Russisch (Lehramt an Oberschulen) [seit 2021]
Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
SLK-SEOS-RU-B-GS
(Basismodul: Grundlagen der Sprachwissenschaft)
- Einführungskurs – [SSW - Kravchuk] Einführung in die Sprachwissenschaft für Slavisten
- Lehrpersonen
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- Ariana Kravchuk
- Prof. Dr. Holger Kuße
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde Z21/0217/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Veranstaltung führt in Grundfragen und Terminologie der Sprachwissenschaft ein. Folgende Themen werden behandelt: slavische Schriften und Alphabete; Sprachgeschichte mit Einblick in die historisch bedingten Unterschiede der slavischen Sprachen; Phonetik und Phonologie; Morphonologie und Lautveränderungen; Morphologie, Wortbildung und Sprachtypologie; Wortarten; lexikalische Semantik; Syntax und Satzsemantik; sowie Einführung in die Semiotik mit dem Fokus auf den wichtigsten Aspekten der Semantik und Pragmatik. Beispiele stammen aus vier slavischen Sprachen: Russischen, Polnischen, Tschechischen und Sorbischen (fortgeschrittene Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich). Zum Einführungskurs wird ein Tutorium angeboten.
SLK-SEOS-RU-B-GL
(Basismodul: Grundlagen der Literaturwissenschaft)
- Einführungsveranstaltung – [SLW - Sawatzki] Einführung in die slavische Literaturwissenschaft
- Lehrperson
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- Paula Sawatzki
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0002/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar werden Studierende in die Theorien und Methoden der literarischen Textanalyse eingeführt. Wir werden die wichtigsten literaturwissenschaftlichen Begriffe und Konzepte kennenlernen sowie die Geschichte des literaturwissenschaftlichen Denkens im 19., 20. und 21. Jahrhundert – in Osteuropa und außerhalb – verfolgen. Mithilfe zahlreicher Beispiele aus den slawischen Literaturen werden wir lernen, Prosa und Lyrik zu analysieren.
- Übung – [SLW - Prunitsch]Sorbische, polnische und tschechische Kurzprosa im 20. Jahrhundert
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Christian Prunitsch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48/0102 In Präsenz - Beschreibung
- Die sorbische Literatur entwickelt sich im 19. und 20. Jh. im engen Austausch auch mit den benachbarten Literaturen. Während die polnische Literatur davon eher sporadisch Notiz nimmt, sehen sich die Tschechen traditionell in der Rolle des Fürsprechers sorbischer Interessen. Im Seminar werden zunächst die grundlegenden Entwicklungsprozesse in den drei Literaturen vor den jeweiligen kulturhistorischen Hintergründen separat betrachtet; Konstellationen der Verflechtung werden daran anschließend exemplarisch untersucht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem 20. Jh. Lesekenntnisse im Obersorbischen, Polnischen bzw. Tschechischen sind von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.
SLK-SEOS-RU-DSS
(Diachrone und synchrone Sprachwissenschaft)
- Seminar – [SSW - Kuße] Syntax des Ost- und Westslavischen
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Holger Kuße
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0109 In Präsenz - Beschreibung
- In der Veranstaltung werden sowohl die traditionellen syntaktischen Kategorien der Wort- und Satzsyntax als auch linguistische Ansätze wie Dependenz-, Phrasenstruktur- und generative Syntax behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf Beschreibungen der Syntax des Russischen, Polnischen, Tschechischen, Sorbischen und Ukrainischen wie sie unter anderem in Akademiegrammatiken zu finden sind. Darüber hinaus kommen Fragen der Verbindung von Syntax und Pragmatik und der Funktionsweise einzelner syntaktisch funktionaler Sprachmittel wie beispielweise Konjunktionen zur Sprache.
- Literatur
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- Dürscheid, Chr. 2012 (6. Auflage). Syntax. Grundlagen und Theorien. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
- Gladrow, W./Kosta, P. 1999. Syntax und Syntaxkonzeptionen. In: Handbuch der sprachwissenschaftlichen Russistik. Hrsg. von H. Jachnow u.a. Wiesbaden: Harrassowitz, S. 386-424.
