Latein (Lehramt an Gymnasien)
Gesamtansicht – Sommersemester 2026
SLK-SEGY-LA-ELit
(Einführung lateinische Literatur)
- Vorlesung – [KPH - Baumann] Antike Ökologie? Natur, Mensch und Kultur in der griechisch-römischen Welt
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde HSZ/204 In Präsenz - Beschreibung
- Für jede Beschäftigung mit einer bestimmten Epoche oder Kultur ist die Frage nach dem Verhältnis der Menschen zu ihrer Umwelt von zentraler Bedeutung. Natürliche Umgebungsbedingungen wie Klima, Landschaft, Flora und Fauna prägen die Menschen und ihre Gemeinschaften, und umgekehrt wirken die Menschen mit ihrer Lebensweise und ihren Kulturtechniken auf ihre Umwelt zurück. Für die griechisch-römische Antike ist eine solche Perspektive gleich doppelt interessant: Zum einen nämlich sind uns aus dieser Zeit eine Fülle von außerordentlich spannenden Darstellungen, Auseinandersetzungen und Reflexionen zum Verhältnis von Natur, Mensch und Kultur erhalten. So erzählen antike Mythen vom goldenen Zeitalter, in dem die Menschen noch ganz in und mit der Natur lebten und von ihr ohne jeden Einsatz von Ackerbau oder anderer Technik alles erhielten, was sie zum Leben brauchten. Epische Dichter schildern, was es heißt, wenn die Menschen seit der Argo, dem ersten Schiff, von dem die alten Erzählungen berichten, nun das Meer befahren und in diese ihnen eigentlich fremde Welt vordringen. Antike Geschichtsschreiber wiederum zeigen ein waches Bewusstsein von der Bedeutung natürlicher Schätze und Ressourcen, wie sie zum Beispiel der Bergbau gewinnen kann, für den Reichtum und die Macht politischer Gemeinschaften. Philosophen denken über Begriffe von Natur nach (griech. φύσις/phýsis, lat. natura) und diskutieren die naturphilosophischen wie ethischen Konsequenzen solcher Konzepte. Antike Künstler schaffen vielfältige und bis heute faszinierende Bilder von Naturwesen und -räumen, während Architekten Häuser und ganze Siedlungen so gestalten, dass sich Kultur und Natur verbinden und durchdringen, oft aber auch bekämpfen und übertrumpfen: Gärten zum Beispiel sind eine Kulturtechnik, die genau an der Schnittstelle zwischen Natürlichem und menschlich Geformtem steht und gerade deswegen in der Antike hoch geschätzt wurde.
Zum anderen lädt eine Betrachtung des Verhältnisses von Natur, Mensch und Kultur in der Antike zu einem Vergleich mit unseren eigenen Vorstellungen ein, über die wir so noch einmal ganz neu nachdenken können: Was heißt es eigentlich, wenn die antiken Menschen sich jeden Landschaftsraum als von göttlichen Wesen bewohnt, ja geradezu die Natur selbst als etwas Göttliches vorgestellt haben? Können wir dann überhaupt einen modernen Begriff wie „Ökologie“ auf die Antike anwenden oder brauchen wir dafür ganz andere Konzepte? Und gab es in der Antike schon eine Vorstellung von Umweltverschmutzung und Umweltschutz, Problemen, die uns heute so sehr beschäftigen? Die Vorlesung wird all diesen Phänomenen und Fragen in einem bewusst breit angelegten Durchgang durch die Epochen der Antike nachspüren, von der archaischen Zeit bis zur christlich geprägten Spätantike. Die Texte und Bilder, mit denen wir uns beschäftigen, werden uns vielfältige, oft überraschende, immer jedoch interessante und anregende Einblicke in die Alte Welt und in zugleich ganz aktuelle Themen geben.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen.
SLK-SEGY-LA-VLit
(Vertiefung lateinische Literatur)
- Seminar – [KPH - Feddern] Catull (PS Dichtung)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Feddern
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BSS/0E41 In Präsenz - Beschreibung
- Catull ist der Autor einer ganz eigenen Gedichtsammlung der späten römischen Republik, in der ganz verschiedene kleine Gedichtformen zusammengestellt sind. Aus dieser Sammlung werden wir eine Auswahl im Kurs behandeln, wobei individuelle Wünsche gerne berücksichtigt werden. Die schulrelevante Catullische Kleindichtung an sich wird im Vordergrund stehen, aber wir werden auch einen Blick auf die griechischen Vorbilder und auf die Catull-Rezeption von der Antike bis in die Moderne werfen.
