Deutsch (Lehramt an Oberschulen) [seit 2021]
Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
SLK-SEOS-DEU-B-ÄDL
(Basismodul: Ältere deutsche Literatur)
- Einführungskurs – [ÄDL - Malcher] - Basismodul: Grundlagen der Mediävistik
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 199
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde HSZ/004/H In Präsenz - Beschreibung
- Das altgermanistische Basismodul führt in die Grundbegriffe und basalen Kategorien der germanistischen Mediävistik und Frühneuzeitforschung ein. Seine beiden Veranstaltungen – Einführungskurs und Übung – sind strukturell miteinander verzahnt und werden parallel besucht. Vielfalt und Besonderheit (Alterität) vormoderner volkssprachiger Literatur vermittelt der Einführungskurs im Format einer Vorlesung als einen weiten literaturgeschichtlichen Überblick. Anhand ausgewählter Textbeispiele werden die wichtigsten Gattungen, aber auch fachspezifische Problemkomplexe vorgestellt und wichtige literatur- und kulturwissenschaftliche Arbeitsmethoden und Theorieansätze skizziert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf sozial- und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen sowie auf der Semiotik als dem basalen Medium gesellschaftlicher Konstruktion. Die Studierenden sollen daneben zum eigenverantwortlichen Umgang mit den gängigen Arbeitsmitteln des Faches befähigt werden.
Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die eigenständige Vor- und Nachbereitung der Lehrinhalte sowie das Bestehen der Prüfungsleistung. Die beiden Veranstaltungen des Basismoduls werden durch ein gemeinsames Tutorium begleitet, in dem die vermittelten Grundkenntnisse vertieft werden. Alle relevanten Texte und Materialien sind in einem Arbeitsbuch versammelt, das rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt wird und das man im Printformat im Copyshop auf der Mommsenstraße erhalten kann.
- Übung – [ÄDL - Malcher] - Grundlagen der Mediävistik
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 70
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 1. Doppelstunde POT/0013 In Präsenz - Beschreibung
- Das altgermanistische Basismodul führt in die Grundbegriffe und basalen Kategorien der germanistischen Mediävistik und Frühneuzeitforschung ein. Seine beiden Veranstaltungen – Einführungskurs und Übung – sind strukturell miteinander verzahnt und werden parallel besucht. Die Übung legt die Grundlagen für die Lektürefähigkeit und das Verstehen mittelhochdeutscher Texte: Es geht um die Auseinandersetzung mit der historischen Veränderlichkeit der Bedeutung von Worten, um die Abhängigkeit des Textsinns von historischen und kulturellen Kontexten, um die Vermittlung von sprachlichem, vor allem auch grammatikalischem Grundlagenwissen, um deutschsprachige Texte angemessen verstehen zu lernen. Solches Wissen und solche Kompetenzen sind wesentliche Voraussetzungen für die Erschließung der vielfältigen Formen mittelalterlicher Literatur als komplexe ‚fremdvertraute’ Gebilde.
Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die eigenständige Vor- und Nachbereitung der Lehrinhalte sowie das Bestehen der Prüfungsleistung. Die beiden Veranstaltungen des Basismoduls werden durch ein gemeinsames Tutorium begleitet, in dem die vermittelten Grundkenntnisse vertieft werden. Alle relevanten Texte und Materialien sind in einem Arbeitsbuch versammelt, das rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt wird und das man im Printformat im Copyshop auf der Mommsenstraße erhalten kann.
SLK-SEOS-DEU-B-NDL
(Basismodul: Neuere deutsche Literatur)
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 1
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 2
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 3
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 4
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Einführungskurs – [NDL – Gerigk] - Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BAR/SCHÖ/E In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung führt in Arbeitsgebiete und Zugänge der Neueren deutschen Literaturwissenschaft ein. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gattungsanalyse von Epik – Dramatik – Lyrik. Vermittelt werden übergreifend Orientierungswissen und methodische Kompetenz, u.a. bezogen auf Literaturgeschichte, Literaturtheorie, literarische Medialität sowie Intermedialität. Konzepte wie Fiktionalität, Autorschaft und Kanonbildung zählen ebenfalls zu den systematisch-historischen Grundlagen, ergänzt um Ausblicke auf die erweiterte „Lesbarkeit der Kultur“.
- Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 5
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 6
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 7
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde ABS/2-06 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung dient als notwendige Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ und inhaltliche Ergänzung der Vorlesung. Sie vertieft in der praktischen Anwendung die Inhalte des EK und vermittelt prüfungsrelevante Kompetenzen des literaturwissenschaftlichen Umgangs mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Begriffe der Editionsphilologie sowie in Grundschritte wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliografieren) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse von Erzählprosa, Lyrik und Drama. Darüber hinaus soll die Übung zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Tutorium – [NDL – Meiß] - Tutorium NdL 1
- Lehrperson
-
- Pascal Hagen Meiß
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Meiß] - Tutorium NdL 2
- Lehrperson
-
- Pascal Hagen Meiß
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Renner] - Tutorium NdL 3
- Lehrperson
-
- Elisa Renner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Renner] - Tutorium NdL 4
- Lehrperson
-
- Elisa Renner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
- Tutorium – [NDL – Schmalfuß] - Tutorium NdL 5
- Lehrperson
-
- Leni Fabienne Schmalfuß
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48, BSS, ABS In Präsenz
SLK-SEOS-DEU-B-GES
(Basismodul: Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen)
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 1. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Beschreibung: Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Textlinguistik, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der diatopischen Variation sowie der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur: Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
SLK-SEOS-DEU-B-DAF
(Basismodul: Einführung in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache)
- Übung – [DAF - Oechel-Metzner] - Einführung DaF/DaZ (3)
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist inhaltlich an der Vorlesung „Einführung in DaZ/DaF“ ausgerichtet, indem sie deren Themen vertieft und durch eigene Schwerpunktsetzungen erweitert. Dabei werden u.a. die Spracherwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache, theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs, für den DaZ- und DaF-Unterricht relevante sprachenpolitische Rahmenbedingungen und Konzepte der Sprach- und Kulturvermittlung in den Blick genommen. Auf der Basis einschlägiger Fachartikel und Einführungstexte werden grundsätzliche theoretische Fragen und empirische Ergebnisse rund um den Erwerb und die Didaktik von Zweit- und Fremdsprachen präsentiert und gemeinsam kritisch diskutiert.
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten und Lehrformen
Das in seinen Lehrformen hybride Basismodul DaZ/DaF besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung (digital – Screencasts)
• Übung (Präsenz)
• Tutorium (Präsenz – online)
Die Vorlesung führt in die Themen ein, die Übungen vertiefen und erweitern die Themen der Vorlesung. Im Tutorium werden die in der Vorlesung vermittelten und in den Übungen erweiterten Lerninhalte in Peer-Groups wiederholt, praktisch eingeübt und für ein vertieftes Verständnis nachbereitet.
Zur Vorlesung werden drei inhaltlich identische Übungen angeboten. Bitte melden Sie sich für nur eine dieser Übungen an.
Die Tutorien setzen zeitlich versetzt zur Vorlesung/zu den Übungen ein. Die Anmeldung dazu erfolgt nach Vorlesungsbeginn, Informationen dazu erhalten in der Übung, in die Sie sich eingeschrieben haben.
Voraussetzungen
Das Basismodul Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte (GES) sollte bereits absolviert worden sein.
- Übung – [DAF - Brand] - Einführung in DaZ/DaF (1)
- Lehrperson
-
- Laetitia Brand
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist inhaltlich an der Vorlesung „Einführung in DaZ/DaF“ ausgerichtet, indem sie deren Themen vertieft und durch eigene Schwerpunktsetzungen erweitert. Dabei werden u.a. die Spracherwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache, theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs, für den DaZ- und DaF-Unterricht relevante sprachenpolitische Rahmenbedingungen und Konzepte der Sprach- und Kulturvermittlung in den Blick genommen. Auf der Basis einschlägiger Fachartikel und Einführungstexte werden grundsätzliche theoretische Fragen und empirische Ergebnisse rund um den Erwerb und die Didaktik von Zweit- und Fremdsprachen präsentiert und gemeinsam kritisch diskutiert.
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten und Lehrformen
Das in seinen Lehrformen hybride Basismodul DaZ/DaF folgt dem didaktischen Prinzip Flipped Classroom (van Alten et al. 2019) und besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung
• Übung
• Tutorium
Die Vorlesung führt in die Themen ein, die Übungen vertiefen und erweitern die Themen der Vorlesung. Im Tutorium werden die in der Vorlesung vermittelten und in den Übungen erweiterten Lerninhalte in Peer-Groups wiederholt, praktisch eingeübt und für ein vertieftes Verständnis nachbereitet.
Dem didaktischen Prinzip Flipped Classroom folgend werden die Inhalte der Vorlesung als Video-/Audiodateien aufbereitet und den Studierenden asynchron zur Verfügung gestellt. Die Studierenden können sich die Vorlesung auf diese Weise in selbst bestimmtem Tempo beliebig oft anhören/ansehen. Die vertiefte und erweiterte Auseinandersetzung mit den Inhalten findet im Rahmen der synchronen Präsenzveranstaltungen des Basismoduls – Übung und Tutorium – statt.
Zur Vorlesung werden mehrere inhaltlich identische Übungen angeboten. Bitte melden Sie sich für nur eine dieser Übungen an.
Es werden ebenfalls mehrere inhaltlich identische Tutorien angeboten. Diese setzen zeitlich versetzt zur Vorlesung/zu den Übungen ein. Die Anmeldung dazu erfolgt nach Vorlesungsbeginn, Informationen dazu erhalten Sie in der Übung, in die Sie sich eingeschrieben haben.
Voraussetzungen
Das Basismodul Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte (GES) sollte bereits absolviert worden sein.
- Einführungskurs – [DAF - Binanzer] - Basismodul in Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Binanzer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/0E11/H Hybrid - Beschreibung
- Die Vorlesung Einführung in DaZ/DaF führt in das Fach Deutsch als Zweitsprache / Deutsch als Fremdsprache ein, indem sowohl Forschungs- als auch Anwendungsperspektiven beleuchtet werden. Die Studierenden werden mit den Feldern der Disziplin vertraut gemacht, lernen die Sprach-erwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache zu unterscheiden, erarbeiten theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs und gewinnen Einblicke in empirische Forschungsmethoden und Analyseverfahren der Disziplin. Die Veranstaltung gibt auch Einblicke in anwendungsbezogene Felder des Fa-ches, indem die Relevanz des Faches für den schulischen Kontext beleuchtet wird und unterschiedliche didaktische Zugänge zur Sprach- und Kulturver-mittlung vorgestellt werden.
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten und Lehrformen
Das in seinen Lehrformen hybride Basismodul DaZ/DaF folgt dem didaktischen Prinzip Flipped Classroom und besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung
• Übung
• Tutorium
Die Vorlesung führt in die Themen ein, die Übungen vertiefen und erweitern die Themen der Vorlesung. Im Tutorium werden die in der Vorlesung vermittelten und in den Übungen erweiterten Lerninhalte in Peer-Groups wiederholt, praktisch eingeübt und für ein vertieftes Verständnis nachbereitet.
Dem didaktischen Prinzip Flipped Classroom folgend werden die Inhalte der Vorlesung als Video-/Audiodateien aufbereitet und den Studierenden asynchron zur Verfügung gestellt. Die Studierenden können sich die Vorlesung auf diese Weise in selbst bestimmtem Tempo beliebig oft anhören/ansehen. Die vertiefte und erweiterte Auseinandersetzung mit den In-halten findet im Rahmen der synchronen Präsenzveranstaltungen des Basismoduls – Übung und Tutorium – statt.
Zur Vorlesung werden inhaltlich identische Übungen angeboten. Bitte melden Sie sich für nur eine dieser Übungen an.
Es werden ebenfalls inhaltlich identische Tutorien angeboten. Diese setzen zeitlich versetzt zur Vorlesung/zu den Übungen ein. Die Anmeldung dazu erfolgt nach Vorlesungsbeginn, Informationen dazu erhalten Sie in der Übung, in die Sie sich eingeschrieben haben.
Voraussetzungen
Das Basismodul Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte (GES) sollte bereits absolviert worden sein.
- Übung – [DAF - Harfmann] - Einführung in DaZ/DaF (2)
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde HSZ/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist inhaltlich an der Vorlesung „Einführung in DaZ/DaF“ ausge-richtet, indem sie deren Themen vertieft und durch eigene Schwer-punktsetzungen erweitert. Dabei werden u.a. die Spracherwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache, theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs, für den DaZ- und DaF-Unterricht relevante sprachenpoli-tische Rahmenbedingungen und Konzepte der Sprach- und Kulturver-mittlung in den Blick genommen. Auf der Basis einschlägiger Fachartikel und Einführungstexte werden grundsätzliche theoretische Fragen und empirische Ergebnisse rund um den Erwerb und die Didaktik von Zweit- und Fremdsprachen präsentiert und gemeinsam kritisch diskutiert.
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten und Lehrformen
Das in seinen Lehrformen hybride Basismodul DaZ/DaF folgt dem didak-tischen Prinzip Flipped Classroom (van Alten et al. 2019) und besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung
• Übung
• Tutorium
Die Vorlesung führt in die Themen ein, die Übungen vertiefen und erwei-tern die Themen der Vorlesung. Im Tutorium werden die in der Vorle-sung vermittelten und in den Übungen erweiterten Lerninhalte in Peer-Groups wiederholt, praktisch eingeübt und für ein vertieftes Verständnis nachbereitet.
Dem didaktischen Prinzip Flipped Classroom folgend werden die Inhalte der Vorlesung als Video-/Audiodateien aufbereitet und den Studieren-den asynchron zur Verfügung gestellt. Die Studierenden können sich die Vorlesung auf diese Weise in selbst bestimmtem Tempo beliebig oft anhören/ansehen. Die vertiefte und erweiterte Auseinandersetzung mit den Inhalten findet im Rahmen der synchronen Präsenzveranstaltun-gen des Basismoduls – Übung und Tutorium – statt.
Zur Vorlesung werden inhaltlich identische Übungen angeboten. Bitte melden Sie sich für nur eine dieser Übungen an. Es werden ebenfalls inhaltlich identische Tutorien angeboten. Diese setzen zeitlich versetzt zur Vorlesung/zu den Übungen ein. Die Anmeldung dazu erfolgt nach Vorlesungsbeginn, Informationen dazu erhalten Sie in der Übung, in die Sie sich eingeschrieben haben.
- Übung – [DAF - Harfmann] - Einführung in DaZ/DaF (4)
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde HSZ/0405/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist inhaltlich an der Vorlesung „Einführung in DaZ/DaF“ ausge-richtet, indem sie deren Themen vertieft und durch eigene Schwer-punktsetzungen erweitert. Dabei werden u.a. die Spracherwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache, theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs, für den DaZ- und DaF-Unterricht relevante sprachenpoli-tische Rahmenbedingungen und Konzepte der Sprach- und Kulturver-mittlung in den Blick genommen. Auf der Basis einschlägiger Fachartikel und Einführungstexte werden grundsätzliche theoretische Fragen und empirische Ergebnisse rund um den Erwerb und die Didaktik von Zweit- und Fremdsprachen präsentiert und gemeinsam kritisch diskutiert.
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten und Lehrformen
Das in seinen Lehrformen hybride Basismodul DaZ/DaF folgt dem didak-tischen Prinzip Flipped Classroom (van Alten et al. 2019) und besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung
• Übung
• Tutorium
Die Vorlesung führt in die Themen ein, die Übungen vertiefen und erwei-tern die Themen der Vorlesung. Im Tutorium werden die in der Vorle-sung vermittelten und in den Übungen erweiterten Lerninhalte in Peer-Groups wiederholt, praktisch eingeübt und für ein vertieftes Verständnis nachbereitet.
Dem didaktischen Prinzip Flipped Classroom folgend werden die Inhalte der Vorlesung als Video-/Audiodateien aufbereitet und den Studieren-den asynchron zur Verfügung gestellt. Die Studierenden können sich die Vorlesung auf diese Weise in selbst bestimmtem Tempo beliebig oft anhören/ansehen. Die vertiefte und erweiterte Auseinandersetzung mit den Inhalten findet im Rahmen der synchronen Präsenzveranstaltun-gen des Basismoduls – Übung und Tutorium – statt.
Zur Vorlesung werden inhaltlich identische Übungen angeboten. Bitte melden Sie sich für nur eine dieser Übungen an. Es werden ebenfalls inhaltlich identische Tutorien angeboten. Diese setzen zeitlich versetzt zur Vorlesung/zu den Übungen ein. Die Anmeldung dazu erfolgt nach Vorlesungsbeginn, Informationen dazu erhalten Sie in der Übung, in die Sie sich eingeschrieben haben.
SLK-SEOS-DEU-B-EWA
(Basismodul: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten)
- Übung – [ÄDL - Dröse] - Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Dr. Albrecht Dröse
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz
- Übung – [ALI - Rath] - Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Torben Rath
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist Bestandteil der Erweiterten Basismodule im auslaufenden Fach-BA Germanistik sowie Basismodul (SLK-BA-G-B-EWA) im neuen Fach-BA Germanistik (seit WS 20/21). Sie ist aber auch für Lehramtsstudierende und Studierende höherer Semester gewinnbringend.
Gegenstand der Lehrveranstaltung sind die grundlegenden Formen, Techniken und Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens, mit denen sich Studierende der Germanistik im Laufe Ihres Studiums immer wieder konfrontiert sehen, insbesondere beim Verfassen schriftlicher Arbeiten. Im Seminar werden die verschiedenen Stadien im Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit nachvollzogen und die entsprechenden Kompetenzen anhand von praktischen Beispielen eingeübt. Dies umfasst die Themenfindung und -begründung, die Formulierung von Fragestellungen, die Literaturrecherche und -auswertung bis hin zur Verschriftlichung mit korrekten Zitierweisen, einer stringenten Gliederung und adäquatem Stil.
- Übung – [DAF - Oechel-Metzner] - Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde BSS/0149/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist Bestandteil der Erweiterten Basismodule im auslaufenden Fach-BA Germanistik sowie Basismodul (SLK-BA-G-B-EWA) im neuen Fach-BA Germanistik (seit WS 20/21). Sie ist aber auch für Lehramtsstudierende und Studierende höherer Semester gewinnbringend.
Gegenstand der Lehrveranstaltung sind die grundlegenden Formen, Techniken und Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens, mit denen sich Studierende der Germanistik im Laufe ihres Studiums immer wieder konfrontiert sehen, insbesondere beim Verfassen schriftlicher Arbeiten. Im Rahmen der Übung werden die verschiedenen Stadien im Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit nachvollzogen und die entsprechenden Kompetenzen anhand von praktischen Beispielen eingeübt. Dies umfasst die Themenfindung und -begründung, die Formulierung von Fragestellungen, die Literaturrecherche und -auswertung bis hin zur Verschriftlichung mit korrekten Zitierweisen, einer stringenten Gliederung und adäquatem Stil.
- Übung – [NDL – Bothe] - Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Anhand eines Rahmenthemas führt die Übung als Trainingsprogramm grundlegend in das wissenschaftliche Arbeiten für Germanist:innen ein. Die Verschränkung von Themenfindung, -eingrenzung und Recherche, das Bibliographieren, die verschiedenen Techniken des Lesens und Auswertens von Forschungsliteratur, das Exzerpieren, die Argumentation und das Zitieren, Aufbau und Gliederung werden als Arbeitsschritte zum Abfassen einer ersten Hausarbeit erarbeitet und an Beispielen dezidiert eingeübt. Neben fundamentalen Fragen, was Wissenschaft ist, was Wissenschaftssprache, begleiten uns regelmäßig schreibdidaktische Übungen ebenso wie das Kennenlernen von Argumentationsketten und -schemata, Zeit-/Arbeitsplan und Materialsuche, Formulierungs- und Redigiertechniken, Layout und Textgestaltung, Fachsprachen und Hilfsmitteln, Schreibblockaden und deren Überwindung. Es wird ein Reader mit Quellen und Forschungsliteratur online via OPAL bereitgestellt.
- Übung – [GLS - Hetjens] - Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Dominik Hetjens
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist Bestandteil der Erweiterten Basismodule im auslaufenden Fach-BA Germanistik sowie Basismodul im neuen Fach-BA Germanistik (SLK-BA-G-B-EWA). Sie ist aber auch für Lehramtsstudierende und Studierende höherer Semester gewinnbringend. Gegenstand der Lehrveranstaltung sind die grundlegenden Formen, Techniken und Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens, mit denen sich Studierende der Germanistik im Laufe Ihres Studiums immer wieder konfrontiert sehen, insbesondere beim Verfassen schriftlicher Arbeiten. Im Seminar werden die verschiedenen Stadien im Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit nachvollzogen und die entsprechenden Kompetenzen anhand von praktischen Beispielen eingeübt. Dies umfasst die Themenfindung und -begründung, die Formulierung von Fragestellungen, die Literaturrecherche und -auswertung bis hin zur Verschriftlichung mit korrekten Zitierweisen, einer stringenten Gliederung und adäquatem Stil.
SLK-SEOS-DEU-V-LMA
(Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse)
- Seminar – [ÄDL - Beckert] - Entführung, Gewalt, Versöhnung: Das Kudrun-Epos
- Lehrperson
-
- Theresa Beckert
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde ABS/2-01 In Präsenz - Beschreibung
- Das mittelhochdeutsche Kudrun-Heldenepos (um die Mitte des 13. Jahrhunderts, unikal überliefert im Ambraser Heldenbuch, 1. Viertel des 16. Jahrhunderts) steht in unmittelbarer Nachfolge des Nibelungenliedes, bricht jedoch mit dessen unerbittlicher Katastrophenlogik. Während das Nibelungenlied unaufhaltsam in den Untergang steuert, verhandelt die Kudrun Fragen von Gewalteinhegung und politisch motivierter Versöhnung. Neben der heldenepischen Tradition knüpft die Kudrun auch an weitere Gattungstraditionen wie die Hagiographie, den höfischen Roman sowie den Minne- und Aventiureroman an. Das Seminar nutzt diesen vielschichtigen Text, um zentrale kultur- und literaturwissenschaftliche Analysekategorien und Theorien (z.B. Raum, Zeit, Körper, Gender, Genealogie, Gewalt, Erzählen in Schemata und Gattungen) kennenzulernen und zu erproben. Im Zentrum des Seminars steht somit die systematische Verknüpfung von Textanalyse und Theoriearbeit. Im Seminar sollen so nicht nur die Kenntnisse über mittelalterliche Heldenepik vertieft werden, sondern theoretische und methodische Kompetenzen für den Umgang mit komplexen literarischen Texten vermittelt und erprobt werden.
- Literatur
- Verbindliche Lektüregrundlage des Seminars ist die Ausgabe Uta Störmer-Caysa (Hg.): Kudrun. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch (auch gebraucht und über die SLUB verfügbar).
- Seminar – [ÄDL - Dröse] - Der Stricker - Fabeln, Mären, Gleichnisreden
- Lehrperson
-
- Dr. Albrecht Dröse
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0002/U In Präsenz
- Seminar – [ÄDL - Sablotny] - Lehren, loben, mahnen – mittelhochdeutsche Sangspruchdichtung
- Lehrperson
-
- Dr. Antje Sablotny
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/1-01 In Präsenz - Beschreibung
- Mit dem Begriff ‚Sangspruchdichtung‘ wird neben dem Minnesang die zweite große lyrische Gattung der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters bezeichnet. Die Veranstaltung zielt darauf, die Sangspruchdichtung in ihrem gattungsgeschichtlichen Zusammenhang zu erschließen, ihre thematischen und formalen Grundzüge sowie ihre vielfältigen Ausprägungen kennenzulernen und schließlich an Beispielen ausgewählter Vertreter wie Spervogel, Walther von der Vogelweide, Rumelant von Sachsen, Regenbogen und Frauenlob die Analyse lyrischer Texte einzuüben. Dabei werden auch Gattungsinterferenzen mit Rätsel, Fabel und Minnesang sowie die Bedingungen des gesungenen Vortrags und der Überlieferung in den Blick genommen. Darüber hinaus soll die Rezeption und Fortführung dieser literarischen Tradition im städtischen Meistergesang betrachtet werden. Die Veranstaltung verbindet damit gattungsgeschichtliche und textanalytische Fragestellungen mit Überlegungen zum mittelalterlichen Literaturbetrieb und zur Medialität von Literatur.