- Skript zur Einführung in Sprachwissenschaft für Slavisten
- Seminar – [SSW - Kuße] Diskurse verstehen, Wirklichkeit deuten: Einführung in slavische Sprach- und Kommunikationsräume
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Holger Kuße
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Wie entstehen gesellschaftliche Gewissheiten? Warum setzen sich bestimmte Deutungen durch, während andere kaum Gehör finden? Das Seminar richtet den Blick auf Sprache als einen Ort, an dem Wirklichkeit nicht nur beschrieben, sondern ausgehandelt und verändert wird. An Beispielen aus slavischen Medien, politischen Debatten, Literatur und Alltagskommunikation untersuchen wir, wie Menschen überzeugen, widersprechen, urteilen und gemeinsame Bedeutungen herstellen. Dabei begegnen uns zentrale Ideen von Habermas, Apel, Bachtin, Lotman und Foucault. Das Seminar lädt dazu ein, vertraute Aussagen neu zu lesen, scheinbare Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen und die Vielfalt slavischer Sprach- und Kommunikationsräume differenziert zu entdecken.
Termine:
30.-31-10.26, 4./5.12. 2026, 22./23.01. 2027
August-Bebel-Straße 30, 06.001
- Vorlesung – [SSW - Kuße] 16. Bohemicum Dresdense. „Tschechien – Land an der Küste“ (Holger Kuße/Šarka Atzenbeck)
- Lehrpersonen
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- Prof. Dr. Holger Kuße
- Šárka Atzenbeck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Das Bohemicum Dresdense ist eine jährliche Tagung zur tschechischen Sprache, Kultur und Geschichte, die im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage stattfindet. Das Thema ist dieses Jahr das Motto des Länderauftritts der tschechischen Republik auf der Frankfurter Buchmesse, „Tschechien, Land an der Küste“. Die Themenvielfalt des 16. Bohemicum Dresdense gibt wie eine Überblicksvorlesung zahlreiche Einblicke in die Kultur- und Sprachgeschichte Tschechiens. Zur Vor- und Nachbereitung findet jeweils ein Treffen am Dienstag, den 03.11.2026 und am Dienstag, den 17.11. jeweils um 16.40 in der August-Bebel-Straße 30, Zi 6001 statt.
Zeit und Ort: 05./06.11. 2026 Zentralbibliothek Kulturpalast Dresden, Wilsdruffer Straße 18
01067 Dresden** max. 20
- Seminar – [SSW - Kravchuk] Identität im Diskurs: Sprachliche Praktiken der Zugehörigkeit und Abgrenzung
- Lehrperson
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- Ariana Kravchuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde SE2/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar untersucht, wie individuelle und kollektive Identitäten sprachlich und diskursiv hervorgebracht werden. Im Zentrum stehen Prozesse der Zuschreibung, Abgrenzung und Zugehörigkeit, die in politischen, medialen und kulturellen Kontexten ausgehandelt werden. Anhand ausgewählter Fallstudien aus Ostmitteleuropa werden unterschiedliche Formen der Identitätskonstruktion analysiert, darunter nationale, kulturelle, sprachliche und religiöse Identitäten.
Ziel des Seminars ist es, ein Verständnis für die sprachlichen Mechanismen der Identitätskonstruktion zu entwickeln und deren Bedeutung für gesellschaftliche Prozesse kritisch zu reflektieren. - Literatur
-
- van Dijk, Teun A. (1997): Discourse Studies. A Multidisciplinary Introduction, Bd. 2: Discourse as Social Interaction. London: Sage
- Foucault, Michel (1994): Archäologie des Wissens (Reihe Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft; 356). Frankfurt am Main: Suhrkamp.
- Kuße, Holger (2012): Kulturwissenschaftliche Linguistik. Eine Einführung. (= UTB 3745; Sprachwissenschaften). Göttingen [u. a.]: Vandenhoeck & Ruprecht.
- Spitzmüller, Jürgen / Warnke, Ingo H. (2011): Diskurslinguistik. Eine Einführung in Theorien und Methoden der transtextuellen Sprachanalyse (Reihe De Gruyter Studium). Berlin [u.a.]: de Gruyter.