- Literatur
- Die bibliographischen Hilfsmittel werden wir in der ersten Sitzung besprechen. Neben vielen Oxford- und Teubner-Ausgaben sei v.a. der digitale catullusonline.org empfohlen.
- Seminar – [KPH - Feddern] Die römische Rhetorik. La retorica romana (HS Prosa)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Feddern
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 5. Doppelstunde W48/103 In Präsenz - Beschreibung
- Dies ist ein internationales Seminar zur Rhetorik, in dem eine Lehr- mit einer Forschungsperspektive verknüpft wird. Zum einen werden wir uns intensiv mit denjenigen Themen und Texten auseinandersetzen, die in der Vorlesung eher überblickshaft präsentiert werden: Ciceros Reden und rhetorische Werke; die Deklamationssammlungen von Seneca dem Älteren und (Pseudo-)Quintilian; Quintilians Institutio oratoria; die Progymnasmata-Handbücher. Zum anderen wird dieses Seminar mit einem Workshop an der TUD vom 7. bis zum 9. Mai 2026 (am 7. Mai nachmittags; am 8. Mai ganztägig; am 9. Mai vormittags) verschränkt, zu dem eine Gruppe von Student:innen und Kolleg:innen der Universität Genua (Italien) anreisen wird. Daher wird dieses Seminar nur in der ersten Semesterhälfte jeden Freitag stattfinden und bereits Ende Mai oder Anfang Juni zu Ende gehen. Nutzen Sie diese seltene Gelegenheit, um an einem internationalen Seminar teilzunehmen (und kommen Sie, wenn Fragen bestehen, gerne zur Sprechstunde)! In der ersten Sitzung am 17. April werden wir das Programm und den Ablauf besprechen. Es ist vorgesehen, dass im Sommersemester 2027 ein weiteres internationales Seminar zur Rhetorik, dann in Genua, vonstattengehen wird.
- Seminar – [KPH - Peglau] Vergil, Aeneis (HS Dichtung)
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde TOE/0315/U In Präsenz - Beschreibung
- Bücher VII und VIII
- Literatur
- R.A.B. Mynors, P. Vergili Maronis Opera, Oxford 1969 (bzw. Nachdr.)
- Seminar – [KPH-Patten] Cicero, Tusculanae disputationes I (PS Prosa)
- Lehrperson
-
- Dr. Glenn Patten
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
- Cicero schrieb seine Gespräche in Tusculum im Jahre 45 v.Chr. nach dem Tod seiner geliebten Tochter Tullia. Das erste Buch enthält eine lange, nur streckenweise als Dialog gekleidete Meditation über den Tod und dessen Bedeutung für die Lebenden. Im Vordergrund steht die Frage, ob der Tod ein Übel sei oder nicht, aber zu den weiteren Themen gehören die Unsterblichkeit der Seele, die Kritik mythologischer Vorstellungen vom Jenseits, sowie der Imperativ, angesichts des heranrückenden Todes tugendhaft zu leben. Das Proseminar wird sich mit Form und Überlieferung sowie mit der Argumentation und Gedankenwelt des Textes beschäftigten; Interessenten werden gebeten, sich bis zum 10. April auf OPAL für den Kurs einzuschreiben. Für die erste Sitzung am 16. April übersetzen Sie bitte aus Giustas praefatio die Seiten VII–IX (bis praetermisi) sowie Seite XV (ab Quin)–XVI (bis resituunt).
- Literatur
-
- Ausgabe (benötigt):
- Giusta, Michelangelo, Hrsg. 1984. Marcus Tullius Cicero: Tusculanae disputationes. Corpus scriptorum Latinorum Paravianum. Turin: Paravia. (Die praefatio und Buch I werden auf OPAL zur Verfugung gestellt.)
- Kommentar:
- Douglas, A. E., Hrsg. 1985. Cicero: Tusculan Disputations: Book I. Aris & Phillips Classical Texts. Aris & Phillips.