- Literatur
-
- Literatur:
- - Textgrundlage: Eine Auswahl an Primärtexten wird zu Beginn der Veranstaltung auf der OPAL-Seite hochgeladen.
- - zur Einführung: Tervooren, Helmut: Sangspruchdichtung. Stuttgart, Weimar 22001 (Sammlung Metzler, 293); Bein, Thomas: Deutschsprachige Lyrik des Mittelalters. Von den Anfängen bis zum 14. Jahrhundert. Eine Einführung, Berlin 2017; Schulze, Ursula: Art. ‚Sangspruch‘, in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft 3 (2007), S. 352–355.
- Seminar – [DDid - Hörnlein] Aufführungsanalyse
- Lehrperson
-
- Tabea Hörnlein
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/0101/P In Präsenz
- Seminar – [DDid - Hörnlein] Theatergeschichte
- Lehrperson
-
- Tabea Hörnlein
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/0101/P In Präsenz bis ABS/0101/P In Präsenz bis ABS/0101/P In Präsenz bis ABS/0101/P In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar bietet einen chronologischen Überblick über zentrale Entwicklungen der Theatergeschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Anhand exemplarischer Epochen, Aufführungspraktiken, Theorien und gesellschaftlicher Kontexte analysieren wir, wie sich Theaterformen, Spielweisen, Bühnenräume und Publikumskonstellationen gewandelt haben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf performativen, politischen und dokumentarischen Ansätzen im 20. und 21. Jahrhundert.
Dabei stellt sich auch die Frage, wie sich historische Theaterformen und -theorien in aktuelle Kontexte z. B. die schulische Theaterpraxis (Deutschunterricht, Darstellendes Spiel, künstlerisches Profil, Theater-AGs) übertragen lassen.
Die Lehrveranstaltung basiert auf Impulsreferaten der Teilnehmenden. Gearbeitet wird mit theaterwissenschaftlichen Texten sowie mit theatertheoretischen Schriften von Künstler*innen, um sowohl analytische als auch praxisbezogene Perspektiven auf zentrale Stationen der Theatergeschichte zu ermöglichen. Ziel ist es, historische Konstellationen des Theaters in ihren kulturellen, sozialen und ästhetischen Dimensionen zu erfassen.
Ergänzend zu den Seminarsitzungen ist ein gemeinsamer Theaterbesuch in Dresden vorgesehen, der an einem Samstag- oder Sonntagabend stattfinden wird. Da die Spielpläne für den Winter noch nicht vollständig veröffentlicht sind, erfolgt die konkrete Terminankündigung zu einem späteren Zeitpunkt.
Einführungsveranstaltung am Mittwoch, 04.11. von 18:40 - 20:10 Uhr (Raum ABS/0101/P)
- Seminar – [NDL – Bothe] - Joseph Conrad: Heart of Darkness (in der NdL)
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Mit Joseph Conrads Erzählung "Heart of Darkness" perspektiviert das komparatistisch angelegte Seminar zentrale Diskurse der interkulturellen Literaturwissenschaft. Die Bewertungen dieses (post-)kolonialen Klassikers reichen von einer angeblich durch Conrad gelungenen Exhibitionierung eines widerwärtigen belgischen Kolonialismus, über die Ansicht, Conrad sei ein übler Rassist gewesen, bis hin zu einer Sichtweise, der Text sei eigentlich eine neutrale enthnographische Studie. Zu Beginn setzen wir uns intensiv mit Conrads Text auseinander, lesen ausgewählte Forschungspositionen und widmen uns anschließend vor allem anhand von literarischen Texten der Rezeptionsgeschichte von "Heart of Darkness" in der neueren deutschen Literatur (u.a. von Kafka, Thomas Mann, über Christa Wolf, Lukas Bärfuss, Hans Christoph Buch bis hin zu Dorothee Elmiger). Unsere Lektüren werden dabei von wissensgeschichtlichen (Darwin), philosophischen (Hegel) und Texten zum historischen Kontext digressiv begleitet. Je nach Interessen der Seminarteilnehmer:innen, kann das Seminar auch Verfilmungen von Werner Herzog oder Francis Ford Coppola ("Apocalypse Now") aufnehmen.
- Literatur
- Die fünfte Auflage der Norton Critical Edition wird zur Anschaffung empfohlen (Conrad, Joseph, and Paul B. Armstrong. Heart of Darkness: Authoritative Text, Backgrounds and Contexts, Criticism. Fifth edition. Norton Critical Edition. New York: W. W. Norton & Company, 2016). Ein Reader mit Primärtexten und Forschungsliteratur wird in der ersten Vorlesungswoche via OPAL bereitgestellt. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft "Heart of Darkness" im Original sowie englischsprachige Sekundärliteratur zu lesen.
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Autofiktion
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Angesichts der medienkulturellen Gegenwart hat sich Literatur und danach auch die Forschung mit zwei Bezugsgrößen literarischer Kommunikation und deren Verhältnis verstärkt auseinandergesetzt: Autorschaft und Fiktionalität. Das Seminar untersucht Spielarten des Autofiktionalen und geht von der Annahme aus, dass die neuere Gattungspraxis (para-)textuell auf ein Umfeld reagiert, in dem mediale Selbstinszenierung – als fingierte Authentizität oder ,ehrliche Erfindung‘ (Hoppe) – allgegenwärtig ist. Autobiografisches Schreiben bildet den klassischen Ausgangspunkt, den die in vielfachem Sinne selbstreflexiven Erzählwerke nutzen, um sich größere Freiheiten zu nehmen. Der Roman „Hoppe“ (2012) von Felicitas Hoppe demonstriert dieses Grundprinzip auf andere Weise als die erinnerte und erzählte „Herkunft“ (2019) von Saša Stanišić. Andere Texte experimentieren damit, wie inszenierte Autorschaft im digitalen Zeitalter funktioniert (Clemens Setz „Bot. Gespräch ohne Autor“) oder welche Rolle ihr innerhalb des Literaturbetriebs zukommt: Dazu hat Thomas Glavinic einen satirischen Roman mit dem schönen Titel „Das bin doch ich“ (2007) veröffentlicht. Zusätzliche Beispiele, u.a. von Wolf Haas, zeigen ebenfalls, dass ,AutorInnen als Figuren‘ einen Komplex eröffnet, der zeitgenössische (Medien-)Kultur exemplarisch reflektiert.
- Literatur
- Zum Einstieg in die Sekundärliteratur vgl. Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Auto(r)fiktion. Literarische Verfahren der Selbstkonstruktion (Aisthesis 2013).
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Fontane: Genres & Medien
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Jüngere Sammelbände und Handbücher zeigen auf, dass Fontane mit den Medien seiner Zeit praktisch vertraut war: der Massenpresse, der Telegrafie oder den populären Reiseschriften in einer zunehmend vernetzten Welt. Die Seminar-Lektüren verfolgen mediale Perspektiven anhand bestimmter Gattungen im fontaneschen Gesamtwerk. Das kann die besondere Funktion sein, die Gespenstisches – etwa der Chinesenspuk in „Effi Briest“ – für den realistischen Roman oder für das novellistische Erzählen („Unterm Birnbaum“, vgl. Storms Schimmelreiter) erfüllt. Als eine Art Kommunikationsmedium für das Zeitgeschehen gestaltet sich der nicht erfundene, aber ,sagenhafte‘ See, nach dem „Der Stechlin“ (1898) benannt ist. Anhand der Erzählung „Unterm Birnbaum“ (1888) soll das Krimi-Genre im 19. Jahrhundert beleuchtet werden, neben Günter Eichs späterer Adaption des Textes als Hörspiel aus dem Jahr 1951. Fontane schrieb in einer Epoche mit lebhaftem Interesse am Historischen (vgl. „Vor dem Sturm“ 1878); in seinen genrespezifischen Fiktionen wird auch der damals sich abzeichnende medientechnische und sozialgeschichtliche Wandel, d.h. die Beobachtung des eigenen Zeitalters, greifbar, vor allem wenn – weiter gefasst – mediale Phänomene in den Vordergrund rücken. Behandelt wird im skizzierten Kontext außerdem Fontanes Beitrag zur Reiseliteratur.
- Literatur
- Zur Forschungslage vgl. Peer Trilcke (Hg.): Fontanes Medien (de Gruyter 2022); Rolf Parr u.a. (Hg.): Theodor Fontane Handbuch (de Gruyter 2023).
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Kraul, Brust, Schmetterling: Ein literarischer Schwimmkurs
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Zum Auftakt seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne eröffnete Matthias Lilienthal vor seinem Theaterhaus als Protest gegen den Verfall öffentlicher Infrastruktur ein temporäres Schwimmbad: Die Bühne wird zur Badeanstalt, der Sprung ins Wasser zum politischen Akt. Daran anschließend lässt sich nach den Bedeutungen des Schwimmens für Kultur und Gesellschaft fragen, sowie nach den Reflexions- und Erfahrungsräumen, die die Bewegung im Wasser uns eröffnet. Als Körper- und Kulturtechnik hat das Schwimmen eine beachtliche Literaturgeschichte geschrieben. Schon die antike Liebessage von Hero und Leander baut darauf auf, dass Leander schwimmend eine Meeresenge überwindet. Das Seminar untersucht vor diesem Hintergrund künstlerische Darstellungen und Reflexionen des Schwimmens – in Seen, Meeren und Bädern – in literarischen Texten und Filmen ab der Jahrhundertwende um 1800 bis in die Gegenwart. Gelesen werden unter anderem Texte von: Franz Grillparzer, Robert Musil, Bertolt Brecht, Marion Poschmann und Caroline Wahl.
- Literatur
- Zur Vorbereitung: Charles Sprawson. Schwimmen - eine Kulturgeschichte. Hg. v. John von Düffel.
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Postmigrantische Gegenwartsliteratur
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Verwendung des Begriffes ‚postmigrantisch‘ geht im deutschsprachigen Raum auf das Theater zurück: Ab 2008 als Intendantin des Theaters Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg sowie ab 2013 als Leiterin des Maxim Gorki Theaters verschaffte Shermin Langhoff ihm breitere Aufmerksamkeit. Als ein Dilemma des Begriffs beschreibt Langhoff: „einerseits der Drang nach Emanzipation und Kenntlichmachung und andererseits der Wunsch nach Auflösung des Andersseins, nach Anerkennung jenseits des Spezifikums.“ Auch in der Soziologie hat der Begriff, als ‚postmigrantisches Paradigma‘, eine umfassende Theoretisierung erfahren. Das Seminar fragt mit Blick auf ausgewählte literarische Texte nach seiner literaturwissenschaftlichen Tragweite für die Erforschung der Gegenwartsliteratur sowie nach den Fallstricken einer entsprechenden Korpusbildung.
- Literatur
- Gelesen werden u.a. Texte von Fatma Aydemir, Saša Stanišić, Dinçer Güçyeter und Mithu Sanyal.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Märchenwelten
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar widmet sich der Gestaltung fiktionaler Welten in Volksmärchen, Kunstmärchen, Märchenverfilmungen und Märchenparodien.
Mit je unterschiedlichem methodischem Instrumentarium sollen zum einen die Gestaltung und Ordnung der fiktionalen Räume und zum anderen Figuren und Figurengruppierungen als Akteur:innen in diesen Räumen analytisch erschlossen werden. Im Vergleich der Märchenräume und -figuren werden zudem Strategien und Konventionen identifiziert, die Märchenstoffe bis in die Gegenwart – nicht nur für kindliche Leser:innen und Rezipient:innen – attraktiv halten.
Gegenstand des Seminars sind:
• Märchen-TEXTE: Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm / Hans Christian Andersen: „Die kleine Meerjungfrau“, „Das hässliche junge Entlein“, „Im Entenhof“ / Wilhelm Hauff: „Das tote Herz“ / Novalis: „Hyazinth und Rosenblütchen“
• Märchen-TRANSFORMATIONEN: Wolfgang Amadeus Mozart/Emanuel Schikaneder: „Die Zauberflöte“ / „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (Václav Vorlíček, ČSSR/DDR 1973) / „Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“ (Ngo The Chau, D 2019)
• Märchen-PARODIEN: „Shrek“ (USA 2001-2010), Walter Moers: „Ensel und Krete“
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Texte und Filme unerlässlich.
Genauere Informationen, Lektürehinweise sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie für Ihre Studienjahresplanung, dass dieses Seminar nur im Wintersemester 2026/27, nicht aber im Sommersemester 2027 angeboten wird.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Einführung in die Filmanalyse
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/1.03 In Präsenz - Beschreibung
- In der Konkurrenz der Künste etablieren sich die audiovisuellen Medien zunehmend als Leitmedien unserer Kultur. Der Film als Generator von Bildern erzählt Geschichten, die Welt deuten, Welt-Bilder und Mythen schaffen. Indem er dabei jedoch in der Regel seine eigene Materialität, seinen Inszenierungscharakter und die hinter ihm stehenden Institutionen unsichtbar zu machen bestrebt ist, gelingt es dem Film zugleich, den Eindruck zu schaffen, er zeige nicht Bilder der Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit selbst. In unserer medial geprägten Wirklichkeit treten filmische Wahrnehmungen darum zugleich zunehmend in eine Konkurrenzbeziehung zu anderen, nicht medial vermittelten Wahrnehmungsformen.
Ziel des Seminars ist eine Einführung in die Filmanalyse, die Kompetenzen im Umgang mit dem Zeichensystem der Filmkunst schulen soll. Es geht also zunächst um die Aneignung geeigneter Kategorien zur Beschreibung von filmischen Darstellungsstrategien; darauf aufbauend sollen Formen und Konventionen des filmischen ‚Erzählens’ analysiert werden. Die Auswahl der Filme soll dabei zugleich einen Einblick in filmische Genres und in die Entwicklung des Mediums Film ermöglichen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Filme unerlässlich.
Genauere Informationen sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Als einführende Lektüre, die im Buch-Semesterapparat der SLUB zu finden ist, wird empfohlen: - Literatur
-
- Knut Hickethier: Film- und Fernsehanalyse. 4., aktualis. u. erw. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 2007.
- Michaela Krützen: Dramaturgie des Films. Wie Hollywood erzählt. Frankfurt a. Main: Fischer 2006.
- Seminar – [ÄDL - Richter] - Ach neydhart was hastu gethan – Die Dramatisierung des Neidhartsanges im „Großen Neidhartspiel"
- Lehrperson
-
- Lisa-Marie Richter
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – W48 In Präsenz - Beschreibung
- Das „Große Neidhartspiel“ gehört zu der seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert nachweisbaren, beliebten Tradition der Neidhartspiele, die sich aus dem nachklassischen Minnesang Neidharts entwickelt hat und welche die derbe Auseinandersetzung des Rittes Neidharts als Vertreter des Hofes mit den Bauern zentriert. Der Text wurde in einer um 1492 wahrscheinlich in Tirol entstandenen Handschrift überliefert und umfasst 2268 Sprechverse, wodurch er zu den umfangreichsten Vertretern dieser Textgruppe, die der Gattung des weltlichen Spiels zuzurechnen ist, zählt.
Das Seminar untersucht „Das Große Neidhartspiel“ mithilfe literaturwissenschaftlicher Theorien und Methoden im Kontext der vormodernen Literatur. Es thematisiert die gattungsgeschichtliche Einordnung des Textes, eruiert die Strategien der Dramatisierung eines ursprünglich lyrischen ‚Stoffes‘ und diskutiert die Bedeutung von Komik etwa am Beispiel der Defäkation für die Aufführung. Außerdem analysiert es die Funktion von Tanz und Gewalt und nimmt eine vergleichende Einordnung in Tradition der Neidhartiana vor.
Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert, welches sich in drei thematische Blöcke unterteilt. Der erste Block am Freitag, den 08.01.2027 legt mit der Einführung in das Thema und der Erläuterung der Prüfungsleistungen die Grundlagen des Seminars. Am Montag, den 08.02. und am Dienstag, den 09.02.2027 steht die literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem „Großen Neidhartspiel“ im Mittelpunkt. Das Seminar schließt mit einem Schreibblock am Mittwoch, den 10.02. 2027., welcher der Erarbeitung eines Teils der Prüfungsleistungen dient. - Literatur
-
- Die Textgrundlage wird Ihnen über OPAL zur Verfügung gestellt, die Kenntnis des Textes wird in der zweiten Sitzung (am 08.02.2027) vorausgesetzt und ist für eine zielführende Seminardiskussion unbedingt erforderlich.
- Zur Einführung empfohlen: Grafetstätter, Andrea: Die Neidhartspiele, in: Springeth, Margarete / Spechtler, Franz Viktor (Hrsg.) /Zeppezauer-Wachauer, Katharina (Mitarbeit): Neidhart und die Neidhart-Lieder. Ein Handbuch. Berlin / Boston 2018. S. 354-373.
SLK-SEOS-DEU-V-TAAL
(Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik)
- Seminar – [GLS - Zhang] - Framesemantik
- Lehrperson
-
- Dr. Bin Zhang
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar führt in die Framesemantik als kognitiv fundierte Bedeutungstheorie ein, wie sie von Charles Fillmore in den 1970er und 1980er Jahren begründet wurde, und untersucht ihre Anwendung in aktuellen linguistischen Fragestellungen. Ausgangspunkt ist die Grundannahme, dass die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke nicht isoliert, sondern relativ zu strukturierten Wissensrahmen, sogenannten Frames, verstanden werden muss. Im Zentrum stehen zunächst die theoretischen Grundlagen des Frame-Begriffs sowie seine Abgrenzung zu verwandten Konzepten wie Skripten und Schemata, bevor das Verhältnis von Framesemantik und Konstruktionsgrammatik, insbesondere die Frage des Frame-to-Form-Mapping, vertieft wird. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung lexikalischer und grammatischer Frames sowie auf der praktischen Arbeit mit der FrameNet-Datenbank als lexikografischem Ressourcenmodell, deren Aufbau und Annotationspraxis exemplarisch nachvollzogen werden. Darüber hinaus werden Anwendungsfelder der Framesemantik in der kontrastiven und typologischen Linguistik, der Metaphernanalyse, der Diskurslinguistik sowie in der Sprachdidaktik diskutiert, wobei stets auch die Grenzen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Frame-Konzepts kritisch reflektiert werden. Die Studierenden sollen am Ende des Seminars in der Lage sein, die theoretischen Grundannahmen der Framesemantik eigenständig darzustellen, Frame-Analysen an authentischem Sprachmaterial durchzuführen, mit der FrameNet-Datenbank zu recherchieren und zu annotieren sowie den Nutzen framesemantischer Ansätze für eigene Forschungsfragen, etwa im Bereich Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, kritisch zu bewerten.
- Seminar – [ALI - Bergmann] - Wörterwelten – Einführung in die Lexikologie
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BSS/0133/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Lexikologie als die Lehre vom Lexikon, vom Wortschatz und seinen einzelnen Elementen, den Wörtern, ist eine ausgesprochen breit angelegte Querschnittsdisziplin der Linguistik mit hohem interdisziplinären Anwendungspotential.
Sie beinhaltet die Beschreibung des Wortbestandes in seiner Schichtung, seiner Struktur sowie seiner Bildung. Betrachtet werden Bildung und Bedeutung der Wörter und ihr Funktionieren in größeren strukturellen Einheiten. Dabei öffnet sich der Blick auf verschiedene linguistische Teildisziplinen, wie beispielsweise die Wortbildungslehre, die Grammatik, die Phraseologie, die Semantik, die Kognitionslinguistik und die Soziolinguistik.
Vieles kann man über Ursachen, Bedingungen und aktuelle Probleme der Wortschatzveränderungen sowie den Einfluss von Fremdsprachen auf die deutsche Sprache erfahren. Immerhin ist es vor allem der Wortschatz, anhand dessen man den Sprachwandel recht gut erkennen kann.
Außerdem können erste Einblicke in grundlegende Fragen der Lexikographie gewonnen werden: Welche Arten von Wörterbüchern gibt es, welche Nutzungsoptionen kennen wir, wohin gehen die weiteren Entwicklungen? - Literatur
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- Aitchison, Jean (1994) Wörter im Kopf. Eine Einführung in das mentale Lexikon (Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft.
- Elsen, Hilke (2013): Wortschatzanalyse. Tübingen; Basel: Francke (UTB; 3897)
- Römer, Christine/Sturm, Afra (2021): Lexikologie. Tübingen: Narr. (= Linguistik und Schule 9).
- Wanzeck, Christiane (2010): Lexikologie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (UTB: 3316).
- Seminar – [ALI - Bergmann] - TEXTweltEN
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
- Texte sind im Alltag omnipräsent, dabei interessiert sich die Linguistik wissenschaftshistorisch gesehen noch gar nicht so lange für das größte der sprachlichen Zeichen. Der für das Seminar gewählte Zugang bietet nicht nur eine Einführung in ein sehr spannendes linguistisches Teilgebiet, es gibt auch kleine Ausflüge in die „Anwendungszonen“, etwa die institutionelle Kommunikation.
Das Spektrum, das die linguistische Forschung mittlerweile mit dem Blick auf das Textliche aufgreift, reicht von den „kleinen Texten“ über „Gebrauchstexte“ bis hin zum Verhältnis von Text und Bild, zu medial unterschiedlich konstituierten Texten, zu Texten in ihrer räumlichen Umgebung und zu Fragen, inwieweit Texte Teil, Begleiter, und Anlass von Interaktion oder überhaupt als Interaktion darstellbar sind. Allen Denkrichtungen zugrunde liegt die Einsicht: Text ist mehr als eine Ansammlung von Sätzen, mit Texten erschaffen wir Welten und sie sind die Grundlage für unser kommunikatives Miteinander. - Literatur
- Brinker, Klaus; Cölfen, Hermann; Pappert, Steffen (2018): Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. 9. durchgesehene Auflage. ; Erich-Schmidt-Verlag Berlin
- Seminar – [ALI - Bergmann] -Buchstabensuppe: Wie Sprache unser Essen macht.
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/0117/U In Präsenz - Beschreibung
- Ich koche vor Wut. Da hat wieder jemand den Bock zum Gärtner gemacht und wundert sich, dass der Salat weg ist. Nun bleibt nur noch die Suppe, die hoffentlich nicht versalzen ist. Dabei sind es gar nicht immer viele Köche, die den Brei (oder eine Suppe) verderben können. Es reicht eigentlich einer. Oder eine.
Es soll nun nicht weiter um den heißen Brei herumgeredet werden: Wer seinen Teller leer isst, bekommt morgen gutes Wetter. Deshalb wurde bei der Vorbereitung keine Mühe gescheut und ein Speiseplan zusammengestellt, der sich sehen lassen kann. Zwar kann jede und jeder nur mit Wasser kochen, aber andererseits wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Es soll ja nicht der Kuchen vor dem Anschnitt gelobt werden, aber jeder weiß: Liebe geht durch den Magen und mit viel Liebe wird dieses Seminar vorbereitet. Nun müssen wir nur noch Butter bei die Fische geben, ein bisschen abwarten und Tee trinken und schauen, was und wer den Kochlöffel des Jahres bekommt. Dabei darf man natürlich keine Tomaten auf den Augen haben. Sie wissen es vielleicht noch nicht: Salz und Brot macht Wangen rot! Ich will aber die Wurst auch nicht zu hoch hängen und viel Senf dazugeben, denn schließlich hält Essen Leib und Seele zusammen. Und das Auge isst auch noch mit. Also lasse sich keiner die Butter vom Brot nehmen oder die Wurst vom Teller, hier geht es um mehr. Da ist viel Gelbes vom Ei! Zwar wird behauptet, dass der dümmste Bauer die dicksten Kartoffeln erntet, aber mitunter benötigt man auch einige kleine Kartoffeln. Auf’s Gleichgewicht kommt es an. Nun aber den Topf auf den Herd - und welches Süppchen wir auch immer kochen: Guten Appetit! - Literatur
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- Brinker, Klaus/Cölfen, Hermann/Pappert, Steffen (2018): Linguistische Textanalyse. Berlin: Erich Schmidt (Grundlagen der Germanistik ; 29).
- Csáky, Moritz [HerausgeberIn] (2014): Kulinarik und Kultur : Speisen als kulturelle Codes in Zentraleuropa : Wien; Köln; Weimar: Böhlau.
