medici-Stadt mit einem sehr spezifischem Gepräge, das bis heute einzigartig ist.
Die Vorlesung schließt mit einer Klausur ab.
Einschreibung via OPAL.
- Vorlesung – [RSW2 - Meier] - La variation diatopique dans l’espace francophone – Usages, normes et perceptions
- Lehrperson
-
- PD Dr. Franz Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BSS/0117 In Präsenz - Beschreibung
- Französisch wird in zahlreichen Regionen der Welt gesprochen und weist entsprechend eine große Vielfalt an sprachlichen Formen und Gebrauchsweisen auf. Die Vorlesung beschäftigt sich mit dieser diatopischen, d.h. räumlich bedingten Variation des Französischen. Anhand ausgewählter Beispiele aus Europa, Amerika, Afrika und anderen frankophonen Regionen werden Unterschiede in Wortschatz, Aussprache und Grammatik vorgestellt. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich diese Varianten soziohistorisch und durch den Kontakt mit anderen Sprachen entwickelt haben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf sprachlichen Normen und Wahrnehmungen: Was gilt als „korrektes“ oder „gutes“ Französisch? Welche Varianten werden als standardsprachlich, regional, prestigeträchtig oder weniger angesehen wahrgenommen? Die Vorlesung vermittelt damit einen Einblick in die sprachliche Vielfalt der Frankophonie und regt zur kritischen Auseinandersetzung mit Vorstellungen von Norm und Standardsprache an.
- Seminar – [RSW2 - Meier] - Sprache macht Gesellschaft: Sprachwissenschaftliche Zugriffe auf Diskurse in der Italophonie
- Lehrperson
-
- PD Dr. Franz Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 7. Doppelstunde W48/0102 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar vermittelt grundlegende Konzepte und Methoden der Diskursanalyse und wendet diese auf gesellschaftliche Diskurse im italienischsprachigen Raum an. Im Zentrum steht die Frage, wie Sprache dazu beiträgt, gesellschaftliche Wirklichkeit zu gestalten, zu vermitteln und gegebenenfalls zu verändern. Anhand aktueller und historischer Beispiele werden unterschiedliche gesellschaftlich relevante Debatten untersucht. Dabei wird betrachtet, wie Akteur:innen sich sprachlich darstellen und ihre Positionen vermitteln. Ein besonderes Augenmerk liegt auf sprachlichen Mitteln wie Metaphern, Schlüsselbegriffen und wiederkehrenden Formulierungen sowie auf der Frage, wie Konflikte, unterschiedliche Perspektiven und Werte sprachlich zum Ausdruck kommen.
- Seminar – [RSW2 - Saccà] - Ikonizität aus der Perspektive der kognitiven Linguistik: von den Grundlagen der Semiotik bis zur Lautsymbolik
- Lehrperson
-
- Dr. Francesco Saccà
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
- Unter dem Begriff „Sprache“ wird häufig ein System verstanden, das auf einem relativ stabilen Repertoire an Elementen und Regeln beruht. Obwohl sich Sprachen kontinuierlich verändern, bleibt ein großer Teil dieses Repertoires über längere Zeiträume hinweg vergleichsweise konstant. Dies zeigt sich etwa am Wortschatz: während bestimmte Wörter außer Gebrauch geraten, kommen zugleich neue Wörter hinzu oder bestehende Wörter erhalten neue Bedeutungen – beispielsweise durch Neologismen, Entlehnungen oder Bedeutungswandel. Neben dieser relativen Stabilität zeichnet sich Sprache jedoch durch eine grundsätzlich offene Fähigkeit zur Bedeutungserzeugung aus. Sprachliche Elemente besitzen keine unter allen Umständen unveränderliche Bedeutung; gerade als Zeichen sind sprachliche Elemente in Prozesse der Interpretation, der Kontextualisierung und der Bedeutungsbildung eingebunden. Bedeutung entsteht vielmehr aus relationalen Zeichenprozessen und unter den jeweiligen Bedingungen ihrer Interpretation.
Wie wandelbar solche Zeichenbeziehungen sein können, lässt sich sowohl diachron innerhalb einer Sprache als auch synchron im Vergleich verschiedener Sprachen beobachten. So können sich die Bedeutung eines sprachlichen Zeichens und seine Gebrauchskontexte im Laufe der Zeit verändern; zugleich können formal ähnliche oder identische Zeichen in unterschiedlichen Sprachen mit ganz verschiedenen Bedeutungen verbunden sein. Zeichen, ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen und die mit ihnen verbundenen Prozesse der Bedeutungsbildung (Semiose) sind der Gegenstand der Semiotik, die im Zentrum dieses Seminars steht.
Das Seminar führt in die theoretischen Grundlagen der Semiotik ein. Ausgehend von den Zeichenmodellen Ferdinand de Saussures und Charles Sanders Peirces wird danach gefragt, was überhaupt unter einem Zeichen zu verstehen ist. Zugleich wird das Verhältnis von Arbitrarität und Motiviertheit sprachlicher Zeichen betrachtet und untersucht, wie sich die Beziehung zwischen Form und Bedeutung im Laufe der Sprachgeschichte durch Prozesse der Konventionalisierung verändern kann. Anschließend werden Zeichentypen – etwa Ikon, Index und Symbol – sowie ihre Erscheinungsformen in verschiedenen semiotischen Systemen untersucht.
Den Schwerpunkt des Seminars bildet jedoch das Phänomen der Ikonizität, also die motivierte Beziehung zwischen Form und Bedeutung, die auf Ähnlichkeit, Analogie oder struktureller Entsprechung zwischen beiden beruhen kann. Dabei wird untersucht, welche Rolle ikonische Strukturen bei der Organisation sprachlicher Systeme, bei Prozessen der Bedeutungsbildung sowie im frühen Spracherwerb spielen können. Die Auseinandersetzung mit der Ikonizität erfolgt insbesondere aus der Perspektive der kognitiven Linguistik, wobei der Lautsymbolik als einer zentralen Erscheinungsform sprachlicher Ikonizität besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Konzepte wie Embodiment und Perception Theory sowie die Frage, welche Rolle körperliche Erfahrung, Wahrnehmung und kulturell geprägte Wissensstrukturen in den Prozessen der Semiose spielen. Die behandelten Themen werden sprachvergleichend anhand von Beispielen aus dem Italienischen, Französischen, Englischen und Deutschen untersucht.
- Seminar – [RSW2 - Meier] -Quand l’IA écrit le journal – Eine linguistische Analyse KI-generierter französischer Pressetexte
- Lehrperson
-
- PD Dr. Franz Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0133 In Präsenz - Beschreibung
- Im Seminar wird eine vollständig KI-generierte Zeitung in französischer Sprache entwickelt, die konzeptionell als fiktive wöchentliche Beilage einer überregionalen Tageszeitung wie Le Monde erscheinen könnte. Im Mittelpunkt stehen die praktische Erprobung und kritische Reflexion der Potenziale und Grenzen von Large Language Models (LLMs) im journalistischen Schreibprozess sowie die textlinguistische Analyse der erzeugten Texte hinsichtlich ihrer sprachlichen, stilistischen und pragmatischen Merkmale. Im zweiwöchigen Rhythmus entstehen Ausgaben mit verschiedenen journalistischen Textsorten, darunter Nachrichten, Leitartikel, Interviews und Buchrezensionen. Da eine vergleichbare KI-generierte Zeitung im frankophonen Raum bislang nicht existiert, dient das italienische Projekt Il Foglio AI als konzeptionelle Blaupause. Die Mailänder Tageszeitung Il Foglio veröffentlichte im März 2025 erstmals eine vollständig von LLMs erzeugte Beilage und führt das Experiment seit April 2025 als wöchentliche Rubrik fort. Im Rahmen des Seminars werden Redaktionskonzepte entwickelt, etwa hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung von Themenbereichen. Zudem werden Prompts formuliert und die KI-generierten Texte systematisch mit menschlich verfassten Pressetexten verglichen und analysiert.
- Seminar – [RSW1 - De Cesare] - Sensorische Sprache im Kontrast: Französisch und Deutsch
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna-Maria De Cesare Greenwald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag, jede gerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 12. Oktober 2026 (7 Termine: werden auf OPAL angekündigt)
Unterrichtssprachen sind Deutsch und Französisch.
Beschreibung: Das Seminar untersucht die Schnittstelle zwischen sensorischer Wahrnehmung und sprachlichem Ausdruck und geht der Frage nach, wie Sinneseindrücke – Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken – im Französischen und Deutschen sprachlich erfasst werden. Im ersten Teil des Seminars werden der theoretische und methodologische Rahmen sowie zentrale Prinzipien der kontrastiven Linguistik vorgestellt. Dabei stehen insbesondere grundlegende grammatische Unterschiede zwischen dem Französischen und Deutschen auf morphologischer und syntaktischer Ebene im Mittelpunkt. Anschließend widmet sich das Seminar den sprachlichen und rhetorischen Strategien, mit denen sensorische Erfahrungen in beiden Sprachen ausgedrückt werden. Untersucht werden unter anderem lexikalische und syntaktische Mittel sowie Metaphern, Vergleiche und Synästhesien. Die Analysen basieren auf Daten aus Sprachkorpora sowie auf Patrick Süskinds Roman Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders (1985) und dessen französischer Übersetzung Le Parfum. Histoire d’un meurtrier (1986).
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an alle Studierenden der Romanistik, des EuroS-Masters und der Lehramtsstudiengänge mit Kenntnissen der französischen Sprache. Spezifische Bedürfnisse und Niveau-Unterschiede werden durch die Struktur des Seminars berücksichtigt. (ab 3. Jahr B.A./LA + M.A.); EuroS Tracks: Sprachtheorie und Sprachenvielfalt; EuroS Schwerpunkte:
Sprachgeschichte, sprachl. Räume und Systeme, kommunikatives Handeln
Prüfungsleistung: Mündliche und/oder schriftliche Beiträge, Portofolio
Einschreibung / OPAL - Literatur
- Literaturempfehlung: Süskind, Patrick, Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders. Diogenes, Zürich (1985, Originalausgabe); Le Parfum. Histoire d'un meurtrier (1986). Übersetzung von Bernard Lortholary. Fayard, Paris.
- Seminar – [RSW1 - De Cesare] - Neologie und sprachliche Kreativität im Italienischen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna-Maria De Cesare Greenwald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/0102 In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 13. Oktober 2026
Unterrichtssprachen sind Deutsch und Italienisch.