SLK-SEGY-LA-SLitP
(Spezialisierung lateinische Literatur – Prosa)
- Vorlesung – [KPH - Baumann] Antike Ökologie? Natur, Mensch und Kultur in der griechisch-römischen Welt
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde HSZ/204 In Präsenz - Beschreibung
- Für jede Beschäftigung mit einer bestimmten Epoche oder Kultur ist die Frage nach dem Verhältnis der Menschen zu ihrer Umwelt von zentraler Bedeutung. Natürliche Umgebungsbedingungen wie Klima, Landschaft, Flora und Fauna prägen die Menschen und ihre Gemeinschaften, und umgekehrt wirken die Menschen mit ihrer Lebensweise und ihren Kulturtechniken auf ihre Umwelt zurück. Für die griechisch-römische Antike ist eine solche Perspektive gleich doppelt interessant: Zum einen nämlich sind uns aus dieser Zeit eine Fülle von außerordentlich spannenden Darstellungen, Auseinandersetzungen und Reflexionen zum Verhältnis von Natur, Mensch und Kultur erhalten. So erzählen antike Mythen vom goldenen Zeitalter, in dem die Menschen noch ganz in und mit der Natur lebten und von ihr ohne jeden Einsatz von Ackerbau oder anderer Technik alles erhielten, was sie zum Leben brauchten. Epische Dichter schildern, was es heißt, wenn die Menschen seit der Argo, dem ersten Schiff, von dem die alten Erzählungen berichten, nun das Meer befahren und in diese ihnen eigentlich fremde Welt vordringen. Antike Geschichtsschreiber wiederum zeigen ein waches Bewusstsein von der Bedeutung natürlicher Schätze und Ressourcen, wie sie zum Beispiel der Bergbau gewinnen kann, für den Reichtum und die Macht politischer Gemeinschaften. Philosophen denken über Begriffe von Natur nach (griech. φύσις/phýsis, lat. natura) und diskutieren die naturphilosophischen wie ethischen Konsequenzen solcher Konzepte. Antike Künstler schaffen vielfältige und bis heute faszinierende Bilder von Naturwesen und -räumen, während Architekten Häuser und ganze Siedlungen so gestalten, dass sich Kultur und Natur verbinden und durchdringen, oft aber auch bekämpfen und übertrumpfen: Gärten zum Beispiel sind eine Kulturtechnik, die genau an der Schnittstelle zwischen Natürlichem und menschlich Geformtem steht und gerade deswegen in der Antike hoch geschätzt wurde.
Zum anderen lädt eine Betrachtung des Verhältnisses von Natur, Mensch und Kultur in der Antike zu einem Vergleich mit unseren eigenen Vorstellungen ein, über die wir so noch einmal ganz neu nachdenken können: Was heißt es eigentlich, wenn die antiken Menschen sich jeden Landschaftsraum als von göttlichen Wesen bewohnt, ja geradezu die Natur selbst als etwas Göttliches vorgestellt haben? Können wir dann überhaupt einen modernen Begriff wie „Ökologie“ auf die Antike anwenden oder brauchen wir dafür ganz andere Konzepte? Und gab es in der Antike schon eine Vorstellung von Umweltverschmutzung und Umweltschutz, Problemen, die uns heute so sehr beschäftigen? Die Vorlesung wird all diesen Phänomenen und Fragen in einem bewusst breit angelegten Durchgang durch die Epochen der Antike nachspüren, von der archaischen Zeit bis zur christlich geprägten Spätantike. Die Texte und Bilder, mit denen wir uns beschäftigen, werden uns vielfältige, oft überraschende, immer jedoch interessante und anregende Einblicke in die Alte Welt und in zugleich ganz aktuelle Themen geben.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen.