- Wodak, Ruth/Meyer, Michael (Hgg.) (2001): Methods of Critical Discourse Analysis. London/ Thousand Oaks/New Delhi: Sage.
SLK-SEOS-RU-LK
(Literatur- und Kulturwissenschaft)
- Seminar – [SLW - Vaizer] Die Geschichte des Begriffs „das Publikum“ in der russischen und europäischen Kultur
- Lehrperson
-
- Dr. Tatiana Vaizer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/2-10/U In Präsenz - Beschreibung
- Kaum ein Begriff ist so bekannt und in sich widersprüchlich wie der Begriff das Publikum, der historisch wandelbar und zugleich unveränderlich ist. Ausgehend von den Vorstellungen vom „das Publikum“ in der römischen und griechischen Antike durchläuft dieser Begriff eine lange Geschichte der Wandlung durch das Mittelalter und die Neuzeit. Je nach kulturhistorischem und sprachlichem Kontext konnte er Folgendes bedeuten: Gesellschaft, Staat, Volk, Menge, Gruppe von Menschen, Lesewelt, Anzeige, Zeremonie, eine gefallene Frau, eine Münze, die Engel Christi usw.? Wie konnte ein und dasselbe Wort sowohl eine ungebildete Menge mit vulgären, anspruchslosen Vorlieben als auch die High Society, die Aristokratie, oder die gebildete und aufgeklärte Bourgeoisie bezeichnen? Sowohl als offene, inklusive, demokratische Gemeinschaft bzw. als elitärer, geschlossener Kreis, der für andere unzugänglich ist?
Wir beginnen mit einer Einführung in die Begriffsgeschichtsmethode des bekannten deutschen Historikers der Begriffe Reinhart Koselleck. Wir werfen einen kurzen Blick auf die Geschichte des europäischen Begriffs „das Publikum“ in englischer, französischer und deutscher Sprache. Grundsätzlich konzentrieren wir uns aber auf die Geschichte des russischen Begriffs: Wie wurde er im Goldenen Zeitalter der russischen Aufklärung verwendet? Wie haben sich die Vorstellungen davon gegen Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts verändert? Warum wurde er in der Sowjetzeit durch den Begriff „obschestvennost‘“ ersetzt usw?
Wir werden mit Texten (kulturellen Quellen), Bildern und Filmen arbeiten.
Der Kurs kann je nach Bedarf auf Deutsch, Russisch oder Englisch abgehalten werden.
История понятия публика в русской и европейской культуре
Едва ли найдется более узнаваемое и противоречивое в себе понятие, чем одновременно исторически изменчивое и неизменное понятие публика. Отсылая к представлениям о «публичном» в римской и греческой античности, это понятие проходит долгую историю трансформации через Средневековье и Новое время, когда в зависимости от культурно-исторического и языкового контекста оно могло означать: общество, государство, народ, толпу, группу людей, аудиторию, объявление, церемонию, падшую женщину, монету, ангелов Христа и т.д.? Почему одно и то же слово могло пониматься и как необразованная толпа с вульгарными невзыскательными вкусами и как свет, высшее общество, аристократия, образованная и просвещенная буржуазия? Как открытое включающее демократическое сообщество и как элитарный узкий круг, недоступный для остальных?
Мы начнем со знакомства с методом истории понятий известного немецкого исследователя Райнхардта Козеллека. Кратко заглянем в историю европейского понятия „публика“ в английском, немецком и французском языках. А затем сосредоточимся на истории русского понятия: как оно употреблялось в золотой век российского просвещения? Как представления о ней изменились в начале ХХ века? Почему оно заменилось понятием obschestvennost‘ в советское время?
Мы будем работать с текстами (культурными источниками), изображениями и фильмами.
Курс по необходимости может читаться на немецком, русском или английском языках.
- Seminar – [Woch] Polen aktuell
- Lehrperson
-
- Małgorzata Woch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Flut an Nachrichten im Fernsehen, in den sozialen Medien und in den digitalen Zeitungen überfordert uns bei der Auswahl der wichtigen Fakten. Fake News erschweren die Situation zusätzlich. Wir möchten einen aktuellen Überblick über die gesellschaftlichen, kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklungen in Polen schaffen. Im Kurs werden wir recherchieren, interessante Informationen zusammentragen und darüber diskutieren.