Beschreibung. Apericena, petaloso, slayare: Wie entstehen neue Wörter im Italienischen, warum setzen sich manche von ihnen durch, während andere wieder verschwinden, und was verraten sie über gesellschaftlichen und sprachlichen Wandel? Das Seminar widmet sich der sprachlichen Kreativität und der Entstehung neuer Wörter im heutigen Italienischen. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Prozesse der Neologie und Wortbildung – darunter Derivation, Komposition, Kurzwortbildung, Entlehnungen und Bedeutungswandel – sowie die Frage, wie gesellschaftliche, kulturelle und technologische Entwicklungen den italienischen Wortschatz prägen. Anhand aktueller Beispiele aus Medien, Werbung, sozialen Netzwerken und Alltagskommunikation untersucht das Seminar, wie neue Ausdrücke entstehen, sich verbreiten und etablieren und welche Rolle sprachliche Innovation für den Wandel des Italienischen spielt.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierende der Romanistik, des EuroS-Masters und der Lehramtsstudiengänge mit Kenntnissen der italienischen Sprache (ab 3. Jahr B.A./LA + M.A.). Spezifische Bedürfnisse und Niveau-Unterschiede werden durch die Struktur des Seminars berücksichtigt. EuroS Schwerpunkte: sprachl. Räume und Systeme, kommunikatives Handeln; EuroS Tracks: Sprachtheorie und Sprachenvielfalt
Prüfungsleistung: Mündliche und/oder schriftliche Beiträge, Portfolio
Einschreibung per OPAL - Literatur
- Literaturempfehlung: wird nachgereicht
- Vorlesung – [RSW1 - De Cesare] - Varietätenlinguistik des Italienischen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna-Maria De Cesare Greenwald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0102 In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 14. Oktober 2026
Italienisch ist kein homogenes, in sich geschlossenes Gebilde. Vielmehr variiert der Sprachgebrauch in Abhängigkeit davon, wer an einer Kommunikationssituation beteiligt ist, in welchem Kontext die Interaktion stattfindet, welches Thema behandelt wird und an welchem Ort sich die Sprecher:innen befinden. Die Vorlesung verfolgt zwei übergeordnete Ziele. Zum einen wird die sogenannte „Architektur“ des Italienischen beschrieben. Dabei werden die sozialen und außersprachlichen Faktoren – etwa Zeit, Raum oder soziale Zugehörigkeit der Sprecher:innen – reflektiert, die für die Unterscheidung verschiedener Sprachvarietäten von Bedeutung sind. In diesem Zusammenhang werden zudem die wichtigsten Dimensionen sprachlicher Variation vorgestellt: die diachronische, diatopische, diamesische, diaphasische, diasexuelle, diagenerationelle und diastratische Variation. Zum anderen widmet sich die Vorlesung ausgewählten Varietäten des Italienischen, insbesondere dem italiano neo-standard, italiano popolare, italiano parlato, e-taliano und italiano elvetico. Anhand konkreter Beispiele werden deren zentrale lexikalische, morphologische, syntaktische und diskursive Merkmale herausgearbeitet und beschrieben.
Die Vorlesung richtet sich an alle Studienjahre (B.A. + M.A. / LA)
EuroS Tracks: Sprachtheorie und Sprachenvielfalt; EuroS Schwerpunkte: Sprachgeschichte, sprachl. Räume und Systeme, kommunikatives Handeln
Prüfungsleistung: Klausur/Testat
Einschreibung OPAL - Literatur
- Bibliographischer Hinweis: (wird nachgereicht)
- Kolloquium – [RSW1 - De Cesare] - Forschungskolloquium Romanistische Sprachwissenschaft
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna-Maria De Cesare Greenwald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Link: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/55804264450?10
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 13. Oktober 2026
Das Kolloquium richtet sich an alle Studierenden / jungen Wissenschaftler:innen, die eine Abschlussarbeit (BA, MA, StEx, Diss., Habil.) in französischer und/oder italienischer Sprachwissenschaft schreiben, sowie auch an Studierende des EuroS-Masters und Bachelorstudierende mit Konsultationsbedarf, bzw. zur Anfertigung von Exposés. Organisation und Kommunikation erfolgt über den OPAL-Kurs.
In jeder Sitzung haben Sie die Möglichkeit, ein geeignetes Prüfungsthema zu erarbeiten, Zwischenstände zu präsentieren und Fragen oder Zweifel zu diskutieren. Tragen Sie sich dafür bitte verbindlich in der OPAL-Terminvergabe ein.
Voraussetzung: regelmäßige und aktive Teilnahme, ggf. Präsentation im Rahmen der laut Studienordnung vorgeschriebenen Prüfungsleistung
Einschreibung / OPAL
- Seminar – [RSW2 - Saccà] - Multimodale Kommunikation im Sprachvergleich: von analogen Medien bis zu KI-generierten Texten
- Lehrperson
-
- Dr. Francesco Saccà
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
- Seitdem vom Begriff der Multimodalität die Rede ist, wird immer wieder die Frage gestellt, ob es überhaupt „nicht-multimodale“ Texte gibt. Denn sprachliche Zeichen treten in konkreten Kommunikationssituationen kaum isoliert auf. Die Konstruktion von Bedeutung erfolgt vielmehr häufig durch das Zusammenspiel verschiedener semiotischer Modi bzw. Ressourcen, zu denen Kress (2010) unter anderem Schrift, Bild, Layout, Gestik und Klang zählt. Gesprochene Sprache wird z.B. oft durch Intonation, Mimik, Gestik, Körperhaltung, usw. begleitet; geschriebene Sprache erscheint stets in einer materiell und visuell gestalteten Form, etwa hinsichtlich Typografie, Schriftgröße und -farbe sowie räumliche Anordnung. Diese unterschiedlichen Modi bzw. Ressourcen können als Ausdruck unterschiedlicher semiotischer Systeme verstanden werden, die sprach- und kulturbezogenen Konventionen folgen und auf jeweils spezifische Weise zur Bedeutungsbildung beitragen können.
Die Fähigkeit, solche multimodalen Bedeutungsangebote zu verstehen und kritisch zu analysieren, ist für die gegenwärtige Medien- und Kommunikationslandschaft von besonderer Bedeutung. Heutzutage verbinden Online-Zeitungsartikel sprachlichen Text beispielsweise mit Bildern, Grafiken oder Tabellen; Fernsehnachrichten kombinieren Bild, gesprochene Sprache, Schrift und Ton; Radiobeiträge arbeiten mit Stimme, Musik und Geräuschen; und insbesondere in sozialen Medien entstehen komplexe Verbindungen von Schrift, Bild, Video, Ton, Typografie und weiteren Ausdrucksformen. Multimodale Kommunikation erfordert daher eine Anpassung an neue Formen des Lesens, die über die Analyse verbaler Sprache hinausgehen und danach fragen, wie verschiedene semiotische Modi miteinander interagieren und gemeinsam Bedeutung hervorbringen.
Der Seminar führt zunächst in die theoretischen und methodischen Grundlagen der Multimodalitätsforschung ein und vermittelt die Mittel zur Beschreibung, Interpretation und Analyse multimodaler Texte. Dabei wird auch den Fragen nachgegangen, was überhaupt unter einem „multimodalen Text“ zu verstehen ist und warum sich der Begriff der „Multimodalität“ in den letzten Jahren als besonders produktiv für die sprachwissenschaftliche Analyse erwiesen hat. Im Anschluss werden multimodale Formen der Bedeutungsproduktion in vier zentralen Bereichen vergleichend untersucht: (1) Kunst und Literatur, (2) Werbung und Propaganda, (3) Kommunikation in sozialen Medien sowie (4) KI-generierte Texte. Dabei werden Beispiele aus dem Französischen, Italienischen, Deutschen und Englischen berücksichtigt, um sowohl sprach- und kulturspezifische Besonderheiten als auch übergreifende multimodale Strategien herauszuarbeiten.
Abschließend widmet sich der Kurs der Frage, welches Potenzial multimodale Texte für die Fremdsprachendidaktik und die barrierefreie Kommunikation besitzen. Diskutiert wird insbesondere, wie die Arbeit mit unterschiedlichen semiotischen Ressourcen das Text- und Medienverständnis, die kommunikative Kompetenz sowie die kritische Auseinandersetzung mit sprachlichen und visuellen Bedeutungsangeboten fördern kann.
- Einführungskurs – [RFLK/RILK - König] - Einführung in die Literatur- und Kulturgeschichte Frankreich / Italien
- Lehrperson
-
- Dr. Torsten König
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz
- Seminar – [RFLK - König] - Methodenseminar: Kulturwissenschaftliche Filmanalyse – Französische Filmgeschichte
- Lehrperson
-
- Dr. Torsten König
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Filme prägen seit reichlich einhundert Jahren wie kein anderes Medium unsere kulturelle Kommunikation, unsere Vorstellungwelten und damit unseren Weltbezug und unser Handeln. Daher sind sie in Form von Kinospielfilmen, Dokumentar- und Nachrichtenfilmen, TV- bzw. Streaming-Serien oder z.B. als hybride Web-documentarys ein wichtiger Gegenstand kulturwissenschaftlicher Forschung. In ihnen bilden sich gesellschaftliche Dynamiken, Normen und Werte, politische oder ideologische Diskurse, populäre Wissenshorizonte und nicht zuletzt das künstlerisch-ästhetische Formeninventar einer Zeit ab. Vor diesem Hintergrund vermittelt das Seminar Grundlagenwissen zu einer kulturwissenschaftlich orientierten Filmanalyse. Der Kurs ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil soll das methodische Instrumentarium zur Analyse erarbeitet werden, u.a. zu den strukturellen Dimensionen der Gestaltungsmittel Bild, Montage, Ton, zu Fragen wie der Sequenzanalyse, dem Film als Medium des Erzählens oder zum Thema Film und Unterrichtsdidaktik. Im zweiten Teil des Semesters wird das theoretisch-analytische Wissen auf Fallstudien zu ausgewählten Beispielen aus der französischen und frankophonen Filmgeschichte angewandt. Der historische Horizont reicht hierbei vom Stummfilm der 1920er Jahre über den réalisme poétique der 1930er Jahre, die Nouvelle Vague der 1960er bis hin zu den Werken einflussreicher Regisseure und Regisseurinnen wie Claude Chabrol oder Catherine Breillat und der populären Komödie der Gegenwart. Damit versteht sich das Seminar gleichzeitig als Einführung in die französische Filmgeschichte. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer:innen zur selbständigen kontextorientierten Analyse von französischen Filmen zu befähigen. Unterrichtssprache ist Deutsch, die Fähigkeit zum Verstehen französischer Filme im Original und zur Lektüre französischer Quellen ist Zugangsvoraussetzung. Mögliche Prüfungsleistungen: mündliche oder schriftliche Seminarbeiträge entsprechend jeweiliger Studienordnung. Einschreibung zum Kurs und Informationen zum Kursformat auf gleichnamiger OPAL-Kursseite. Zur Vorbereitung empfohlen:
- Literatur
- Maximilian Gröne / Frank Reiser (42014), „Film und Fernsehen“, in: dies., Französische Literaturwissenschaft. Eine Einführung, Tübingen, 241-262 [SLUB online]; Werner Faulstich (³2013), Grundkurs Filmanalyse, München [SLUB online]; Jean-Pierre Jeancolas (42019), Histoire du cinéma français, Paris. [Opal]; Anne Goliot-Lété, Francis Vanoye (2020), Précis d’analyse filmique, Paris. [Opal]
- Seminar – [RFLK - König] - Eine Geschichte Frankreichs in 14 Objekten
- Lehrperson
-
- Dr. Torsten König
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- In den 14 Sitzungen des Seminars wird jeweils ein materieller Gegenstand aus jeweils einer historischen Epoche Frankreichs im Zentrum der Betrachtung stehen. Von ihm ausgehend erkunden wir die Eigenheiten der Epoche, deren Strukturmerkmale in Kultur, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Rolle wichtiger Akteure. Die Reihe der Gegenstände und der dazugehörigen historischen Kontexte erstreckt sich mit Objekten wie dem Teppich von Bayeux (ca. 1070) vom frühen Mittelalter oder einem Salzfässchen (um 1540) von François Ier aus der Renaissancezeit über Gegenstände wie einen Spiegel aus Versailles (1680), von dem ausgehend der Absolutismus erklärt werden kann oder der Titelseite der Encyclopédie von Diderot und D’Alembert (1751) im Kontext der Aufklärung bis hin zu einem Werbeplakat für die Kolonialausstellung 1931, dem Citroën 2CV (1949), der die soziale Modernisierung des 20. Jh. symbolisiert, oder dem Gilet jaune von 2018 als Protestsymbol. Methodisch verfolgt das Seminar zwei Ansätze der neueren Historiographie. Es orientiert sich einerseits an der Material Culture History, wie sie beispielsweise durch Neil MacGregors A History of the World in 100 Objects (2010) sehr populär gemacht wurde. Der Grundgedanke hierbei ist, dass materielle Objekte nicht bloß Illustrationen historischer Entwicklungen sind, sondern Quellen mit eigenem Erkenntnispotenzial. Der zweite Ansatz ist der einer transnationalen Vernetzungsgeschichte Frankreichs, die danach fragt, wie französische Geschichte aus Austausch, Migration, Krieg, Handel, kulturellen Transfers und Verflechtungen mit anderen Teilen der Welt entsteht. Er wird prominent durch Patrick Boucheron (Hg.), Histoire mondiale de la France (2018) repräsentiert. Lernziele des Seminars: Überblickswissen zu wichtigen Strukturen, Daten, Akteuren der französischen Geschichte; mit „Objektgeschichte“ Einübung in didaktisch attraktive Modelle der Erschließung historischen Wissens; Dezentrierung von Narrativen französischer Nationalgeschichte; Vermittlung sprachlicher und analytischer Kompetenzen zur Kontextualisierung kulturhistorischer Quellen in verschiedenen medialen Formaten. Kurssprachen: Deutsch, auf Wunsch auch Französisch. Mögliche Prüfungsleistungen: mündliche oder schriftliche Seminarbeiträge entsprechend jeweiliger Studienordnung. Einschreibung zum Kurs und Informationen zum Kursformat auf gleichnamiger OPAL-Kursseite. Zur Vorbereitung empfohlen:
- Literatur
- Neil MacGregor, A History of the World in 100 Objects (2010) [SLUB]; Patrick Boucheron (Hg.), Histoire mondiale de la France (2018) [SLUB]; Guillaume Bourel u.a. (Hgg.), Bescherelle - Chronologie de l'histoire de France: des origines à nos jours (2024) [Opal]; Christian Grataloup (Hg.), Atlas historique de la France (2024) [Opal].