- Seminar – [KPH - Feddern] Die römische Rhetorik. La retorica romana (HS Prosa)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Feddern
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 5. Doppelstunde W48/103 In Präsenz - Beschreibung
- Dies ist ein internationales Seminar zur Rhetorik, in dem eine Lehr- mit einer Forschungsperspektive verknüpft wird. Zum einen werden wir uns intensiv mit denjenigen Themen und Texten auseinandersetzen, die in der Vorlesung eher überblickshaft präsentiert werden: Ciceros Reden und rhetorische Werke; die Deklamationssammlungen von Seneca dem Älteren und (Pseudo-)Quintilian; Quintilians Institutio oratoria; die Progymnasmata-Handbücher. Zum anderen wird dieses Seminar mit einem Workshop an der TUD vom 7. bis zum 9. Mai 2026 (am 7. Mai nachmittags; am 8. Mai ganztägig; am 9. Mai vormittags) verschränkt, zu dem eine Gruppe von Student:innen und Kolleg:innen der Universität Genua (Italien) anreisen wird. Daher wird dieses Seminar nur in der ersten Semesterhälfte jeden Freitag stattfinden und bereits Ende Mai oder Anfang Juni zu Ende gehen. Nutzen Sie diese seltene Gelegenheit, um an einem internationalen Seminar teilzunehmen (und kommen Sie, wenn Fragen bestehen, gerne zur Sprechstunde)! In der ersten Sitzung am 17. April werden wir das Programm und den Ablauf besprechen. Es ist vorgesehen, dass im Sommersemester 2027 ein weiteres internationales Seminar zur Rhetorik, dann in Genua, vonstattengehen wird.
SLK-SEGY-LA-SLitD
(Spezialisierung lateinische Literatur – Dichtung)
- Vorlesung – [KPH - Baumann] Antike Ökologie? Natur, Mensch und Kultur in der griechisch-römischen Welt
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde HSZ/204 In Präsenz - Beschreibung
- Für jede Beschäftigung mit einer bestimmten Epoche oder Kultur ist die Frage nach dem Verhältnis der Menschen zu ihrer Umwelt von zentraler Bedeutung. Natürliche Umgebungsbedingungen wie Klima, Landschaft, Flora und Fauna prägen die Menschen und ihre Gemeinschaften, und umgekehrt wirken die Menschen mit ihrer Lebensweise und ihren Kulturtechniken auf ihre Umwelt zurück. Für die griechisch-römische Antike ist eine solche Perspektive gleich doppelt interessant: Zum einen nämlich sind uns aus dieser Zeit eine Fülle von außerordentlich spannenden Darstellungen, Auseinandersetzungen und Reflexionen zum Verhältnis von Natur, Mensch und Kultur erhalten. So erzählen antike Mythen vom goldenen Zeitalter, in dem die Menschen noch ganz in und mit der Natur lebten und von ihr ohne jeden Einsatz von Ackerbau oder anderer Technik alles erhielten, was sie zum Leben brauchten. Epische Dichter schildern, was es heißt, wenn die Menschen seit der Argo, dem ersten Schiff, von dem die alten Erzählungen berichten, nun das Meer befahren und in diese ihnen eigentlich fremde Welt vordringen. Antike Geschichtsschreiber wiederum zeigen ein waches Bewusstsein von der Bedeutung natürlicher Schätze und Ressourcen, wie sie zum Beispiel der Bergbau gewinnen kann, für den Reichtum und die Macht politischer Gemeinschaften. Philosophen denken über Begriffe von Natur nach (griech. φύσις/phýsis, lat. natura) und diskutieren die naturphilosophischen wie ethischen Konsequenzen solcher Konzepte. Antike Künstler schaffen vielfältige und bis heute faszinierende Bilder von Naturwesen und -räumen, während Architekten Häuser und ganze Siedlungen so gestalten, dass sich Kultur und Natur verbinden und durchdringen, oft aber auch bekämpfen und übertrumpfen: Gärten zum Beispiel sind eine Kulturtechnik, die genau an der Schnittstelle zwischen Natürlichem und menschlich Geformtem steht und gerade deswegen in der Antike hoch geschätzt wurde.
Zum anderen lädt eine Betrachtung des Verhältnisses von Natur, Mensch und Kultur in der Antike zu einem Vergleich mit unseren eigenen Vorstellungen ein, über die wir so noch einmal ganz neu nachdenken können: Was heißt es eigentlich, wenn die antiken Menschen sich jeden Landschaftsraum als von göttlichen Wesen bewohnt, ja geradezu die Natur selbst als etwas Göttliches vorgestellt haben? Können wir dann überhaupt einen modernen Begriff wie „Ökologie“ auf die Antike anwenden oder brauchen wir dafür ganz andere Konzepte? Und gab es in der Antike schon eine Vorstellung von Umweltverschmutzung und Umweltschutz, Problemen, die uns heute so sehr beschäftigen? Die Vorlesung wird all diesen Phänomenen und Fragen in einem bewusst breit angelegten Durchgang durch die Epochen der Antike nachspüren, von der archaischen Zeit bis zur christlich geprägten Spätantike. Die Texte und Bilder, mit denen wir uns beschäftigen, werden uns vielfältige, oft überraschende, immer jedoch interessante und anregende Einblicke in die Alte Welt und in zugleich ganz aktuelle Themen geben.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen.