Sprache: Der Kurs findet auf Deutsch statt. - Literatur
- Arbeitsmaterial und Texte werden zur Verfügung gestellt.
- Vorlesung – [SLKW - Smola] Slawische Literaturen in der Zeit der De-Stalinisierung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Klavdia Smola
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/CON2/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung widmet sich den slawischen Literaturen in einer Phase politischer, gesellschaftlicher und ästhetischer Umbrüche, die mit Stalins Tod 1953 einsetzt und weit über den XX. Parteitag der KPdSU von 1956 hinausreicht. Die sogenannte „Tauwetter“-Periode eröffnete in der Sowjetunion und – unter jeweils unterschiedlichen politischen Bedingungen – auch in anderen sozialistischen Staaten Ostmitteleuropas neue Spielräume des Schreibens, Publizierens und kulturellen Austauschs. Zugleich blieben Zensur, ideologische Kontrolle und politische Repression bestehen, sodass sich literarische Innovation häufig in einem Spannungsfeld zwischen vorsichtiger Öffnung und fortdauernder Begrenzung entwickelte. Die Vorlesung untersucht, wie Schriftsteller auf diese widersprüchliche Situation reagierten und welche neuen Themen, Schreibweisen und Identitäten daraus hervorgingen. Im Zentrum stehen unter anderem die Auseinandersetzung mit dem Stalinismus und dem staatlichen Terror, die Wiederentdeckung individueller Erfahrung und Erinnerung, neue Formen von Subjektivität und Alltagsdarstellung sowie die Neubewertung von Krieg, Gewalt, Schuld und gesellschaftlicher Verantwortung.
- Seminar – [SKW-Smola] Der Kulturmythos Mitteleuropa: Polen, Tschechien, Ukraine
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Klavdia Smola
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde BSS/0E41/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Thema diese Seminars ist der Kulturmythos „Mitteleuropa“, der seit den 1980er Jahren zu einem der einflussreichsten Konzepte der kulturellen Selbstbeschreibung Ostmitteleuropas geworden ist. Ausgangspunkt ist die berühmte Mitteleuropa-Debatte, an der Intellektuelle und Schriftsteller wie Milan Kundera, Czesław Miłosz, Danilo Kiš, György Konrád oder Milo Dor ebenso beteiligt waren wie westliche Beobachter, etwa Timothy Garton Ash. In Essays, unter anderem in der Zeitschrift Zeszyty Literackie, entwarfen sie Mitteleuropa als einen gemeinsamen geistigen und kulturellen Raum, der durch die politische Teilung Europas nach 1945 verdeckt, ideologisch überschrieben und seiner historischen Identität beraubt worden sei. Gegen die geopolitische Ordnung des Kalten Krieges setzten sie die Vorstellung einer Region, deren kulturelles Gedächtnis von Mehrsprachigkeit, Multikulturalität, Westorientierung und den historischen Erfahrungen der Habsburgermonarchie geprägt war. Mitteleuropa erschien dabei als eine „verdichtete Version Europas“, als Raum größter kultureller Vielfalt auf kleinstem Gebiet. Zugleich war dieser Entwurf deutlich von der Erfahrung sowjetischer bzw. russischer Hegemonie bestimmt: Die Zugehörigkeit zum Westen wurde kulturell begründet, während Russland vor allem mit politischer und imperialer Macht assoziiert wurde. Das Seminar untersucht diese Konstruktion kritisch und fragt danach, welche historischen Erfahrungen, Ausschlüsse und nostalgischen Projektionen in ihr enthalten sind. Fragilität, Heimatlosigkeit, historische Brüche und die Erfahrung permanenter Gefährdung wurden von Kundera und Kiš als Quelle einer spezifisch mitteleuropäischen Sensibilität verstanden, die sie bereits bei Kafka, Musil oder Broch zu erkennen glaubten. Im zweiten Teil des Seminars verfolgen wir, wie dieser Mythos nach 1989 weitergeschrieben oder infrage gestellt wird. Im Mittelpunkt stehen dabei literarische und essayistische Texte aus Polen, Tschechien und der Ukraine, unter anderem von Andrzej Stasiuk und Juri Andruchowytsch. Gefragt wird, wie sich die imaginäre Geographie Mitteleuropas nach dem Ende des Staatssozialismus und der EU-Osterweiterung verschiebt.