- Seminar – [RFLK - König] - Lire les classiques : littératures françaises et francophones du 17e au 21e siècle
- Lehrperson
-
- Dr. Torsten König
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BSS/E41 In Präsenz - Beschreibung
- Quelles sont les œuvres qui comptent dans l'histoire de la littérature française ou des littératures francophones hors de France ? Il n'est pas possible de donner une réponse définitive et objective à cette question. L'appréciation de ce qui est important a évolué au cours de l'histoire et continue d'évoluer, en fonction de nombreux déterminants. Et toute liste sur ce sujet, aussi longue soit-elle, reste incomplète. Conscient de l'historicité du canon et de ses lacunes, ce séminaire propose néanmoins des lectures de treize œuvres de l'histoire littéraire de la France et du monde francophone qui peuvent être qualifiées de « classiques ». « Classiques » dans le sens de « exemplaires » et de « typiques » afin d'appréhender certains contextes littéraires et culturels ou de définir des courants et des écoles littéraires. Et « classique » dans le sens de l'influence prépondérante que ces textes ont pu exercer au cours de l'histoire. Dans le cadre du séminaire, les œuvres choisies seront lues sous forme d'extraits et commentées en fonction de leurs caractéristiques spécifiques en termes de thèmes, de formes, de fonctions sociales et communicatives. La série d'études de textes clés commence au XVIIe siècle avec des auteurs tels que l’homme de théâtre Molière et l'épistolière Mme de Sévigné, se poursuit au siècle des Lumières avec Voltaire, puis avec Victor Hugo à l'époque romantique, Balzac et Baudelaire au XIXe siècle, jusqu'au XXe siècle avec des classiques comme Apollinaire, Ionesco, Camus et Nathalie Sarraute ou, hors de France, Senghor et Assia Djebar. Les lectures sont complétées par des digressions sur d'autres auteurs et textes importants des époques concernées. Le cours se termine par un regard sur l’actualité littéraire du XXIe siècle. Les exemples choisis couvrent différents genres : théâtre, poésie, roman, essai. Les participants au séminaire peuvent ainsi, d'une part, approfondir leurs connaissances de l’histoire littéraire et culturelle grâce à un travail concret sur des textes et, d'autre part, s'exercer à une approche analytique de différents genres ou types de textes. A la fin du cours, vous ne connaîtrez certainement pas les treize œuvres les plus importantes de l'histoire littéraire française (car LES œuvres les plus importantes n'existent pas !), mais tout de même treize œuvres importantes. Le cours s'adresse en premier lieu aux étudiants de deuxième et troisième année afin d'approfondir les connaissances de base, mais il est également ouvert aux étudiants des semestres supérieurs qui souhaitent retravailler ces bases. Prestations d'examen : oraux ou écrits selon le règlement d'études correspondant. Inscription au cours et informations sur le format du cours sur la page OPAL. Langue du cours : français uniquement (les travaux d'examen écrits, comme la Hausarbeit, peuvent être remis en allemand). Pour approfondir le sujet [disponibles à la SLUB et en extraits sur le site OPAL du cours] :
- Literatur
- Romain Lancrey-Javal u.a. (2023), Manuel d’analyse des textes. Histoire littéraire et poétique des genres, Paris ; Jean-Pierre Aubrit, Bernard Gendrel (2024), Littérature : les mouvements et écoles littéraires, Paris ; Johan Faerber u.a. (2019), Chronologie de la littérature française : du Moyen Âge à nos jours, Paris ; Catherine Mory (2022), Incroyable histoire de la littérature française, Paris.
- Seminar – [RILK - Tiller] - Storyselling: Verbrechenserzählungen und Regionalität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Elisabeth Tiller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Verbrechen spielen in Kriminalerzählungen, Thrillern oder Spionageromanen eine zentrale Rolle – in literarischen Texten, die Rätsel und Komplotte bzw. deren Lösung/Aufdeckung erzählen. Insbesondere Kriminalromane verkaufen sich in Italien seit den 1990er Jahren bestens und machen ein wesentliches Segment des Buchmarktes aus. Dies gelingt besonders erfolgreich – und zwar innerhalb Italiens ebenso wie außerhalb – wenn diesen Verbrechens- und/oder Aufklärungserzählungen ein deutlich erkennbarer regionaler Rahmen aufgeprägt wird. Regionalität (Orte, Sprache, Küche, Wetter, Stereotype etc.) wird zum Schlüssel für Serialität und dient als Anker für die Bindung von Lesepublikum. Das Seminar wird diesen Mechanismus anhand der regionalisierten Verbrechenserzählungen von Camilleri, Macchiavelli, Lucarelli, Cassar Scalìa, De Giovanni, Pulixi, Vichi u.v.m. beobachten und diskutieren.
Einschreibung via OPAL.
- Übung – [NDL – Bothe] - Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Anhand eines Rahmenthemas führt die Übung als Trainingsprogramm grundlegend in das wissenschaftliche Arbeiten für Germanist:innen ein. Die Verschränkung von Themenfindung, -eingrenzung und Recherche, das Bibliographieren, die verschiedenen Techniken des Lesens und Auswertens von Forschungsliteratur, das Exzerpieren, die Argumentation und das Zitieren, Aufbau und Gliederung werden als Arbeitsschritte zum Abfassen einer ersten Hausarbeit erarbeitet und an Beispielen dezidiert eingeübt. Neben fundamentalen Fragen, was Wissenschaft ist, was Wissenschaftssprache, begleiten uns regelmäßig schreibdidaktische Übungen ebenso wie das Kennenlernen von Argumentationsketten und -schemata, Zeit-/Arbeitsplan und Materialsuche, Formulierungs- und Redigiertechniken, Layout und Textgestaltung, Fachsprachen und Hilfsmitteln, Schreibblockaden und deren Überwindung. Es wird ein Reader mit Quellen und Forschungsliteratur online via OPAL bereitgestellt.
- Einführungskurs – [SSW - Kravchuk] Einführung in die Sprachwissenschaft für Slavisten
- Lehrpersonen
-
- Ariana Kravchuk
- Prof. Dr. Holger Kuße
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde Z21/0217/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Veranstaltung führt in Grundfragen und Terminologie der Sprachwissenschaft ein. Folgende Themen werden behandelt: slavische Schriften und Alphabete; Sprachgeschichte mit Einblick in die historisch bedingten Unterschiede der slavischen Sprachen; Phonetik und Phonologie; Morphonologie und Lautveränderungen; Morphologie, Wortbildung und Sprachtypologie; Wortarten; lexikalische Semantik; Syntax und Satzsemantik; sowie Einführung in die Semiotik mit dem Fokus auf den wichtigsten Aspekten der Semantik und Pragmatik. Beispiele stammen aus vier slavischen Sprachen: Russischen, Polnischen, Tschechischen und Sorbischen (fortgeschrittene Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich). Zum Einführungskurs wird ein Tutorium angeboten.
- Seminar – [SLKW - Prunitsch] - Sorbische, polnische und tschechische Literatur im Überblick
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Christian Prunitsch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Die sorbische Literatur entwickelt sich im 19. und 20. Jh. im engen Austausch auch mit den benachbarten Literaturen. Während die polnische Literatur davon eher sporadisch Notiz nimmt, sehen sich die Tschechen traditionell in der Rolle des Fürsprechers sorbischer Interessen. Im Seminar werden zunächst die grundlegenden Entwicklungsprozesse in den drei Literaturen vor den jeweiligen kulturhistorischen Hintergründen separat betrachtet; Konstellationen der Verflechtung werden daran anschließend exemplarisch untersucht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem 20. Jh. Lesekenntnisse im Obersorbischen, Polnischen bzw. Tschechischen sind von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.
- Literatur
-
- Holý, Jiří (2003): Geschichte der tschechischen Literatur im 20. Jahrhundert. Wien: Edition Praesens.
- Koschmal, Walter (1995): Grundzüge sorbischer Kultur: eine typologische Betrachtung. Bautzen: Domowina.
- Lorenc, Kito (Hg.) (1981): Sorbisches Lesebuch. Serbska čitanka. Leipzig: Reclam.
- Trojanowska, Tamara; Niżyńska, Joanna; Czapliński, Przemysław (Hg.) (2018): Being Poland. A new history of Polish literature and culture since 1918. Toronto, Buffalo, London: U of Toronto Press.
- Einführungsveranstaltung – [SLW - Sawatzki] Einführung in die slavische Literaturwissenschaft
- Lehrperson
-
- Paula Sawatzki
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0002/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar werden Studierende in die Theorien und Methoden der literarischen Textanalyse eingeführt. Wir werden die wichtigsten literaturwissenschaftlichen Begriffe und Konzepte kennenlernen sowie die Geschichte des literaturwissenschaftlichen Denkens im 19., 20. und 21. Jahrhundert – in Osteuropa und außerhalb – verfolgen. Mithilfe zahlreicher Beispiele aus den slawischen Literaturen werden wir lernen, Prosa und Lyrik zu analysieren.