- Donalies, Elke (2010): Sprache ist der beste Koch. Ein linguistisches Menü. Tübingen: Narr.
- Rolf, Eckard (1993): Die Funktionen der Gebrauchstextsorten. Berlin : de Gruyter.
- Szczęk, Joanna/Pawlkowska-Asendrych, Elzbieta (Hrsg.) (2023): Kulinarische Welt in Sprache, Kultur und Literatur. Hamburg: Dr. Kovač,( Studia Culinaria Interdisziplinaris; Bd.1/2).
- Terglane-Fuhrer Anne (1995): Die Sprache der Speisezubereitung / empirische Untersuchungen zur vertikalen Variation. Frankfurt am Main ; Berlin ; Bern ; New York ; Paris ; Wien : Lang (=Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte ; 30) (Münster (Westfalen), Univ., Diss., 1994).
- Werani, Anke (2023): Sprache und Identität. Eine Einführung. Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Seminar – [ALI - Bergmann] - Einfach ist nicht leicht. Verständlichkeit zwischen den Fronten?
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- „Hiermit setze ich fest, dass Sie an den nachfolgend aufgeführten Anlagen das fachgerechte Ausführen der dort genannten Schornsteinfegerarbeiten innerhalb des hierfür angegebenen Zeitraums zu veranlassen und durchführen zu lassen haben.“ So lautet jedenfalls der erste Satz eines Feuerstättenbescheids, den Kund:innen zu bearbeiten haben, wenn sie einen Schornsteinfeger für entsprechende Arbeiten engagieren wollen. Hier braucht man wahrscheinlich wirklich auch noch etwas Glück. Komplizierte Dinge einfacher zu sagen, damit wird in der Öffentlichkeit oft geworben. Das ging im vorliegenden Fall einigermaßen schief. Medien bieten allerdings mittlerweile „Nachrichten leicht“ oder „Nachrichten in einfacher Sprache“ an und sorgen so schon für ein besseres Textverständnis. Parteien schreiben ihre Programme in einfacherem Deutsch oder in Leichter Sprache, einige Verwaltungen beginnen, Texte in leichter Sprache zu formulieren, in Museen stehen Führungen in einfacher bzw. leichter Sprache im Programm, mittlerweile gibt es Verlage, die Literatur in einfacher und leichter Sprache produzieren, einige Autor:innen verfassen Bücher in einfacher Sprache und Bibliotheken erweitern ihre Buchbestände in diesem Bereich in enormer Breite. Mit der Bereitstellung einfach formulierter Texte erhalten so nun auch Personengruppen Zugang zu Informationen und sogar zur schöngeistigen Literatur, die diesbezüglich bislang geringe Chancen hatten.
Das ist gleichzeitig auch ein Dilemma. Was „leicht“ oder „einfach“ sein könnte wird oft nur gemutmaßt, viele Lai:innen, die sich an der Erstellung verständlicher Texte versuchen, gehen eher von einem alltagsweltlichen Sprachkonzept aus und greifen auf die Ergebnisse linguistischer Forschungen, insbesondere auch der Verständlichkeitsforschung, eher selten zurück und erzeugen so häufig neue Probleme. Mittlerweile darf nun auch KI „mitmischen“.
Immerhin hat die Linguistik einzelne Aspekte der bisher bestehenden Regelwerke schon ziemlich gut untersucht und auf Fehlstellen und problematische Seiten dieser Regelwerke hingewiesen.
Im Seminar sollen die verschiedenen Sichtweisen auf dieses Thema kritisch geprüft und auch so manche eigenen Textversuche unternommen werden, auch um selbst zu erleben, wie schwierig es ist, sich in andere Bedürfnisse und Denkweisen hineinzuversetzen. Einige praktische Projekte, wie etwa die Erstellung des Lieblingsrezeptes in einfacher Sprache, gehören auch in diesem Semester wieder zum Arbeitsprogramm. Für die Kunstinteressierten könnte ein Projekt für das Familienzentrum Radebeul – Kunst - für Demenzkranke erklärt – vielleicht eine Option sein? - Literatur
-
- Bock, Bettina M.; Pappert, Sandra (2023): Leichte Sprache, Einfache Sprache, verständliche Sprache. Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Maaß, Christiane; Rink, Isabel (Hg.) (2019): Handbuch Barrierefreie Kommunikation. Berlin.
- Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Text- und Netzwerkanalysen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Digitale Werkzeuge haben in den letzten Jahren das Methodenspektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften massiv erweitert. Sie erlauben es, z.B. Text- oder Social-Media-Daten in sehr großem Umfang aufzubereiten und auszuwerten und damit vielfältige, quantitativ orientierte Forschungsfragen zu adressieren. Gerade in gegenwärtigen digitalen Gesellschaften, in denen öffentliche Diskurse maßgeblich über digitale Medien und Plattformen vermittelt werden, haben diese Methoden großes gesellschaftsdiagnostisches Potenzial.
Im transdisziplinären Seminar werden wir uns mit ausgewählten Studien beschäftigen, in denen Methoden der digitalen Netzwerk- und Textanalyse zum Einsatz kommen, und ihre Nutzung eigenen empirischen Fallstudien, z.B. zu politischer Kommunikation, selbst erproben.
Das Seminar richtet sich an Studierende der Linguistik, der Digital Humanities und der Soziologie. Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Erwartet wird aber die Bereitschaft, sich unter Anleitung in digitale Tools einzuarbeiten.
- Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Sprachliche Zweifelsfälle
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ 0405 In Präsenz - Beschreibung
- Durch unsere – insbesondere schulische – sprachliche Sozialisation gehen wir davon aus, dass die grammatischen und orthorgraphischen Regeln des Standarddeutschen eindeutig sind. Schon ein flüchtiger Blick in Sprachkorpora zeigt aber, dass diese Annahme kaum der sprachlichen Wirklichkeit entspricht. Es gibt eine Fülle sogenannter sprachlicher Zweifelsfälle, wo nicht klar ist, welche von mindestens zwei Varianten nun standardsprachlich korrekt ist. Heißt es gewinkt oder gewunken? Anfang diesen Jahres oder dieses Jahres? Ein rosa Kleid oder rosanes Kleid, oder muss man gleich rosafarbenes Kleid sagen? Muss es dank des schönen Wetters oder dank dem schönen Wetter heißen? Und auf welcher Silbe betont man eigentlich durchaus?
Sprachliche Zweifelsfälle sind die Stellen im System, wo die Standardisierungsbemühungen, die für das Deutsche seit über 300 Jahren unternommen wurden, an ihre Grenzen kommen. Regionale Variation und Registervielfalt sind nur zwei Gründe, die die Erwartung des einen verbindlichen Standards immer wieder durchkreuzen. Aus der Untersuchung von sprachlichen Zweifelsfällen und ihrer (oftmals sehr emotionalen) Thematisierung im Alltag kann man viel lernen. Und zwar nicht nur über die Regeln des Standarddeutschen selbst, sondern auch über ihre Entstehung, ihre soziale Funktion in einer stratifizierten Gesellschaft und über die sprachideologischen Wissensbestände, die ihnen zugrunde liegen. Schließlich sind sprachliche Zweifelsfälle ein geeigneter Gegenstand, um korpuslinguistische Methoden einzuüben.
Im Seminar wollen wir uns zunächst die seit einigen Jahren florierende Forschung zu sprachlichen Zweifelsfällen erschließen und ausgesuchte Zweifelsfälle und die metasprachlichen Thematisierungen selbständig untersuchen. Auch über didaktische Implikationen für den schulischen Deutschunterricht werden wir uns Gedanken machen. - Literatur
-
- Klein, Wolf Peter (2003): Sprachliche Zweifelsfälle als linguistischer Gegenstand. Zur Einführung in ein vergessenes Thema der Sprachwissenschaft. In: Linguistik Online 16, https://doi.org/10.13092/lo.16.793.
- Klein, Wolf Peter (2018): Sprachliche Zweifelsfälle im Deutschen: Theorie, Praxis, Geschichte. Berlin, Boston: De Gruyter.
- Szczepaniak, Renata (2025): Sprachliche Zweifelsfälle: Definition, Betrachtungsdimensionen und Erforschung (= Narr Studienbücher). Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Vorlesung – [ALI - Meier-Vieracker] - Einführung in die Angewandte Linguistik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde HSZ/0401 Hybrid - Beschreibung
- In der Vorlesung behandeln wir einige jener Teilbereiche der Linguistik, die früher gerne als Bindestrichlinguistiken marginalisiert werden, inzwischen aber längst den Anspruch haben, Sprache und Kommunikation gegenstandsadäquater zu modellieren als die vermeintlichen Kerngebiete: Gesprächslinguistik, Textlinguistik und Soziolinguistik. Hinzu treten einige Bereiche der Angewandten Linguistik, die an der gleichnamigen Professur eine besondere Rolle spielen und in Ihnen im Laufe des Studiums an der TU Dresden immer wieder begegnen werden, wie etwa die Korpuslinguistik, die Diskurslinguistik und die Medienlinguistik.
Die Vorlesung steht vollständig als YouTube-Playlist zur Verfügung. Die Videos werden ergänzt durch Selbstlernangebote auf OPAL. Im Zweiwochenrhythmus finden zudem (freiwillige) Präsenzsitzungen statt, in deren Rahmen Fragen besprochen und die Inhalte anhand von aktuellen Fallbeispielen vertiefend diskutiert werden. - Literatur
-
- Knapp, Karlfried (Hg.) (2011): Angewandte Linguistik. Ein Lehrbuch. 3., vollst. überarb. und erw. Aufl. Tübingen: Francke. (= UTB Sprachwissenschaften 8275).
- Meer, Dorothee/Pick, Ina (2019): Einführung in die Angewandte Linguistik: Gespräche, Texte, Medienformate analysieren. Stuttgart: Metzler
- Seminar – [ALI - Langenhorst] - Linguistik in Zeiten von KI
- Lehrperson
-
- Jan Langenhorst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde REC/C118 In Präsenz - Beschreibung
- Der Siegeszug von ChatGPT, Claude und Co. hat verändert, wie wir auf Informationen zugreifen und wie wir Informationen bewerten. Diese KIs des Typs der Large Language Models bringen zunehmend auch die akademische Lehre und Forschung durcheinander. Im Seminar werden die grundlegenden Implikationen dieser Technologien für speziell linguistische und allgemeiner geisteswissenschaftliche Forschung thematisiert. Im ersten Teil des Seminars werden die technischen Grundlagen der maschinellen Erstellung von Texten besprochen und anschließend diskutiert, welchen Stellenwert diese Texte im Vergleich zu von Menschen verfassten haben oder haben sollten. Außerdem ist die Anwendung der KI-Modelle Thema: Wie werden solche Großen Sprachmodelle aktuell in der Forschung, insbesondere zur Textanalyse, eingesetzt? Im anschließenden zweiten Teil des Seminars sollen die Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit selbst mit KI als Werkzeug für und Gegenstand von angewandter Forschung experimentieren.
- Seminar – [ALI - Langenhorst] - Sprachdaten analysieren. Eine Einführung in quantitative Methoden der Sprachwissenschaft.
- Lehrperson
-
- Jan Langenhorst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde REC/D016 In Präsenz - Beschreibung
- Quantitative Ansätze erlauben es, Sprachgebrauch systematisch und mit einem – zumindest im Idealfall – möglichst geringen Anteil interpretativer Willkür vonseiten der Forschenden zu analysieren. Das Seminar soll Studierenden darum ein grundlegendes Verständnis quantitativer Methoden zur Auswertung von Sprachdaten, insbesondere Korpusdaten, vermitteln. Einerseits sollen möglicherweise bereits vorhandene Kenntnisse über die Werkzeuge der Korpusanalyse weiter ausgebaut werden, andererseits soll ein Fundament an statistischen Grundkenntnissen gelegt werden, das auch für die Befassung mit Fragestellungen aus anderen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Feldern von Nutzen ist. Das vermittelte Wissen soll zur Durchführung eigener Studien befähigen und zur kritischen Beurteilung fremder sowie eigener Ergebnisse ermächtigen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch wenn Erfahrungen in z.B. korpuslinguistischer Arbeit von Vorteil sein können. Über das Semester sind regelmäßig kleinere Aufgaben zu bearbeiten, in denen in erster Linie der Umgang mit der Statistik-Programmiersprache R und der zugehörigen Entwicklungsumgebung RStudio eingeübt wird. Das Tempo kann dem Kenntnisstand Lernenden angepasst werden. - Literatur
-
- Literatur
- Winter, Bodo (2020): Statistics for Linguists: An Introduction Using R. New York: Routledge, Taylor & Francis.
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Fertigkeiten im Deutschen als Fremd- und Zweitsprache
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
- Im Seminar werden die theoretischen Grundlagen des zweitsprachlichen Hör(-Seh)verstehens, Sprechens, Leseverstehens und Schreibens erar-beitet sowie didaktisch-methodische Konzepte zur Entwicklung dieser sprachlichen Fertigkeiten vorgestellt und diskutiert. Dabei werden fol-gende Schwerpunkte gesetzt:
• Einordnung und Differenzierung der sprachlichen Fertigkeiten/ kommunikativen Kompetenzen
• Sprachliche Fertigkeiten im Rahmen des Gemeinsamen Europäi-schen Referenzrahmens für Sprachen (GER)
• Entwicklung der rezeptiven Fertigkeiten Hör(-Seh)verstehen und Leseverstehen: Anforderungen an Lernende und didaktisch-methodische Konzepte
• Entwicklung der produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schrei-ben: Anforderungen an Lernende und didaktisch-methodische Konzepte
• Fertigkeitentraining: isoliert und/oder integriert?
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Grammatik im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
- Die übergeordneten Ziele des Seminars sind eine Sensibilisierung für Fremdperspektiven auf die deutsche Grammatik und für Besonderheiten der Grammatikvermittlung im fremd- bzw. zweitsprachlichen Deutschunterricht, damit einhergehend eine Erweiterung und Vertiefung des expliziten Grammatikwissens und nicht zuletzt ein Überblick über aktuelle Vermittlungskonzepte.
Zunächst befassen sich die Seminarteilnehmenden mit wichtigen syntaktischen und morphologischen Lehr-/Lerngegenständen im DaF-/DaZ-Unterricht:
• Klammerstrukturen
• Inversion
• Genussystem
• Artikelformen
• Personalpronomen
• Pluralformen
• Kasuswechselpräpositionen
• Adjektivdeklination.
Die daran anschließende Auseinandersetzung mit relevanten Befunden der Erwerbssequenzforschung, v.a. zum Erwerb der Satzmodelle, zielt auf eine kritische Reflexion der grammatikbezogenen Lernzielvorschläge in „Profile deutsch“ (2005), den Niveaubeschreibungen für das Deutsche nach den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER), sowie der darauf fußenden Grammatikprogression in aktuellen DaF-/DaZ-Lehrwerken ab.
Im zweiten Teil des Seminars liegt der Fokus auf didaktisch-methodischen Konzepten zur Vermittlung der Grammatik des Deutschen. Nach einer Klärung des Verhältnisses von linguistischen und didaktischen Grammatiken, der Erarbeitung der Prinzipien didaktischer Grammatiken und der Herausstellung der Relevanz der Dependenzgrammatik für den DaF-/DaZ-Unterricht werden die grundlegenden sowie ausgewählte spezifische Verfahren der Grammatikvermittlung vorgestellt und diskutiert.
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Frühe Literalität im Kontext von Mehrsprachigkeit
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0E41/U In Präsenz - Beschreibung
- Mit dem Ziel, die Potenziale der Anbahnung von Literalität bereits vor der Alphabetisierung bewusst zu machen, werden zunächst theoreti-sche Modelle in den Blick genommen, welche die Relevanz (früher) schriftbezogener Kompetenzen unterstreichen, und daran anschließend Konzepte der Frühförderung von zwei-/mehrsprachigen Kindern über literale Aktivitäten vorgestellt und diskutiert. Die Thematisierung des Konzepts der Koordinierten zweisprachigen Alphabetisierung im An-fangsunterricht (Koala) ist im Sinne einer Überleitung von der Vorschrift-lichkeit zur Schriftlichkeit für das Ende des Seminars vorgesehen. Diesem Plan entsprechend werden im Seminar folgende Schwerpunkte gesetzt:
• Begriffe von Literalität: Auseinandersetzung mit Definitionen
• Register innerhalb von Sprachen bzw. innere Mehrsprachigkeit
• Modell der Textkompetenz von Portmann-Tselikas/ Schmölzer-Eibinger (2008)
• Kritische Reflexion der Modelle von Cummins zum Verhältnis von L1 und L2:
- CUP-Modell vs. SUP-Modell
- Interdependenz-Hypothese und Doppeleisberg-Modell
- Schwellenniveau-Hypothese
• Konzepte und Verfahren zur Anbahnung von Literalität
- Kieler Modell
- Dialogische Bilderbuchbetrachtung (in L1 und L2)
- Förderung der phonologischen Bewusstheit in der Zweitsprache Deutsch
- Merkmale des L2-Erzählens und Möglichkeiten der sys-tematischen Förderung des L2-Erzählens
• Potenziale des Koala-Konzepts (Koordinierte zweisprachige Al-phabetisierung im Anfangsunterricht).
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Alphabetisierung von Erwachsenen in der Zweitsprache Deutsch
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BSS/0E41/U In Präsenz - Beschreibung
- In den Blick genommen werden nicht bzw. kaum literalisierte Erwachse-ne, die das Deutsche als Zweitsprache im Migrationskontext, d.h. inner-halb des deutschsprachigen Raums und damit einhergehend in einem ihnen unbekannten soziokulturellen Umfeld erwerben.
Anhand von theoretischen Impulsen, Praxisbeispielen und interaktiven Methoden soll das Seminar für die Arbeit mit Erwachsenen mit Deutsch als Zweitsprache und Alphabetisierungsbedarf sensibilisieren und Mög-lichkeiten zielgruppenadäquater sprachlicher Förderung aufzeigen. Dar-aus ergeben sich folgende inhaltliche Schwerpunkte:
• Was bedeutet es für Erwachsene, alphabetisiert zu werden?
• Formen von Analphabetismus
• Alphabetisierung im Rahmen des Integrationskurssystems in Deutschland
• Aspekte von Heterogenität und Konzepte zum Umgang mit He-terogenität
• Theoretische Grundlagen des Alphabetisierungsunterrichts
- Schriftlichkeit
- Funktionsprinzipien der deutschen Orthographie im Überblick
- Modelle des Schrifterwerbs
- Phonologische Bewusstheit und mündliche Kompeten-zen als wichtige Grundlagen für den Schrifterwerb
• Methoden zur Vermittlung schriftlicher/ schriftsprachlicher Kompetenzen
• Kriterien zur Beurteilung von Alphabetisierungslehrwerken
• Prinzipien der Entwicklung zielgruppengerechter Lehr-/Lernmaterialien.
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Ästhetische Medien im zweitsprachlichem Deutschunterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Ästhetische Medien eröffnen vielfältige Möglichkeiten für einen motivierenden und sprachlich anspruchsvollen Deutschunterricht. Im Seminar erwerben die Studierenden Kompetenzen zur Auswahl, Didaktisierung und methodisch reflektierten Gestaltung des Einsatzes ästhetischer Medien im DaZ- und DaF-Unterricht.
Zu Beginn wird der Begriff ästhetische Medien geklärt. Dazu zählen unter anderem literarische Texte, Bilderbücher, Graphic Novels, Filme, Videos und Lieder. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Potenziale dieser Medien für den Zweit- und Fremdsprachenerwerb. Ästhetische Medien schaffen authentische Kommunikationsanlässe, fördern den Wort-schatz- und Grammatikerwerb in bedeutungsvollen Kontexten und regen zur mündlichen wie schriftlichen Sprachproduktion an. Darüber hinaus unterstützen sie die Entwicklung von Lese-, Hör- und Sehkompetenzen und eröffnen Zugänge zu kulturellen Perspektiven.
Anhand ausgewählter Beispiele werden Möglichkeiten erarbeitet, ästhetische Medien lernendenorientiert auszuwählen, didaktisch aufzubereiten und methodisch fundiert in den DaZ- und DaF-Unterricht zu integrieren.
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Phonetik im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde BSS/0149/U In Präsenz - Beschreibung
- Der Erwerb mündlicher Kompetenzen (Hörverstehen, Sprechen) setzt den Erwerb entsprechender phonetischer Fertigkeiten (phonetisches Hören, Aussprache) voraus. Und umgekehrt: Mangelt es an phoneti-schen Fertigkeiten, werden das Verstehen und Verstandenwerden in der mündlichen Kommunikation beeinträchtigt – mit zum Teil weitreichen-den Folgen hinsichtlich der Akzeptanz, Integration und Identitätsbil-dung. Jedoch ist der Erwerb einer neuen Aussprache gerade für jugendli-che und erwachsene Lernende mit besonderen Herausforderungen verbunden. Von diesen Prämissen ausgehend, setzt das Seminar fol-gende Schwerpunkte:
• Differenzierung von Phonetik und Phonologie; Klärung grundle-gender Begriffe
• Lernzielbestimmungen im Feld unterschiedlicher Standardaus-sprache(n), Varietäten und Varianten
• Phonetische Besonderheiten des Deutschen und Phonem-Graphem-Beziehungen im Deutschen entsprechend der interna-tionalen Lautschrift (IPA)
• Phonetische Interferenzen und Lernschwierigkeiten DaF-/DaZ-Lernender am Beispiel ausgewählter Erstsprachen (kontrastive Vergleiche)
• Imitation und Intervention als grundlegende Vermittlungsprin-zipien in Abhängigkeit vom Alter der Lernenden
• Klassifizierung von Phonetikübungen und Prinzipien der Pro-gression des Phonetikunterrichts
• Möglichkeiten der Integration der Phonetik in den DaF-/DaZ-Unterricht
• Diskussion der Übungsschwerpunkte in ausgewählten DaF-/DaZ-Lehr-/Lernmaterialien.
- Seminar – [DAF - Hempel] - EMMA – Experimentelle Methoden in der Mehrsprachigkeitsforschung
- Lehrperson
-
- Marie Hempel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 20.10.2026
Wie wird Sprache im Gehirn verarbeitet? Wie werden dabei Wörter aus dem mentalen Lexikon abgerufen und Satzbedeutungen interpretiert? Wie unterscheidet sich die Sprachverarbeitung von Menschen mit Deutsch als Erstsprache und Deutschlerner:innen? – Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Disziplin der Psycholinguistik, deren wichtigste Methode zur Beantwortung solcher Fragen das Experiment ist.
Das Projektseminar „EMMA“ richtet sich an Studierende mit einem besonderen Interesse an empirischen Methoden, die Freude daran haben, sich in ein neues Themenfeld einzuarbeiten und dabei forschungspraktische Fähigkeiten zu erwerben. In diesem Seminar werden die Teilnehmenden dazu angeleitet, in Kleingruppen ein eigenes KI-gestütztes psycholinguistisches Experiment zu entwickeln, dieses mit Proband:innen unter Laborbedingungen durchzuführen und die gewonnenen Verhaltensdaten selbst statistisch auszuwerten. Im Laufe des Semesters werden sie eine Forschungsfrage entwickeln, Variablen operationalisieren, ein Experiment programmieren, forschungsethische Aspekte erarbeiten, Studienteilnehmer:innen rekrutieren, Daten erheben und statistisch analysieren. Die Vermittlung der hierfür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erfolgt kleinschrittig und durch eine intensive Betreuung der Gruppen.
Besonderheiten
Das Projektseminar wird durch Mittel des FOSTER-Programms finanziell gefördert. Dadurch wird zusätzlich zur Dozentin auch ein:e geschulte Lehrassistentin zur Unterstützung der Gruppen zur Verfügung stehen. Des Weiteren kann durch diese Förderung den Proband:innen, die an den Datenerhebungen der Gruppen teilnehmen, eine Aufwandsentschädigung ausgezahlt werden.
Da quantitative Forschungsansätze immer noch oft als männlich konnotiert wahrgenommen werden, liegt ein besonderes Augenmerk von EMMA darauf, insbesondere Studentinnen dazu zu ermutigen, sprachwissenschaftliche Experimente selbst zu programmieren und statistisch auszuwerten.