- Seminar – [SLKW-Smola] Sibirische Ökologien: Literatur, Kunst und Wissenschaft
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Klavdia Smola
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0102/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar diskutieren wir über Sibirien als einen Natur-, Kultur- und Wissensraum, in dem ökologische Fragen seit langem mit imperialer Expansion, Ressourcennutzung, wissenschaftlicher Erforschung und kultureller Imagination verbunden sind. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Literatur, Kunst und Wissenschaft Vorstellungen von „sibirischer Natur“ hervorgebracht, geprägt und verändert haben. Sibirien erscheint dabei nicht nur als abgelegene Peripherie oder als vermeintlich unberührte Wildnis, sondern als ein Raum intensiver menschlicher Eingriffe: von kolonialer Erschließung und Zwangsarbeit über Industrialisierung, Bergbau, Öl- und Gasförderung bis hin zu gegenwärtigen Folgen des Klimawandels. Zugleich ist die Region Lebensraum vieler indigener Gemeinschaften, deren Verhältnis zu Landschaft, Tieren und natürlichen Ressourcen andere Wissensformen und Umweltvorstellungen sichtbar macht. Im Seminar untersuchen wir, wie solche unterschiedlichen Perspektiven in literarischen Texten, künstlerischen Projekten, Reiseberichten, wissenschaftlichen Diskursen und dokumentarischen Medien miteinander konkurrieren oder sich gegenseitig beeinflussen. Von besonderem Interesse sind dabei die Beziehungen zwischen Umweltgeschichte und imperialer Geschichte, zwischen ökologischer Gewalt und kulturellem Gedächtnis sowie zwischen lokaler Erfahrung und globalen Umweltdebatten. Welche Bilder von Taiga, Tundra, Permafrost, Flüssen oder Rohstofflandschaften entstehen in verschiedenen historischen Perioden? Wie verändern sich Vorstellungen von Fortschritt, Modernisierung und Beherrschung der Natur vom Russischen Reich über die Sowjetunion bis in die Gegenwart? Das Seminar verbindet Ansätze aus Literatur- und Kulturwissenschaft, Environmental Humanities, postkolonialer Forschung und Indigenous Studies. An ausgewählten Beispielen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft fragen wir, wie ökologische Krisen erzählt, sichtbar gemacht und politisch gedeutet werden.
- Seminar – [SLW-Smola] Jüdische Literaturen im postkommunistischen Osteuropa
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Klavdia Smola
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/0002/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar widmet sich jüdischen Literaturen im postkommunistischen Osteuropa seit den späten 1980er Jahren. Mit dem Zusammenbruch der staatssozialistischen Systeme und der Öffnung zuvor tabuisierter Bereiche der Geschichte wurde auch jüdisches Leben neu sichtbar und literarisch verhandelbar. Autor:innen begannen offen über staatlichen und alltäglichen Antisemitismus, über Ausgrenzung, Assimilation und die verdrängte Geschichte jüdischer Gemeinschaften zu schreiben. Zugleich entstand ein neues Interesse an jüdischen religiösen Traditionen, kulturellen Praktiken, Familiengeschichten und Fragen ethnischer Zugehörigkeit. Das Seminar untersucht, wie Literatur an dieser Wiederentdeckung jüdischer Identität beteiligt war. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den unterschiedlichen und doch so ähnlichen historischen Erfahrungen in der Sowjetunion, in Polen und in der Tschechoslowakei. Dazu gehört v.a. die Geschichte der Repatriierung nach Israel und des Kampfes um das Recht auf Ausreise sowie das Phänomen der „Refuseniks“. Im Seminar fragen wir, wie sich nach 1989 die literarischen Formen des Erinnerns an Shoah, Stalinismus, Antisemitismus und Emigration verändern, wie Familienarchive und individuelle Biographien mit kollektiver Geschichte verbunden werden und welche Rolle Sprache, Religion, Generation und Geschlecht für jüdische Selbstbeschreibungen spielen. Methodisch verbinden wir Close Reading mit Ansätzen der Memory Studies und der Minderheiten- und Diasporaforschung.