- Vorlesung – [SLKW - Smola] Slawische Literaturen in der Zeit der De-Stalinisierung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Klavdia Smola
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/CON2/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung widmet sich den slawischen Literaturen in einer Phase politischer, gesellschaftlicher und ästhetischer Umbrüche, die mit Stalins Tod 1953 einsetzt und weit über den XX. Parteitag der KPdSU von 1956 hinausreicht. Die sogenannte „Tauwetter“-Periode eröffnete in der Sowjetunion und – unter jeweils unterschiedlichen politischen Bedingungen – auch in anderen sozialistischen Staaten Ostmitteleuropas neue Spielräume des Schreibens, Publizierens und kulturellen Austauschs. Zugleich blieben Zensur, ideologische Kontrolle und politische Repression bestehen, sodass sich literarische Innovation häufig in einem Spannungsfeld zwischen vorsichtiger Öffnung und fortdauernder Begrenzung entwickelte. Die Vorlesung untersucht, wie Schriftsteller auf diese widersprüchliche Situation reagierten und welche neuen Themen, Schreibweisen und Identitäten daraus hervorgingen. Im Zentrum stehen unter anderem die Auseinandersetzung mit dem Stalinismus und dem staatlichen Terror, die Wiederentdeckung individueller Erfahrung und Erinnerung, neue Formen von Subjektivität und Alltagsdarstellung sowie die Neubewertung von Krieg, Gewalt, Schuld und gesellschaftlicher Verantwortung.
- Übung – [SLW - Prunitsch]Sorbische, polnische und tschechische Kurzprosa im 20. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Christian Prunitsch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48/0102 In Präsenz - Beschreibung
- Die sorbische Literatur entwickelt sich im 19. und 20. Jh. im engen Austausch auch mit den benachbarten Literaturen. Während die polnische Literatur davon eher sporadisch Notiz nimmt, sehen sich die Tschechen traditionell in der Rolle des Fürsprechers sorbischer Interessen. Im Seminar werden zunächst die grundlegenden Entwicklungsprozesse in den drei Literaturen vor den jeweiligen kulturhistorischen Hintergründen separat betrachtet; Konstellationen der Verflechtung werden daran anschließend exemplarisch untersucht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem 20. Jh. Lesekenntnisse im Obersorbischen, Polnischen bzw. Tschechischen sind von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.
SLK-BA-Aqua-BKV
(Basiskompetenzen – Vertiefung)
- Sprachlernseminar – Italienisch - Italiano – Conversazione/tandem (EB)
- Lehrperson
-
- Anna Maria Voria
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz - Beschreibung
- Il corso, che si rivolge a studentesse e studenti che abbiano superato l’esame finale del corso “Italienisch B1.1” o che dispongano di conoscenze equivalenti, offre l’opportunità di esercitare e potenziare le abilità di comprensione, produzione e interazione orale attraverso la discussione su temi di cultura e attualità. Il corso, che è aperto anche a studenti e studentesse provenienti dall’Italia e interessati a uno scambio con colleghe e colleghi tedeschi, potrà essere accreditato nell’Ergänzungsbereich del Lehramt e nei moduli “Basiskompetenzen” e “Freie Auswahl” del settore AQua del Bachelor
- Sprachlernseminar – Italienisch - Il linguaggio politico italiano (EB)
- Lehrperson
-
- Enrico Serena
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Oggetto di attenzione del corso, consigliato a partire dal livello B2, saranno le caratteristiche del linguaggio politico italiano, con particolare attenzione al lessico, alle strutture linguistiche e alle strategie comunicative utilizzate. Attraverso l’analisi di discorsi ufficiali, comizi, interventi parlamentari, comunicati, articoli di stampa e altri testi su temi politici, si esamineranno le modalità con cui vengono presentati temi, posizioni e argomentazioni. Ci si soffermerà sul rapporto tra lingua e persuasione, sull’uso di metafore e formule ricorrenti, sulle strategie retoriche e sulle modalità con cui il linguaggio politico si rivolge a diversi destinatari. Adottando una prospettiva diacronica si vedrà come il linguaggio politico italiano si è evoluto nelle varie fasi della storia della Repubblica, dal “politichese” della cosiddetta Prima Repubblica alla lingua dei partiti populisti e sovranisti di oggi. Obiettivo del corso è sviluppare la capacità di comprendere e analizzare testi di carattere politico, ampliare il lessico specialistico e acquisire gli strumenti linguistici necessari per discutere e argomentare su temi di carattere politico. Il corso, aperto a studentesse e studenti Erasmus, potrà essere accreditato nell’Ergänzungsbereich del Lehramt e nei moduli “Basiskompetenzen” e “Freie Auswahl” del settore AQua del Bachelor.
- Seminar – [RILK - Tiller] - Fakt und Fiktion in historischen und literarischen Gewalterzählungen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Elisabeth Tiller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/2-09 In Präsenz - Beschreibung
- In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dagmar Ellerbrock, Neuere und neueste Geschichte, Institut für Geschichte.
„There is no longer any such thing as fiction or nonfiction; there's only narrative."
— E. L. Doctorow, False Documents (1977)
Dieses Master-Seminar will Studierende der Geschichte und der Italianistik bzw. der SLK-Philologien zur interdisziplinären Diskussion der Themen Fakten, Fiktionen und Geschichtsschreibung zusammenbringen. Im Mittelpunkt wird dabei das Zusammenwirken von Faktendiskursivierung und Fiktionsbildung stehen, das kommunikative Erfordernis also, historische und Gegenwartsereignisse als Erzählungen zugänglich zu machen und zu archivieren, die narrativen Regeln folgen und mehr oder minder intensiv fiktional ausgebildet sind. Dies berührt Theoriediskussion der Geschichtswissenschaften und der Philologien gleichermaßen und lädt dazu ein, sich der Phänomenlage aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven gemeinsam anzunähern. Als Beispiel dienen Rekurse auf Gewaltereignisse des 20./21. Jahrhunderts wie koloniale Machtausübung, faschistische/nazistische Gewalt, terroristische Anschläge, Kriegsereignisse etc., die im deutschsprachigen und italienischen Kontext sowohl historiographisch als auch literarisch verarbeitet wurden.
Doctorows Diktum, es gebe „keine Fiktion oder Sachliteratur mehr, sondern nur noch Erzählung(en)", markiert dabei eine Extremposition, an der sich die Disziplinen reiben. Wir werden theoretische Texte und Positionen sichten, die z.B. mit Hayden White für die Ununterscheidbarkeit von Historiographie und (fiktionaler) Erzählung plädieren, und geschichtswissenschaftliche Standpunkte diskutieren, welche die Eigenlogik des Faktischen verteidigen: die Bindung an Quellen, die Zurechenbarkeit von Aussagen zu Urheber:innen, die Grenzen dessen, was verantwortbar erzählt werden kann. Gerade an Gewaltereignissen – wo es um Täterschaft, Opfer und moralische Zurechnung geht – wird diese Spannung besonders greifbar. Das Seminar nutzt sie produktiv, indem es literarische Texte und geschichtstheoretische bzw. historiographische Positionen im Wechsel liest und so die jeweiligen disziplinären Erkenntnisinteressen gegeneinander profiliert.
Einschreibung via OPAL.
- Seminar – [RILK - Tiller] - Risorgimento
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Elisabeth Tiller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde W48/0002 In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar wird die Entwicklung zwischen Wiener Kongress 1814/15 und der Einlösung der italienischen Einheit 1861/1871 in den Blick nehmen: den von Aufständen (u.a. Mazzini, Garibaldi) begleiteten, durch Geheimgesellschaften, politische Bewegungen und Politiker (Cavour, Gioberti, d’Azeglio u.a.) vorangetriebenen Weg bis zur Ausrufung des italienischen Staates und der italienischen Monarchie. Damit wird erstmals seit der Spätantike auf der italienischen Halbinsel die so lange beschworene politische Einheit aus eigener Kraft hergestellt. Literarische Texte (Foscolo, Leopardi, Pellico, Manzoni, d’Azeglio, Nievo u.a.), die zwischen 1815 und 1870 entstehen, begleiten die Einheitsbewegung, ebenso Hervorbringungen in Musik (Verdi u.a.) und Kunst (Fattori, Hayez u.a.) – denen jeweils kulturelle und politische Dynamiken entwachsen. Das Seminar diskutiert diese ästhetische Rahmung des Risorgimento, die sich als künstlerische Diskussion der Ereignisse in Literatur und Film bis heute erstreckt.
Einschreibung via OPAL.
- Vorlesung – [RILK - Tiller] - Florenz im 15./16. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Elisabeth Tiller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde W48/0001 In Präsenz - Beschreibung
- Die Ausbildung einer umfassenden kulturellen Neuorientierung Europas, die man schließlich unter dem Stichwort „Renaissance“ zusammengefasst hat, ist auf der italienischen Halbinsel seit den 1330er Jahren nachzuweisen. Besonders eindrucksvoll, weil von beachtlicher Dynamik und kultureller Reichweite, lässt sich dieser frühneuzeitliche Umbruch im 15. und 16. Jahrhundert in Florenz beobachten. Die von ihren Kaufleuten und Banken bereits um 1400 enorm profitierende Republik Florenz gerät seit der Machtübernahme durch die Medici 1434 auch in eine politisch prägnante Position. Bahnbrechende Innovationen in Architektur, Malerei und Bildhauerei, bald auch in Bereichen wie Mathematik, Kartographie und politischer Theorie, prägen das vom Aufbruch gekennzeichnete kulturelle Klima in der Stadt. Künstler und Kunst aus Florenz werden durch die Kunstpolitik der Medici bald in ganz Europa begehrt. Florentiner Seereisende wie Amerigo Vespucci berichten aus der sich weitenden Welt, zuhause werden politische Akteure wie Machiavelli ins Gelehrtendasein gezwungen. Die urbanistischen Neuprägungen des Zeitraums überformen schließlich das Gesicht der Medici-Stadt mit einem sehr spezifischem Gepräge, das bis heute einzigartig ist.
Die Vorlesung schließt mit einer Klausur ab.
Einschreibung via OPAL.
- Vorlesung – [RSW2 - Meier] - La variation diatopique dans l’espace francophone – Usages, normes et perceptions
- Lehrperson
-
- PD Dr. Franz Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BSS/0117 In Präsenz - Beschreibung
- Französisch wird in zahlreichen Regionen der Welt gesprochen und weist entsprechend eine große Vielfalt an sprachlichen Formen und Gebrauchsweisen auf. Die Vorlesung beschäftigt sich mit dieser diatopischen, d.h. räumlich bedingten Variation des Französischen. Anhand ausgewählter Beispiele aus Europa, Amerika, Afrika und anderen frankophonen Regionen werden Unterschiede in Wortschatz, Aussprache und Grammatik vorgestellt. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich diese Varianten soziohistorisch und durch den Kontakt mit anderen Sprachen entwickelt haben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf sprachlichen Normen und Wahrnehmungen: Was gilt als „korrektes“ oder „gutes“ Französisch? Welche Varianten werden als standardsprachlich, regional, prestigeträchtig oder weniger angesehen wahrgenommen? Die Vorlesung vermittelt damit einen Einblick in die sprachliche Vielfalt der Frankophonie und regt zur kritischen Auseinandersetzung mit Vorstellungen von Norm und Standardsprache an.