Bitte beachten Sie:
a) Die Teilnehmer:innenzahl ist auf 15 Studierende begrenzt.
b) Da der Erfolg der Gruppenprojekte in erster Linie von der Einsatzbereitschaft der Teilnehmenden abhängt, tragen Sie sich bitte nur in das Seminar ein, wenn Sie zu diesem Engagement bereit sind.
- Seminar – [DAF - Hempel] - Endgegner Nominalstil - Einblicke in seine Struktur, Rezeption und sprachsensible Vermittlung
- Lehrperson
-
- Marie Hempel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/0109/U In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 22.10.2026
„Bei der Zellteilung erfolgt eine identische Verdopplung der Erbin-formation zur Sicherstellung der Informationsweiterleitung.“ – Was in wissenschaftlichen Texten für sprachliche Präzision sorgt, wird im Schulalltag oft zur sprachlichen Hürde. Der sogenannte Nomi-nalstil prägt die deutsche Bildungssprache. Er gilt als sachlich, prä-zise und komprimiert, macht Texte aber gleichzeitig abstrakt, dicht und schwer verständlich. Für Schülerinnen und Schüler kann er im Fachunterricht daher oft zum „Endgegner“ werden.
In diesem Seminar wollen uns den Herausforderungen des Nomi-nalstils stellen und besser verstehen, worin die Funktionalität der für ihn typischen sprachlichen Mittel liegt. Dabei untersuchen wir den Nominalstil aus drei verschiedenen Perspektiven: linguistisch, psycholinguistisch und didaktisch. Das Ziel des Seminars ist es, Sie als angehende Lehrkräfte darauf vorzubereiten, bildungs-sprachliche Barrieren im Fachunterricht zu erkennen und durch gezielte sprachliche Unterstützungsangebote abzubauen.
…und nebenbei verbessert dieses Wissen womöglich auch Ihren eigenen wissenschaftlichen Schreibstil.
- Seminar – [DAF - Möhring] - Disko, Falko oder Gingko? Korpuslinguistische Methoden zur Analyse von Text und (Lerner-)Sprache im Bereich DaF/DaZ
- Lehrperson
-
- Jupp Möhring
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde SE2/0221/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem praxisorientierten Seminar werden Grundlagen korpuslinguistischer Forschungsansätze vermittelt und angewandt. Nach einer (kurzen) theoretischen Einführung zu Grundlagen und relevanter Terminologie werden Anwendungsszenarien vorgestellt und diskutiert sowie ein Überblick zu verfügbaren korpuslinguistischen Ressourcen im Bereich Germanistik und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache erarbeitet. Weiterhin werden Werkzeuge eingesetzt, welche die Aufberei-tung und Auswertung eigener Textsammlungen (Korpora) er-möglichen, etwa zur Analyse von Lehrwerken. Der Kurs bietet ausreichend Raum, um die mögliche Umsetzung eigener For-schungsvorhaben zu diskutieren und aktuelle Interessen der Teilnehmenden einzubinden.
Teilnehmende sind nach Abschluss des Kurses u. a. in der La-ge, bereits vorhandene und selbst erstellte Korpora hinsichtlich (lerner:innen)sprachlicher Phänomene zu durchsuchen und Belege zu extrahieren, Texte automatisch mit linguistischen Informationen anzureichern (Annotation), Worthäufigkeiten zu ermitteln und interpretieren sowie korpusbasierte Daten zu visualisieren und statistisch auszuwerten.
Hinweis
Für die meisten Sitzungen wird die Nutzung eines eigenen Laptops empfohlen.
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Spracherwerb im Kontext von Mehrsprachigkeit
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0109/U In Präsenz - Beschreibung
- Lehrkräfte benötigen Kenntnisse über den frühen und späten Zweitspracherwerb, um das Sprachenlernen im mehrsprachigen Klassenzimmer unterstützen zu können. In diesem Seminar wer-den Theorien und Ansätze der Zweitsprachenerwerbsforschung diskutiert sowie schulische Faktoren erörtert, die sich auf den Zweitsprachenerwerbsprozess auswirken. Im Fokus steht dabei die Frage, wie sich die schulischen Ausgangslagen von Schülerinnen und Schülern darstellen, die zwei- oder mehrsprachig sind und welche sprachlichen Kompetenzen benötigt werden, um Bildungserfolg zu ermöglichen. Da der Spracherwerb u.a. auch von den individuellen Spracherwerbserfahrungen sowie den subjektiven Einstellungen zur Zielsprache beeinflusst wird und die Mehrsprachigkeit von Kindern und Jugendlichen ein großes Potential birgt, beschäftigen wir uns mit der Erhebung von sprachbiographischen Daten sowie von Daten zu subjektiven Theorien über Sprache(n).
Hinweis zum EF DaZ
Das Seminar ist dem Basismodul 3: Spracherwerb und Mehrspra-chigkeit (SLK-SEGS-DAZ-B3, SLK-SEOS-DAZ-B3, SLK-SEBS-DaZ-B3, SLK-SEGY-DaZ-B3) zugeordnet.
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Sprachliche Anforderungen im Kontext Schule II
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/0E41/U In Präsenz - Beschreibung
- Termin | Raum
Mi, 4. DS (13:00–14:30) | BSS/0E41/U
Beginn
14.10.2026
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Inhalt
Schulerfolg setzt bestimmte sprachliche Kompetenzen voraus, die sich von jenen unterscheiden, die zur Bewältigung des Alltags außerhalb der Schule, z.B. in der Familie, benötigt werden. Schulische Sprachanforderungen sind zum Teil fachspezifisch, zum Teil aber auch fachübergreifend. Schulische Formen des Sprachgebrauchs zielen auf Lernprozesse ab und sind in diesem Sinne bildungssprachlich. Das Konzept Bildungssprache wird im Seminar diskutiert und der Frage nachgegangen, wie sich Lehrkräfte aller Fächer bildungssprachliche Anforderungen im Fachunterricht bewusstmachen können. Sprachliche Merkmale von Schulbuchtexten und Aufgaben können u.a. mit dem Instrumentarium der Registerlinguistik analysiert werden, die Bildungssprache als eine situativ-funktionale Varietät auffasst.
Hinweis zum EF DaZ
Dieses Seminar gehört laut Modulbeschreibung vom SoSe 2024 zum Modul "Sprache im Fach ": SLK-SEGS-DAZ-SF, SLK- SEOS -DAZ-SF, SLK-SEBS-DAZ-SF SLK-SEGY-DAZ-SF. Laut Modulbeschreibung vom Wise 2024/2025 gehört dieses Seminar zum Modul „Sprachliche Register im schulischen Unterricht“: SLK-SEGY-DAZ-SR, SLK-SEOS-DAZ-SR, SLK-SEBS-DAZ-SR.
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Schreibprozessforschung
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BSS/0109/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar werden zunächst empirische Forschungsmethoden in Linguistik und Sprachlehrforschung diskutiert, wobei auf häufige Datenerhebungsmethoden wie z.B. Beobachtung, Befragung und Experiment eingegangen wird. Dann wird speziell auf Methoden zur empirischen Erforschung des Schreibens und auf Schreibprozessmodelle in Deutsch als Zweitsprache eingegangen. Schließlich werden das schriftliche Argumentieren und die Entwicklung wissenschaftlicher Textkompetenz von Schülerinnen und Schülern in der Zweitsprache Deutsch fokussiert.
Hinweis zum EF DaZ
Dieses Seminar ist zugehörig zum Modul „Förderung sprachlicher Kompetenzen in der Sekundarstufe I und II“ (SLK-SEGY-DAZ-FSK, SLK-SEBS-DAZ-FSK).
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Übersetzung und Sprachmittlung
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar beschäftigen wir uns zunächst mit den Be-griffen Übersetzen, Sprachmitteln, Community Interpreting und Language und Cultural Brokering. Hierbei werden linguis-tische Ansätze fokussiert aber auch kulturelle Dimensionen berücksichtigt. Insbesondere wird das Konzept des kulturellen Filters und seine Rolle beim Übersetzen berücksichtigt (House 2015). Im Folgenden wird der Frage nachgegangen, welche Relevanz das Sprachmitteln für Schüler und Schülerinnen in schulischen und außerschulischen (vor allem auch familiären) Kontexten hat. Wir diskutieren, welche sprachlichen und kultu-rellen Kompetenzen für das Übersetzen und Sprachmitteln be-nötigt werden und auf welche Weise Übersetzen und Sprach-mitteln mit dem Lernen und Lehren von Sprachen zusammen-hängen. Schließlich soll es um die Frage gehen, auf welche Weise und mit welchen Zielen Übersetzungs- und Sprachmitt-lungsaufgaben in den schulischen Unterricht (DaZ-Unterricht, Herkunftssprachenunterricht, Fremdsprachenunterricht) ein-gebaut werden können.
Hinweis zum EF DaZ
Das Seminar ist dem Modul "Interkulturelles Lernen" nach Mo-dulplan vom Sose 2020/ dem Modul "Kulturreflexives Lernen nach Modulplan vom Wise 2024/2025 (SLK-SEBS-DAZ-IL, SLK-SEGS-DAZ-IL, SLK-SEOS-DAZ-IL, SLK-SEGY-DAZ-IL, SLK-SEGS-DAZ-KL, SLK-SEGY-DAZ-KL, SLK-SEBS-DAZ-KL, SLK-SEOS-DAZ-KL) zugeordnet.
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Zugänge zu sprachlichen Fähigkeiten
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BSS/0117/U In Präsenz - Beschreibung
- Eine äußerst wichtige Aufgabe von Lehrpersonen ist es, den Sprachstand von Schülern und Schülerinnen in ein- oder mehrsprachigen Kontexten zu ermitteln (Lang 2017, 307). Denn didaktische Entscheidungen bezüglich sprachlicher Lehr- und Lernprozesse lassen sich nur auf der Basis von spezifischen Fähigkeitsindikatoren fällen, die von Lehrpersonen zu deuten sind. Der Begriff Sprachstandserhebung wird häufig mit der individuellen Diagnose in Verbindung gebracht, die eine auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmte Sprachförderung ermöglicht. Sprachstandserhebungen dienen aber auch zur Evaluation sprachbildender Maßnahmen und werden außerdem zur Untersuchung des Sprachstandes von Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe genutzt, um einem bestimmten Ressourcenbedarf aufzudecken. Ferner werden sie bei Abschlussprüfungen von Sprachkursen sowie im Rahmen von Bildungsstudien verwendet. Zu Beginn des Seminars beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Sprachdiagnostik und klären zentrale Konzepte. Im Folgenden fokussieren wir die Sprachdiagnostik im Hinblick auf verschiedene Altersgruppen und Bildungsetappen. Dann diskutieren wir verschiedene Verfahren, die sich einerseits auf unterschiedliche linguistische Ebenen beziehen und andererseits die Kompetenzen bestimmter Teilfertigkeiten diagnostizieren. Schließlich werden ausgewählte sprachdiagnostische Verfahren wie Lise-DaZ, ELFEII und die Profilanalyse nach Grießhaber detaillierter betrachtet.
Modulhinweis EF DaZ
Dieses Seminar ist zugehörig zum Modul Modellierung, Erwerb und Diagnostik sprachlicher Kompetenzen (SLK-SEGY-DAZ-MED, SLK-SEOS-DAZ-MED, SLK-SEGS-DAZ-MED, SLK-SEBS-DAZ-MED).
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Diversität und Migration in Bildungsmedien
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 4. Doppelstunde HSZ/0201/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Konzepten der kulturellen Bildung zur Darstellung von Diversität und Migrati-on in Bildungsmedien und gehen der Frage nach, inwieweit aktuelle Lehrwerke und Schulbücher diese Konzepte umset-zen. Hierbei fokussieren wir zum einen integrative Deutschbü-cher, die sich dadurch auszeichnen, dass sie Literatur- und Sprachdidaktik mit den Lernbereichen Lesen, Schreiben, Spre-chen und Zuhören sowie Sprachbetrachtung miteinander ver-schränken und zum anderen DaZ-Lehrwerke. Bei Bedarf be-rücksichtigen wir auch Fremdsprachenlehrwerke und Schul-bücher gesellschaftswissenschaftlicher Fächer (Geographie, Geschichte und Politik). Ziel der Analyse von Lehrwerken und Schulbüchern ist es, Kriterien für die Auswahl geeigneter Lehr-werke und Schulbücher für die jeweiligen Fächern zu erarbei-ten, die auch als Grundlage für die Entwicklung eigener Lehr-werkkonzepte dienen können.
Hinweis zum EF DaZ
Dieses Seminar ist dem Modul "Perspektiven der Migrations-forschung" (SLK-SEBS-DAZ-MIG, SLK-SEGS-DAZ-MIG, SLK-SEOS-DAZ, SLK, SLK-SEGY-DAZ-MIG) zugehörig.
SLK-SEOS-DEU-V-LP
(Vertiefungsmodul: Lektürepraxis)
- Arbeitskreis – [Studienberatung - Dröse] - Lektürepraxis
- Lehrperson
-
- Dr. Dröse Studienberatung
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 200
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Das Modul "Lektürepraxis" richtet sich an Studierende im 2. Studienjahr des neuen BA-Studiengangs (ab WS 20/21) sowie der neuen Lehramtsstudiengänge (ab WS 20/21). Das Modul dient der intensiven und reflektierenden Lektüre einer bestimmten Zahl von literarischen und sprachwissenschaftlichen Texten, an denen Sie Verstehensprozesse erproben und sich eine Grundkenntnis von wichtigen Werken der Literatur, Film- und Theoriegeschichte aneignen sollen. Die Arbeit in diesem Modul erfolgt im Selbststudium bzw. in studentischen Arbeitskreisen. Des Weiteren werden Tutorien angeboten. Termine siehe OPAL-Kurs.
- Literatur
- Siehe Modulhandbuch im OPAL-Kurs. Bitte beachten Sie, dass Sie stets die semesteraktuelle Version nutzen.
SLK-SEOS-DEU-A-LMGK
(Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext)
- Seminar – [ÄDL - Dröse] - Heinrich Wittenwiler: Der Ring
- Lehrperson
-
- Dr. Albrecht Dröse
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48, ABS, BSS In Präsenz - Beschreibung
- Der ‚Ring‘ Heinrich Wittenwilers (um 1400) erzählt die Geschichte der aufopferungsvollen Werbung des Bauernburschen Bertschi Triefnas um die hässliche Mätzli Rüerenzumph, die einigen Hindernissen unterliegt. Die Hochzeit, die die beiden endlich feiern, eskaliert zu einer Fressorgie, die anschließende Prügelei zwischen den Bauern zu einer Art Weltkrieg. In dieses Geschehen sind aber immer wieder auch lehrhafte Passagen inseriert, die mit einem geradezu enzyklopädischen Anspruch die Wissensliteratur des späten Mittelalters (Minnediskurs, Ehedidaxe, Haushaltslehre, Kriegslehre usw.) in die Handlung einspeisen. Der ‚Ring‘ wird deshalb für gewöhnlich als satirische Lehrdichtung bezeichnet, ein Etikett, das die irritierende Widersprüchlichkeit des Textes jedoch eher verdeckt. Denn einerseits betreibt Wittenwiler mit einer erstaunlichen Gelehrsamkeit die Vermittlung von Normen und Orientierungen, andererseits führt er auf der narrativen Ebene deren Verkehrung vor Augen. Diese ambivalente und rätselhafte Verschränkung von Weisheit und Ignoranz, von Komik und Didaxe soll das Seminar genauer in den Blick nehmen.
- Literatur
- Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text, Übersetzung, Kommentar. Nach der Münchener Handschrift herausgegeben und erläutert von Werner Röcke, unter Mitarbeit von Annika Goldenbaum. Mit einem Abdruck des Textes nach Edmund Wießner. Berlin [u. a.] 2012 (de Gruyter Texte).
- Vorlesung – [ÄDL - Malcher] - Er, Dietrich (und Hauptschlüssel aller Heldentaten)
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/1-01 In Präsenz - Beschreibung
- In Heldendichtungen fließt viel Blut, das ist zumindest für vormodernes Erzählen selbstverständlich. Auch wenn das Superheldenkino darauf bisweilen verzichten kann, weil die medialen und waffengeschichtlichen Möglichkeiten für die Inszenierung eines vulnerablen Leibs andere sind (oder es den Topos ironisch bricht wie in The Boys), stehen auch dort Fragen nach Sinn und Unsinn von Gewalthandeln im Zentrum. Vielleicht ist das die einzige historische Kontinuität des Heldenhaften: Die Körperoberflächen werden als Projektionsflächen von Identität fokussiert und im Kampf um ihre Integrität werden dann Normen verhandelbar. Dabei kann es um Fragen legitimen Gewalthandelns geben, aber auch um soziale Verbindlichkeiten, die sich davon emanzipiert haben.
Dietrich von Bern ist der wichtigste Held der deutschsprachigen Heldendichtung im Mittelalter. Sein Auftritt im zweiten Teil des Nibelungenlieds zeigt das bereits deutlich. Daneben und danach hat sich an dieser Figur eine ganze Erzählwelt angelagert, die weniger im Fokus moderner Rezeption steht. Von den entsprechenden Texten werden wir mit Laurin, Eckenlied und Sigenot jene ins Zentrum des Seminars stellen, die am deutlichsten Bezüge auf Leib und Körper verhandeln. – Die Texte werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt. Bitte informieren Sie sich vor Beginn der ersten Veranstaltung überblickshaft zur Geschichte der Heldenepik. Nutzen Sie dazu eine der einschlägigen durch die SLUB vorgehaltenen Einführungen, bspw. Joachim Heinzle: Einführung in die Dietrichepik (1999) oder Victor Millet: Germanische Heldendichtung im Mittelalter (2008).
- Seminar – [ÄDL - Sablotny] - Wolframs von Eschenbach „Parzival“ – schwieriger Held und wildes Erzählen
- Lehrperson
-
- Dr. Antje Sablotny
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/1-01 In Präsenz - Beschreibung
- „vindaere wilder maere, / der maere wildenaere“ – mit diesen wenig schmeichelhaften Worten charakterisiert Gottfried von Straßburg seinen Dichterkollegen Wolfram von Eschenbach. Tatsächlich verlangt Wolframs um 1200/10 entstandener „Parzival“ eine aufmerksame und mitunter geduldige Leserschaft: Der komplexe Aufbau des Romans und ein Erzähler, der seine Rezipient:innen durch virtuosen Umgang mit Sprache immer wieder herausfordert, machen den „Parzival“ zu einem faszinierenden Beispiel mittelalterlichen Erzählens.
Im Mittelpunkt des Seminars steht die gemeinsame Erarbeitung und Interpretation ausgewählter Textpassagen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Poetik des Romans und den Strategien seines Erzählens: Wie lenkt und irritiert der Erzähler seine Rezipient:innen? Wie werden Wissen, Nichtwissen und Erkenntnis inszeniert? Und wie wird der gleichnamige Held des Romans durch diese Erzählweise überhaupt erst als Figur konstituiert? Dabei werden zentrale Themen und Problemfelder behandelt, darunter Gewalt, Sünde und Buße, Verwandtschaft und Genealogie, Minne sowie Selbstreflexion und Ichkonstitution des Helden. - Literatur
-
- - Textgrundlage: Wolfram von Eschenbach: Parzival. Nach der Ausgabe Karl Lachmanns revidiert und kommentiert von Eberhard Nellmann. Übertragen von Dieter Kühn. 2 Bde., Frankfurt am Main 1994ff. (Deutscher Klassiker Verlag, Taschenbuch, neu 35€, 11 ausleihbare Exemplare in der SLUB)
- - zur Einführung: Bumke, Joachim: Wolfram von Eschenbach. Stuttgart, Weimar ⁸2004 (Sammlung Metzler, 36). Dallapiazza, Michael: Wolfram von Eschenbach: Parzival, Berlin 2009 (Klassiker-Lektüren, 12; zweite, neu bearbeitete Auflage 2025); Hartmann, Heiko: Einführung in das Werk Wolframs von Eschenbach, Stuttgart 2025.
- Seminar – [ÄDL - Malcher] - Überschreitungen: Ulrich von Liechtenstein als Lyriker
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz - Beschreibung
- Berühmt ist der steirische Ministeriale Ulrich von Liechtenstein (1200–1275) heute aus zwei Gründen. Zum einen verfasste er die erste deutschsprachige Autobiographie (womit ein modern im Begriff ‚Autofiktion‘ gefasstes Faszinationsfeld die literarhistorische Bühne betritt). Die Ursprünge einer solchen Innovation sind freilich nicht so sehr vom ritterlichen Ego her zu denken, als von der im Minnesang dominanten Ich-Rolle: Ulrichs erzählerische Grenzüberschreitung ist ein artistisches Formexperiment. Zum anderen steht der Liechtensteiner für eine besonders markante Form adliger Selbstinszenierung, die ebenfalls als Transgression gefasst werden muss. Nicht nur schreibt die Manessische Liederhandschrift diesem (nebenbei: sehr mächtigen) Politiker 58 Minnelieder, in der Regel Frauenpreislieder, zu und tragen seine beiden erzählenden Ich-Texte die Titel Frauendienst und Frauenbuch. Auch eine seiner Residenzen hieß Frauenburg. Die Engführung von Welt und Imagination wird hier geradezu auf einen Namen gebracht.
Das Seminar wird sich dem nur am Rande widmen können. In seinem Zentrum stehen die Lieder und – dritte Überschreitung – wie Ulrich als einer der Protagonisten des sogenannten nachklassischen Sangs Profil gewinnt. Spoiler-Alarm: Nur zur Hälfte spöttisch hat man Ulrich einen Realisten des Minnesangs genannt. – Die Texte werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt. Bitte informieren Sie sich vor Beginn der ersten Veranstaltung überblickshaft zur Geschichte des Minnesangs. Nutzen Sie dazu eine der zahlreichen durch die SLUB vorgehaltenen Einführungen, bspw. Gert Hübner: Minnesang im 13. Jahrhundert (2008).
- Seminar – [NDL – Bothe] - Joseph Conrad: Heart of Darkness (in der NdL)
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Mit Joseph Conrads Erzählung "Heart of Darkness" perspektiviert das komparatistisch angelegte Seminar zentrale Diskurse der interkulturellen Literaturwissenschaft. Die Bewertungen dieses (post-)kolonialen Klassikers reichen von einer angeblich durch Conrad gelungenen Exhibitionierung eines widerwärtigen belgischen Kolonialismus, über die Ansicht, Conrad sei ein übler Rassist gewesen, bis hin zu einer Sichtweise, der Text sei eigentlich eine neutrale enthnographische Studie. Zu Beginn setzen wir uns intensiv mit Conrads Text auseinander, lesen ausgewählte Forschungspositionen und widmen uns anschließend vor allem anhand von literarischen Texten der Rezeptionsgeschichte von "Heart of Darkness" in der neueren deutschen Literatur (u.a. von Kafka, Thomas Mann, über Christa Wolf, Lukas Bärfuss, Hans Christoph Buch bis hin zu Dorothee Elmiger). Unsere Lektüren werden dabei von wissensgeschichtlichen (Darwin), philosophischen (Hegel) und Texten zum historischen Kontext digressiv begleitet. Je nach Interessen der Seminarteilnehmer:innen, kann das Seminar auch Verfilmungen von Werner Herzog oder Francis Ford Coppola ("Apocalypse Now") aufnehmen.
- Literatur
- Die fünfte Auflage der Norton Critical Edition wird zur Anschaffung empfohlen (Conrad, Joseph, and Paul B. Armstrong. Heart of Darkness: Authoritative Text, Backgrounds and Contexts, Criticism. Fifth edition. Norton Critical Edition. New York: W. W. Norton & Company, 2016). Ein Reader mit Primärtexten und Forschungsliteratur wird in der ersten Vorlesungswoche via OPAL bereitgestellt. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft "Heart of Darkness" im Original sowie englischsprachige Sekundärliteratur zu lesen.