- Seminar – [KPH - Peglau] Vergil, Aeneis (HS Dichtung)
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde TOE/0315/U In Präsenz - Beschreibung
- Bücher VII und VIII
- Literatur
- R.A.B. Mynors, P. Vergili Maronis Opera, Oxford 1969 (bzw. Nachdr.)
SLK-SEGY-LA-LektF
(Lateinische Lektüre für Fortgeschrittene)
- Übung – [KPH - Feddern] Senecas Tragödien (Lektüreübung Fortgeschrittene Dichtung)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Feddern
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde Z21/038 In Präsenz - Beschreibung
- Der jüngere Seneca hat nicht nur philosophische Schriften in Prosa verfasst, sondern auch Tragödien. Diese Stücke sind die einzigen uns aus der Antike erhaltenen lateinischen Tragödien. Hieraus werden wir eine Auswahl lesen, uns dabei aber auf eine Tragödie konzentrieren, auf die wir uns verständigen werden (ich werde die Medea vorschlagen, ein beliebtes Tragödiensujet in der Antike und darüber hinaus). Als Textausgabe sei die Oxford-Ausgabe von Zwierlein (1986) empfohlen. Der Kommentar von Boyle (2014), der über Oxford Scholarly Editions online (2016) verfügbar ist, hilft Ihnen bei der Vorbereitung.
- Literatur
- Als Textausgabe sei die Oxford-Ausgabe von Zwierlein (1986) empfohlen. Der Kommentar von Boyle (2014), der über Oxford Scholarly Editions online (2016) verfügbar ist, hilft Ihnen bei der Vorbereitung.
- Übung – [KPH-Patten] Quintilian, Institutio oratoria (Lektüre Fortg. Prosa)
- Lehrperson
-
- Dr. Glenn Patten
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- Als erster öffentlich besoldeter Rhetorikprofessor der europäischen Bildungsgeschichte übte Marcus Fabius Quintilianus (ca. 35–ca. 96) einen wichtigen Einfluß auf die lateinische Literatur der Nachklassik; zu seinen Schülern zählten der Briefautor Plinius minor, der Dichter Iuvenal und sehr wahrscheinlich der Historiker Tacitus. Die zwölf Bücher der Institutio oratoria, wörtlich die »rednerische Unterweisung«, entstanden in den Jahren zwischen 92 und 95 und beschreiben ein Gesamtprogramm für die Ausbildung eines angehenden Redners. Die Lektüre wird sich mit den ersten beiden Büchern befassen, in denen Quintilian den ersten grammatischen und rhetorischen Unterricht des jungen Römers erörtert. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 10. April auf OPAL für den Kurs einzuschreiben. N.b.: Die Veranstaltung beginnt erst am 20. April. Zur ersten Sitzung bereiten Sie bitte den Widmungsbrief an Tryphon und aus dem Prooemium die Abschnitte 1–8 vor.
- Literatur
-
- Ausgabe (benötigt):
- Winterbottom, Michael, Hrsg. 1970. M. Fabi Quintiliani institutionis oratoriae libri duodecim. Bd. 1: Libri I–VI. Oxford Classical Texts. Oxford: Oxford University Press. (Online verfügbar über die SLUB.)
- Kommentare:
- Colson, F. H., Hrsg. 1924. M. Fabii Quintiliani Institutionis oratoriae liber I. Cambridge: Cambridge University Press. (Online verfügbar auf archive.org.)
- Reinhardt, Tobias, und Michael Winterbottom, Hrsg. 2017. Quintilian, Institutio oratoria: Book 2. Oxford: Oxford University Press. (Online verfügbar über die SLUB.)