- Seminar – [RSW2 - Meier] - Sprache macht Gesellschaft: Sprachwissenschaftliche Zugriffe auf Diskurse in der Italophonie
- Lehrperson
-
- PD Dr. Franz Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 7. Doppelstunde W48/0102 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar vermittelt grundlegende Konzepte und Methoden der Diskursanalyse und wendet diese auf gesellschaftliche Diskurse im italienischsprachigen Raum an. Im Zentrum steht die Frage, wie Sprache dazu beiträgt, gesellschaftliche Wirklichkeit zu gestalten, zu vermitteln und gegebenenfalls zu verändern. Anhand aktueller und historischer Beispiele werden unterschiedliche gesellschaftlich relevante Debatten untersucht. Dabei wird betrachtet, wie Akteur:innen sich sprachlich darstellen und ihre Positionen vermitteln. Ein besonderes Augenmerk liegt auf sprachlichen Mitteln wie Metaphern, Schlüsselbegriffen und wiederkehrenden Formulierungen sowie auf der Frage, wie Konflikte, unterschiedliche Perspektiven und Werte sprachlich zum Ausdruck kommen.
- Seminar – [RSW2 - Saccà] - Ikonizität aus der Perspektive der kognitiven Linguistik: von den Grundlagen der Semiotik bis zur Lautsymbolik
- Lehrperson
-
- Dr. Francesco Saccà
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
- Unter dem Begriff „Sprache“ wird häufig ein System verstanden, das auf einem relativ stabilen Repertoire an Elementen und Regeln beruht. Obwohl sich Sprachen kontinuierlich verändern, bleibt ein großer Teil dieses Repertoires über längere Zeiträume hinweg vergleichsweise konstant. Dies zeigt sich etwa am Wortschatz: während bestimmte Wörter außer Gebrauch geraten, kommen zugleich neue Wörter hinzu oder bestehende Wörter erhalten neue Bedeutungen – beispielsweise durch Neologismen, Entlehnungen oder Bedeutungswandel. Neben dieser relativen Stabilität zeichnet sich Sprache jedoch durch eine grundsätzlich offene Fähigkeit zur Bedeutungserzeugung aus. Sprachliche Elemente besitzen keine unter allen Umständen unveränderliche Bedeutung; gerade als Zeichen sind sprachliche Elemente in Prozesse der Interpretation, der Kontextualisierung und der Bedeutungsbildung eingebunden. Bedeutung entsteht vielmehr aus relationalen Zeichenprozessen und unter den jeweiligen Bedingungen ihrer Interpretation.
Wie wandelbar solche Zeichenbeziehungen sein können, lässt sich sowohl diachron innerhalb einer Sprache als auch synchron im Vergleich verschiedener Sprachen beobachten. So können sich die Bedeutung eines sprachlichen Zeichens und seine Gebrauchskontexte im Laufe der Zeit verändern; zugleich können formal ähnliche oder identische Zeichen in unterschiedlichen Sprachen mit ganz verschiedenen Bedeutungen verbunden sein. Zeichen, ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen und die mit ihnen verbundenen Prozesse der Bedeutungsbildung (Semiose) sind der Gegenstand der Semiotik, die im Zentrum dieses Seminars steht.
Das Seminar führt in die theoretischen Grundlagen der Semiotik ein. Ausgehend von den Zeichenmodellen Ferdinand de Saussures und Charles Sanders Peirces wird danach gefragt, was überhaupt unter einem Zeichen zu verstehen ist. Zugleich wird das Verhältnis von Arbitrarität und Motiviertheit sprachlicher Zeichen betrachtet und untersucht, wie sich die Beziehung zwischen Form und Bedeutung im Laufe der Sprachgeschichte durch Prozesse der Konventionalisierung verändern kann. Anschließend werden Zeichentypen – etwa Ikon, Index und Symbol – sowie ihre Erscheinungsformen in verschiedenen semiotischen Systemen untersucht.
Den Schwerpunkt des Seminars bildet jedoch das Phänomen der Ikonizität, also die motivierte Beziehung zwischen Form und Bedeutung, die auf Ähnlichkeit, Analogie oder struktureller Entsprechung zwischen beiden beruhen kann. Dabei wird untersucht, welche Rolle ikonische Strukturen bei der Organisation sprachlicher Systeme, bei Prozessen der Bedeutungsbildung sowie im frühen Spracherwerb spielen können. Die Auseinandersetzung mit der Ikonizität erfolgt insbesondere aus der Perspektive der kognitiven Linguistik, wobei der Lautsymbolik als einer zentralen Erscheinungsform sprachlicher Ikonizität besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Konzepte wie Embodiment und Perception Theory sowie die Frage, welche Rolle körperliche Erfahrung, Wahrnehmung und kulturell geprägte Wissensstrukturen in den Prozessen der Semiose spielen. Die behandelten Themen werden sprachvergleichend anhand von Beispielen aus dem Italienischen, Französischen, Englischen und Deutschen untersucht.
- Seminar – [RSW2 - Meier] -Quand l’IA écrit le journal – Eine linguistische Analyse KI-generierter französischer Pressetexte
- Lehrperson
-
- PD Dr. Franz Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0133 In Präsenz - Beschreibung
- Im Seminar wird eine vollständig KI-generierte Zeitung in französischer Sprache entwickelt, die konzeptionell als fiktive wöchentliche Beilage einer überregionalen Tageszeitung wie Le Monde erscheinen könnte. Im Mittelpunkt stehen die praktische Erprobung und kritische Reflexion der Potenziale und Grenzen von Large Language Models (LLMs) im journalistischen Schreibprozess sowie die textlinguistische Analyse der erzeugten Texte hinsichtlich ihrer sprachlichen, stilistischen und pragmatischen Merkmale. Im zweiwöchigen Rhythmus entstehen Ausgaben mit verschiedenen journalistischen Textsorten, darunter Nachrichten, Leitartikel, Interviews und Buchrezensionen. Da eine vergleichbare KI-generierte Zeitung im frankophonen Raum bislang nicht existiert, dient das italienische Projekt Il Foglio AI als konzeptionelle Blaupause. Die Mailänder Tageszeitung Il Foglio veröffentlichte im März 2025 erstmals eine vollständig von LLMs erzeugte Beilage und führt das Experiment seit April 2025 als wöchentliche Rubrik fort. Im Rahmen des Seminars werden Redaktionskonzepte entwickelt, etwa hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung von Themenbereichen. Zudem werden Prompts formuliert und die KI-generierten Texte systematisch mit menschlich verfassten Pressetexten verglichen und analysiert.
- Seminar – [RSW1 - De Cesare] - Sensorische Sprache im Kontrast: Französisch und Deutsch
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna-Maria De Cesare Greenwald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag, jede gerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 12. Oktober 2026 (7 Termine: werden auf OPAL angekündigt)
Unterrichtssprachen sind Deutsch und Französisch.
Beschreibung: Das Seminar untersucht die Schnittstelle zwischen sensorischer Wahrnehmung und sprachlichem Ausdruck und geht der Frage nach, wie Sinneseindrücke – Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken – im Französischen und Deutschen sprachlich erfasst werden. Im ersten Teil des Seminars werden der theoretische und methodologische Rahmen sowie zentrale Prinzipien der kontrastiven Linguistik vorgestellt. Dabei stehen insbesondere grundlegende grammatische Unterschiede zwischen dem Französischen und Deutschen auf morphologischer und syntaktischer Ebene im Mittelpunkt. Anschließend widmet sich das Seminar den sprachlichen und rhetorischen Strategien, mit denen sensorische Erfahrungen in beiden Sprachen ausgedrückt werden. Untersucht werden unter anderem lexikalische und syntaktische Mittel sowie Metaphern, Vergleiche und Synästhesien. Die Analysen basieren auf Daten aus Sprachkorpora sowie auf Patrick Süskinds Roman Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders (1985) und dessen französischer Übersetzung Le Parfum. Histoire d’un meurtrier (1986).
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an alle Studierenden der Romanistik, des EuroS-Masters und der Lehramtsstudiengänge mit Kenntnissen der französischen Sprache. Spezifische Bedürfnisse und Niveau-Unterschiede werden durch die Struktur des Seminars berücksichtigt. (ab 3. Jahr B.A./LA + M.A.); EuroS Tracks: Sprachtheorie und Sprachenvielfalt; EuroS Schwerpunkte:
Sprachgeschichte, sprachl. Räume und Systeme, kommunikatives Handeln
Prüfungsleistung: Mündliche und/oder schriftliche Beiträge, Portofolio
Einschreibung / OPAL - Literatur
- Literaturempfehlung: Süskind, Patrick, Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders. Diogenes, Zürich (1985, Originalausgabe); Le Parfum. Histoire d'un meurtrier (1986). Übersetzung von Bernard Lortholary. Fayard, Paris.
- Seminar – [RSW1 - De Cesare] - Neologie und sprachliche Kreativität im Italienischen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna-Maria De Cesare Greenwald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/0102 In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 13. Oktober 2026
Unterrichtssprachen sind Deutsch und Italienisch.
Beschreibung. Apericena, petaloso, slayare: Wie entstehen neue Wörter im Italienischen, warum setzen sich manche von ihnen durch, während andere wieder verschwinden, und was verraten sie über gesellschaftlichen und sprachlichen Wandel? Das Seminar widmet sich der sprachlichen Kreativität und der Entstehung neuer Wörter im heutigen Italienischen. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Prozesse der Neologie und Wortbildung – darunter Derivation, Komposition, Kurzwortbildung, Entlehnungen und Bedeutungswandel – sowie die Frage, wie gesellschaftliche, kulturelle und technologische Entwicklungen den italienischen Wortschatz prägen. Anhand aktueller Beispiele aus Medien, Werbung, sozialen Netzwerken und Alltagskommunikation untersucht das Seminar, wie neue Ausdrücke entstehen, sich verbreiten und etablieren und welche Rolle sprachliche Innovation für den Wandel des Italienischen spielt.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierende der Romanistik, des EuroS-Masters und der Lehramtsstudiengänge mit Kenntnissen der italienischen Sprache (ab 3. Jahr B.A./LA + M.A.). Spezifische Bedürfnisse und Niveau-Unterschiede werden durch die Struktur des Seminars berücksichtigt. EuroS Schwerpunkte: sprachl. Räume und Systeme, kommunikatives Handeln; EuroS Tracks: Sprachtheorie und Sprachenvielfalt
Prüfungsleistung: Mündliche und/oder schriftliche Beiträge, Portfolio
Einschreibung per OPAL - Literatur
- Literaturempfehlung: wird nachgereicht
- Vorlesung – [RSW1 - De Cesare] - Varietätenlinguistik des Italienischen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna-Maria De Cesare Greenwald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0102 In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 14. Oktober 2026
Italienisch ist kein homogenes, in sich geschlossenes Gebilde. Vielmehr variiert der Sprachgebrauch in Abhängigkeit davon, wer an einer Kommunikationssituation beteiligt ist, in welchem Kontext die Interaktion stattfindet, welches Thema behandelt wird und an welchem Ort sich die Sprecher:innen befinden. Die Vorlesung verfolgt zwei übergeordnete Ziele. Zum einen wird die sogenannte „Architektur“ des Italienischen beschrieben. Dabei werden die sozialen und außersprachlichen Faktoren – etwa Zeit, Raum oder soziale Zugehörigkeit der Sprecher:innen – reflektiert, die für die Unterscheidung verschiedener Sprachvarietäten von Bedeutung sind. In diesem Zusammenhang werden zudem die wichtigsten Dimensionen sprachlicher Variation vorgestellt: die diachronische, diatopische, diamesische, diaphasische, diasexuelle, diagenerationelle und diastratische Variation. Zum anderen widmet sich die Vorlesung ausgewählten Varietäten des Italienischen, insbesondere dem italiano neo-standard, italiano popolare, italiano parlato, e-taliano und italiano elvetico. Anhand konkreter Beispiele werden deren zentrale lexikalische, morphologische, syntaktische und diskursive Merkmale herausgearbeitet und beschrieben.