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Autofiktion
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Angesichts der medienkulturellen Gegenwart hat sich Literatur und danach auch die Forschung mit zwei Bezugsgrößen literarischer Kommunikation und deren Verhältnis verstärkt auseinandergesetzt: Autorschaft und Fiktionalität. Das Seminar untersucht Spielarten des Autofiktionalen und geht von der Annahme aus, dass die neuere Gattungspraxis (para-)textuell auf ein Umfeld reagiert, in dem mediale Selbstinszenierung – als fingierte Authentizität oder ,ehrliche Erfindung‘ (Hoppe) – allgegenwärtig ist. Autobiografisches Schreiben bildet den klassischen Ausgangspunkt, den die in vielfachem Sinne selbstreflexiven Erzählwerke nutzen, um sich größere Freiheiten zu nehmen. Der Roman „Hoppe“ (2012) von Felicitas Hoppe demonstriert dieses Grundprinzip auf andere Weise als die erinnerte und erzählte „Herkunft“ (2019) von Saša Stanišić. Andere Texte experimentieren damit, wie inszenierte Autorschaft im digitalen Zeitalter funktioniert (Clemens Setz „Bot. Gespräch ohne Autor“) oder welche Rolle ihr innerhalb des Literaturbetriebs zukommt: Dazu hat Thomas Glavinic einen satirischen Roman mit dem schönen Titel „Das bin doch ich“ (2007) veröffentlicht. Zusätzliche Beispiele, u.a. von Wolf Haas, zeigen ebenfalls, dass ,AutorInnen als Figuren‘ einen Komplex eröffnet, der zeitgenössische (Medien-)Kultur exemplarisch reflektiert.
- Literatur
- Zum Einstieg in die Sekundärliteratur vgl. Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Auto(r)fiktion. Literarische Verfahren der Selbstkonstruktion (Aisthesis 2013).
- Seminar – [NDL – Gerigk] - Fontane: Genres & Medien
- Lehrperson
-
- PD Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Jüngere Sammelbände und Handbücher zeigen auf, dass Fontane mit den Medien seiner Zeit praktisch vertraut war: der Massenpresse, der Telegrafie oder den populären Reiseschriften in einer zunehmend vernetzten Welt. Die Seminar-Lektüren verfolgen mediale Perspektiven anhand bestimmter Gattungen im fontaneschen Gesamtwerk. Das kann die besondere Funktion sein, die Gespenstisches – etwa der Chinesenspuk in „Effi Briest“ – für den realistischen Roman oder für das novellistische Erzählen („Unterm Birnbaum“, vgl. Storms Schimmelreiter) erfüllt. Als eine Art Kommunikationsmedium für das Zeitgeschehen gestaltet sich der nicht erfundene, aber ,sagenhafte‘ See, nach dem „Der Stechlin“ (1898) benannt ist. Anhand der Erzählung „Unterm Birnbaum“ (1888) soll das Krimi-Genre im 19. Jahrhundert beleuchtet werden, neben Günter Eichs späterer Adaption des Textes als Hörspiel aus dem Jahr 1951. Fontane schrieb in einer Epoche mit lebhaftem Interesse am Historischen (vgl. „Vor dem Sturm“ 1878); in seinen genrespezifischen Fiktionen wird auch der damals sich abzeichnende medientechnische und sozialgeschichtliche Wandel, d.h. die Beobachtung des eigenen Zeitalters, greifbar, vor allem wenn – weiter gefasst – mediale Phänomene in den Vordergrund rücken. Behandelt wird im skizzierten Kontext außerdem Fontanes Beitrag zur Reiseliteratur.
- Literatur
- Zur Forschungslage vgl. Peer Trilcke (Hg.): Fontanes Medien (de Gruyter 2022); Rolf Parr u.a. (Hg.): Theodor Fontane Handbuch (de Gruyter 2023).
- Seminar – [NDL – Stricker] - Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung (Lektüreseminar) I
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BSS/E41 In Präsenz - Beschreibung
- Mit "Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung", das im September 2026 druckfrisch in deutscher Übersetzung erscheint, legt Charles Taylor, einer der heraus-ragendsten Philosophen der Gegenwart, ein umfangreiches Buch über die deutsche Romantik und ihre Auswirkungen auf die internationale, nachromantische Dichtung vor. Den Kern der bis heute andauernden Wirkmacht der Romantik erkennt er in dem Projekt, Entfrem-dungserfahrungen und dem Verlust metaphysischer Ordnungen mit der dichterischen Herstellung einer neuartigen Beziehung zur Welt zu begegnen – einer Beziehung, in der, sei es auch nur flüchtig, eine innige Verbindung von Mensch und Natur spürbar wird. Die Transfor¬mationen der Idee einer solchen Verbindung zeigt Taylor in einem Parcours durch die inter¬nationale Lyrik der letzten zwei Jahrhunderte, von Goethe, Hölderlin und Novalis über Baudelaire und Rilke bis hin zu T.S. Eliot und Czeslaw Miłosz auf. Diesem Parcours wollen wir im Seminar folgen und dabei nicht nur die poetologischen Entwicklungen der Lyrik von der Romantik bis zur Moderne kennenlernen, sondern auch verstehen, was die Romantik mit unserer Gegenwart verbindet. Zu diesem Zweck werden wir einerseits Taylors allgemeine Über¬legungen zu den sprachphilosophischen und erkenntnis¬theoretischen Implikationen der Romantik nachvoll¬ziehen und andererseits seine exemplarischen Gedichtlektüren daraufhin befragen, inwieweit sie unseren hermeneutischen Horizont erweitern und uns kanonische Texte der (nach-)romantischen Tradition neu erschließen.
Referenztext: - Literatur
-
- Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Berlin: Suhrkamp (erscheint 30.09.2026).
- [Englischsprachige Originalausgabe: Charles Taylor: Cosmic Connections. Poetry in the Age of Disenchantment. Cambridge, Mass.: Belknap Press 2024.]
- Seminar – [NDL – Stricker] - Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung (Lektüreseminar) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde BSS/E41 In Präsenz - Beschreibung
- Mit "Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung", das im September 2026 druckfrisch in deutscher Übersetzung erscheint, legt Charles Taylor, einer der heraus-ragendsten Philosophen der Gegenwart, ein umfangreiches Buch über die deutsche Romantik und ihre Auswirkungen auf die internationale, nachromantische Dichtung vor. Den Kern der bis heute andauernden Wirkmacht der Romantik erkennt er in dem Projekt, Entfrem-dungserfahrungen und dem Verlust metaphysischer Ordnungen mit der dichterischen Herstellung einer neuartigen Beziehung zur Welt zu begegnen – einer Beziehung, in der, sei es auch nur flüchtig, eine innige Verbindung von Mensch und Natur spürbar wird. Die Transfor¬mationen der Idee einer solchen Verbindung zeigt Taylor in einem Parcours durch die inter¬nationale Lyrik der letzten zwei Jahrhunderte, von Goethe, Hölderlin und Novalis über Baudelaire und Rilke bis hin zu T.S. Eliot und Czeslaw Miłosz auf. Diesem Parcours wollen wir im Seminar folgen und dabei nicht nur die poetologischen Entwicklungen der Lyrik von der Romantik bis zur Moderne kennenlernen, sondern auch verstehen, was die Romantik mit unserer Gegenwart verbindet. Zu diesem Zweck werden wir einerseits Taylors allgemeine Über¬legungen zu den sprachphilosophischen und erkenntnis¬theoretischen Implikationen der Romantik nachvoll¬ziehen und andererseits seine exemplarischen Gedichtlektüren daraufhin befragen, inwieweit sie unseren hermeneutischen Horizont erweitern und uns kanonische Texte der (nach-)romantischen Tradition neu erschließen.
Referenztext: - Literatur
-
- Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Berlin: Suhrkamp (erscheint 30.09.2026).
- [Englischsprachige Originalausgabe: Charles Taylor: Cosmic Connections. Poetry in the Age of Disenchantment. Cambridge, Mass.: Belknap Press 2024.]
- Seminar – [NDL – Stricker] - Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung (Lektüreseminar) III
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Mit "Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung", das im September 2026 druckfrisch in deutscher Übersetzung erscheint, legt Charles Taylor, einer der heraus-ragendsten Philosophen der Gegenwart, ein umfangreiches Buch über die deutsche Romantik und ihre Auswirkungen auf die internationale, nachromantische Dichtung vor. Den Kern der bis heute andauernden Wirkmacht der Romantik erkennt er in dem Projekt, Entfrem-dungserfahrungen und dem Verlust metaphysischer Ordnungen mit der dichterischen Herstellung einer neuartigen Beziehung zur Welt zu begegnen – einer Beziehung, in der, sei es auch nur flüchtig, eine innige Verbindung von Mensch und Natur spürbar wird. Die Transfor¬mationen der Idee einer solchen Verbindung zeigt Taylor in einem Parcours durch die inter¬nationale Lyrik der letzten zwei Jahrhunderte, von Goethe, Hölderlin und Novalis über Baudelaire und Rilke bis hin zu T.S. Eliot und Czeslaw Miłosz auf. Diesem Parcours wollen wir im Seminar folgen und dabei nicht nur die poetologischen Entwicklungen der Lyrik von der Romantik bis zur Moderne kennenlernen, sondern auch verstehen, was die Romantik mit unserer Gegenwart verbindet. Zu diesem Zweck werden wir einerseits Taylors allgemeine Über¬legungen zu den sprachphilosophischen und erkenntnis¬theoretischen Implikationen der Romantik nachvoll¬ziehen und andererseits seine exemplarischen Gedichtlektüren daraufhin befragen, inwieweit sie unseren hermeneutischen Horizont erweitern und uns kanonische Texte der (nach-)romantischen Tradition neu erschließen.
Referenztext: - Literatur
-
- Charles Taylor: Kosmische Verbindungen. Poesie im Zeitalter der Entzauberung. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Berlin: Suhrkamp (erscheint 30.09.2026).
- [Englischsprachige Originalausgabe: Charles Taylor: Cosmic Connections. Poetry in the Age of Disenchantment. Cambridge, Mass.: Belknap Press 2024.]
- Seminar – [NDL – Stricker] - ›Sprachspiele‹ und ›Automatensprache‹ (Sprachlernszenen) I
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Der Boom sprachgenerativer Künstlicher Intelligenz wirft mit neuer Dringlichkeit die Frage auf, was es eigentlich heißt, sprechen zu können. In der philosophischen Tradition gehört es zu den Wesensmerkmalen des Menschen, ein »sprachbegabtes Wesen« (ein »language animal«, wie Charles Taylor sagt) zu sein. Wird dieses ausgezeichnete Vermögen des Menschen heute zu Recht auch Maschinen zugesprochen? Oder überspielt die gängige Gleichsetzung der stochas¬tischen Verfahren von Large Language Models mit der leiblich und zwischenmenschlich verankerten Rede des Menschen einen nach wie vor bestehenden Wesens¬unter¬schied? Diesen und anderen Fragen in Bezug auf das Verhältnis von »Sprachspielen« (Ludwig Wittgenstein), mittels derer Menschen sprechen lernen, und der »Automatensprache« (Claudia Hamm), auf die Computer trainiert werden, wollen wir in Form einer Auseinandersetzung mit literarischen Texten über das Erlernen einer Sprache nachgehen.
Das Seminar widmet sich dem Erlernen von Sprache mithin nicht aus der Perspektive der empirischen Sprach¬erwerbs¬forschung, sondern nimmt es in der ästhetisch vermittelten Form litera¬rischer Sprachlernszenen in den Blick. Diese Sprachlernszenen machen nicht nur vielfältigen philoso¬phischen, pädagogischen, politischen und ästhetischen Implika¬tionen des Sprechen-Lernens erfahrbar, sondern reflektieren auch, inwieweit der reale Sprach¬erwerb selbst ›szenischen‹ Charakter hat, insoweit das Erlernen einer Sprache ein nicht bloß kognitiver, sondern verkörperter und beziehungshafter Prozess ist.
Im Mittelpunkt des Seminars steht neben einigen theoretischen Texten, die uns das Rüstzeug für eine Verhältnisbestimmung von Menschen- und Maschinensprache liefern, eine eingehende Lektüre von Richard Powers’ Roman Galatea 2.2 (1995). Dieser Roman über einen Schriftsteller, der einem Computer das Lesen beibringt, erscheint rückblickend wie eine Antizipation der Entwicklungen der jüngeren KI-Forschung. Seine Reflexionen über den Stellenwert von Literatur im Zeitalter der technischen Modellierung des Sprachvermögens sind von ungeahnter Aktualität. - Literatur
-
- Akzente 70/71 (2023/24): Automatensprache. Hrsg. von Claudia Hamm.
- Powers, Richard: Galatea 2.2. Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Frankfurt a.M.: Fischer 2000.
- Taylor, Charles: Das sprachbegabte Tier. Grundzüge des menschlichen Sprachvermögens. Berlin: Suhrkamp 2017.
- Wittgenstein, Ludwig: Philosophische Untersuchungen. In: ders.: Werke Bd. 1. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1984, S. 225-580.
- Seminar – [NDL – Stricker] - ›Sprachspiele‹ und ›Automatensprache‹ (Sprachlernszenen) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Der Boom sprachgenerativer Künstlicher Intelligenz wirft mit neuer Dringlichkeit die Frage auf, was es eigentlich heißt, sprechen zu können. In der philosophischen Tradition gehört es zu den Wesensmerkmalen des Menschen, ein »sprachbegabtes Wesen« (ein »language animal«, wie Charles Taylor sagt) zu sein. Wird dieses ausgezeichnete Vermögen des Menschen heute zu Recht auch Maschinen zugesprochen? Oder überspielt die gängige Gleichsetzung der stochas¬tischen Verfahren von Large Language Models mit der leiblich und zwischenmenschlich verankerten Rede des Menschen einen nach wie vor bestehenden Wesens¬unter¬schied? Diesen und anderen Fragen in Bezug auf das Verhältnis von »Sprachspielen« (Ludwig Wittgenstein), mittels derer Menschen sprechen lernen, und der »Automatensprache« (Claudia Hamm), auf die Computer trainiert werden, wollen wir in Form einer Auseinandersetzung mit literarischen Texten über das Erlernen einer Sprache nachgehen.
Das Seminar widmet sich dem Erlernen von Sprache mithin nicht aus der Perspektive der empirischen Sprach¬erwerbs¬forschung, sondern nimmt es in der ästhetisch vermittelten Form litera¬rischer Sprachlernszenen in den Blick. Diese Sprachlernszenen machen nicht nur vielfältigen philoso¬phischen, pädagogischen, politischen und ästhetischen Implika¬tionen des Sprechen-Lernens erfahrbar, sondern reflektieren auch, inwieweit der reale Sprach¬erwerb selbst ›szenischen‹ Charakter hat, insoweit das Erlernen einer Sprache ein nicht bloß kognitiver, sondern verkörperter und beziehungshafter Prozess ist.
Im Mittelpunkt des Seminars steht neben einigen theoretischen Texten, die uns das Rüstzeug für eine Verhältnisbestimmung von Menschen- und Maschinensprache liefern, eine eingehende Lektüre von Richard Powers’ Roman Galatea 2.2 (1995). Dieser Roman über einen Schriftsteller, der einem Computer das Lesen beibringt, erscheint rückblickend wie eine Antizipation der Entwicklungen der jüngeren KI-Forschung. Seine Reflexionen über den Stellenwert von Literatur im Zeitalter der technischen Modellierung des Sprachvermögens sind von ungeahnter Aktualität. - Literatur
-
- Akzente 70/71 (2023/24): Automatensprache. Hrsg. von Claudia Hamm.
- Powers, Richard: Galatea 2.2. Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Frankfurt a.M.: Fischer 2000.
- Taylor, Charles: Das sprachbegabte Tier. Grundzüge des menschlichen Sprachvermögens. Berlin: Suhrkamp 2017.
- Wittgenstein, Ludwig: Philosophische Untersuchungen. In: ders.: Werke Bd. 1. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1984, S. 225-580.
- Seminar – [NDL – Stricker] - Literatur und Psychoanalyse (Freud-Lektüren) I
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch, jede gerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/133 In Präsenz - Beschreibung
- Die Psychoanalyse ist, so könnte man ironischerweise sagen, aus dem modernen Bewusstsein nicht wegzudenken, sei es auch, dass manche sie vielleicht gern daraus verdrängen würden. Nicht nur sind Begriffe wie das »Unbewusste«, die »Verdrängung«, der »Ödipuskomplex«, die »Urszene« oder der »Freud’sche Versprecher« längst fester Bestandteil des Alltagsvokabulars und prägen auf diese Weise unser heutiges Selbstverständnis. Psychoanalytische Konzepte und Verfahren gehören darüber hinaus zum etablierten Kanon literatur- und kultur¬wissen-schaft¬licher Methodenparadigmen.
In diesem Seminar wollen wir uns anhand einiger grundlegender Texte des Diskursbegründers Sigmund Freud (1856-1939) mit zentralen Konzepten der Psychoanalyse vertraut machen. Dabei steht die Psychoanalyse nicht als therapeutische Behandlungsmethode, sondern als eine Kulturtheorie und Lektürepraxis im Fokus. Einerseits lässt sich beobachten, wie Freud selbst entscheidende Einsichten aus der Auseinandersetzung mit literarischen Texten gewinnt (bspw. Sophokles’ König Ödipus, Shakespeares Hamlet oder E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann), sodass man geradezu von einer Geburt der Psychoanalyse aus dem Geiste der Literatur sprechen könnte. Umgekehrt werden wir gemeinsam untersuchen, inwieweit sich Erkenntnisse psycho¬analytischer Theorie¬bildung für die eigene hermeneutische Beschäftigung mit literarischen Texten fruchtbar machen lassen.
Zur Einführung: - Literatur
- Freud, Sigmund: »Der Dichter und das Phantasieren.« Schriften zur Kunst und Kultur. Hrsg. von Oliver Jahraus. Stuttgart: Reclam 2010.
- Seminar – [NDL – Stricker] - Literatur und Psychoanalyse (Freud-Lektüren) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch, jede ungerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BSS/133 In Präsenz - Beschreibung
- Die Psychoanalyse ist, so könnte man ironischerweise sagen, aus dem modernen Bewusstsein nicht wegzudenken, sei es auch, dass manche sie vielleicht gern daraus verdrängen würden. Nicht nur sind Begriffe wie das »Unbewusste«, die »Verdrängung«, der »Ödipuskomplex«, die »Urszene« oder der »Freud’sche Versprecher« längst fester Bestandteil des Alltagsvokabulars und prägen auf diese Weise unser heutiges Selbstverständnis. Psychoanalytische Konzepte und Verfahren gehören darüber hinaus zum etablierten Kanon literatur- und kultur¬wissen-schaft¬licher Methodenparadigmen.
In diesem Seminar wollen wir uns anhand einiger grundlegender Texte des Diskursbegründers Sigmund Freud (1856-1939) mit zentralen Konzepten der Psychoanalyse vertraut machen. Dabei steht die Psychoanalyse nicht als therapeutische Behandlungsmethode, sondern als eine Kulturtheorie und Lektürepraxis im Fokus. Einerseits lässt sich beobachten, wie Freud selbst entscheidende Einsichten aus der Auseinandersetzung mit literarischen Texten gewinnt (bspw. Sophokles’ König Ödipus, Shakespeares Hamlet oder E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann), sodass man geradezu von einer Geburt der Psychoanalyse aus dem Geiste der Literatur sprechen könnte. Umgekehrt werden wir gemeinsam untersuchen, inwieweit sich Erkenntnisse psycho¬analytischer Theorie¬bildung für die eigene hermeneutische Beschäftigung mit literarischen Texten fruchtbar machen lassen.
Zur Einführung: - Literatur
- Freud, Sigmund: »Der Dichter und das Phantasieren.« Schriften zur Kunst und Kultur. Hrsg. von Oliver Jahraus. Stuttgart: Reclam 2010.
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Kraul, Brust, Schmetterling: Ein literarischer Schwimmkurs
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Zum Auftakt seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne eröffnete Matthias Lilienthal vor seinem Theaterhaus als Protest gegen den Verfall öffentlicher Infrastruktur ein temporäres Schwimmbad: Die Bühne wird zur Badeanstalt, der Sprung ins Wasser zum politischen Akt. Daran anschließend lässt sich nach den Bedeutungen des Schwimmens für Kultur und Gesellschaft fragen, sowie nach den Reflexions- und Erfahrungsräumen, die die Bewegung im Wasser uns eröffnet. Als Körper- und Kulturtechnik hat das Schwimmen eine beachtliche Literaturgeschichte geschrieben. Schon die antike Liebessage von Hero und Leander baut darauf auf, dass Leander schwimmend eine Meeresenge überwindet. Das Seminar untersucht vor diesem Hintergrund künstlerische Darstellungen und Reflexionen des Schwimmens – in Seen, Meeren und Bädern – in literarischen Texten und Filmen ab der Jahrhundertwende um 1800 bis in die Gegenwart. Gelesen werden unter anderem Texte von: Franz Grillparzer, Robert Musil, Bertolt Brecht, Marion Poschmann und Caroline Wahl.
- Literatur
- Zur Vorbereitung: Charles Sprawson. Schwimmen - eine Kulturgeschichte. Hg. v. John von Düffel.
- Seminar – [NDL – Tarbuk] - Postmigrantische Gegenwartsliteratur
- Lehrperson
-
- Dr. Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Verwendung des Begriffes ‚postmigrantisch‘ geht im deutschsprachigen Raum auf das Theater zurück: Ab 2008 als Intendantin des Theaters Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg sowie ab 2013 als Leiterin des Maxim Gorki Theaters verschaffte Shermin Langhoff ihm breitere Aufmerksamkeit. Als ein Dilemma des Begriffs beschreibt Langhoff: „einerseits der Drang nach Emanzipation und Kenntlichmachung und andererseits der Wunsch nach Auflösung des Andersseins, nach Anerkennung jenseits des Spezifikums.“ Auch in der Soziologie hat der Begriff, als ‚postmigrantisches Paradigma‘, eine umfassende Theoretisierung erfahren. Das Seminar fragt mit Blick auf ausgewählte literarische Texte nach seiner literaturwissenschaftlichen Tragweite für die Erforschung der Gegenwartsliteratur sowie nach den Fallstricken einer entsprechenden Korpusbildung.
- Literatur
- Gelesen werden u.a. Texte von Fatma Aydemir, Saša Stanišić, Dinçer Güçyeter und Mithu Sanyal.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Märchenwelten
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar widmet sich der Gestaltung fiktionaler Welten in Volksmärchen, Kunstmärchen, Märchenverfilmungen und Märchenparodien.
Mit je unterschiedlichem methodischem Instrumentarium sollen zum einen die Gestaltung und Ordnung der fiktionalen Räume und zum anderen Figuren und Figurengruppierungen als Akteur:innen in diesen Räumen analytisch erschlossen werden. Im Vergleich der Märchenräume und -figuren werden zudem Strategien und Konventionen identifiziert, die Märchenstoffe bis in die Gegenwart – nicht nur für kindliche Leser:innen und Rezipient:innen – attraktiv halten.
Gegenstand des Seminars sind:
• Märchen-TEXTE: Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm / Hans Christian Andersen: „Die kleine Meerjungfrau“, „Das hässliche junge Entlein“, „Im Entenhof“ / Wilhelm Hauff: „Das tote Herz“ / Novalis: „Hyazinth und Rosenblütchen“
• Märchen-TRANSFORMATIONEN: Wolfgang Amadeus Mozart/Emanuel Schikaneder: „Die Zauberflöte“ / „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (Václav Vorlíček, ČSSR/DDR 1973) / „Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“ (Ngo The Chau, D 2019)
• Märchen-PARODIEN: „Shrek“ (USA 2001-2010), Walter Moers: „Ensel und Krete“
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Texte und Filme unerlässlich.
Genauere Informationen, Lektürehinweise sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie für Ihre Studienjahresplanung, dass dieses Seminar nur im Wintersemester 2026/27, nicht aber im Sommersemester 2027 angeboten wird.
- Seminar – [NDL – Teufel] - Einführung in die Filmanalyse
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/1.03 In Präsenz - Beschreibung
- In der Konkurrenz der Künste etablieren sich die audiovisuellen Medien zunehmend als Leitmedien unserer Kultur. Der Film als Generator von Bildern erzählt Geschichten, die Welt deuten, Welt-Bilder und Mythen schaffen. Indem er dabei jedoch in der Regel seine eigene Materialität, seinen Inszenierungscharakter und die hinter ihm stehenden Institutionen unsichtbar zu machen bestrebt ist, gelingt es dem Film zugleich, den Eindruck zu schaffen, er zeige nicht Bilder der Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit selbst. In unserer medial geprägten Wirklichkeit treten filmische Wahrnehmungen darum zugleich zunehmend in eine Konkurrenzbeziehung zu anderen, nicht medial vermittelten Wahrnehmungsformen.