SLK-SEGY-LA-SpraA
(Lateinische Sprachübung für Anfänger)
- Übung – [KPH - Diebold] D-Latein 1
- Lehrperson
-
- Salvador Diebold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde BSS/0E41/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung baut auf der Einführung in die lateinische Sprache auf und führt die Lehre vom einfachen Satz fort. Darüber hinaus werden die ersten Grundlagen des zusammengesetzten Satzes erarbeitet. Die Eigenschaften der lateinischen Grammatik werden durch die Orientierung an und die Auseinandersetzung mit dem ersten Buch von Caesars Bellum Gallicum vertieft und gefestigt.
Die Übung wird von einem Tutorium begleitet: Franz Ziegenbalg; Montag, 11:10-12:40 Uhr, BSS/0117 - Literatur
-
- Rubenbauer, Hans, und Johann Baptist Hofmann. 1995. Lateinische Grammatik. 12., korr. Aufl. Bamberg: Buchner.
- Hering, Wolfgang, Hrsg. 1987. C. Iulius Caesar. Vol. I. Bellum Gallicum. Leipzig: Teubner. [Oder eine andere einsprachige Ausgabe des Bellum Gallicum]
- Vollständige Wortkunde zu Caesar, Bellum Gallicum I 1–29 [zu Beginn des Semesters vom Institut erhältlich].
SLK-SEGY-LA-SpraF
(Lateinische Sprachübung für Fortgeschrittene)
- Übung – [KPH-Patten] Deutsch-Latein 2
- Lehrperson
-
- Dr. Glenn Patten
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde SE2/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Behandelt werden weitere Kapitel der Satzlehre auf der Grundlage der zweiten Hälfte des ersten Buches von Caesars Bellum Gallicum. Kenntnisse der ersten Hälfte werden vorausgesetzt. Interessenten werden gebeten, sich auf OPAL bis zum 10. April. für den Kurs einzuschreiben.
- Literatur
-
- Grammatik:
- Rubenbauer, Hans and Johann Baptist Hofmann. 1995. Lateinische Grammatik. 12., korr. Aufl. Bamberg.
- Textausgabe:
- Sie benötigen eine einsprachige Ausgabe des Bellum Gallicum. Empfohlen sei: Hering, Wolfgang, Hrsg. 1987. C. Iulius Caesar. Vol. I. Bellum Gallicum. Berlin: De Gruyter.
- Wortkunde:
- Wortkunde für Fortgeschrittene zu Caesar, Bellum Gallicum I 30–54 (zu Beginn des Semesters zum Herstellungspreis vom Institut erhältlich).
SLK-SEGY-LA-SpraE
(Lateinische Sprachübung für Examenskandidaten)
- Übung – [KPH-Peglau] Deutsch-Latein 3
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- Anspruchsvolle Themen der lateinischen Syntax
- Literatur
- Rubenbauer/Hofmann; z.T. H. Menge
- Übung – [KPH-Peglau] Deutsch-Latein 4
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde TOE/0315/U In Präsenz - Beschreibung
- Klausurenkurs mit Übersetzung ins ciceronische Original
- Literatur
- Cicero, In Catilinam I-IV; Pro Sestio
SLK-SEGY-LA-EFD
(Einführung Fachdidaktik)
- Seminar – [KPH - Peglau] Fachdidaktik Seminar
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit der Verarbeitung altsprachlicher Themen im heutigen Schulkontext befassen. Hintergrundwissen, Umgestaltung, neue Aussagen kommen hierbei in die Betrachtung. Eine Palette didaktischer und methodischer Ansätze wird uns auf diesem Weg begleiten.
- Literatur
-
- Grundlagenliteratur:
- Glücklich, Hans-Joachim: Lateinunterricht - Didaktik und Methodik, Göttingen 32008.
- Kuhlmann, P.: Fachdidaktik Latein kompakt, 2009.
- Kipf, Stefan: Altsprachlicher Unterricht in der Bundesrepublik Deutschland. Hist. Entw., didakt. Konzepte und method. Grundfragen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, Bamberg 2006.
- Janka, Markus (Hg.): Lateindidaktik, Praxishandbuch, Berlin 2017.
- Fuhrmann, Manfred: Latein und Europa, Geschichte des gelehrten Unterrichts in Deutschland von Karl dem Großen bis Wilhelm II., Köln 2001.
- Meyer, Hilbert: Unterrichtsmethoden; I: Theorieband, Frankfurt am Main 122005; II: Praxisband, Frankfurt am Main 112000.