Die Vorlesung richtet sich an alle Studienjahre (B.A. + M.A. / LA)
EuroS Tracks: Sprachtheorie und Sprachenvielfalt; EuroS Schwerpunkte: Sprachgeschichte, sprachl. Räume und Systeme, kommunikatives Handeln
Prüfungsleistung: Klausur/Testat
Einschreibung OPAL - Literatur
- Bibliographischer Hinweis: (wird nachgereicht)
- Kolloquium – [RSW1 - De Cesare] - Forschungskolloquium Romanistische Sprachwissenschaft
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna-Maria De Cesare Greenwald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Link: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/55804264450?10
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 13. Oktober 2026
Das Kolloquium richtet sich an alle Studierenden / jungen Wissenschaftler:innen, die eine Abschlussarbeit (BA, MA, StEx, Diss., Habil.) in französischer und/oder italienischer Sprachwissenschaft schreiben, sowie auch an Studierende des EuroS-Masters und Bachelorstudierende mit Konsultationsbedarf, bzw. zur Anfertigung von Exposés. Organisation und Kommunikation erfolgt über den OPAL-Kurs.
In jeder Sitzung haben Sie die Möglichkeit, ein geeignetes Prüfungsthema zu erarbeiten, Zwischenstände zu präsentieren und Fragen oder Zweifel zu diskutieren. Tragen Sie sich dafür bitte verbindlich in der OPAL-Terminvergabe ein.
Voraussetzung: regelmäßige und aktive Teilnahme, ggf. Präsentation im Rahmen der laut Studienordnung vorgeschriebenen Prüfungsleistung
Einschreibung / OPAL
- Seminar – [RSW2 - Saccà] - Multimodale Kommunikation im Sprachvergleich: von analogen Medien bis zu KI-generierten Texten
- Lehrperson
-
- Dr. Francesco Saccà
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
- Seitdem vom Begriff der Multimodalität die Rede ist, wird immer wieder die Frage gestellt, ob es überhaupt „nicht-multimodale“ Texte gibt. Denn sprachliche Zeichen treten in konkreten Kommunikationssituationen kaum isoliert auf. Die Konstruktion von Bedeutung erfolgt vielmehr häufig durch das Zusammenspiel verschiedener semiotischer Modi bzw. Ressourcen, zu denen Kress (2010) unter anderem Schrift, Bild, Layout, Gestik und Klang zählt. Gesprochene Sprache wird z.B. oft durch Intonation, Mimik, Gestik, Körperhaltung, usw. begleitet; geschriebene Sprache erscheint stets in einer materiell und visuell gestalteten Form, etwa hinsichtlich Typografie, Schriftgröße und -farbe sowie räumliche Anordnung. Diese unterschiedlichen Modi bzw. Ressourcen können als Ausdruck unterschiedlicher semiotischer Systeme verstanden werden, die sprach- und kulturbezogenen Konventionen folgen und auf jeweils spezifische Weise zur Bedeutungsbildung beitragen können.
Die Fähigkeit, solche multimodalen Bedeutungsangebote zu verstehen und kritisch zu analysieren, ist für die gegenwärtige Medien- und Kommunikationslandschaft von besonderer Bedeutung. Heutzutage verbinden Online-Zeitungsartikel sprachlichen Text beispielsweise mit Bildern, Grafiken oder Tabellen; Fernsehnachrichten kombinieren Bild, gesprochene Sprache, Schrift und Ton; Radiobeiträge arbeiten mit Stimme, Musik und Geräuschen; und insbesondere in sozialen Medien entstehen komplexe Verbindungen von Schrift, Bild, Video, Ton, Typografie und weiteren Ausdrucksformen. Multimodale Kommunikation erfordert daher eine Anpassung an neue Formen des Lesens, die über die Analyse verbaler Sprache hinausgehen und danach fragen, wie verschiedene semiotische Modi miteinander interagieren und gemeinsam Bedeutung hervorbringen.
Der Seminar führt zunächst in die theoretischen und methodischen Grundlagen der Multimodalitätsforschung ein und vermittelt die Mittel zur Beschreibung, Interpretation und Analyse multimodaler Texte. Dabei wird auch den Fragen nachgegangen, was überhaupt unter einem „multimodalen Text“ zu verstehen ist und warum sich der Begriff der „Multimodalität“ in den letzten Jahren als besonders produktiv für die sprachwissenschaftliche Analyse erwiesen hat. Im Anschluss werden multimodale Formen der Bedeutungsproduktion in vier zentralen Bereichen vergleichend untersucht: (1) Kunst und Literatur, (2) Werbung und Propaganda, (3) Kommunikation in sozialen Medien sowie (4) KI-generierte Texte. Dabei werden Beispiele aus dem Französischen, Italienischen, Deutschen und Englischen berücksichtigt, um sowohl sprach- und kulturspezifische Besonderheiten als auch übergreifende multimodale Strategien herauszuarbeiten.
Abschließend widmet sich der Kurs der Frage, welches Potenzial multimodale Texte für die Fremdsprachendidaktik und die barrierefreie Kommunikation besitzen. Diskutiert wird insbesondere, wie die Arbeit mit unterschiedlichen semiotischen Ressourcen das Text- und Medienverständnis, die kommunikative Kompetenz sowie die kritische Auseinandersetzung mit sprachlichen und visuellen Bedeutungsangeboten fördern kann.
- Einführungskurs – [RFLK/RILK - König] - Einführung in die Literatur- und Kulturgeschichte Frankreich / Italien
- Lehrperson
-
- Dr. Torsten König
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz
- Seminar – [RFLK - König] - Methodenseminar: Kulturwissenschaftliche Filmanalyse – Französische Filmgeschichte
- Lehrperson
-
- Dr. Torsten König
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Filme prägen seit reichlich einhundert Jahren wie kein anderes Medium unsere kulturelle Kommunikation, unsere Vorstellungwelten und damit unseren Weltbezug und unser Handeln. Daher sind sie in Form von Kinospielfilmen, Dokumentar- und Nachrichtenfilmen, TV- bzw. Streaming-Serien oder z.B. als hybride Web-documentarys ein wichtiger Gegenstand kulturwissenschaftlicher Forschung. In ihnen bilden sich gesellschaftliche Dynamiken, Normen und Werte, politische oder ideologische Diskurse, populäre Wissenshorizonte und nicht zuletzt das künstlerisch-ästhetische Formeninventar einer Zeit ab. Vor diesem Hintergrund vermittelt das Seminar Grundlagenwissen zu einer kulturwissenschaftlich orientierten Filmanalyse. Der Kurs ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil soll das methodische Instrumentarium zur Analyse erarbeitet werden, u.a. zu den strukturellen Dimensionen der Gestaltungsmittel Bild, Montage, Ton, zu Fragen wie der Sequenzanalyse, dem Film als Medium des Erzählens oder zum Thema Film und Unterrichtsdidaktik. Im zweiten Teil des Semesters wird das theoretisch-analytische Wissen auf Fallstudien zu ausgewählten Beispielen aus der französischen und frankophonen Filmgeschichte angewandt. Der historische Horizont reicht hierbei vom Stummfilm der 1920er Jahre über den réalisme poétique der 1930er Jahre, die Nouvelle Vague der 1960er bis hin zu den Werken einflussreicher Regisseure und Regisseurinnen wie Claude Chabrol oder Catherine Breillat und der populären Komödie der Gegenwart. Damit versteht sich das Seminar gleichzeitig als Einführung in die französische Filmgeschichte. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer:innen zur selbständigen kontextorientierten Analyse von französischen Filmen zu befähigen. Unterrichtssprache ist Deutsch, die Fähigkeit zum Verstehen französischer Filme im Original und zur Lektüre französischer Quellen ist Zugangsvoraussetzung. Mögliche Prüfungsleistungen: mündliche oder schriftliche Seminarbeiträge entsprechend jeweiliger Studienordnung. Einschreibung zum Kurs und Informationen zum Kursformat auf gleichnamiger OPAL-Kursseite. Zur Vorbereitung empfohlen:
- Literatur
- Maximilian Gröne / Frank Reiser (42014), „Film und Fernsehen“, in: dies., Französische Literaturwissenschaft. Eine Einführung, Tübingen, 241-262 [SLUB online]; Werner Faulstich (³2013), Grundkurs Filmanalyse, München [SLUB online]; Jean-Pierre Jeancolas (42019), Histoire du cinéma français, Paris. [Opal]; Anne Goliot-Lété, Francis Vanoye (2020), Précis d’analyse filmique, Paris. [Opal]
- Seminar – [RFLK - König] - Eine Geschichte Frankreichs in 14 Objekten
- Lehrperson
-
- Dr. Torsten König
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- In den 14 Sitzungen des Seminars wird jeweils ein materieller Gegenstand aus jeweils einer historischen Epoche Frankreichs im Zentrum der Betrachtung stehen. Von ihm ausgehend erkunden wir die Eigenheiten der Epoche, deren Strukturmerkmale in Kultur, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Rolle wichtiger Akteure. Die Reihe der Gegenstände und der dazugehörigen historischen Kontexte erstreckt sich mit Objekten wie dem Teppich von Bayeux (ca. 1070) vom frühen Mittelalter oder einem Salzfässchen (um 1540) von François Ier aus der Renaissancezeit über Gegenstände wie einen Spiegel aus Versailles (1680), von dem ausgehend der Absolutismus erklärt werden kann oder der Titelseite der Encyclopédie von Diderot und D’Alembert (1751) im Kontext der Aufklärung bis hin zu einem Werbeplakat für die Kolonialausstellung 1931, dem Citroën 2CV (1949), der die soziale Modernisierung des 20. Jh. symbolisiert, oder dem Gilet jaune von 2018 als Protestsymbol. Methodisch verfolgt das Seminar zwei Ansätze der neueren Historiographie. Es orientiert sich einerseits an der Material Culture History, wie sie beispielsweise durch Neil MacGregors A History of the World in 100 Objects (2010) sehr populär gemacht wurde. Der Grundgedanke hierbei ist, dass materielle Objekte nicht bloß Illustrationen historischer Entwicklungen sind, sondern Quellen mit eigenem Erkenntnispotenzial. Der zweite Ansatz ist der einer transnationalen Vernetzungsgeschichte Frankreichs, die danach fragt, wie französische Geschichte aus Austausch, Migration, Krieg, Handel, kulturellen Transfers und Verflechtungen mit anderen Teilen der Welt entsteht. Er wird prominent durch Patrick Boucheron (Hg.), Histoire mondiale de la France (2018) repräsentiert. Lernziele des Seminars: Überblickswissen zu wichtigen Strukturen, Daten, Akteuren der französischen Geschichte; mit „Objektgeschichte“ Einübung in didaktisch attraktive Modelle der Erschließung historischen Wissens; Dezentrierung von Narrativen französischer Nationalgeschichte; Vermittlung sprachlicher und analytischer Kompetenzen zur Kontextualisierung kulturhistorischer Quellen in verschiedenen medialen Formaten. Kurssprachen: Deutsch, auf Wunsch auch Französisch. Mögliche Prüfungsleistungen: mündliche oder schriftliche Seminarbeiträge entsprechend jeweiliger Studienordnung. Einschreibung zum Kurs und Informationen zum Kursformat auf gleichnamiger OPAL-Kursseite. Zur Vorbereitung empfohlen:
- Literatur
- Neil MacGregor, A History of the World in 100 Objects (2010) [SLUB]; Patrick Boucheron (Hg.), Histoire mondiale de la France (2018) [SLUB]; Guillaume Bourel u.a. (Hgg.), Bescherelle - Chronologie de l'histoire de France: des origines à nos jours (2024) [Opal]; Christian Grataloup (Hg.), Atlas historique de la France (2024) [Opal].