Ziel des Seminars ist eine Einführung in die Filmanalyse, die Kompetenzen im Umgang mit dem Zeichensystem der Filmkunst schulen soll. Es geht also zunächst um die Aneignung geeigneter Kategorien zur Beschreibung von filmischen Darstellungsstrategien; darauf aufbauend sollen Formen und Konventionen des filmischen ‚Erzählens’ analysiert werden. Die Auswahl der Filme soll dabei zugleich einen Einblick in filmische Genres und in die Entwicklung des Mediums Film ermöglichen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Filme unerlässlich.
Genauere Informationen sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Als einführende Lektüre, die im Buch-Semesterapparat der SLUB zu finden ist, wird empfohlen: - Literatur
-
- Knut Hickethier: Film- und Fernsehanalyse. 4., aktualis. u. erw. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 2007.
- Michaela Krützen: Dramaturgie des Films. Wie Hollywood erzählt. Frankfurt a. Main: Fischer 2006.
SLK-SEOS-DEU-B-FD
(Basismodul: Einführung Fachdidaktik Deutsch)
- Seminar – [DDid - Pollack] - Einführung in die Literaturdidaktik
- Lehrperson
-
- Anett Pollack
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Einführung in die Literaturdidaktik soll zur Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen, die sich mit Blick auf die Lehr- und Lernprozesse im Literaturunterricht stellen, anregen: Warum lesen wir? Wie wird man zu einem Lesenden? Welche kognitiven Prozesse sind mit dem Lesen verbunden? etc.
Zum anderen sollen darauf aufbauend zentrale literaturdidaktische Grundlagen, wie z. B. die didaktische Analyse von literarischen Texten, die Phasierung des Literaturunterrichts, Aufgaben und Methoden zur Anregung und Unterstützung literarischer Verstehensprozesse, aber auch Möglichkeiten der Differenzierung, erarbeitet werden.
Das Seminar verfolgt somit das Ziel, eine Basis für die fundierte Auseinandersetzung mit den für die Unterrichtsplanung, -durchführung und -reflexion relevanten Aspekten zu schaffen.
Diese Lehrveranstaltung ist neben dem Seminar zur Einführung in die Sprachdidaktik für alle Lehramtsstudierenden im Fach Deutsch die Voraussetzung für die Schulpraktischen Übungen.
- Einführungskurs – [DDid - Pollack] - Einführung in die Sprachdidaktik
- Lehrperson
-
- Anett Pollack
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- In der Lehrveranstaltung werden grundsätzliche Ziele, Stoffe und Strukturen der sprachdidaktischen Lernbereiche „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“ und „Sprache thematisieren“ behandelt. Im Spannungsfeld von Bildung und Standard erörtern wir exemplarisch die fachdidaktisch begründete Auswahl sprachlicher Phänomene für den Unterricht, die Möglichkeiten ihrer Vermittlung und Aneignung sowie deren Evaluation.
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer:innen über einen reflektierten und anwendungsbereiten Überblick über grundsätzliche sprachdidaktische Konzeptionen des Deutschunterrichts verfügen.
Diese Lehrveranstaltung ist neben der 'Einführung in die Literaturdidaktik' für alle Lehramtsanwärter:innen Voraussetzung für die schulpraktischen Übungen.
- Einführungskurs – [DDid - Hoffmann] - Einführung in die Sprachdidaktik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna Rebecca Hoffmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- In der Lehrveranstaltung werden grundsätzliche Ziele, Gegenstände und Strukturen der sprachdidaktischen Lernbereiche „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“ und „Sprache thematisieren“ behandelt. Im Spannungsfeld von Bildung und Standard erörtern wir exemplarisch die fach-didaktisch begründete Auswahl sprachlicher Phänomene für den Unterricht, die Möglichkeiten ihrer Aneignung und Vermittlung und deren Evaluation. Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer:innen über einen reflektierten und anwendungsbereiten Überblick über grundsätzliche sprachdidaktische Konzeptualisierungen des Deutschunterrichts verfügen können.
- Einführungskurs – [DDid - Hoffmann] - Einführung in die Literaturdidkatik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna Rebecca Hoffmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- In dem Seminar erarbeiten wir uns die zentralen Grundlagen innerhalb der Literaturdidaktik, welche uns eine reflektierte Planung, Gestaltung und Evaluierung von Literaturunterricht ermöglichen. Dazu wenden wir uns nicht nur der Geschichte des Literaturunterrichts sowie Begriffen, Methoden und Modellen, u.a. zur literarischen Sozialisation und literarästhetischen Rezeption, zu, sondern befassen uns auch mit konkreten Fragen der Konzeption von Literaturunterricht in Form der Gegenstandswahl, der Aufgabenkonstruktion, der Wahl von Vermittlungsmethoden und -medien, der Differenzierung wie auch der Phasierung von Literaturunterricht.
Diese Lehrveranstaltung ist neben dem Seminar zur Einführung in die Sprachdidaktik für alle Lehramtsstudierenden im Fach Deutsch die Voraussetzung für die Schulpraktischen Übungen.
Die Bereitschaft zur Lektüre von Ganzschriften und fachdidaktischen Texten sowie zur aktiven Mitarbeit im Seminar wird vorausgesetzt.
- Einführungskurs – [DDid - Günther] - Einführung in die Sprachdidaktik
- Lehrperson
-
- Dr. Ulrike Günther
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde BSS 149 In Präsenz - Beschreibung
- In der Lehrveranstaltung werden grundsätzliche Ziele, Gegenstände und Strukturen der sprachdidaktischen Lernbereiche „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“ und „Sprache thematisieren“ behandelt. Im Spannungsfeld von Bildung und Standard erörtern wir exemplarisch die fach-didaktisch begründete Auswahl sprachlicher Phänomene für den Unterricht, die Möglichkeiten ihrer Aneignung und Vermittlung und deren Evaluation. Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer:innen über einen reflektierten und anwendungsbereiten Überblick über grundsätzliche sprachdidaktische Konzeptualisierungen des Deutschunterrichts verfügen können.
Diese Lehrveranstaltung ist neben der 'Einführung in die Literaturdidaktik'Voraussetzung für die schulpraktischen Übungen im Fach DEUTSCH. - Literatur
-
- Goer, Charis/Köller, Katharina (2023): Fachdidaktik Deutsch. Grundzüge der Sprach- und Literaturdidaktik. 4. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Paderborn: Wilhelm Fink (UTB 4171 Literaturwissenschaft elementar).
- Hochstadt, Christiane/Krafft, Andreas/Olsen, Ralph (2022): Deutschdidaktik. Konzeptionen für die Praxis. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Tübingen: A. Francke Verlag (UTB 4023 Deutschdidaktik).
- Einführungskurs – [DDid - Günther] - Einführung in die Sprachdidaktik
- Lehrperson
-
- Dr. Ulrike Günther
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde BSS 149 In Präsenz - Beschreibung
- In der Lehrveranstaltung werden grundsätzliche Ziele, Gegenstände und Strukturen der sprachdidaktischen Lernbereiche „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“ und „Sprache thematisieren“ behandelt. Im Spannungsfeld von Bildung und Standard erörtern wir exemplarisch die fach-didaktisch begründete Auswahl sprachlicher Phänomene für den Unterricht, die Möglichkeiten ihrer Aneignung und Vermittlung und deren Evaluation. Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer:innen über einen reflektierten und anwendungsbereiten Überblick über grundsätzliche sprachdidaktische Konzeptualisierungen des Deutschunterrichts verfügen können.
Diese Lehrveranstaltung ist neben der 'Einführung in die Literaturdidaktik'Voraussetzung für die schulpraktischen Übungen im Fach DEUTSCH. - Literatur
-
- Goer, Charis/Köller, Katharina (2023): Fachdidaktik Deutsch. Grundzüge der Sprach- und Literaturdidaktik. 4. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Paderborn: Wilhelm Fink (UTB 4171 Literaturwissenschaft elementar).
- Hochstadt, Christiane/Krafft, Andreas/Olsen, Ralph (2022): Deutschdidaktik. Konzeptionen für die Praxis. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Tübingen: A. Francke Verlag (UTB 4023 Deutschdidaktik).
- Einführungskurs – [DDid - Blei-Hoch] - Einführung in die Literaturdidaktik
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Blei-Hoch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar erarbeitet aus der Verbindung von literaturwissenschaftlichen und literatur- sowie allgemeindidaktischen Kenntnissen und Verfahren heraus grundlegende Voraussetzungen für die Planung und Durchführung des Literaturunterrichts in der Sekundarstufe I und II. Es befasst sich mit den Zielen, Prinzipien, methodischen Konzepten und Aufgaben von Literaturunterricht, mit wichtigen theoretischen Fragestellungen und unterrichtspraktischen Folgerungen und schafft damit die Grundlage für die Schulpraktika im Fachunterricht Deutsch. Diese Lehrveranstaltung ist neben dem Seminar zur Einführung in die Muttersprachdidaktik für alle Lehramtsstudierenden Deutsch als Voraussetzung für die SPÜ obligatorisch.
- Literatur
- Sämtliche seminarrelevante Texte werden auf der Opal-Plattform zu finden sein.
SLK-SEOS-DEU-V-FD
(Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch)
- Seminar – [DDid - Hoffmann] - Populäre Gegenstände für den Unterricht
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna Rebecca Hoffmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde bis 6. Doppelstunde – Virtuell - Beschreibung
- Die Popularisierung von Gegenständen führen zu Transformationsprozessen, die auch in der Schule nachzuvollziehen sind. Zwar erweist sich die Schule in vielerlei Hinsicht als resiliente oder gar resistente Institutionen von Innovationen und Wandel anbelangen, doch gerät auch sie zunehmend unter Druck, populäre Gegenstände zu integrieren.
Im Rahmen der Ringveranstaltung, die transdisziplinär ausgerichtet ist, werden populäre Gegenstände als schulisch relevante bzw. durch ihre Popularisierung relevant gewordene exemplarisch und im Kontext verschiedener Fächer untersucht. Mit der transdisziplinären Ausrichtung der Ringveranstaltung sollen Anregungen für fächerübergreifende Perspektiven auf potentielle Unterrichtsgegenstände angeregt und verfolgt werden.
- Seminar – [DDid - Hoffmann] - Das Deutschbuch als Lernmedium (mehrtätige Exkursion)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna Rebecca Hoffmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Das Exkursionsseminar (13.01.-15.01.26) ist als Forschungsseminar angelegt: In den vorbereitenden Sitzungen erarbeiten wir uns einen theoretischen Zugang zu Schulbüchern, der bereits von Studien zu Schulbüchern flankiert wird. Zudem erschließen wir uns Forschungsmethoden, die eine Untersuchung des Schulbuches erlauben (z.B. Qualitative Inhaltsanalyse, Digitale Auswertungsmethoden etc.). Ziel der Exkursion ist das Georg-Eckert-Institut in Braunschweig, das in Europa die größte Schulbuchsammlung beherbergt und sowohl aktuelle Schulbücher als auch solche aus dem 19. Jahrhundert umfasst. Die Studierenden stellen sich dort ein für ihre selbst entwickelte Forschungsfrage entsprechendes Korpus an Schulbüchern zusammen und untersuchen diese entweder literatur- oder sprachdidaktisch (je nach dem, in welchem Bereich die Vertiefung angestrebt wird). In den Blick können damit bspw. ebenso historische Veränderungen von oder Unterschiede zwischen Schulbüchern kommen als auch spezifische Aspekte wie Aufgabenstellungen, Textauswahl, Einbezug anderer Medien, Aufbau der Lerneinheiten etc.
Die Teilnahme an der Exkursion ist Pflicht. Wir übernachten in einer Jugendherberge in Mehrbettzimmern. Ein Teil der Kosten kann voraussichtlich von der Professur für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur übernommen werden.
Zu folgenden Zeiten finden die vor- und nachbereitenden (digital) Termine statt. Die Anwesenheit ist verpflichtend.
26.10.26: 8.30-10.00 Uhr
21.12.26: 8.30-10.00 Uhr
01.02.26: 8.30-12.00 Uhr
- Seminar – [DDid - Blei-Hoch] - Erzählen im Deutschunterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Blei-Hoch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- "Ich glaube einfach, dass wir immer erzählen, dass wir gar nicht richtig leben, wenn wir’s nicht tun." (Sten Nadolny)
Diesem Ansatz Folge leistend fragt das Seminar nach Potentialen narrativer Verfahren im Deutschunterricht. Neben einer begrifflichen Klärung wird es im Seminar vor allem um das Erproben und Reflektieren narrativer Verfahren für den schulischen Kontext gehen. Kreative und produktionsorientierte Verfahren werden ebenso eine Rolle spielen, wie das Erkunden biographischen Erzählens oder das Aufsuchen bestimmter "Erzählorte" als Ausgangspunkte für weiterführende didaktische Überlegungen. - Literatur
- Sämtliche seminarrelevante Texte werden auf der Opal-Plattform zu finden sein.
- Seminar – [DDid - Blei-Hoch] - Das Fach Deutsch an außerschulischen Lernorten
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Blei-Hoch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde ABS/2-10/U In Präsenz - Beschreibung
- Schüler, die heute unsere Schulen besuchen, benötigen nicht allein fachspezifisches Wissen, sondern sollten in der Lage sein, fachspezifisch entwickelte Fähigkeiten und Fertigkeiten vernetzt und integrativ einzusetzen. Dieser Forderung trägt ein integrativer Deutschunterricht Rechnung. Doch welche didaktischen und methodischen Überlegungen gehen mit der Planung, Durchführung und Reflexion eines integrativ konzipierten Deutschunterrichts an außerschulischen Lernorten einher ?
Das geplante Seminar verfolgt zwei Schwerpunkte: Zum einen gilt es zu eruieren, welche praktischen Voraussetzungen für die Planung und Durchführung eines integrativ konzipierten Deutschunterrichts an außerschulischen Lernorten erforderlich sind. Als außerschulische Lernorte sind sowohl Museen (z.B. Gemäldegalerie Alte Meister) als auch Naturräume (z.B. Großer Garten) angedacht.
Zum anderen sollen die, für den Deutschunterricht relevanten Kompetenzfelder Sprechen - Zuhören- Schreiben - Lesen und Verstehen an konkreten Lernorten erprobt und reflektiert werden, so dass selbst erarbeitete Materialien für verschiedene Handlungsfelder entstehen werden.
Aufgrund des hohen Zeitaufwandes, den das Seminar erfordert, können für dieses Seminar Prüfungsleistungen für ein fachdidaktisches Seminar (Sprach-, Literaturdidaktik) sowie für den Ergänzungsbereich 3 erbracht werden.
Eine regelmäßige Teilnahme am Seminar, Interesse an der praktischen Arbeit an den Lernorten sowie Bereitschaft zur Teamarbeit mit Kommilitonen sowie Zuverlässigkeit im Hinblick auf getroffene Absprachen werden vorausgesetzt. - Literatur
- Sämtliche seminarrelevante Texte werden auf der Opal-Plattform zu finden sein.
- Seminar – [DDid - Pollack] - Schreibprozesse im Deutschunterricht
- Lehrperson
-
- Anett Pollack
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 22
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Im Seminar setzen Sie sich mit einschlägigen didaktischen Textsorten des Deutschunterrichts (z. B. Beschreibung, Erörterung, Inhaltsangabe etc.) auseinander und werden deren Merkmale und jeweilige Anforderungen erfahrungs- und theoriebasiert reflektieren. Ziel ist, dass Sie die jeweils textsortenspezifischen Aneignungs- und Schreibprozesse auf Basis fachdidaktischer Erkenntnisse und Konzepte entwicklungsorientiert sowie methodisch abwechslungsreich gestalten, begleiten und bewerten können.
Hinweis: Das Seminarkonzept sieht einen höheren Anteil eigener Schreiberfahrungen und deren Reflexion vor, sodass Sie willens sein müssen, sich die fachdidaktischen Perspektiven vorwiegend selbstständig durch die vor- und nachbereitende Lektüre theoretischer Texte zu erarbeiten.
- Seminar – [DDid - Bürkmann-Prade] - Graphic Novels im Literaturunterricht
- Lehrperson
-
- Julia Bürkmann-Prade
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BSS/0149/U In Präsenz - Beschreibung
- Titel: Graphic Novels im Literaturunterricht
Laut der KIM-Studie von 2024 rezipieren 25% der Lernenden ein bis mehrmals pro Woche Comics in medialen Verbünden und konsumieren täglich Bilderfluten in der digitalen Welt. Ausgehend von einem erweiterten Textbegriff liegt hierin für Lernende eine Chance, literarisches Verstehen und literarische Kompetenz aufzubauen, wenn Lehrende populäre literarische Gegenstände wie Comics, Mangas, Graphic Novels und Co. in den Unterricht einbinden – was nach aktuellen Studien noch zu selten geschieht, obwohl grafische Texte ein „Lernen an und über Literatur und Medien“ (Wrobel 2015, S. 4) ermöglichen.
In diesem Seminar sollen Chancen und Potenziale ebenso wie spezifische Herausforderungen von Graphic Novels im Literaturunterricht betrachtet werden. Grundlegend werden wir die analytischen Begrifflichkeiten rund um grafische Literatur klären. Auch die spezifische narrative Ästhetik sowie Dimensionen der Bild-Text-Analyse werden in den Blick genommen und anhand von Fachliteratur erarbeitet sowie in Praxisbeispielen exemplarisch untersucht mit dem Ziel, die Decodierfähigkeit der Lernenden aufzubauen. Darauf aufbauend wird die didaktische Aufbereitung im Literaturunterricht anhand von konkreten Unterrichtsvorhaben sowie Praxisbeispielen durchdrungen.
Vorkenntnisse sind für den Besuch des Seminars nicht erforderlich, aber die Bereitschaft zur Lektüre grafischer Literatur.
- Seminar – [DDid - Günther] - KinderLeseUniversität
- Lehrperson
-
- Dr. Ulrike Günther
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – BSS 109 In Präsenz - Beschreibung
- Studierende, die ihr Wissen im Umgang mit literarischen Texten praktisch erproben und vertiefen
und Kinder zum Lesen anregen möchten,
erhalten in diesem Service-Learning-Projekt die Möglichkeit dazu, indem sie Kinderseminare für Schulklassen aus dem Raum Dresden planen und gestalten.
Sie arbeiten in fach- und schulartübergreifenden Teams und werden auch hochschulübergreifend durch die Kooperation mit Referendaren und Referendarinnen der Ausbildungsstätte Dresden in der Vorbereitung der KinderLeseUniversität unterstützt.
Das Seminar ist ein Blockseminar. In der Einführung am Donnerstag, 29.10.26 5. DS BSS /139 U werden die Termine verkündet. Die KinderLeseUniversität öffnet dann in einer Woche im März 2027.
Die Lehrveranstaltung ist zusätzlich mit dem Modul im Ergänzungsbereich kompatibel und anrechenbar.
- Seminar – [DDid - Günther] - Grammatik lehren und lernen
- Lehrperson
-
- Dr. Ulrike Günther
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 24
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS 133 In Präsenz - Beschreibung
- Die Bedeutung des sogenannten Grammatikunterrichts wird von zukünftigen Deutschlehrkräften oft skeptisch gesehen. Sie zweifeln an ihrem grammatischen Wissen und ihren Möglichkeiten grammatisches Wissen im Unterricht zu vermitteln. Im Seminar untersuchen wir, was grammatisches Wissen umfasst und welche Funktionen ihm auch in den anderen Kompetenzbereichen des Deutschunterrichts zukommen können. Wir diskutieren anhand schulpraktischer Beispiele, inwieweit sprach- und grammatikdidaktische Konzeptualisierungen zur Entfaltung sprachlicher Kompetenzen beitragen können und erarbeiten für ausgewählte grammatische Phänomene fachwissenschaftlich begründete, didaktisch-methodisch reflektierte, lernenden-orientierte Möglichkeiten ihrer Aneignung.
- Literatur
- Müller (2022): Sprache und Sprachgebrauch untersuchen, in: Baurmann,Kammler,Müller (Hg.):Handbuch Deutschunterricht, S.295ff.
SLK-SEOS-DEU-A-SSG
(Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch)
- Seminar – [GLS - Lasch] - Digitale Edition
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar befasst sich mit den grundlegenden Methoden und Herausforderungen der Digitalen Edition im Kontext der Digital Humanities. Die Verfügbarmachung historischer Quellen für Forschung, Lehre und eine interessierte Öffentlichkeit stellt eine zentrale Herausforderung dar. Ziel des Seminars ist es, den gesamten Workflow von der Bilddigitalisierung bis zur publizierbaren, digital angereicherten Textedition praktisch zu vermitteln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Erschließung von vormodernen Handschriften auch mit Unterstützung durch generative KI. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars werden Sie in der Lage sein,
- die Prinzipien und Standards der Digitalen Edition zu verstehen und praktisch anzuwenden,
- historische Handschriften, inklusive solcher in der Kurrentschrift, digital zu erschließen, zu transkribieren und zu verifizieren (auch auf der Basis von Optical Character Recognition (OCR),
- Texte in einem TEI-konformen XML-Format zu kodieren und mit umfassenden Metadaten sowie linguistischen Informationen anzureichern,
- Grundlagen der Verknüpfung und Relationierung von Quellen und Wissen im Kontext des Wikiversums, insbesondere unter Nutzung von WikiData, zu verstehen und anzuwenden,
- KI-Agents zur Unterstützung für die genannten Prozesse zu entwickeln und zu nutzen.
- Seminar – [GLS - Lasch] - Grönland, Surinam, Südafrika: Postkoloniale linguistische Studien
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Im 18. und 19. Jahrhundert etablierte die Herrnhuter Brüdergemeine (Moravian Church) ein globales Netzwerk von Missionsstationen – unter anderem in der Arktis (Grönland/Labrador), in der Karibik und Südamerika (Surinam) sowie im südlichen Afrika (Genadendal/Mamre). Die Missionarinnen und Missionare hinterließen umfangreiche Text- und Wissensarchive: von handschriftlichen Diarien, Reiseberichten und Lebensläufen bis hin zu Wörterbüchern, Grammatiken, Bibelübersetzungen und Gesangbüchern in indigenen, kreolischen und Kontaktsprachen (u. a. Kalaallisut, Sranantongo, Khoisan-Sprachen, frühe Varietäten des Afrikaans). Das Seminar widmet sich der sprach- und diskursgeschichtlichen Analyse dieser Quellen aus einer postkolonial-linguistischen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen folgende Schwerpunkte: Wie wurden indigene und kreolisierte Sprachen von europäischen Akteuren erfasst, verschriftlicht und normiert? Welche Sprachkontaktphänomene und Übersetzungsprozesse spiegeln sich in den Texten wider? Auf welche Weise prägten missionarische Narrationen die europäische Wahrnehmung des „Anderen“ und wie wurden lokale Narrative, Agency und Benennungspraktiken überformt oder überschrieben? Das erwartet Sie:
- Sie setzen sich mit den Konzepten des Postkolonialismus, der postkolonialen Sprachwissenschaft und der Missionsgeschichte auseinander.
- Sie sind in der Lage, historische Quellen kritisch auf koloniale Deutungsmuster, Sprachideologien, Machtasymmetrien und Spuren indigener Wissensbestände hin zu analysieren.
- Sie erproben digitale Methoden zur Erschließung historischer Handschriften und Drucke und lernen, digitale Werkzeuge reflektiert in linguistischen Fragestellungen einzusetzen.
- Sie entwickeln Fragestellungen zu Sprach- und Diskursphänomenen in mindestens einem der drei Zielräume (Grönland, Surinam oder Südafrika).
- Vorlesung – [GLS - Lasch] - Konstruktionsdidaktik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung "Konstruktionsdidkatik" schließt an die Vorlesungen "Konstruktionsgrammatik" (WiSe 2025) und "Grammatik in der Schule" (SoSe 2026) an und nimmt auch Anregungen aus dem Seminar "Morphologie" (SoSe 2026) auf. Die Vorlesung bietet die Möglichkeit zur theoriegeleiteten Auffrischung des Grammatikwissens aus funktionaler und kognitionslinguistischer Perspektive auf der einen Seite. Hauptgegenstand der Vorlesung ist aber auf der anderen Seite die Entwicklung von konkretem Unterrichtsmaterial auf der Basis der Prämissen von framesemantisch orientierter Konstruktionsgrammatik und Konstruktionsdidaktik.