SLK-SEOS-RU-RA1
(Sprachpraxis A1: Russisch)
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch A1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Aneignung der Grundkenntnisse der russischen Sprache, Vermittlung von grammatischen Grundstrukturen, Befähigung zur Kommunikation im Alltag.
- Literatur
- Monika Brosch, Galina Burdukowa, Natalia Ossipova-Joos: Jasno! A1-A2: Russisch für Anfänger (Lehrbuch + Arbeitsbuch + Schreibtrainer).
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch A1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Aneignung der Grundkenntnisse der russischen Sprache, Vermittlung von grammatischen Grundstrukturen, Befähigung zur Kommunikation im Alltag.
- Literatur
- Monika Brosch, Galina Burdukowa, Natalia Ossipova-Joos: Jasno! A1-A2: Russisch für Anfänger (Lehrbuch + Arbeitsbuch + Schreibtrainer).
SLK-SEOS-RU-RB1.1
(Sprachpraxis B1.1: Russisch)
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch B1.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Vorkenntnisse: Russisch (mind. A2)
Im Kurs werden grammatische Kenntnisse der russischen Sprache vermittelt und anhand der kommunikativen Aufgaben geübt. - Literatur
-
- Monika Brosch, Galina Burdukowa, Natalia Ossipova-Joos: Jasno! A1-A2; B1: Russisch für Anfänger (Lehrbuch + 2 Audio-CDs, Arbeitsbuch mit Audio-CD). Klett Sprachen
- Ernst-Georg Kirschbaum: Grammatik der russischen Sprache. Cornelsen, Volk und Wissen, Berlin 2008
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch B1.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Diese Veranstaltung beinhaltet den Aufbau und die Festigung der lexikalischen Kenntnisse und die Weiterentwicklung der Ausdrucksfähigkeiten (mündlich und schriftlich) zu den Themen aus dem Alltagsleben, anhand landeskundlich orientierter Texte werden auch die kommunikativen Kompetenzen im Leseverstehen gefestigt.
- Literatur
-
- Monika Brosch, Galina Burdukowa, Natalia Ossipova-Joos: Jasno! A1-A2, B1: Russisch für Anfänger (Lehrbuch + 2 Audio-CDs, Arbeitsbuch mit Audio-CD). Klett Sprachen
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
SLK-SEOS-RU-RB2.1
(Sprachpraxis B2.1: Russisch)
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch B2.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Es werden Sprachkenntnisse auf dem Niveau des Moduls Sprachpraxis Russisch B1 vorausgesetzt.
Der Kurs soll Fähigkeiten in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation zu landeskundlichen Themen vermitteln. Anhand von ausgewählten Texten werden die dafür relevanten sprachlichen Fähigkeiten und die kommunikativen Fertigkeiten weiterentwickelt. - Literatur
-
- Ernst-Georg Kirschbaum: Grammatik der russischen Sprache. Cornelsen, Volk und Wissen, Berlin 2008
- Хавронина, С.А. Русский язык в упражнениях. Учебное пособие (для говорящих на немецком языке)./С.А. Хавронина, А.И. Широченская. М.: Русский язык. Курсы. 2009.
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch B2.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Es werden Sprachkenntnisse auf dem Niveau des Moduls Sprachpraxis Russisch B1 vorausgesetzt.
Der Kurs soll Fähigkeiten in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation zu landeskundlichen Themen vermitteln. Anhand von ausgewählten Texten werden die dafür relevanten sprachlichen Fähigkeiten und die kommunikativen Fertigkeiten weiterentwickelt. - Literatur
-
- Ernst-Georg Kirschbaum: Grammatik der russischen Sprache. Cornelsen, Volk und Wissen, Berlin 2008
- Хавронина, С.А. Русский язык в упражнениях. Учебное пособие (для говорящих на немецком языке) /С.А. Хавронина, А.И. Широченская. М.: Русский язык. Курсы. 2009.