- Seminar – [RFLK - König] - Lire les classiques : littératures françaises et francophones du 17e au 21e siècle
- Lehrperson
-
- Dr. Torsten König
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BSS/E41 In Präsenz - Beschreibung
- Quelles sont les œuvres qui comptent dans l'histoire de la littérature française ou des littératures francophones hors de France ? Il n'est pas possible de donner une réponse définitive et objective à cette question. L'appréciation de ce qui est important a évolué au cours de l'histoire et continue d'évoluer, en fonction de nombreux déterminants. Et toute liste sur ce sujet, aussi longue soit-elle, reste incomplète. Conscient de l'historicité du canon et de ses lacunes, ce séminaire propose néanmoins des lectures de treize œuvres de l'histoire littéraire de la France et du monde francophone qui peuvent être qualifiées de « classiques ». « Classiques » dans le sens de « exemplaires » et de « typiques » afin d'appréhender certains contextes littéraires et culturels ou de définir des courants et des écoles littéraires. Et « classique » dans le sens de l'influence prépondérante que ces textes ont pu exercer au cours de l'histoire. Dans le cadre du séminaire, les œuvres choisies seront lues sous forme d'extraits et commentées en fonction de leurs caractéristiques spécifiques en termes de thèmes, de formes, de fonctions sociales et communicatives. La série d'études de textes clés commence au XVIIe siècle avec des auteurs tels que l’homme de théâtre Molière et l'épistolière Mme de Sévigné, se poursuit au siècle des Lumières avec Voltaire, puis avec Victor Hugo à l'époque romantique, Balzac et Baudelaire au XIXe siècle, jusqu'au XXe siècle avec des classiques comme Apollinaire, Ionesco, Camus et Nathalie Sarraute ou, hors de France, Senghor et Assia Djebar. Les lectures sont complétées par des digressions sur d'autres auteurs et textes importants des époques concernées. Le cours se termine par un regard sur l’actualité littéraire du XXIe siècle. Les exemples choisis couvrent différents genres : théâtre, poésie, roman, essai. Les participants au séminaire peuvent ainsi, d'une part, approfondir leurs connaissances de l’histoire littéraire et culturelle grâce à un travail concret sur des textes et, d'autre part, s'exercer à une approche analytique de différents genres ou types de textes. A la fin du cours, vous ne connaîtrez certainement pas les treize œuvres les plus importantes de l'histoire littéraire française (car LES œuvres les plus importantes n'existent pas !), mais tout de même treize œuvres importantes. Le cours s'adresse en premier lieu aux étudiants de deuxième et troisième année afin d'approfondir les connaissances de base, mais il est également ouvert aux étudiants des semestres supérieurs qui souhaitent retravailler ces bases. Prestations d'examen : oraux ou écrits selon le règlement d'études correspondant. Inscription au cours et informations sur le format du cours sur la page OPAL. Langue du cours : français uniquement (les travaux d'examen écrits, comme la Hausarbeit, peuvent être remis en allemand). Pour approfondir le sujet [disponibles à la SLUB et en extraits sur le site OPAL du cours] :
- Literatur
- Romain Lancrey-Javal u.a. (2023), Manuel d’analyse des textes. Histoire littéraire et poétique des genres, Paris ; Jean-Pierre Aubrit, Bernard Gendrel (2024), Littérature : les mouvements et écoles littéraires, Paris ; Johan Faerber u.a. (2019), Chronologie de la littérature française : du Moyen Âge à nos jours, Paris ; Catherine Mory (2022), Incroyable histoire de la littérature française, Paris.
- Seminar – [RILK - Tiller] - Storyselling: Verbrechenserzählungen und Regionalität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Elisabeth Tiller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Verbrechen spielen in Kriminalerzählungen, Thrillern oder Spionageromanen eine zentrale Rolle – in literarischen Texten, die Rätsel und Komplotte bzw. deren Lösung/Aufdeckung erzählen. Insbesondere Kriminalromane verkaufen sich in Italien seit den 1990er Jahren bestens und machen ein wesentliches Segment des Buchmarktes aus. Dies gelingt besonders erfolgreich – und zwar innerhalb Italiens ebenso wie außerhalb – wenn diesen Verbrechens- und/oder Aufklärungserzählungen ein deutlich erkennbarer regionaler Rahmen aufgeprägt wird. Regionalität (Orte, Sprache, Küche, Wetter, Stereotype etc.) wird zum Schlüssel für Serialität und dient als Anker für die Bindung von Lesepublikum. Das Seminar wird diesen Mechanismus anhand der regionalisierten Verbrechenserzählungen von Camilleri, Macchiavelli, Lucarelli, Cassar Scalìa, De Giovanni, Pulixi, Vichi u.v.m. beobachten und diskutieren.
Einschreibung via OPAL.
- Seminar – [SSW - Kuße] Syntax des Ost- und Westslavischen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Holger Kuße
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0109 In Präsenz - Beschreibung
- In der Veranstaltung werden sowohl die traditionellen syntaktischen Kategorien der Wort- und Satzsyntax als auch linguistische Ansätze wie Dependenz-, Phrasenstruktur- und generative Syntax behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf Beschreibungen der Syntax des Russischen, Polnischen, Tschechischen, Sorbischen und Ukrainischen wie sie unter anderem in Akademiegrammatiken zu finden sind. Darüber hinaus kommen Fragen der Verbindung von Syntax und Pragmatik und der Funktionsweise einzelner syntaktisch funktionaler Sprachmittel wie beispielweise Konjunktionen zur Sprache.
- Literatur
-
- Dürscheid, Chr. 2012 (6. Auflage). Syntax. Grundlagen und Theorien. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
- Gladrow, W./Kosta, P. 1999. Syntax und Syntaxkonzeptionen. In: Handbuch der sprachwissenschaftlichen Russistik. Hrsg. von H. Jachnow u.a. Wiesbaden: Harrassowitz, S. 386-424.
- Skript zur Einführung in Sprachwissenschaft für Slavisten
- Seminar – [SSW - Kuße] Diskurse verstehen, Wirklichkeit deuten: Einführung in slavische Sprach- und Kommunikationsräume
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Holger Kuße
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Wie entstehen gesellschaftliche Gewissheiten? Warum setzen sich bestimmte Deutungen durch, während andere kaum Gehör finden? Das Seminar richtet den Blick auf Sprache als einen Ort, an dem Wirklichkeit nicht nur beschrieben, sondern ausgehandelt und verändert wird. An Beispielen aus slavischen Medien, politischen Debatten, Literatur und Alltagskommunikation untersuchen wir, wie Menschen überzeugen, widersprechen, urteilen und gemeinsame Bedeutungen herstellen. Dabei begegnen uns zentrale Ideen von Habermas, Apel, Bachtin, Lotman und Foucault. Das Seminar lädt dazu ein, vertraute Aussagen neu zu lesen, scheinbare Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen und die Vielfalt slavischer Sprach- und Kommunikationsräume differenziert zu entdecken.
Termine:
30.-31-10.26, 4./5.12. 2026, 22./23.01. 2027
August-Bebel-Straße 30, 06.001
- Vorlesung – [SSW - Kuße] 16. Bohemicum Dresdense. „Tschechien – Land an der Küste“ (Holger Kuße/Šarka Atzenbeck)
- Lehrpersonen
-
- Prof. Dr. Holger Kuße
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Das Bohemicum Dresdense ist eine jährliche Tagung zur tschechischen Sprache, Kultur und Geschichte, die im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage stattfindet. Das Thema ist dieses Jahr das Motto des Länderauftritts der tschechischen Republik auf der Frankfurter Buchmesse, „Tschechien, Land an der Küste“. Die Themenvielfalt des 16. Bohemicum Dresdense gibt wie eine Überblicksvorlesung zahlreiche Einblicke in die Kultur- und Sprachgeschichte Tschechiens. Zur Vor- und Nachbereitung findet jeweils ein Treffen am Dienstag, den 03.11.2026 und am Dienstag, den 17.11. jeweils um 16.40 in der August-Bebel-Straße 30, Zi 6001 statt.
Zeit und Ort: 05./06.11. 2026 Zentralbibliothek Kulturpalast Dresden, Wilsdruffer Straße 18
01067 Dresden** max. 20
- Seminar – [SLW - Vaizer] Die Geschichte des Begriffs „das Publikum“ in der russischen und europäischen Kultur
- Lehrperson
-
- Dr. Tatiana Vaizer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/2-10/U In Präsenz - Beschreibung
- Kaum ein Begriff ist so bekannt und in sich widersprüchlich wie der Begriff das Publikum, der historisch wandelbar und zugleich unveränderlich ist. Ausgehend von den Vorstellungen vom „das Publikum“ in der römischen und griechischen Antike durchläuft dieser Begriff eine lange Geschichte der Wandlung durch das Mittelalter und die Neuzeit. Je nach kulturhistorischem und sprachlichem Kontext konnte er Folgendes bedeuten: Gesellschaft, Staat, Volk, Menge, Gruppe von Menschen, Lesewelt, Anzeige, Zeremonie, eine gefallene Frau, eine Münze, die Engel Christi usw.? Wie konnte ein und dasselbe Wort sowohl eine ungebildete Menge mit vulgären, anspruchslosen Vorlieben als auch die High Society, die Aristokratie, oder die gebildete und aufgeklärte Bourgeoisie bezeichnen? Sowohl als offene, inklusive, demokratische Gemeinschaft bzw. als elitärer, geschlossener Kreis, der für andere unzugänglich ist?
Wir beginnen mit einer Einführung in die Begriffsgeschichtsmethode des bekannten deutschen Historikers der Begriffe Reinhart Koselleck. Wir werfen einen kurzen Blick auf die Geschichte des europäischen Begriffs „das Publikum“ in englischer, französischer und deutscher Sprache. Grundsätzlich konzentrieren wir uns aber auf die Geschichte des russischen Begriffs: Wie wurde er im Goldenen Zeitalter der russischen Aufklärung verwendet? Wie haben sich die Vorstellungen davon gegen Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts verändert? Warum wurde er in der Sowjetzeit durch den Begriff „obschestvennost‘“ ersetzt usw?