- Literatur
- Standardliteratur für eine Grammatikvorlesung zu empfehlen, ist schwierig - aber Sie sollten eine aktuelle Ausgabe der DUDEN-Grammatik (Bd. 4 der DUDEN-Reihe) Ihr eigen nennen und sich mit dem grammatischen Informationsportal des IDS (https://grammis.ids-mannheim.de/) vertraut machen.
- Seminar – [GLS - Zhang] - Framesemantik
- Lehrperson
-
- Dr. Bin Zhang
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar führt in die Framesemantik als kognitiv fundierte Bedeutungstheorie ein, wie sie von Charles Fillmore in den 1970er und 1980er Jahren begründet wurde, und untersucht ihre Anwendung in aktuellen linguistischen Fragestellungen. Ausgangspunkt ist die Grundannahme, dass die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke nicht isoliert, sondern relativ zu strukturierten Wissensrahmen, sogenannten Frames, verstanden werden muss. Im Zentrum stehen zunächst die theoretischen Grundlagen des Frame-Begriffs sowie seine Abgrenzung zu verwandten Konzepten wie Skripten und Schemata, bevor das Verhältnis von Framesemantik und Konstruktionsgrammatik, insbesondere die Frage des Frame-to-Form-Mapping, vertieft wird. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung lexikalischer und grammatischer Frames sowie auf der praktischen Arbeit mit der FrameNet-Datenbank als lexikografischem Ressourcenmodell, deren Aufbau und Annotationspraxis exemplarisch nachvollzogen werden. Darüber hinaus werden Anwendungsfelder der Framesemantik in der kontrastiven und typologischen Linguistik, der Metaphernanalyse, der Diskurslinguistik sowie in der Sprachdidaktik diskutiert, wobei stets auch die Grenzen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Frame-Konzepts kritisch reflektiert werden. Die Studierenden sollen am Ende des Seminars in der Lage sein, die theoretischen Grundannahmen der Framesemantik eigenständig darzustellen, Frame-Analysen an authentischem Sprachmaterial durchzuführen, mit der FrameNet-Datenbank zu recherchieren und zu annotieren sowie den Nutzen framesemantischer Ansätze für eigene Forschungsfragen, etwa im Bereich Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, kritisch zu bewerten.
- Seminar – [GLS - Zhang] - Multimodalität
- Lehrperson
-
- Dr. Bin Zhang
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar behandelt Multimodalität als Forschungsparadigma, das Kommunikation nicht auf verbalsprachliche Mittel beschränkt, sondern das Zusammenspiel verschiedener semiotischer Ressourcen wie Sprache, Gestik, Mimik, Blick, Bild, Layout und Prosodie in den Blick nimmt. Ausgehend von den theoretischen Grundlagen der systemisch-funktionalen Multimodalitätstheorie sowie Ansätzen der interaktionalen Linguistik werden die unterschiedlichen semiotischen Ressourcen und ihr Zusammenwirken vergleichend betrachtet. Darüber hinaus wird Multimodalität in digitalen und medialen Kontexten, etwa in sozialen Medien, Erklärvideos oder Werbung, sowie ihre Bedeutung für den Fremdsprachenunterricht und die Sprachdidaktik thematisiert, wobei auch die Reichweite und methodischen Grenzen multimodaler Analysen kritisch diskutiert werden. Nach Abschluss des Seminars sollen die Studierenden zentrale Theorien und Modelle der Multimodalitätsforschung erläutern, multimodale Daten wie Video- und Bild-Text-Kombinationen systematisch beschreiben und transkribieren, geeignete Analysetools für multimodale Fragestellungen auswählen und anwenden sowie die Relevanz multimodaler Ansätze für die eigene Fachrichtung, etwa die Sprachlehr- und -lernforschung, reflektieren können.
- Seminar – [ALI - Bergmann] - TEXTweltEN
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
- Texte sind im Alltag omnipräsent, dabei interessiert sich die Linguistik wissenschaftshistorisch gesehen noch gar nicht so lange für das größte der sprachlichen Zeichen. Der für das Seminar gewählte Zugang bietet nicht nur eine Einführung in ein sehr spannendes linguistisches Teilgebiet, es gibt auch kleine Ausflüge in die „Anwendungszonen“, etwa die institutionelle Kommunikation.
Das Spektrum, das die linguistische Forschung mittlerweile mit dem Blick auf das Textliche aufgreift, reicht von den „kleinen Texten“ über „Gebrauchstexte“ bis hin zum Verhältnis von Text und Bild, zu medial unterschiedlich konstituierten Texten, zu Texten in ihrer räumlichen Umgebung und zu Fragen, inwieweit Texte Teil, Begleiter, und Anlass von Interaktion oder überhaupt als Interaktion darstellbar sind. Allen Denkrichtungen zugrunde liegt die Einsicht: Text ist mehr als eine Ansammlung von Sätzen, mit Texten erschaffen wir Welten und sie sind die Grundlage für unser kommunikatives Miteinander. - Literatur
- Brinker, Klaus; Cölfen, Hermann; Pappert, Steffen (2018): Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. 9. durchgesehene Auflage. ; Erich-Schmidt-Verlag Berlin
- Seminar – [ALI - Bergmann] -Buchstabensuppe: Wie Sprache unser Essen macht.
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/0117/U In Präsenz - Beschreibung
- Ich koche vor Wut. Da hat wieder jemand den Bock zum Gärtner gemacht und wundert sich, dass der Salat weg ist. Nun bleibt nur noch die Suppe, die hoffentlich nicht versalzen ist. Dabei sind es gar nicht immer viele Köche, die den Brei (oder eine Suppe) verderben können. Es reicht eigentlich einer. Oder eine.
Es soll nun nicht weiter um den heißen Brei herumgeredet werden: Wer seinen Teller leer isst, bekommt morgen gutes Wetter. Deshalb wurde bei der Vorbereitung keine Mühe gescheut und ein Speiseplan zusammengestellt, der sich sehen lassen kann. Zwar kann jede und jeder nur mit Wasser kochen, aber andererseits wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Es soll ja nicht der Kuchen vor dem Anschnitt gelobt werden, aber jeder weiß: Liebe geht durch den Magen und mit viel Liebe wird dieses Seminar vorbereitet. Nun müssen wir nur noch Butter bei die Fische geben, ein bisschen abwarten und Tee trinken und schauen, was und wer den Kochlöffel des Jahres bekommt. Dabei darf man natürlich keine Tomaten auf den Augen haben. Sie wissen es vielleicht noch nicht: Salz und Brot macht Wangen rot! Ich will aber die Wurst auch nicht zu hoch hängen und viel Senf dazugeben, denn schließlich hält Essen Leib und Seele zusammen. Und das Auge isst auch noch mit. Also lasse sich keiner die Butter vom Brot nehmen oder die Wurst vom Teller, hier geht es um mehr. Da ist viel Gelbes vom Ei! Zwar wird behauptet, dass der dümmste Bauer die dicksten Kartoffeln erntet, aber mitunter benötigt man auch einige kleine Kartoffeln. Auf’s Gleichgewicht kommt es an. Nun aber den Topf auf den Herd - und welches Süppchen wir auch immer kochen: Guten Appetit! - Literatur
-
- Brinker, Klaus/Cölfen, Hermann/Pappert, Steffen (2018): Linguistische Textanalyse. Berlin: Erich Schmidt (Grundlagen der Germanistik ; 29).
- Csáky, Moritz [HerausgeberIn] (2014): Kulinarik und Kultur : Speisen als kulturelle Codes in Zentraleuropa : Wien; Köln; Weimar: Böhlau.
- Donalies, Elke (2010): Sprache ist der beste Koch. Ein linguistisches Menü. Tübingen: Narr.
- Rolf, Eckard (1993): Die Funktionen der Gebrauchstextsorten. Berlin : de Gruyter.
- Szczęk, Joanna/Pawlkowska-Asendrych, Elzbieta (Hrsg.) (2023): Kulinarische Welt in Sprache, Kultur und Literatur. Hamburg: Dr. Kovač,( Studia Culinaria Interdisziplinaris; Bd.1/2).
- Terglane-Fuhrer Anne (1995): Die Sprache der Speisezubereitung / empirische Untersuchungen zur vertikalen Variation. Frankfurt am Main ; Berlin ; Bern ; New York ; Paris ; Wien : Lang (=Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte ; 30) (Münster (Westfalen), Univ., Diss., 1994).
- Werani, Anke (2023): Sprache und Identität. Eine Einführung. Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Seminar – [ALI - Bergmann] - Einfach ist nicht leicht. Verständlichkeit zwischen den Fronten?
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- „Hiermit setze ich fest, dass Sie an den nachfolgend aufgeführten Anlagen das fachgerechte Ausführen der dort genannten Schornsteinfegerarbeiten innerhalb des hierfür angegebenen Zeitraums zu veranlassen und durchführen zu lassen haben.“ So lautet jedenfalls der erste Satz eines Feuerstättenbescheids, den Kund:innen zu bearbeiten haben, wenn sie einen Schornsteinfeger für entsprechende Arbeiten engagieren wollen. Hier braucht man wahrscheinlich wirklich auch noch etwas Glück. Komplizierte Dinge einfacher zu sagen, damit wird in der Öffentlichkeit oft geworben. Das ging im vorliegenden Fall einigermaßen schief. Medien bieten allerdings mittlerweile „Nachrichten leicht“ oder „Nachrichten in einfacher Sprache“ an und sorgen so schon für ein besseres Textverständnis. Parteien schreiben ihre Programme in einfacherem Deutsch oder in Leichter Sprache, einige Verwaltungen beginnen, Texte in leichter Sprache zu formulieren, in Museen stehen Führungen in einfacher bzw. leichter Sprache im Programm, mittlerweile gibt es Verlage, die Literatur in einfacher und leichter Sprache produzieren, einige Autor:innen verfassen Bücher in einfacher Sprache und Bibliotheken erweitern ihre Buchbestände in diesem Bereich in enormer Breite. Mit der Bereitstellung einfach formulierter Texte erhalten so nun auch Personengruppen Zugang zu Informationen und sogar zur schöngeistigen Literatur, die diesbezüglich bislang geringe Chancen hatten.
Das ist gleichzeitig auch ein Dilemma. Was „leicht“ oder „einfach“ sein könnte wird oft nur gemutmaßt, viele Lai:innen, die sich an der Erstellung verständlicher Texte versuchen, gehen eher von einem alltagsweltlichen Sprachkonzept aus und greifen auf die Ergebnisse linguistischer Forschungen, insbesondere auch der Verständlichkeitsforschung, eher selten zurück und erzeugen so häufig neue Probleme. Mittlerweile darf nun auch KI „mitmischen“.
Immerhin hat die Linguistik einzelne Aspekte der bisher bestehenden Regelwerke schon ziemlich gut untersucht und auf Fehlstellen und problematische Seiten dieser Regelwerke hingewiesen.
Im Seminar sollen die verschiedenen Sichtweisen auf dieses Thema kritisch geprüft und auch so manche eigenen Textversuche unternommen werden, auch um selbst zu erleben, wie schwierig es ist, sich in andere Bedürfnisse und Denkweisen hineinzuversetzen. Einige praktische Projekte, wie etwa die Erstellung des Lieblingsrezeptes in einfacher Sprache, gehören auch in diesem Semester wieder zum Arbeitsprogramm. Für die Kunstinteressierten könnte ein Projekt für das Familienzentrum Radebeul – Kunst - für Demenzkranke erklärt – vielleicht eine Option sein? - Literatur
-
- Bock, Bettina M.; Pappert, Sandra (2023): Leichte Sprache, Einfache Sprache, verständliche Sprache. Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Maaß, Christiane; Rink, Isabel (Hg.) (2019): Handbuch Barrierefreie Kommunikation. Berlin.
- Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Neuere Arbeiten der Angewandten Linguistik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Das Oberseminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende, die Interesse an der Diskussion neuester Forschungsergebnisse, Methoden und Gegenstandsbereiche der Angewandten Linguistik haben und/oder ihre Abschlussarbeit (BA, MA, Stex) in der Angewandten Linguistik schreiben möchten. Neben der Lektüre und Diskussion neuer Publikationen können auch Methoden und Tools gemeinsam exploriert werden. Darüber hinaus besteht für die Kandidat:innen der Abschlussarbeiten die Gelegenheit zur Präsentation ihrer Projekte.
- Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Text- und Netzwerkanalysen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
- Digitale Werkzeuge haben in den letzten Jahren das Methodenspektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften massiv erweitert. Sie erlauben es, z.B. Text- oder Social-Media-Daten in sehr großem Umfang aufzubereiten und auszuwerten und damit vielfältige, quantitativ orientierte Forschungsfragen zu adressieren. Gerade in gegenwärtigen digitalen Gesellschaften, in denen öffentliche Diskurse maßgeblich über digitale Medien und Plattformen vermittelt werden, haben diese Methoden großes gesellschaftsdiagnostisches Potenzial.
Im transdisziplinären Seminar werden wir uns mit ausgewählten Studien beschäftigen, in denen Methoden der digitalen Netzwerk- und Textanalyse zum Einsatz kommen, und ihre Nutzung eigenen empirischen Fallstudien, z.B. zu politischer Kommunikation, selbst erproben.
Das Seminar richtet sich an Studierende der Linguistik, der Digital Humanities und der Soziologie. Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Erwartet wird aber die Bereitschaft, sich unter Anleitung in digitale Tools einzuarbeiten.
- Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Sprachliche Zweifelsfälle
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ 0405 In Präsenz - Beschreibung
- Durch unsere – insbesondere schulische – sprachliche Sozialisation gehen wir davon aus, dass die grammatischen und orthorgraphischen Regeln des Standarddeutschen eindeutig sind. Schon ein flüchtiger Blick in Sprachkorpora zeigt aber, dass diese Annahme kaum der sprachlichen Wirklichkeit entspricht. Es gibt eine Fülle sogenannter sprachlicher Zweifelsfälle, wo nicht klar ist, welche von mindestens zwei Varianten nun standardsprachlich korrekt ist. Heißt es gewinkt oder gewunken? Anfang diesen Jahres oder dieses Jahres? Ein rosa Kleid oder rosanes Kleid, oder muss man gleich rosafarbenes Kleid sagen? Muss es dank des schönen Wetters oder dank dem schönen Wetter heißen? Und auf welcher Silbe betont man eigentlich durchaus?
Sprachliche Zweifelsfälle sind die Stellen im System, wo die Standardisierungsbemühungen, die für das Deutsche seit über 300 Jahren unternommen wurden, an ihre Grenzen kommen. Regionale Variation und Registervielfalt sind nur zwei Gründe, die die Erwartung des einen verbindlichen Standards immer wieder durchkreuzen. Aus der Untersuchung von sprachlichen Zweifelsfällen und ihrer (oftmals sehr emotionalen) Thematisierung im Alltag kann man viel lernen. Und zwar nicht nur über die Regeln des Standarddeutschen selbst, sondern auch über ihre Entstehung, ihre soziale Funktion in einer stratifizierten Gesellschaft und über die sprachideologischen Wissensbestände, die ihnen zugrunde liegen. Schließlich sind sprachliche Zweifelsfälle ein geeigneter Gegenstand, um korpuslinguistische Methoden einzuüben.
Im Seminar wollen wir uns zunächst die seit einigen Jahren florierende Forschung zu sprachlichen Zweifelsfällen erschließen und ausgesuchte Zweifelsfälle und die metasprachlichen Thematisierungen selbständig untersuchen. Auch über didaktische Implikationen für den schulischen Deutschunterricht werden wir uns Gedanken machen. - Literatur
-
- Klein, Wolf Peter (2003): Sprachliche Zweifelsfälle als linguistischer Gegenstand. Zur Einführung in ein vergessenes Thema der Sprachwissenschaft. In: Linguistik Online 16, https://doi.org/10.13092/lo.16.793.
- Klein, Wolf Peter (2018): Sprachliche Zweifelsfälle im Deutschen: Theorie, Praxis, Geschichte. Berlin, Boston: De Gruyter.
- Szczepaniak, Renata (2025): Sprachliche Zweifelsfälle: Definition, Betrachtungsdimensionen und Erforschung (= Narr Studienbücher). Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Seminar – [ALI - Rath] - Multimodale Diskurslinguistik
- Lehrperson
-
- Torben Rath
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0117/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Diskurslinguistik hat sich in den letzten 25 Jahren als ein ausdifferenziertes Forschungsfeld etabliert, das verschiedene Zugriffe umfasst und unterschiedliche Gegenstände analysiert. Nachdem lange Zeit ein Newspaper Bias vorherrschte, wächst inzwischen das Interesse an digitalen Diskursen, die sich nicht zuletzt in webbasierter multimodaler Kommunikation – wie Sharepics der AfD, TikToks von Heidi Reichinnek oder Reels der Tagesschau – manifestieren. Im Zuge des Multimodal Turn wird das Methodenrepertoire fortlaufend modifiziert und um analytische Zugriffe wie die multimodale Metaphern- und Argumentationsanalyse oder sozialsemiotische Ansätze erweitert. Hieran knüpft das im Schnittbereich von multimodaler Diskurs- und Politolinguistik sowie Sozialsemiotik angesiedelte Seminar an. Im ersten Teil des Seminars werden die theoretischen und methodischen Grundlagen der multimodalen Diskurslinguistik erarbeitet. Im zweiten Teil ist eine forschungsorientierte Projektarbeit angesetzt, in deren Rahmen die Studierenden einen selbst gewählten politischen Diskurs anhand multimodaler Kommunikate analysieren und die Ergebnisse zum Abschluss des Semesters in Vorträgen präsentieren.
- Literatur
- Klug, Nina-Maria/Stöckl, Hartmut (Hg.) (2016): Handbuch Sprache im multimodalen Kontext (= Handbücher Sprachwissen (HSW) 7). Berlin, Boston: De Gruyter.
- Seminar – [ALI - Langenhorst] - Linguistik in Zeiten von KI
- Lehrperson
-
- Jan Langenhorst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde REC/C118 In Präsenz - Beschreibung
- Der Siegeszug von ChatGPT, Claude und Co. hat verändert, wie wir auf Informationen zugreifen und wie wir Informationen bewerten. Diese KIs des Typs der Large Language Models bringen zunehmend auch die akademische Lehre und Forschung durcheinander. Im Seminar werden die grundlegenden Implikationen dieser Technologien für speziell linguistische und allgemeiner geisteswissenschaftliche Forschung thematisiert. Im ersten Teil des Seminars werden die technischen Grundlagen der maschinellen Erstellung von Texten besprochen und anschließend diskutiert, welchen Stellenwert diese Texte im Vergleich zu von Menschen verfassten haben oder haben sollten. Außerdem ist die Anwendung der KI-Modelle Thema: Wie werden solche Großen Sprachmodelle aktuell in der Forschung, insbesondere zur Textanalyse, eingesetzt? Im anschließenden zweiten Teil des Seminars sollen die Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit selbst mit KI als Werkzeug für und Gegenstand von angewandter Forschung experimentieren.
- Seminar – [ALI - Langenhorst] - Sprachdaten analysieren. Eine Einführung in quantitative Methoden der Sprachwissenschaft.
- Lehrperson
-
- Jan Langenhorst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde REC/D016 In Präsenz - Beschreibung
- Quantitative Ansätze erlauben es, Sprachgebrauch systematisch und mit einem – zumindest im Idealfall – möglichst geringen Anteil interpretativer Willkür vonseiten der Forschenden zu analysieren. Das Seminar soll Studierenden darum ein grundlegendes Verständnis quantitativer Methoden zur Auswertung von Sprachdaten, insbesondere Korpusdaten, vermitteln. Einerseits sollen möglicherweise bereits vorhandene Kenntnisse über die Werkzeuge der Korpusanalyse weiter ausgebaut werden, andererseits soll ein Fundament an statistischen Grundkenntnissen gelegt werden, das auch für die Befassung mit Fragestellungen aus anderen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Feldern von Nutzen ist. Das vermittelte Wissen soll zur Durchführung eigener Studien befähigen und zur kritischen Beurteilung fremder sowie eigener Ergebnisse ermächtigen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch wenn Erfahrungen in z.B. korpuslinguistischer Arbeit von Vorteil sein können. Über das Semester sind regelmäßig kleinere Aufgaben zu bearbeiten, in denen in erster Linie der Umgang mit der Statistik-Programmiersprache R und der zugehörigen Entwicklungsumgebung RStudio eingeübt wird. Das Tempo kann dem Kenntnisstand Lernenden angepasst werden. - Literatur
-
- Literatur
- Winter, Bodo (2020): Statistics for Linguists: An Introduction Using R. New York: Routledge, Taylor & Francis.
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Fertigkeiten im Deutschen als Fremd- und Zweitsprache
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
- Im Seminar werden die theoretischen Grundlagen des zweitsprachlichen Hör(-Seh)verstehens, Sprechens, Leseverstehens und Schreibens erar-beitet sowie didaktisch-methodische Konzepte zur Entwicklung dieser sprachlichen Fertigkeiten vorgestellt und diskutiert. Dabei werden fol-gende Schwerpunkte gesetzt:
• Einordnung und Differenzierung der sprachlichen Fertigkeiten/ kommunikativen Kompetenzen
• Sprachliche Fertigkeiten im Rahmen des Gemeinsamen Europäi-schen Referenzrahmens für Sprachen (GER)
• Entwicklung der rezeptiven Fertigkeiten Hör(-Seh)verstehen und Leseverstehen: Anforderungen an Lernende und didaktisch-methodische Konzepte
• Entwicklung der produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schrei-ben: Anforderungen an Lernende und didaktisch-methodische Konzepte
• Fertigkeitentraining: isoliert und/oder integriert?
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Grammatik im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
- Die übergeordneten Ziele des Seminars sind eine Sensibilisierung für Fremdperspektiven auf die deutsche Grammatik und für Besonderheiten der Grammatikvermittlung im fremd- bzw. zweitsprachlichen Deutschunterricht, damit einhergehend eine Erweiterung und Vertiefung des expliziten Grammatikwissens und nicht zuletzt ein Überblick über aktuelle Vermittlungskonzepte.
Zunächst befassen sich die Seminarteilnehmenden mit wichtigen syntaktischen und morphologischen Lehr-/Lerngegenständen im DaF-/DaZ-Unterricht:
• Klammerstrukturen
• Inversion
• Genussystem
• Artikelformen
• Personalpronomen
• Pluralformen
• Kasuswechselpräpositionen
• Adjektivdeklination.
Die daran anschließende Auseinandersetzung mit relevanten Befunden der Erwerbssequenzforschung, v.a. zum Erwerb der Satzmodelle, zielt auf eine kritische Reflexion der grammatikbezogenen Lernzielvorschläge in „Profile deutsch“ (2005), den Niveaubeschreibungen für das Deutsche nach den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER), sowie der darauf fußenden Grammatikprogression in aktuellen DaF-/DaZ-Lehrwerken ab.
Im zweiten Teil des Seminars liegt der Fokus auf didaktisch-methodischen Konzepten zur Vermittlung der Grammatik des Deutschen. Nach einer Klärung des Verhältnisses von linguistischen und didaktischen Grammatiken, der Erarbeitung der Prinzipien didaktischer Grammatiken und der Herausstellung der Relevanz der Dependenzgrammatik für den DaF-/DaZ-Unterricht werden die grundlegenden sowie ausgewählte spezifische Verfahren der Grammatikvermittlung vorgestellt und diskutiert.