- Zusätzliches Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
SLK-SEOS-RU-AMFD
(Ausbaumodul Fachdidaktik Russisch)
- Seminar – [SKW-Scharlaj] Русскоязычные культуры постсоветского пространства
- Lehrperson
-
- Dr. Marina Scharlaj
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beschäftigt sich mit der Rolle des Russischen in den Staaten des postsowjetischen Raums. Im Zentrum stehen kulturelle, sprachliche und gesellschaftliche Entwicklungen seit dem Zerfall der Sowjetunion. Anhand ausgewählter Länder und Regionen – darunter Belarus, das Baltikum, die Ukraine, der Südkaukasus und Zentralasien – werden historische Grundlagen sowie zentrale sprach- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen erarbeitet. Dabei werden aktuelle Diskurse um die Sprach- und Identitätspolitik, russischsprachige Literatur, Film, Medien, Populärkultur und digitale Kommunikationsräume in ihrer regionalen Vielfalt analysiert. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis der sprachlichen und kulturellen Heterogenität des postsowjetischen Raums zu fördern. Theoretisch stützt sich die Lehrveranstaltung auf (de-)koloniale Perspektiven der Kulturwissenschaft, plurizentrische Ansätze der Landeskunde sowie Konzepte der interkulturellen Didaktik. Sie richtet sich an Lehramtsstudierende sowie an fortgeschrittene Russischlernende.
Die Unterrichtssprache ist Russisch. Die Erbringung der Prüfungsleistung ist sowohl in kulturwissenschaftlichen als auch in fachdidaktischen Modulen möglich.
SLK-SEOS-RU-BPBR
(Blockpraktikum B Russisch)
- Praktikum – [FDRU-Scharlaj] Blockpraktikum B
- Lehrperson
-
- Dr. Marina Scharlaj
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Das Blockpraktikum B dient der Weiterentwicklung von Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Auswertung vom Russischunterricht unter Beachtung der aktuellen Bildungsstandards. Die Studierenden vertiefen ihre methodischen und didaktischen Kenntnisse und reflektieren konkrete Lehr- und Lernprozesse in der schulischen Umgebung auf Grundlage der Unterrichtshospitationen. Darüber hinaus planen und führen sie größere Unterrichtseinheiten selbständig und eigenverantwortlich durch und dokumentieren diese im Praktikumsbericht.
Das Blockpraktikum B umfasst vier Wochen Schulpraxis und setzt erfolgreich abgeschlossene Basis- und Vertiefungsmodule der Fachdidaktik sowie SPÜ Russisch voraus.
Einschreibung erfolgt über das Praktikumsportal.
SLK-SEOS-RU-RC1.1.1
(Sprachpraxis C1.1.1: Russisch)
- Sprachlernseminar – [Kraus] Russisch C1.1.1
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Der Kurs dient der Vertiefung der kommunikativen Kompetenzen im Lesen und Hören, im freien Sprechen und Schreiben.
На занятиях курса рассматривается также большое количество устойчивых выражений и конструкций, которые активно используются в разговорной речи, часто встречаются в кинофильмах, теле- и радиопрограммах, в журналах, в интернет-общении.
Literaturhinweise folgen zu Semesterbeginn.
- Sprachlernseminar – [Kraus] Sprachpraxis Schulgrammatik für Lehramt
- Lehrperson
-
- Dr. Anna Kraus
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 1. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
- Es werden Sprachkenntnisse auf dem Niveau des Moduls Sprachpraxis Russisch C 1.1(!) vorausgesetzt.
Ziel des Seminars ist es, die Auswahl, verständliche Vermittlung und nachhaltige Festigung grammatischer Lerninhalte einzuüben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Grammatik des Russischen als Fremdsprache. Darüber hinaus befasst sich das Seminar mit der funktional-kommunikativen Vermittlung sprachlicher Strukturen, dem Umgang mit typischen Fehlern und dem Übergang von der Aneignung grammatischer Formen zu ihrer selbstständigen Verwendung in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation.
Die Themenwahl orientiert sich an Wünschen der Studierenden.
Literaturhinweise folgen zu Semesterbeginn.