- ders.: Leitfaden zur Unterrichtsvorbereitung, Frankfurt am Main 122001.
- Witzmann, P.: Inscriptiones Latinae Dresdenses. Dresdens redende Steine. Lateinische Inschriften in der Stadt Dresden sowie in ihrer Umgebung, Dresden, 2. Aufl. 2019.
- Weitere fachdidaktische Literatur wird in der Veranstaltung ausgehändigt bzw. bekannt gegeben.
SLK-SEGY-LA-VFD
(Vertiefung Fachdidaktik)
- Seminar – [KPH - Peglau] Fachdidaktik Seminar
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit der Verarbeitung altsprachlicher Themen im heutigen Schulkontext befassen. Hintergrundwissen, Umgestaltung, neue Aussagen kommen hierbei in die Betrachtung. Eine Palette didaktischer und methodischer Ansätze wird uns auf diesem Weg begleiten.
- Literatur
-
- Grundlagenliteratur:
- Glücklich, Hans-Joachim: Lateinunterricht - Didaktik und Methodik, Göttingen 32008.
- Kuhlmann, P.: Fachdidaktik Latein kompakt, 2009.
- Kipf, Stefan: Altsprachlicher Unterricht in der Bundesrepublik Deutschland. Hist. Entw., didakt. Konzepte und method. Grundfragen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, Bamberg 2006.
- Janka, Markus (Hg.): Lateindidaktik, Praxishandbuch, Berlin 2017.
- Fuhrmann, Manfred: Latein und Europa, Geschichte des gelehrten Unterrichts in Deutschland von Karl dem Großen bis Wilhelm II., Köln 2001.
- Meyer, Hilbert: Unterrichtsmethoden; I: Theorieband, Frankfurt am Main 122005; II: Praxisband, Frankfurt am Main 112000.
- ders.: Leitfaden zur Unterrichtsvorbereitung, Frankfurt am Main 122001.
- Witzmann, P.: Inscriptiones Latinae Dresdenses. Dresdens redende Steine. Lateinische Inschriften in der Stadt Dresden sowie in ihrer Umgebung, Dresden, 2. Aufl. 2019.
- Weitere fachdidaktische Literatur wird in der Veranstaltung ausgehändigt bzw. bekannt gegeben.
SLK-SEGY-LA-SPÜ
(Schulpraktische Übungen im Fach Latein)
- Schulpraktische Übungen – [KPH - Peglau] SPÜ
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Der Schwerpunkt dieser Übung liegt, wie der Name besagt, auf der Praxis in der Schule. In der ersten Sitzung vereinbaren wir Schule und Klassen/ Jahrgangsstufen,die wir besuchen wollen. Nach einer Phase der Einführung und gemeinsamen
Hospitation sowie deren Besprechungen soll jeder Student in Absprache mit der Lehrkraft eigenen Unterricht halten, der dann ebenfalls gemeinsam ausgewertet wird. Dabei dient ein von der unterrichtenden Person erstelltes Arbeitsblatt, das einen Zeitplan, die Unterrichtsziele und die Methoden bzw. Unterrichtsschritte aufweist, als Grundlage für die Diskussion. - Literatur
- Kuhlmann, Glücklich
SLK-SEGY-LA-BPB
(Blockpraktikum B im Fach Latein)
- Schulpraktische Übungen – [KPH - Peglau] SPÜ
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Der Schwerpunkt dieser Übung liegt, wie der Name besagt, auf der Praxis in der Schule. In der ersten Sitzung vereinbaren wir Schule und Klassen/ Jahrgangsstufen,die wir besuchen wollen. Nach einer Phase der Einführung und gemeinsamen
Hospitation sowie deren Besprechungen soll jeder Student in Absprache mit der Lehrkraft eigenen Unterricht halten, der dann ebenfalls gemeinsam ausgewertet wird. Dabei dient ein von der unterrichtenden Person erstelltes Arbeitsblatt, das einen Zeitplan, die Unterrichtsziele und die Methoden bzw. Unterrichtsschritte aufweist, als Grundlage für die Diskussion. - Literatur
- Kuhlmann, Glücklich
Erweiterungsangebot
- Übung – [KPH-Kürzinger] Übung
- Lehrperson
-
- Anton Kürzinger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 7. Doppelstunde bis 8. Doppelstunde W48 In Präsenz