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Frühe Literalität im Kontext von Mehrsprachigkeit
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0E41/U In Präsenz - Beschreibung
- Mit dem Ziel, die Potenziale der Anbahnung von Literalität bereits vor der Alphabetisierung bewusst zu machen, werden zunächst theoreti-sche Modelle in den Blick genommen, welche die Relevanz (früher) schriftbezogener Kompetenzen unterstreichen, und daran anschließend Konzepte der Frühförderung von zwei-/mehrsprachigen Kindern über literale Aktivitäten vorgestellt und diskutiert. Die Thematisierung des Konzepts der Koordinierten zweisprachigen Alphabetisierung im An-fangsunterricht (Koala) ist im Sinne einer Überleitung von der Vorschrift-lichkeit zur Schriftlichkeit für das Ende des Seminars vorgesehen. Diesem Plan entsprechend werden im Seminar folgende Schwerpunkte gesetzt:
• Begriffe von Literalität: Auseinandersetzung mit Definitionen
• Register innerhalb von Sprachen bzw. innere Mehrsprachigkeit
• Modell der Textkompetenz von Portmann-Tselikas/ Schmölzer-Eibinger (2008)
• Kritische Reflexion der Modelle von Cummins zum Verhältnis von L1 und L2:
- CUP-Modell vs. SUP-Modell
- Interdependenz-Hypothese und Doppeleisberg-Modell
- Schwellenniveau-Hypothese
• Konzepte und Verfahren zur Anbahnung von Literalität
- Kieler Modell
- Dialogische Bilderbuchbetrachtung (in L1 und L2)
- Förderung der phonologischen Bewusstheit in der Zweitsprache Deutsch
- Merkmale des L2-Erzählens und Möglichkeiten der sys-tematischen Förderung des L2-Erzählens
• Potenziale des Koala-Konzepts (Koordinierte zweisprachige Al-phabetisierung im Anfangsunterricht).
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Alphabetisierung von Erwachsenen in der Zweitsprache Deutsch
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BSS/0E41/U In Präsenz - Beschreibung
- In den Blick genommen werden nicht bzw. kaum literalisierte Erwachse-ne, die das Deutsche als Zweitsprache im Migrationskontext, d.h. inner-halb des deutschsprachigen Raums und damit einhergehend in einem ihnen unbekannten soziokulturellen Umfeld erwerben.
Anhand von theoretischen Impulsen, Praxisbeispielen und interaktiven Methoden soll das Seminar für die Arbeit mit Erwachsenen mit Deutsch als Zweitsprache und Alphabetisierungsbedarf sensibilisieren und Mög-lichkeiten zielgruppenadäquater sprachlicher Förderung aufzeigen. Dar-aus ergeben sich folgende inhaltliche Schwerpunkte:
• Was bedeutet es für Erwachsene, alphabetisiert zu werden?
• Formen von Analphabetismus
• Alphabetisierung im Rahmen des Integrationskurssystems in Deutschland
• Aspekte von Heterogenität und Konzepte zum Umgang mit He-terogenität
• Theoretische Grundlagen des Alphabetisierungsunterrichts
- Schriftlichkeit
- Funktionsprinzipien der deutschen Orthographie im Überblick
- Modelle des Schrifterwerbs
- Phonologische Bewusstheit und mündliche Kompeten-zen als wichtige Grundlagen für den Schrifterwerb
• Methoden zur Vermittlung schriftlicher/ schriftsprachlicher Kompetenzen
• Kriterien zur Beurteilung von Alphabetisierungslehrwerken
• Prinzipien der Entwicklung zielgruppengerechter Lehr-/Lernmaterialien.
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Ästhetische Medien im zweitsprachlichem Deutschunterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Ästhetische Medien eröffnen vielfältige Möglichkeiten für einen motivierenden und sprachlich anspruchsvollen Deutschunterricht. Im Seminar erwerben die Studierenden Kompetenzen zur Auswahl, Didaktisierung und methodisch reflektierten Gestaltung des Einsatzes ästhetischer Medien im DaZ- und DaF-Unterricht.
Zu Beginn wird der Begriff ästhetische Medien geklärt. Dazu zählen unter anderem literarische Texte, Bilderbücher, Graphic Novels, Filme, Videos und Lieder. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Potenziale dieser Medien für den Zweit- und Fremdsprachenerwerb. Ästhetische Medien schaffen authentische Kommunikationsanlässe, fördern den Wort-schatz- und Grammatikerwerb in bedeutungsvollen Kontexten und regen zur mündlichen wie schriftlichen Sprachproduktion an. Darüber hinaus unterstützen sie die Entwicklung von Lese-, Hör- und Sehkompetenzen und eröffnen Zugänge zu kulturellen Perspektiven.
Anhand ausgewählter Beispiele werden Möglichkeiten erarbeitet, ästhetische Medien lernendenorientiert auszuwählen, didaktisch aufzubereiten und methodisch fundiert in den DaZ- und DaF-Unterricht zu integrieren.
- Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Phonetik im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde BSS/0149/U In Präsenz - Beschreibung
- Der Erwerb mündlicher Kompetenzen (Hörverstehen, Sprechen) setzt den Erwerb entsprechender phonetischer Fertigkeiten (phonetisches Hören, Aussprache) voraus. Und umgekehrt: Mangelt es an phoneti-schen Fertigkeiten, werden das Verstehen und Verstandenwerden in der mündlichen Kommunikation beeinträchtigt – mit zum Teil weitreichen-den Folgen hinsichtlich der Akzeptanz, Integration und Identitätsbil-dung. Jedoch ist der Erwerb einer neuen Aussprache gerade für jugendli-che und erwachsene Lernende mit besonderen Herausforderungen verbunden. Von diesen Prämissen ausgehend, setzt das Seminar fol-gende Schwerpunkte:
• Differenzierung von Phonetik und Phonologie; Klärung grundle-gender Begriffe
• Lernzielbestimmungen im Feld unterschiedlicher Standardaus-sprache(n), Varietäten und Varianten
• Phonetische Besonderheiten des Deutschen und Phonem-Graphem-Beziehungen im Deutschen entsprechend der interna-tionalen Lautschrift (IPA)
• Phonetische Interferenzen und Lernschwierigkeiten DaF-/DaZ-Lernender am Beispiel ausgewählter Erstsprachen (kontrastive Vergleiche)
• Imitation und Intervention als grundlegende Vermittlungsprin-zipien in Abhängigkeit vom Alter der Lernenden
• Klassifizierung von Phonetikübungen und Prinzipien der Pro-gression des Phonetikunterrichts
• Möglichkeiten der Integration der Phonetik in den DaF-/DaZ-Unterricht
• Diskussion der Übungsschwerpunkte in ausgewählten DaF-/DaZ-Lehr-/Lernmaterialien.
- Seminar – [DAF - Hempel] - EMMA – Experimentelle Methoden in der Mehrsprachigkeitsforschung
- Lehrperson
-
- Marie Hempel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 20.10.2026
Wie wird Sprache im Gehirn verarbeitet? Wie werden dabei Wörter aus dem mentalen Lexikon abgerufen und Satzbedeutungen interpretiert? Wie unterscheidet sich die Sprachverarbeitung von Menschen mit Deutsch als Erstsprache und Deutschlerner:innen? – Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Disziplin der Psycholinguistik, deren wichtigste Methode zur Beantwortung solcher Fragen das Experiment ist.
Das Projektseminar „EMMA“ richtet sich an Studierende mit einem besonderen Interesse an empirischen Methoden, die Freude daran haben, sich in ein neues Themenfeld einzuarbeiten und dabei forschungspraktische Fähigkeiten zu erwerben. In diesem Seminar werden die Teilnehmenden dazu angeleitet, in Kleingruppen ein eigenes KI-gestütztes psycholinguistisches Experiment zu entwickeln, dieses mit Proband:innen unter Laborbedingungen durchzuführen und die gewonnenen Verhaltensdaten selbst statistisch auszuwerten. Im Laufe des Semesters werden sie eine Forschungsfrage entwickeln, Variablen operationalisieren, ein Experiment programmieren, forschungsethische Aspekte erarbeiten, Studienteilnehmer:innen rekrutieren, Daten erheben und statistisch analysieren. Die Vermittlung der hierfür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erfolgt kleinschrittig und durch eine intensive Betreuung der Gruppen.
Besonderheiten
Das Projektseminar wird durch Mittel des FOSTER-Programms finanziell gefördert. Dadurch wird zusätzlich zur Dozentin auch ein:e geschulte Lehrassistentin zur Unterstützung der Gruppen zur Verfügung stehen. Des Weiteren kann durch diese Förderung den Proband:innen, die an den Datenerhebungen der Gruppen teilnehmen, eine Aufwandsentschädigung ausgezahlt werden.
Da quantitative Forschungsansätze immer noch oft als männlich konnotiert wahrgenommen werden, liegt ein besonderes Augenmerk von EMMA darauf, insbesondere Studentinnen dazu zu ermutigen, sprachwissenschaftliche Experimente selbst zu programmieren und statistisch auszuwerten.
Bitte beachten Sie:
a) Die Teilnehmer:innenzahl ist auf 15 Studierende begrenzt.
b) Da der Erfolg der Gruppenprojekte in erster Linie von der Einsatzbereitschaft der Teilnehmenden abhängt, tragen Sie sich bitte nur in das Seminar ein, wenn Sie zu diesem Engagement bereit sind.
- Seminar – [DAF - Hempel] - Endgegner Nominalstil - Einblicke in seine Struktur, Rezeption und sprachsensible Vermittlung
- Lehrperson
-
- Marie Hempel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/0109/U In Präsenz - Beschreibung
- Beginn: 22.10.2026
„Bei der Zellteilung erfolgt eine identische Verdopplung der Erbin-formation zur Sicherstellung der Informationsweiterleitung.“ – Was in wissenschaftlichen Texten für sprachliche Präzision sorgt, wird im Schulalltag oft zur sprachlichen Hürde. Der sogenannte Nomi-nalstil prägt die deutsche Bildungssprache. Er gilt als sachlich, prä-zise und komprimiert, macht Texte aber gleichzeitig abstrakt, dicht und schwer verständlich. Für Schülerinnen und Schüler kann er im Fachunterricht daher oft zum „Endgegner“ werden.
In diesem Seminar wollen uns den Herausforderungen des Nomi-nalstils stellen und besser verstehen, worin die Funktionalität der für ihn typischen sprachlichen Mittel liegt. Dabei untersuchen wir den Nominalstil aus drei verschiedenen Perspektiven: linguistisch, psycholinguistisch und didaktisch. Das Ziel des Seminars ist es, Sie als angehende Lehrkräfte darauf vorzubereiten, bildungs-sprachliche Barrieren im Fachunterricht zu erkennen und durch gezielte sprachliche Unterstützungsangebote abzubauen.
…und nebenbei verbessert dieses Wissen womöglich auch Ihren eigenen wissenschaftlichen Schreibstil.
- Seminar – [DAF - Möhring] - Disko, Falko oder Gingko? Korpuslinguistische Methoden zur Analyse von Text und (Lerner-)Sprache im Bereich DaF/DaZ
- Lehrperson
-
- Jupp Möhring
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde SE2/0221/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem praxisorientierten Seminar werden Grundlagen korpuslinguistischer Forschungsansätze vermittelt und angewandt. Nach einer (kurzen) theoretischen Einführung zu Grundlagen und relevanter Terminologie werden Anwendungsszenarien vorgestellt und diskutiert sowie ein Überblick zu verfügbaren korpuslinguistischen Ressourcen im Bereich Germanistik und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache erarbeitet. Weiterhin werden Werkzeuge eingesetzt, welche die Aufberei-tung und Auswertung eigener Textsammlungen (Korpora) er-möglichen, etwa zur Analyse von Lehrwerken. Der Kurs bietet ausreichend Raum, um die mögliche Umsetzung eigener For-schungsvorhaben zu diskutieren und aktuelle Interessen der Teilnehmenden einzubinden.
Teilnehmende sind nach Abschluss des Kurses u. a. in der La-ge, bereits vorhandene und selbst erstellte Korpora hinsichtlich (lerner:innen)sprachlicher Phänomene zu durchsuchen und Belege zu extrahieren, Texte automatisch mit linguistischen Informationen anzureichern (Annotation), Worthäufigkeiten zu ermitteln und interpretieren sowie korpusbasierte Daten zu visualisieren und statistisch auszuwerten.
Hinweis
Für die meisten Sitzungen wird die Nutzung eines eigenen Laptops empfohlen.
- Oberseminar – [DAF - Binanzer] - Forschungspraxis DaZ/DaF
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Binanzer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde W48/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Lehrveranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende, die an eigenen Forschungsprojekten (Abschlussarbeiten im Bachelor-, Master- oder Staatsexamensstudium) im Bereich Deutsch als Zweit- bzw. Fremdsprache arbeiten.
Im ersten Seminarteil werden – orientiert an den Forschungsprojekten der Teilnehmenden – zentrale Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens behandelt. Dazu gehören beispielsweise Fragen der (empi-rischen) Studienplanung und Datenerhebung, Auswertungsverfahren sowie forschungsethische Aspekte. Ergänzt wird dieser Seminarteil – je nach Angebot und Interessen der Teilnehmenden – durch Einbli-cke in aktuelle Forschungsaktivitäten der Professur. Dazu können die gemeinsame Teilnahme an wissenschaftlichen Fachvorträgen, die Diskussion aktueller Studien sowie die Mitwirkung an einzelnen Forschungsschritten, etwa im Rahmen von Datenerhebungen, Experimenten oder anderen projektbezogenen Aktivitäten, gehören. Ziel ist es, wissenschaftliche Arbeitsweisen und Forschungsprozesse anhand konkreter Beispiele kennenzulernen, zu reflektieren und An-knüpfungspunkte für die eigene wissenschaftliche Arbeit zu gewinnen.
Im zweiten Seminarteil (Blocktermin am Do, 03.12.2026) präsentieren die Studierenden ihre Arbeiten als work in progress und disku-tieren gemeinsam Fragen und Herausforderungen aus den verschie-denen Phasen ihres Forschungs- und Schreibprozesses.
Im dritten Seminarteil werden die individuellen Forschungsprojekte nach Bedarf durch Beratungen und gemeinsame Diskussionen weiter begleitet.
- Vorlesung – [DAF - Binanzer] - Linguistische Grundlagen für DaZ/DaF
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Binanzer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung Linguistische Grundlagen für DaZ/DaF führt an-wendungsorientiert in sprachwissenschaftliche Grundlagen mit Blick auf den Erwerb bzw. die Vermittlung von DaZ/DaF ein. Primäre Zielsetzung dieser Einführung ist es, den Aufbau bzw. die Wiederholung genau derjenigen fachspezifischen linguistischen Kompetenzen zu unterstützen, die es ermöglichen, lernersprachliche Äußerungen auf Grundlage fundierter linguistischer Kenntnisse zu analysieren, um daraus diagnostische und didaktische Schlussfolgerungen ziehen zu können, da dies eine wichtige Kernkompetenz des Berufsbildes von DaF-/DaZ-Absolvent:innen darstellt.
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Spracherwerb im Kontext von Mehrsprachigkeit
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0109/U In Präsenz - Beschreibung
- Lehrkräfte benötigen Kenntnisse über den frühen und späten Zweitspracherwerb, um das Sprachenlernen im mehrsprachigen Klassenzimmer unterstützen zu können. In diesem Seminar wer-den Theorien und Ansätze der Zweitsprachenerwerbsforschung diskutiert sowie schulische Faktoren erörtert, die sich auf den Zweitsprachenerwerbsprozess auswirken. Im Fokus steht dabei die Frage, wie sich die schulischen Ausgangslagen von Schülerinnen und Schülern darstellen, die zwei- oder mehrsprachig sind und welche sprachlichen Kompetenzen benötigt werden, um Bildungserfolg zu ermöglichen. Da der Spracherwerb u.a. auch von den individuellen Spracherwerbserfahrungen sowie den subjektiven Einstellungen zur Zielsprache beeinflusst wird und die Mehrsprachigkeit von Kindern und Jugendlichen ein großes Potential birgt, beschäftigen wir uns mit der Erhebung von sprachbiographischen Daten sowie von Daten zu subjektiven Theorien über Sprache(n).
Hinweis zum EF DaZ
Das Seminar ist dem Basismodul 3: Spracherwerb und Mehrspra-chigkeit (SLK-SEGS-DAZ-B3, SLK-SEOS-DAZ-B3, SLK-SEBS-DaZ-B3, SLK-SEGY-DaZ-B3) zugeordnet.
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Sprachliche Anforderungen im Kontext Schule II
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/0E41/U In Präsenz - Beschreibung
- Termin | Raum
Mi, 4. DS (13:00–14:30) | BSS/0E41/U
Beginn
14.10.2026
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Inhalt
Schulerfolg setzt bestimmte sprachliche Kompetenzen voraus, die sich von jenen unterscheiden, die zur Bewältigung des Alltags außerhalb der Schule, z.B. in der Familie, benötigt werden. Schulische Sprachanforderungen sind zum Teil fachspezifisch, zum Teil aber auch fachübergreifend. Schulische Formen des Sprachgebrauchs zielen auf Lernprozesse ab und sind in diesem Sinne bildungssprachlich. Das Konzept Bildungssprache wird im Seminar diskutiert und der Frage nachgegangen, wie sich Lehrkräfte aller Fächer bildungssprachliche Anforderungen im Fachunterricht bewusstmachen können. Sprachliche Merkmale von Schulbuchtexten und Aufgaben können u.a. mit dem Instrumentarium der Registerlinguistik analysiert werden, die Bildungssprache als eine situativ-funktionale Varietät auffasst.
Hinweis zum EF DaZ
Dieses Seminar gehört laut Modulbeschreibung vom SoSe 2024 zum Modul "Sprache im Fach ": SLK-SEGS-DAZ-SF, SLK- SEOS -DAZ-SF, SLK-SEBS-DAZ-SF SLK-SEGY-DAZ-SF. Laut Modulbeschreibung vom Wise 2024/2025 gehört dieses Seminar zum Modul „Sprachliche Register im schulischen Unterricht“: SLK-SEGY-DAZ-SR, SLK-SEOS-DAZ-SR, SLK-SEBS-DAZ-SR.
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Schreibprozessforschung
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BSS/0109/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar werden zunächst empirische Forschungsmethoden in Linguistik und Sprachlehrforschung diskutiert, wobei auf häufige Datenerhebungsmethoden wie z.B. Beobachtung, Befragung und Experiment eingegangen wird. Dann wird speziell auf Methoden zur empirischen Erforschung des Schreibens und auf Schreibprozessmodelle in Deutsch als Zweitsprache eingegangen. Schließlich werden das schriftliche Argumentieren und die Entwicklung wissenschaftlicher Textkompetenz von Schülerinnen und Schülern in der Zweitsprache Deutsch fokussiert.
Hinweis zum EF DaZ
Dieses Seminar ist zugehörig zum Modul „Förderung sprachlicher Kompetenzen in der Sekundarstufe I und II“ (SLK-SEGY-DAZ-FSK, SLK-SEBS-DAZ-FSK).
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Übersetzung und Sprachmittlung
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar beschäftigen wir uns zunächst mit den Be-griffen Übersetzen, Sprachmitteln, Community Interpreting und Language und Cultural Brokering. Hierbei werden linguis-tische Ansätze fokussiert aber auch kulturelle Dimensionen berücksichtigt. Insbesondere wird das Konzept des kulturellen Filters und seine Rolle beim Übersetzen berücksichtigt (House 2015). Im Folgenden wird der Frage nachgegangen, welche Relevanz das Sprachmitteln für Schüler und Schülerinnen in schulischen und außerschulischen (vor allem auch familiären) Kontexten hat. Wir diskutieren, welche sprachlichen und kultu-rellen Kompetenzen für das Übersetzen und Sprachmitteln be-nötigt werden und auf welche Weise Übersetzen und Sprach-mitteln mit dem Lernen und Lehren von Sprachen zusammen-hängen. Schließlich soll es um die Frage gehen, auf welche Weise und mit welchen Zielen Übersetzungs- und Sprachmitt-lungsaufgaben in den schulischen Unterricht (DaZ-Unterricht, Herkunftssprachenunterricht, Fremdsprachenunterricht) ein-gebaut werden können.
Hinweis zum EF DaZ
Das Seminar ist dem Modul "Interkulturelles Lernen" nach Mo-dulplan vom Sose 2020/ dem Modul "Kulturreflexives Lernen nach Modulplan vom Wise 2024/2025 (SLK-SEBS-DAZ-IL, SLK-SEGS-DAZ-IL, SLK-SEOS-DAZ-IL, SLK-SEGY-DAZ-IL, SLK-SEGS-DAZ-KL, SLK-SEGY-DAZ-KL, SLK-SEBS-DAZ-KL, SLK-SEOS-DAZ-KL) zugeordnet.
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Zugänge zu sprachlichen Fähigkeiten
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BSS/0117/U In Präsenz - Beschreibung
- Eine äußerst wichtige Aufgabe von Lehrpersonen ist es, den Sprachstand von Schülern und Schülerinnen in ein- oder mehrsprachigen Kontexten zu ermitteln (Lang 2017, 307). Denn didaktische Entscheidungen bezüglich sprachlicher Lehr- und Lernprozesse lassen sich nur auf der Basis von spezifischen Fähigkeitsindikatoren fällen, die von Lehrpersonen zu deuten sind. Der Begriff Sprachstandserhebung wird häufig mit der individuellen Diagnose in Verbindung gebracht, die eine auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmte Sprachförderung ermöglicht. Sprachstandserhebungen dienen aber auch zur Evaluation sprachbildender Maßnahmen und werden außerdem zur Untersuchung des Sprachstandes von Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe genutzt, um einem bestimmten Ressourcenbedarf aufzudecken. Ferner werden sie bei Abschlussprüfungen von Sprachkursen sowie im Rahmen von Bildungsstudien verwendet. Zu Beginn des Seminars beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Sprachdiagnostik und klären zentrale Konzepte. Im Folgenden fokussieren wir die Sprachdiagnostik im Hinblick auf verschiedene Altersgruppen und Bildungsetappen. Dann diskutieren wir verschiedene Verfahren, die sich einerseits auf unterschiedliche linguistische Ebenen beziehen und andererseits die Kompetenzen bestimmter Teilfertigkeiten diagnostizieren. Schließlich werden ausgewählte sprachdiagnostische Verfahren wie Lise-DaZ, ELFEII und die Profilanalyse nach Grießhaber detaillierter betrachtet.
Modulhinweis EF DaZ
Dieses Seminar ist zugehörig zum Modul Modellierung, Erwerb und Diagnostik sprachlicher Kompetenzen (SLK-SEGY-DAZ-MED, SLK-SEOS-DAZ-MED, SLK-SEGS-DAZ-MED, SLK-SEBS-DAZ-MED).
- Seminar – [DAZ - Harfmann] - Diversität und Migration in Bildungsmedien
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 4. Doppelstunde HSZ/0201/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Konzepten der kulturellen Bildung zur Darstellung von Diversität und Migrati-on in Bildungsmedien und gehen der Frage nach, inwieweit aktuelle Lehrwerke und Schulbücher diese Konzepte umset-zen. Hierbei fokussieren wir zum einen integrative Deutschbü-cher, die sich dadurch auszeichnen, dass sie Literatur- und Sprachdidaktik mit den Lernbereichen Lesen, Schreiben, Spre-chen und Zuhören sowie Sprachbetrachtung miteinander ver-schränken und zum anderen DaZ-Lehrwerke. Bei Bedarf be-rücksichtigen wir auch Fremdsprachenlehrwerke und Schul-bücher gesellschaftswissenschaftlicher Fächer (Geographie, Geschichte und Politik). Ziel der Analyse von Lehrwerken und Schulbüchern ist es, Kriterien für die Auswahl geeigneter Lehr-werke und Schulbücher für die jeweiligen Fächern zu erarbei-ten, die auch als Grundlage für die Entwicklung eigener Lehr-werkkonzepte dienen können.
Hinweis zum EF DaZ
Dieses Seminar ist dem Modul "Perspektiven der Migrations-forschung" (SLK-SEBS-DAZ-MIG, SLK-SEGS-DAZ-MIG, SLK-SEOS-DAZ, SLK, SLK-SEGY-DAZ-MIG) zugehörig.
SLK-SEOS-DEU-BPB
(Blockpraktikum B im Fach Deutsch)
- Seminar – [DDid - Günther, Pollack, Hornig] - Begleitveranstaltung BP B
- Lehrpersonen
-
- Dr. Ulrike Günther
- Anett Pollack
- Denise Hornig
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde bis 5. Doppelstunde W48 In Präsenz - Beschreibung
- Für die Begleitung des Blockpraktikums B im Fach Deutsch und das Absolvieren der Prüfungsleistung sind die rechtzeitige Anmeldung in der OPAL-Gruppe bis spätestens 12.10.2026 und die Dokumentation der nötigen Nachweise zum BPB im dort eingerichteten Ordner bis spätestens 12.10.2026 erforderlich.
Die Anmeldung im Praktikumsportal Sachsen erfolgt erst im Anschluss nach Freigabe durch uns.