SLK-SEOS-RU-VFD
(Vertiefungsmodul Fachdidaktik Russisch und Schulpraktische Übungen)
- Seminar – [SKW-Scharlaj] Русскоязычные культуры постсоветского пространства
- Lehrperson
-
- Dr. Marina Scharlaj
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beschäftigt sich mit der Rolle des Russischen in den Staaten des postsowjetischen Raums. Im Zentrum stehen kulturelle, sprachliche und gesellschaftliche Entwicklungen seit dem Zerfall der Sowjetunion. Anhand ausgewählter Länder und Regionen – darunter Belarus, das Baltikum, die Ukraine, der Südkaukasus und Zentralasien – werden historische Grundlagen sowie zentrale sprach- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen erarbeitet. Dabei werden aktuelle Diskurse um die Sprach- und Identitätspolitik, russischsprachige Literatur, Film, Medien, Populärkultur und digitale Kommunikationsräume in ihrer regionalen Vielfalt analysiert. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis der sprachlichen und kulturellen Heterogenität des postsowjetischen Raums zu fördern. Theoretisch stützt sich die Lehrveranstaltung auf (de-)koloniale Perspektiven der Kulturwissenschaft, plurizentrische Ansätze der Landeskunde sowie Konzepte der interkulturellen Didaktik. Sie richtet sich an Lehramtsstudierende sowie an fortgeschrittene Russischlernende.
Die Unterrichtssprache ist Russisch. Die Erbringung der Prüfungsleistung ist sowohl in kulturwissenschaftlichen als auch in fachdidaktischen Modulen möglich.
- Seminar – [FDRU-Scharlaj] Russischunterricht: Grundlagen für schulpraktisches Handeln
- Lehrperson
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- Dr. Marina Scharlaj
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS/E049 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar vermittelt didaktische Konzepte für die Planung, Durchführung und Reflexion kompetenzorientierten Russischunterrichts im schulischen Kontext. Die Studierenden vertiefen ihre im Einführungskurs erworbenen Grundlagenkenntnisse zu zentralen Aspekten des Lehrens und Lernens der russischen Sprache, insbesondere im Hinblick auf kommunikative Teilkompetenzen (Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben, Sprachmittlung). Im Mittelpunkt steht die eigenständige Konzeption und schriftliche Ausarbeitung einer Unterrichtsstunde, die theoriegeleitet, unter Berücksichtigung didaktischer Grundprinzipien (z. B. Lernzielformulierung, Unterrichtsphasen, Methodenauswahl) erfolgt. Anschließend werden die geplanten Unterrichtsstunden in praxisnahen Übungen simuliert und gemeinsam reflektiert. Die Lehrveranstaltung versteht sich somit als inhaltliche und methodische Vorbereitung auf die Schulpraktischen Übungen (SPÜ). Voraussetzungen für die Teilnahme sind der abgeschlossene Einführungskurs in die Fachdidaktik des Russischen sowie Russischkenntnisse auf dem Niveau B1.
- Schulpraktische Übungen – [FDRU-Scharlaj] Schulpraktische Übungen/Fachdidaktik des Russischen
- Lehrperson
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- Dr. Marina Scharlaj
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 8
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – In Präsenz - Beschreibung
- Die Schulpraktischen Übungen dienen dem Aufbau von grundlegenden Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Auswertung von Unterricht. Die Studierenden gewinnen Einblick in konkrete Unterrichtsabläufe und vertiefen ihre Kenntnisse zur methodisch sinnvollen Organisation sowie zur fachdidaktischen Reflexion von Lehr- und Lernprozessen im Fach Russisch der Sekundarstufe I und II.
Die SPÜ werden als semesterbegleitendes Gruppenpraktikum durchgeführt. Sie beinhalten eine einführende Veranstaltung im Seminarraum, Hospitationen und Unterrichtsproben im Klassenzimmer sowie den schriftlichen Unterrichtsentwurf und Auswertung des Praktikums. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Beherrschen einer duktusgemäßen russischen Schriftsprache auf dem Niveau B1 und das Absolvieren der einführenden Lehrveranstaltungen (Basismodul sowie vorbereitendes Seminar des Vertiefungsmoduls Fachdidaktik Russisch).
Die Einschreibung erfolgt über das Praktikumsportal.