Wir werden mit Texten (kulturellen Quellen), Bildern und Filmen arbeiten.
Der Kurs kann je nach Bedarf auf Deutsch, Russisch oder Englisch abgehalten werden.
История понятия публика в русской и европейской культуре
Едва ли найдется более узнаваемое и противоречивое в себе понятие, чем одновременно исторически изменчивое и неизменное понятие публика. Отсылая к представлениям о «публичном» в римской и греческой античности, это понятие проходит долгую историю трансформации через Средневековье и Новое время, когда в зависимости от культурно-исторического и языкового контекста оно могло означать: общество, государство, народ, толпу, группу людей, аудиторию, объявление, церемонию, падшую женщину, монету, ангелов Христа и т.д.? Почему одно и то же слово могло пониматься и как необразованная толпа с вульгарными невзыскательными вкусами и как свет, высшее общество, аристократия, образованная и просвещенная буржуазия? Как открытое включающее демократическое сообщество и как элитарный узкий круг, недоступный для остальных?
Мы начнем со знакомства с методом истории понятий известного немецкого исследователя Райнхардта Козеллека. Кратко заглянем в историю европейского понятия „публика“ в английском, немецком и французском языках. А затем сосредоточимся на истории русского понятия: как оно употреблялось в золотой век российского просвещения? Как представления о ней изменились в начале ХХ века? Почему оно заменилось понятием obschestvennost‘ в советское время?
Мы будем работать с текстами (культурными источниками), изображениями и фильмами.
Курс по необходимости может читаться на немецком, русском или английском языках.
- Vorlesung – [SLKW - Smola] Slawische Literaturen in der Zeit der De-Stalinisierung
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Klavdia Smola
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/CON2/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung widmet sich den slawischen Literaturen in einer Phase politischer, gesellschaftlicher und ästhetischer Umbrüche, die mit Stalins Tod 1953 einsetzt und weit über den XX. Parteitag der KPdSU von 1956 hinausreicht. Die sogenannte „Tauwetter“-Periode eröffnete in der Sowjetunion und – unter jeweils unterschiedlichen politischen Bedingungen – auch in anderen sozialistischen Staaten Ostmitteleuropas neue Spielräume des Schreibens, Publizierens und kulturellen Austauschs. Zugleich blieben Zensur, ideologische Kontrolle und politische Repression bestehen, sodass sich literarische Innovation häufig in einem Spannungsfeld zwischen vorsichtiger Öffnung und fortdauernder Begrenzung entwickelte. Die Vorlesung untersucht, wie Schriftsteller auf diese widersprüchliche Situation reagierten und welche neuen Themen, Schreibweisen und Identitäten daraus hervorgingen. Im Zentrum stehen unter anderem die Auseinandersetzung mit dem Stalinismus und dem staatlichen Terror, die Wiederentdeckung individueller Erfahrung und Erinnerung, neue Formen von Subjektivität und Alltagsdarstellung sowie die Neubewertung von Krieg, Gewalt, Schuld und gesellschaftlicher Verantwortung.
- Seminar – [SKW-Smola] Der Kulturmythos Mitteleuropa: Polen, Tschechien, Ukraine
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Klavdia Smola
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde BSS/0E41/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Thema diese Seminars ist der Kulturmythos „Mitteleuropa“, der seit den 1980er Jahren zu einem der einflussreichsten Konzepte der kulturellen Selbstbeschreibung Ostmitteleuropas geworden ist. Ausgangspunkt ist die berühmte Mitteleuropa-Debatte, an der Intellektuelle und Schriftsteller wie Milan Kundera, Czesław Miłosz, Danilo Kiš, György Konrád oder Milo Dor ebenso beteiligt waren wie westliche Beobachter, etwa Timothy Garton Ash. In Essays, unter anderem in der Zeitschrift Zeszyty Literackie, entwarfen sie Mitteleuropa als einen gemeinsamen geistigen und kulturellen Raum, der durch die politische Teilung Europas nach 1945 verdeckt, ideologisch überschrieben und seiner historischen Identität beraubt worden sei. Gegen die geopolitische Ordnung des Kalten Krieges setzten sie die Vorstellung einer Region, deren kulturelles Gedächtnis von Mehrsprachigkeit, Multikulturalität, Westorientierung und den historischen Erfahrungen der Habsburgermonarchie geprägt war. Mitteleuropa erschien dabei als eine „verdichtete Version Europas“, als Raum größter kultureller Vielfalt auf kleinstem Gebiet. Zugleich war dieser Entwurf deutlich von der Erfahrung sowjetischer bzw. russischer Hegemonie bestimmt: Die Zugehörigkeit zum Westen wurde kulturell begründet, während Russland vor allem mit politischer und imperialer Macht assoziiert wurde. Das Seminar untersucht diese Konstruktion kritisch und fragt danach, welche historischen Erfahrungen, Ausschlüsse und nostalgischen Projektionen in ihr enthalten sind. Fragilität, Heimatlosigkeit, historische Brüche und die Erfahrung permanenter Gefährdung wurden von Kundera und Kiš als Quelle einer spezifisch mitteleuropäischen Sensibilität verstanden, die sie bereits bei Kafka, Musil oder Broch zu erkennen glaubten. Im zweiten Teil des Seminars verfolgen wir, wie dieser Mythos nach 1989 weitergeschrieben oder infrage gestellt wird. Im Mittelpunkt stehen dabei literarische und essayistische Texte aus Polen, Tschechien und der Ukraine, unter anderem von Andrzej Stasiuk und Juri Andruchowytsch. Gefragt wird, wie sich die imaginäre Geographie Mitteleuropas nach dem Ende des Staatssozialismus und der EU-Osterweiterung verschiebt.
- Seminar – [SLKW-Smola] Sibirische Ökologien: Literatur, Kunst und Wissenschaft
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Klavdia Smola
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar diskutieren wir über Sibirien als einen Natur-, Kultur- und Wissensraum, in dem ökologische Fragen seit langem mit imperialer Expansion, Ressourcennutzung, wissenschaftlicher Erforschung und kultureller Imagination verbunden sind. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Literatur, Kunst und Wissenschaft Vorstellungen von „sibirischer Natur“ hervorgebracht, geprägt und verändert haben. Sibirien erscheint dabei nicht nur als abgelegene Peripherie oder als vermeintlich unberührte Wildnis, sondern als ein Raum intensiver menschlicher Eingriffe: von kolonialer Erschließung und Zwangsarbeit über Industrialisierung, Bergbau, Öl- und Gasförderung bis hin zu gegenwärtigen Folgen des Klimawandels. Zugleich ist die Region Lebensraum vieler indigener Gemeinschaften, deren Verhältnis zu Landschaft, Tieren und natürlichen Ressourcen andere Wissensformen und Umweltvorstellungen sichtbar macht. Im Seminar untersuchen wir, wie solche unterschiedlichen Perspektiven in literarischen Texten, künstlerischen Projekten, Reiseberichten, wissenschaftlichen Diskursen und dokumentarischen Medien miteinander konkurrieren oder sich gegenseitig beeinflussen. Von besonderem Interesse sind dabei die Beziehungen zwischen Umweltgeschichte und imperialer Geschichte, zwischen ökologischer Gewalt und kulturellem Gedächtnis sowie zwischen lokaler Erfahrung und globalen Umweltdebatten. Welche Bilder von Taiga, Tundra, Permafrost, Flüssen oder Rohstofflandschaften entstehen in verschiedenen historischen Perioden? Wie verändern sich Vorstellungen von Fortschritt, Modernisierung und Beherrschung der Natur vom Russischen Reich über die Sowjetunion bis in die Gegenwart? Das Seminar verbindet Ansätze aus Literatur- und Kulturwissenschaft, Environmental Humanities, postkolonialer Forschung und Indigenous Studies. An ausgewählten Beispielen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft fragen wir, wie ökologische Krisen erzählt, sichtbar gemacht und politisch gedeutet werden.
- Seminar – [SLW-Smola] Jüdische Literaturen im postkommunistischen Osteuropa
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Klavdia Smola
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/0002/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar widmet sich jüdischen Literaturen im postkommunistischen Osteuropa seit den späten 1980er Jahren. Mit dem Zusammenbruch der staatssozialistischen Systeme und der Öffnung zuvor tabuisierter Bereiche der Geschichte wurde auch jüdisches Leben neu sichtbar und literarisch verhandelbar. Autor:innen begannen offen über staatlichen und alltäglichen Antisemitismus, über Ausgrenzung, Assimilation und die verdrängte Geschichte jüdischer Gemeinschaften zu schreiben. Zugleich entstand ein neues Interesse an jüdischen religiösen Traditionen, kulturellen Praktiken, Familiengeschichten und Fragen ethnischer Zugehörigkeit. Das Seminar untersucht, wie Literatur an dieser Wiederentdeckung jüdischer Identität beteiligt war. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den unterschiedlichen und doch so ähnlichen historischen Erfahrungen in der Sowjetunion, in Polen und in der Tschechoslowakei. Dazu gehört v.a. die Geschichte der Repatriierung nach Israel und des Kampfes um das Recht auf Ausreise sowie das Phänomen der „Refuseniks“. Im Seminar fragen wir, wie sich nach 1989 die literarischen Formen des Erinnerns an Shoah, Stalinismus, Antisemitismus und Emigration verändern, wie Familienarchive und individuelle Biographien mit kollektiver Geschichte verbunden werden und welche Rolle Sprache, Religion, Generation und Geschlecht für jüdische Selbstbeschreibungen spielen. Methodisch verbinden wir Close Reading mit Ansätzen der Memory Studies und der Minderheiten- und Diasporaforschung.
- Seminar – [SKW-Scharlaj] Русскоязычные культуры постсоветского пространства
- Lehrperson
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- Dr. Marina Scharlaj
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beschäftigt sich mit der Rolle des Russischen in den Staaten des postsowjetischen Raums. Im Zentrum stehen kulturelle, sprachliche und gesellschaftliche Entwicklungen seit dem Zerfall der Sowjetunion. Anhand ausgewählter Länder und Regionen – darunter Belarus, das Baltikum, die Ukraine, der Südkaukasus und Zentralasien – werden historische Grundlagen sowie zentrale sprach- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen erarbeitet. Dabei werden aktuelle Diskurse um die Sprach- und Identitätspolitik, russischsprachige Literatur, Film, Medien, Populärkultur und digitale Kommunikationsräume in ihrer regionalen Vielfalt analysiert. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis der sprachlichen und kulturellen Heterogenität des postsowjetischen Raums zu fördern. Theoretisch stützt sich die Lehrveranstaltung auf (de-)koloniale Perspektiven der Kulturwissenschaft, plurizentrische Ansätze der Landeskunde sowie Konzepte der interkulturellen Didaktik. Sie richtet sich an Lehramtsstudierende sowie an fortgeschrittene Russischlernende.
Die Unterrichtssprache ist Russisch. Die Erbringung der Prüfungsleistung ist sowohl in kulturwissenschaftlichen als auch in fachdidaktischen Modulen möglich.